06/09/2026
Vom Alibi-Schnorcheln zum Insel-Freizeitpark: Mein Katamaran-Abenteuer auf Mauritius! 🏝️🎢💥
Aufbruch ins „Paradies“
Die Leinen im Preskil Island Resort Mauritius wurden gelöst, und wir enterten den stolzen Katamaran Cat Cruiser. Die Fahrt begann wie im Reiseprospekt – und sogar noch besser: Gleich zu Beginn, als wir gemütlich die malerische Küste entlangschipperten, tauchte eine Gruppe Delfine in der Nähe von uns auf! Ein absolutes Traum-Highlight und der perfekte Start vor einer genialen mauritischen Bergkulisse. 🐬🏔️✨
Unterwegs passierten wir auch die lokalen Fischzuchtbecken im offenen Meer – quasi das schwimmende Meeresfrüchte-Zentrum. Jetzt weiß ich zumindest ganz genau, wo mein Abendessen vor der Zubereitung seine Runden gedreht hat. 🌊🐟
Das Zebrafisch-Komplott
Kurz darauf folgte der mit Spannung erwartete Schnorchel-Stopp. Ich entschied mich instinktiv für die gemütliche, knochentrockene Variante an Deck, was sich als genialer Geniestreich erwies. Die gesamte freie Unterwasserwelt bestand an diesem Tag nämlich exakt aus einer einzigen Spezies: Zebrafische. Und selbst die hatten akute Null-Bock-Phasen. Ohne eine massive Bestechung mit Futter hätte sich kein einziger dieser gestreiften Arbeitsverweigerer an die Oberfläche bequemt. 🦓🐟💸
Nach ca. 5 Minuten hörten die zurückgelassenen Freizeittaucher im Wasser auch schon kollektiv auf zu paddeln. Das erste unzensierte Fazit blubberte dumpf und enttäuscht aus den Schnorchelrohren: „Du, das lohnt sich hier absolut null!“ Ein prüfender Blick von mir über die Reling bestätigte die exakte Diagnose: Die Fische hatten heute wohl alle geschlossen Urlaub eingereicht 🤫🤷♂️.
Die Belagerung des Wasserfalls
Bereits während wir auf dem Weg zur nächsten Station – dem berühmten Wasserfall – waren, startete an Bord die kulinarische Vorbereitung und es duftete herrlich nach Barbecue. Unser stattlicher Katamaran hatte jedoch so viel "Tiefgang" wie ein Containerschiff, weshalb die Crew wegen des Flachwassers gar nicht erst ans Ankern denken durfte. Stattdessen vollzogen wir gut 200 Meter vor dem Ziel ein elegantes Wendemanöver, um nicht sang- und klanglos im Schlamm steckenzubleiben oder auf Felsen aufzulaufen. Während die kleinen, flinken Motorboote da vorne also todesmutig bis direkt in die Gischt vorstießen und den absoluten Action-Urlaub zelebrierten , hieß es für uns an Deck während der Wende: „Alle Mann das Smartphone zücken und den digitalen Zoom auf Anschlag prügeln!“ 🤳🔍
Der große Vorteil des Sicherheitsabstands:
Aus dieser Distanz bestand absolut keine Gefahr, dass herabspritzendes Naturwasser den mühsam gemixten Cocktail an Deck verwässerte. Prioritäten muss man haben! 🍹👌
Die Raubtierfütterung an Bord! 🍽️🔥
Nach der anstrengenden Zoom-Arbeit und dem harten Überlebenskampf auf dem Sonnendeck folgte endlich die absolute Entschädigung: Das Mittagessen!
Und jetzt mal ganz ohne Ironie: Die Crew hat den Tag hier kulinarisch komplett gerettet. Das Essen wurde an Bord frisch, heiß und verdammt lecker auf dem Grill zubereitet. Ein Duft, der selbst die faulen Zebrafische von vorhin im Rückwärtsgang angelockt hätte! 😍🥩
Das Buffet bog sich regelrecht durch, denn es gab von allem mehr als reichlich: Knackige Salate, Nudeln, Reis, frische Brötchen und jede Menge gegrillte Leckereien direkt vom Rost. Wer braucht schon ein ödes Riff, wenn man sich stattdessen quer durch ein mauritisches Barbecue schlemmen konnte? Mein Magen hat auf jeden Fall lautstark Bestnoten applaudiert! ⭐⭐⭐⭐⭐
Insel-Hopping oder: Willkommen im Disneyland des Ozeans 🏝️🏃♂️💨🛒
Nach dem großen Fressen stand der letzte Programmpunkt an: der Transfer zur berühmten Île aux Cerfs. Da unser Katamaran den Strand verständlicherweise nicht rammen durfte, ankerten wir vor der Insel und wurden mit einem Speedboot abgeholt.Und jetzt mal ehrlich: Die jeweils fünfminütige Hin- und Rückfahrt mit dem Speedboot war das absolute Highlight der ganzen Aktion! Das hatte richtig Tempo, ordentlich Wellengang und einen fetten Fun-Faktor! Wir sind quasi über die Wellen geflogen – mit wehenden Haaren... also, zumindest wenn man welche gehabt hätte! 🚤💨😂
Auf der Insel selbst kehrte die anfängliche Begeisterung dann blitzschnell in die nackte Realität um. Uns wurde knapp über eine Stunde Aufenthalt verordnet. Sagen wir es so: Wer auf der Suche nach einsamer Robinson-Crusoe-Idylle war, landete stattdessen mitten im Europa-Park der Südsee! Überall wurden teure Tandemflüge, Speedboot-Ausflüge und Paragliding-Touren angepriesen. Am Wald reihten sich Essensstände aneinander.
Ich war zwar auf der Jagd nach einem ruhigen Eckchen und bin ein ganzes Stück am Strand entlanggeschlittert, aber Fehlanzeige – ein stiller Ort war absolute Mangelware. Zu allem Überfluss zeigte ein Bootsführer an Land den Touristen auch noch stolz einen echten Seestern, nur um ihn danach lieblos wieder ins Wasser zu pfeffern. Er meinte zwar zu mir, ich könnte ihn für das perfekte Urlaubsfoto auch mal kurz hochheben, aber sowas mache ich aus Prinzip nicht! Ich habe den kleinen Kerl dann lieber im Wasser fotografiert – da gehört er schließlich auch hin und beschwert sich nicht über gierige Touristenhände. 🌊⭐📸
Nach der Stunde zog sich der Aufenthalt dann doch etwas wie Kaugummi, während ich im Schatten auf die – zum Glück geniale – Rückfahrt mit dem Speedboot-Shuttle wartete. Hauptsache, das türkisfarbene Wasser im Hintergrund rettet die Urlaubsfotos! 🌴🙄
Grandioses Finale auf dem Rückweg 🍹🎶🕺Nach dem Freizeitpark-Trubel ging es schließlich wieder zurück in Richtung Preskil Island Resort – und diese Rückfahrt hat den Tag noch einmal so richtig herausgerissen!
Die Crew schmiss die Soundanlage an und hatte einfach bombastisch gute Laune, die sofort alle an Bord ansteckte. Der hausgemachte Rumpunsch war absolut weltklasse und floss erstaunlich großzügig. Es dauerte keine zwei Songs, bis wir fast alle zusammen an Deck tanzten, lachten und einfach nur mega viel Spaß hatten. Diese ausgelassene Party-Stimmung auf dem Wasser hat das gesamte Erlebnis am Ende wieder super positiv gedreht! 🎉⛵
Mein Fazit: Trotz kleinerer „Touri-Fallen“ ist die Tour absolut genial und ein echter Pflichttermin! Gebucht direkt über das Hotel kostet der Spaß 3.300 Rupien – das sind umgerechnet aktuell ca. 61 Euro. Für einen kompletten Tag auf dem Katamaran inklusive dem Grillbuffet, Speedboot-Action, Getränke-Flatrate und einer genialen Party-Crew ist das ein unschlagbarer Schnapper! 💰👍
Wer von euch hätte den Seestern auch lieber im Wasser gelassen? 👇