20/05/2026
Mi, 20.5./ 17.00-18:15 Uhr
Tour durch die
Noch Plätze frei – Anmeldung unter [email protected]
Start 17.00 Uhr ab S-Bhf. Prenzlauer Allee
WOHNSTADT CARL LEGIEN – die Urbanste im UNESCO-Welterbe "Siedlungen der Berliner Moderne"
Führung mit Schwerpunkt auf Architektur, Städtebau, Denkmalpflege, Bau- und Stadtgeschichte.
15 € / pro Person (erm. 10 €), Anmeldung erbeten (Mindest-Teilnehmerzahl: 8 Personen, Absage wegen nicht erreichter Mindestteilnehmerzahl oder Schlechtwetter vorbehalten.)
Start: S-Bahnhof "Prenzlauer Allee" (S41/S42, Tram M2), vor dem Bahnhofseingang
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WORUM GEHT ES?
In den 1920er-Jahren war Berlin eine der spannendsten Metropolen der Welt. Die als liberal und weltoffen geltende Stadt war ein Zentrum moderner Kunst, Kultur und Industrie. Und sie platzte aus allen Nähten. 1920 erfolgte der Zusammenschluss zu Groß-Berlin, neues Bauland war vorhanden. Um die enorme Wohnungsnot zu lindern, wurden im großen Stil neue Wohnviertel errichtet. 2008 wurden sechs besonders herausragende Anlagen zum UNESCO-Welterbe von herausragendem und universellem Wert erklärt.
Direkt hinter dem nordöstlichen S-Bahn-Ring, nicht weit vom Alexanderplatz, entstand ab 1928 die Wohnstadt Carl Legien. Zentrale Lage und Weltwirtschaftslage zwangen zum Sparen. Taut reagierte, verzichtete auf Mietergärten, konzentrierte sich auf kleinere Grundrisse, baute noch ein bis zwei Geschosse höher gruppierte die Wohnungen um farbig variierte Grünhöfe. Trotz der hohen Bewohnerdichte, wirkt hier alles überraschend farbig, hell, modern und großzügig …