Das Tal, das den Badestrand am Walensee mit der vergletscherten Dreitausender-Spitze des Tödis verbindet, das mit der Landsgemeinde direkte Demokratie lebt und während der Näfelser Fahrt Traditionen pflegt. Eigebettet in eindrücklicher Bergwelt, unkomplizierter erreichbar dank direkter ÖV-Verbindung: Das ist das Glarnerland – das Tal, das Freizeit und Auszeit, Bewegung und Erholung verbindet. Dem
mediterranen Klima am Ufer des Walensees auf 419 Metern über Meer steht die Gletscherlandschaft des Tödi auf 3'614 Metern über Meer gegenüber. In der Bergidylle der Glarner Alpen ist aber nicht nur Landwirtschaft ein wichtiges Standbein. Früh schon wurden der Kanton industrialisiert und war vor allem in der Textilbranche gross dabei. Einheitlich wie das Paisley-Muster und doch verschieden wie all seine Farben sind die vier Destinationen im Glarnerland. Ein kleiner Rundgang. Braunwald hat sich als eine der ersten Ferienregionen autofrei erklärt und bietet mit seinem Sonnenplateau auf 1256 Metern über Meer ein Familienparadies mit imposantem Bergpanorama zum Tödi hin. Elm ist mit der Tektonikarena Sardona Teil des UNESCO Welterbes und vor allem dank dem Martinsloch in den Tschingelhörnern bekannt, durch das zweimal im Jahr die Sonne scheint. Was die beiden verbindet: das Naturschutzgebiet Freiberg Kärpf, das dazwischen liegt und ihre Eigenart, sich wunderbar für Schneesport und als Wanderparadies zu eignen. Glarus als Herzen des Glarnerlands ist für seine Bijous bekannt: Campieren und Baden am Klöntalersee, Aussicht geniessen auf Aeugsten. Mit dem Städtchen Glarus dazwischen, wo das Glarner Volk einmal im Jahr für die Landsgemeinde zusammenkommt, ist das Trio perfekt. Glarus Nord bildet mit dem Zugang zum Walensee die Riviera des Glarnerlands. Während auf dem Kerenzerberg Seminarhotels zu finden sind, wartet unten im Tal die linth-arena sgu mit einer Boulder- und Kletterhalle, einem Schwimmbad und einem Skatepark. Wer noch nicht genug gesehen hat, war noch nicht beim Obersee. Das ist Glarnerland, eine Stunde von Zürich entfernt, umgeben von einer naturnahen Bergwelt.