21/04/2026
Tag 𝖨𝖨 - Sintra - Cabo da Roca - Estroil
Unsere Reise begann früh in Lissabon, die Luft noch mild, die Straßen langsam erwachend. Mit Vorfreude im Gepäck machten wir uns auf den Weg Richtung Sintra, einem Ort, der wirkt, als hätte jemand ein Märchen zwischen Hügel und Nebel versteckt.
Kaum angekommen, verloren wir uns in den engen, verwinkelten Gassen. Zwischen kleinen Cafés, bunten Fassaden und dem Duft von frischem Gebäck führte uns jeder Schritt tiefer in diese fast unwirkliche Kulisse. Hoch oben thronte das beeindruckende Palácio Nacional da Pena, unser Ziel. Der Aufstieg dorthin war schon ein Erlebnis für sich, vorbei an moosbedeckten Mauern und durch üppiges Grün, das fast wie ein verwunschener Wald wirkte.
Im Schloss selbst fühlte sich alles ein bisschen wie eine Reise in eine andere Zeit an. Die Farben, die Türme, die Ausblicke, als würde man für einen Moment Teil einer Geschichte werden. Von oben bot sich uns ein Panorama, das weit über die Hügel hinaus bis zum Atlantik reichte.
Nach diesem märchenhaften Abschnitt zog es uns weiter an den Rand der Welt, zum Cabo da Roca. Dort, wo Europa endet und der Ozean beginnt, standen wir im Wind, der uns um die Ohren pfiff und blickten hinaus auf das endlose Blau. Ein Moment, der gleichzeitig ruhig und überwältigend war.
Zum Abschluss des Tages ging es nach Estoril. Hier änderte sich die Stimmung: elegante Promenaden, das Rauschen der Wellen und ein Hauch von mondänem Flair. Wir ließen den Tag entspannt ausklingen, während die Sonne langsam im Atlantik versank.
Ein Tag voller Kontraste, von märchenhaften Gassen über spektakuläre Klippen bis hin zu entspannten Küstenmomenten. Und genau das machte ihn unvergesslich.