Historischer Verein der Pfalz e.V. Ortsgruppe Mutterstadt

Historischer Verein der Pfalz e.V. Ortsgruppe Mutterstadt 1. Vorsitzender Michael Ceranski
2. Vorsitzender Klaus Lenz
Schriftführerin Gisela Groppenbächer
Kassenwartin Gudrun Ceranski
(1)

Geschichte, Kultur und Tradition von Mutterstadt für die Bürger von Mutterstadt in geselliger Gemeinschaft erlebbar machen
Werdet gerne Mitglied im Verein: schickt uns eine e-mail oder geht auf den Link unten zum Mitgliedsantrag.

18/08/2026

Bald ist es soweit! Am Wochenende öffnet die Kerweausstellung ihre Pforten, seid mit dabei!

18/08/2026

Kulturelles Erbe hat viele Gesichter – Folge 15: Robert Liebhart

Diesen Monat stellen wir Robert Liebhart aus Mutterstadt vor, der uns 2024 gemeinsam mit seinen Mitstreiter:innen bei der Umsetzung unseres Teilprojekts "Mutterstadt" als Mitglied des Heimatvereins Historischer Verein der Pfalz e.V. Ortsgruppe Mutterstadt prima unterstützt hat. Im Beitrag erläutert Robert Liebhart, warum er sich ehrenamtlich für das kulturelle Erbe engagiert. Hier geht es zum Beitrag: https://kuladigrlp.net/2026/08/18/kulturelles-erbe-hat-viele-gesichter-folge-15-robert-liebhart/

Der Historische Verein Mutterstadt lädt Sie recht herzlich ein zur kostenfreien Ausstellung "Die Römer in Mutterstadt un...
14/08/2026

Der Historische Verein Mutterstadt lädt Sie recht herzlich ein zur kostenfreien Ausstellung "Die Römer in Mutterstadt und Pfalz- Militär, Gewänder, Essen & Trinken" mit freundlichen Leihgaben des Historischen Museums der Pfalz in Speyer“ und des Stadtmuseums Bad Dürkheim.

Entdecken Sie die Historie und Motive der Römer in Mutterstadt und in der Pfalz. Wir zeigen lebensgroße Figuren, die eine Vorstellung davon geben welche Gewänder die Römer früher getragen haben. In unseren Vitrinen und auf den Tischen werden militärische Nachbildungen und Gefäße, in den früher gebacken, gegessen und getrunken wurde gezeigt, vieles aus Terra Sigillata gefertigt.

Für Kinder: es gibt interessante Spiele und Rätsel zu lösen. Am Samstag wird es die Möglichkeit geben, eine Römer-Rüstung selbst anzuprobieren mit Helm und Schwert. Selfies und Fotos sind möglich und sehr beliebt.
Der Römerraum im Erdgeschoss zeigt die Geschichte der Römer in und um Mutterstadt mit dem Highlight des Römergrabs.

Am Sonntag wird das Terra Sigillata-Museum aus Rheinzabern eine Original-Töpfer-Vorführung machen sowie Repliken zum Anfassen zeigen. Hier können Sie live miterleben wie formschön die Römer Terra Sigillata vor langer Zeit gefertigt haben.

Kerwe-Café mit Taverne: Das beliebte Kerwe-Café mit leckeren Kuchen, Kaffee, Wasser öffnet wieder zeitgleich mit der Ausstellung im Nebenraum. Genießen Sie die Leckereien und verweilen Sie im schönen historischen Rathaus für eine kleine Genusspause.
Darüber hinaus bieten wir in unserer Taverne Riesling-/Rosé-Schorle und leckere römische Mostacii-Brötchen mit Moretum-Käsecreme sowie Oliven-Käse-Spieße an.

Die Mutterstadter Kerweausstellung ist geöffnet: Samstag 14-20 Uhr, Sonntag 11.30- 20 Uhr, Montag 14-20 Uhr. Veranstaltungsort: Historisches Rathaus Mutterstadt, Oggersheimer Straße 13, 67112 Mutterstadt.
Gemeinde Mutterstadt
Kerwegemeinschaft Mutterstadt
Rhein-Pfalz-Kreis
Thorsten Leva

Der Historische Verein Mutterstadt lädt Sie recht herzlich ein zur kostenfreien Ausstellung "Die Römer in Mutterstadt un...
20/07/2026

Der Historische Verein Mutterstadt lädt Sie recht herzlich ein zur kostenfreien Ausstellung "Die Römer in Mutterstadt und Pfalz- Militär, Gewänder, Essen & Trinken" mit freundlichen Leihgaben des Historischen Museums der Pfalz in Speyer“ und des Stadtmuseums Bad Dürkheim.

Kerwe-Ausstellung-Eröffnung: Freitag 21.8. 19.30 h im Historischen Rathaus:
Anlässlich der Mutterstadter Kerwe 2026 freuen wir uns sehr, dass wir bei der Eröffnung der Ausstellung Dr. Maximilian Vicari von der befreundeten Ortsgruppe Limburgerhof begrüßen können. Er wird uns lebendig Hintergründe der Römischen Geschichte in unserer Region erläutern. Zudem wird er uns ein selbstgebautes Modell einer antiken Römerstraße vorführen. Genauso freuen wir uns, dass zur Eröffnung ein Römerdarsteller anwesend sein wird in Original römischer Bekleidung.

Im Anschluss an die Eröffnung freut sich der Historische Verein Mutterstadt Sie zu Wein, Wasser und Gebäck einzuladen und sich miteinander auszutauschen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass aufgrund des zu erwartenden hohen Besucherandrangs die Eröffnungsveranstaltung unbedingt und ausschließlich per Voranmeldung besucht werden kann. Bitte melden Sie sich über folgenden Link oder QR-Code direkt und kostenfrei an:
https://eveeno.com/175384803

Kerweausstellung:
Entdecken Sie die Historie und Motive der Römer in Mutterstadt und in der Pfalz. Wir zeigen lebensgroße Figuren, die eine Vorstellung davon geben welche Gewänder die Römer früher getragen haben. In unseren Vitrinen und auf den Tischen werden militärische Nachbildungen und Gefäße, in den früher gebacken, gegessen und getrunken wurde gezeigt, vieles aus Terra Sigillata gefertigt.

Für Kinder: es gibt interessante Spiele und Rätsel zu lösen. Am Samstag wird es die Möglichkeit geben, eine Römer-Rüstung selbst anzuprobieren mit Helm und Schwert. Selfies und Fotos sind möglich und sehr beliebt.

Der Römerraum im Erdgeschoss zeigt die Geschichte der Römer in und um Mutterstadt mit dem Highlight des Römergrabs.

Kerwe-Café mit Taverne: Das beliebte Kerwe-Café mit leckeren Kuchen, Kaffee, Wasser öffnet wieder zeitgleich mit der Ausstellung im Nebenraum. Genießen Sie die Leckereien und verweilen Sie im schönen historischen Rathaus für eine kleine Genusspause.

Darüber hinaus bieten wir in unserer Taverne Riesling-/Rosé-Schorle und leckere römische Mostacii-Brötchen mit Moretum-Käsecreme sowie Oliven-Käse-Spieße an.

Die Mutterstadter Kerweausstellung ist geöffnet: Samstag 14-20 Uhr, Sonntag 11.30- 20 Uhr, Montag 14-20 Uhr. Veranstaltungsort: Historisches Rathaus Mutterstadt, Oggersheimer Straße 13, 67112 Mutterstadt.

Gemeinde Mutterstadt
Thorsten Leva
Historisches Museum der Pfalz Speyer

Der Historische Verein Mutterstadt hat am Samstag 18.07. 2026 zu einer exklusiven Betriebsbesichtigung bei Gemüse Renner...
18/07/2026

Der Historische Verein Mutterstadt hat am Samstag 18.07. 2026 zu einer exklusiven Betriebsbesichtigung bei Gemüse Renner in Mutterstadt eingeladen. Gemüse Renner zählt zu den führenden Gemüseanbauern in Deutschland.

Bei dem sehr interessanten und lehrreichen Rundgang durch unser Vorstandsmitglied Hartmut Renner erhielten die 30 Teilnehmer einen sehr guten Einblick in den nachhaltigen Anbau, modernste Qualitätskontrollen, logistische Abläufe und aktuelle Herausforderungen im Agrarsektor. Während des Rundgangs stellten die Teilnehmer immer wieder sehr interessiert Fragen.

Nach Abschluss des Rundgangs traf man sich dann im Casino des gegenüberliegenden Pfalzmarkts zu einem gemeinsamen Mittagessen, bei dem weiter lebhaft diskutiert und die Geselligkeit gepflegt wurde.

Aufgrund der hohen Nachfrage ist für 2027 ein weiterer Besuch geplant, der rechtzeitig über die üblichen Medien angekündigt werden wird.

Bei Interesse an mehr Informationen oder einer Mitgliedschaft bitte einfach kurze Nachricht an [email protected].

Gemeinde Mutterstadt
Hartmut Renner
Yvonne Wittmann

KuLaDig-Mutterstadt Objekt des Monats JuliAlter Friedhof MutterstadtDer Alte Friedhof von Mutterstadt wurde im 18. Jahrh...
15/07/2026

KuLaDig-Mutterstadt Objekt des Monats Juli

Alter Friedhof Mutterstadt

Der Alte Friedhof von Mutterstadt wurde im 18. Jahrhundert von der protestantischen Gemeinde angelegt. Unter französischer Verwaltung wurden hier Protestanten, Lutheraner und Katholiken bestattet. Heute dient der Friedhof mit seinem wertvollen Baumbestand als Park, ausgewählte Gräber erinnern an verschiedene wesentliche Momente der Mutterstädter Stadtgeschichte. Zu diesem Objekt gibt es einen virtuellen 360-Grad-Rundgang.

Für mehr Informationen bitte folgenden Link anklicken:
https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-355537

Ganz neu sind bei KuLaDig auch Einträge zu den Stolpersteinen durch unser Vorstandsmitglied Robert Liebhart.
https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-360136

Gemeinde Mutterstadt
Historisches Museum der Pfalz Speyer
Elvis Robert

Interessantes aus der Kommunalpolitik von Mutterstadt vor 75 JahrenMit der Wahl des Sozialdemokraten Otto Reber zum  hau...
10/07/2026

Interessantes aus der Kommunalpolitik von Mutterstadt vor 75 Jahren

Mit der Wahl des Sozialdemokraten Otto Reber zum hauptamtlichen Bürgermeister Mutterstadts waren die Konflikte vorüber, die die Gemeindeführung über mehrere Jahre hinweg erschwert und am Ende sogar eine Vakanz an deren Spitze verursacht hatte.

Nachdem Mutterstadt zwischen Anfang 1949 und Frühjahr 1951 insgesamt vier- zum Teil kommissarische Bürgermeister hatte, begann mit dem Amtsantritt Rebers eine Zeit der personellen und politischen Kontinuität, die gerade in der schwierigen Phase des Wiederaufbaus von enormer Bedeutung war.

Heinrich Hartmann (SPD) war nach Kriegsende von der amerikanischen Ortskommandantur als ehrenamtlicher Bürgermeister eingesetzt worden, weil er auf Grund seiner politischen Haltung gegenüber dem NS-Regime als „unbelastet“ galt. Vom neugewählten Gemeinderat wurde Hartmann dann im September 1946 in seinem Amt bestätigt und führte die Gemeinde, ab Februar 1948 allerdings für ein Jahr nur noch kommissarisch.

Das deshalb, weil im Dezember 1948, bei der regulär anstehenden Bürgermeisterwahl, nicht Hartmann gewählt wurde, sondern das damalige SPD-Ratsmitglied Friedrich Börstler. Wegen juristischer Auseinandersetzungen über die Rechtmäßigkeit dieser Wahl, wurde Börstler erst im Februar 1949 in sein Amt eingeführt. Danach folgten fast drei Jahre mit andauernden schwierigen kommunalpolitischen Turbulenzen, denn Börstler, nach seiner Wahl aus der SPD ausgetreten, blieb nur bis November 1949 im Amt, weil er von der Kreisverwaltung suspendiert wurde.

Danach folgten die CDU-Beigeordneten Ferdinand Schott (bis März 1950) und Richard Magin (bis Mai 1951) als geschäftsführende Bürgermeister der Gemeinde, für Mutterstadt mit damals knapp 7.000 Einwohnern ein unhaltbarer Zustand.

Im Januar 1951 beschloss deshalb der Gemeinderat auf Antrag der SPD-Fraktion, die Anstellung eines hauptamtlichen Bürgermeisters. Aus dem damaligen Gemeinderatsprotokoll ist aus der Begründung u.a. zu entnehmen „…..um ein geregeltes und und auf längere Sicht bedachtes Gemeindeleben zu entwickeln, bedarf es eines Mannes, der unabhängig und gesichert die in der Gemeinde anfallenden Arbeiten und Planungen durchführt….“

Auf die öffentliche Ausschreibung hin für diesen Posten bewarben sich 45 (I) Kandidaten. Bei der Wahl am 29..März 1951 war aber dann der 56jährige Diplom-Landwirt Otto Reber (SPD) der einzige Kandidat, der zur Wahl vorgeschlagen wurde. Reber, dessen Großeltern aus Mutterstadt stammten, war zu der Zeit als Referatsleiter bei der Kreisverwaltung Ludwigshafen beschäftigt. Mit 14 Ja-Stimmen von 18 anwesenden Ratsmitgliedern, bekam er im Gemeinderat die (parteiübergreifende) erforderliche Mehrheit. Ende September 1951 erhielt dann der neue Bürgermeister, nach einer halbjährlichen Probezeit (das gab es damals noch), seinen Dienstvertrag mit der Gemeinde für eine zehnjährige Amtszeit.

Otto Reber musste in den damaligen schwierigen Zeiten des Wiederaufbaus viele Probleme anpacken, wie Wohnungsbau, Flüchtlingsaufnahmen, Kanalisation und Straßenbau, Gasversorgung oder die Mechanisierung der Landwirtschaft. In dieser Zeit wurde auch die kleine Friedhofshalle auf dem alten Friedhof errichtet und der Glockenturm an der katholischen Kirche fertiggestellt. Eine Sache konnte er 1955 allerdings nicht verhindern; die Stilllegung der damaligen Lokalbahn.

Als Reber 1960 altersbedingt aus dem Amt schied, wurde die Arbeit des Verwaltungsfachmanns als Bürgermeister anerkennend gewürdigt. Otto Reber wurde 85 Jahre alt; seinen Ruhestand verbrachte er in Limburgerhof.

Text: Volker Schläfer

Gemeinde Mutterstadt
Historischer Verein der Pfalz e.V. - Bezirksgruppe Speyer

26/06/2026

Amerikanerin auf Besuch im Land ihrer Vorfahren

Mutterstadt. Kimberly Moore, eine in der siebten Generation von einer Mutterstadter Auswandererfamilie namens Biebinger abstammende Amerikanerin, besuchte mit ihrem Mann Philip in der vergangenen Woche Mutterstadt.
Das Ehepaar machte auf einer Europa-Schiffsreise Zwischenstation in der Pfalz, um sich den Ort ihrer Vorfahren anzusehen. Sie leben in der 25.000 Einwohner zählenden Kleinstadt Southlake in Texas. Mitgebracht hatten sie einen Bildband „Our Biebinger Ancestors“ (unsere Vorfahren), im dem auf 25 Seiten Familiengeschichten, Daten und Ereignisse der Familien Biebinger, amerikanisiert Bolinger, aufgelistete sind.

Im Historischen Rathaus wurden sie begrüßt von Bürgermeister Thorsten Leva, dem Vorsitzenden des Historischen Vereins Mutterstadt, Michael Ceranski und von Orts-Chronist Volker Schläfer. Dabei auch Klaus Biebinger, kein direkter Verwandter von Kimberly Moore, aber als Namensträger „Biebinger“ dazu geladen.
Thorsten Leva schenkte dem Ehepaar als Erinnerung an ihren Besuch den Bildband von Mutterstadt und eine Flasche Rathaus-Sekt und von Volker Schläfer erhielten sie Abschriften von Geburts- und Sterbeeinträgen aus dem Gemeindearchiv von Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts. Philip Moore kaufte spontan das Mutterstadter Familienbuch und zwei Dubbegläser mit Mutterstadter Motiv.

Bei einer Rundfahrt durch den Ort zeigten Ceranski, gleichzeitig Dolmetscher, und Schläfer den Gästen die Dauerausstellung im Historischen Rathaus, die protestantische Kirche (Anmerkung: bei Außentemperaturen von 40 Grad der angenehmste Ort an diesem Nachmittag), beim Gang über den Alten Friedhof insbesondere das Grab der „Brezelfrau“, einer verheirateten Biebinger, die Großplastik „Ortsgeschichte“ am Palatinum, das frühere Kantonsgefängnis und die historische Ortsmitte.

Zum Abschluss luden Ceranski und Schläfer die Moore‘s, die zum ersten Male in der Pfalz waren, zu einem Lunch ins Cafe Elisabeth ein, wo noch ausführlich z.B. über die unterschiedlichen Lebensverhältnisse in Texas und der Pfalz oder die politische Lage geredet wurde. Interessant dabei, dass das Ehepaar z.B. nicht wusste, dass die Vorfahren des derzeitigen amerikanischen Präsidenten, der Ketchup-Familie Heinz und „The King“ Elvis Presley, aus der Pfalz kamen.

Mit einem „very happy“ verabschiedeten sich die Gäste aus Übersee von Mutterstadt und ihren Gastgebern.

Amerikanerin auf Besuch im Land ihrer VorfahrenKimberly Moore, eine in der siebten Generation von einer Mutterstadter Au...
26/06/2026

Amerikanerin auf Besuch im Land ihrer Vorfahren

Kimberly Moore, eine in der siebten Generation von einer Mutterstadter Auswandererfamilie namens Biebinger abstammende Amerikanerin, besuchte mit ihrem Mann Philip in der vergangenen Woche Mutterstadt.

Das Ehepaar machte auf einer Europa-Schiffsreise Zwischenstation in der Pfalz, um sich den Ort ihrer Vorfahren anzusehen. Sie leben in der 25.000 Einwohner zählenden Kleinstadt Southlake in Texas. Mitgebracht hatten sie einen Bildband „Our Biebinger Ancestors“ (unsere Vorfahren), im dem auf 25 Seiten Familiengeschichten, Daten und Ereignisse der Familien Biebinger, amerikanisiert Bolinger, aufgelistete sind.

Im Historischen Rathaus wurden sie begrüßt von Bürgermeister Thorsten Leva, dem Vorsitzenden des Historischen Vereins Mutterstadt, Michael Ceranski und von Orts-Chronist Volker Schläfer. Dabei auch Klaus Biebinger, kein direkter Verwandter von Kimberly Moore, aber als Namensträger „Biebinger“ dazu geladen.

Thorsten Leva schenkte dem Ehepaar als Erinnerung an ihren Besuch den Bildband von Mutterstadt und eine Flasche Rathaus-Sekt und von Volker Schläfer erhielten sie Abschriften von Geburts- und Sterbeeinträgen aus dem Gemeindearchiv von Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts. Philip Moore kaufte spontan das Mutterstadter Familienbuch und zwei Dubbegläser mit Mutterstadter Motiv.

Bei einer Rundfahrt durch den Ort zeigten Ceranski, gleichzeitig Dolmetscher, und Schläfer den Gästen die Dauerausstellung im Historischen Rathaus (mit Ansicht der Biebinger Familienbibel), die protestantische Kirche (Anmerkung: bei Außentemperaturen von 40 Grad der angenehmste Ort an diesem Nachmittag), beim Gang über den Alten Friedhof insbesondere das Grab der „Brezelfrau“, einer verheirateten Biebinger, die Großplastik „Ortsgeschichte“ am Palatinum, das frühere Kantonsgefängnis und die historische Ortsmitte.

Zum Abschluss luden Ceranski und Schläfer die Moore‘s, die zum ersten Male in der Pfalz waren, zu einem Lunch ins Cafe Elisabeth ein, wo bei einem zünftigen Pfälzer Wurstsalat noch ausführlich z.B. über die unterschiedlichen Lebensverhältnisse in Texas und der Pfalz oder die politische Lage geredet wurde.

Das Ehepaar erfuhr so auch, dass die Vorfahren des derzeitigen amerikanischen Präsidenten, der Ketchup-Familie Heinz und „The King“ Elvis Presley, aus der Pfalz kamen.

Mit einem„very happy“ verabschiedeten sich die Gäste aus Übersee von Mutterstadt und ihren Gastgebern.

Gemeinde Mutterstadt
Historisches Museum der Pfalz Speyer
Prot. Kirchengemeinde Mutterstadt
Thorsten Leva

Fotos: Sigrid Kindermann, Michael Ceranski

Auf den Spuren der Vorderpfälzer LokalbahnDas „Depot 5 Nahverkehrsmuseum Rhein-Neckar“ hatte letzten Sonntag Interessier...
07/06/2026

Auf den Spuren der Vorderpfälzer Lokalbahn

Das „Depot 5 Nahverkehrsmuseum Rhein-Neckar“ hatte letzten Sonntag Interessierte zu einer Informationsfahrt „Mit dem Bus auf den Spuren der Vorderpfälzer Lokalbahn“ eingeladen.

Unter fachkundiger Begleitung des Lokalbahn-Experten Jochen Glatt aus Lambsheim, der während der Fahrt und an den ehemaligen Bahnhöfen spannende Einblicke in Geschichte, Betrieb , Entwicklung und Stilllegung der Lokalbahn gab, wurden die TeilnehmerInnen über die ehemalige Strecke von Ludwigshafen-Mundenheim bis Meckenheim gefahren.

Dabei wurde an markante Punkte, ehemalige Bahnhofsstandorte sowie Relikte der Lokalbahn erinnert und Zwischenstop eingelegt. Halt wurde auch in Mutterstadt gemacht.

Die 1890 in Betrieb genommene Lokalbahn führte von Maudach kommend, mitten durch den Ort, weiter nach Dannstadt. 1955 wurde die Lokalbahn dann stillgelegt und der Personennahverkehr in die Stadt mit Bahnbussen aufgenommen.

In Mutterstadt gab es eine Haltestelle in Ortsmitte, wo der um 1902 gebaute Lokalbahnhof, es war mehr ein Stations- und Wartehaus, stand, der Ende der 1960er-Jahre im Wege der Ortskernsanierung und für die „Neue Pforte“ abgerissen wurde.

An der Informationsfahrt nahmen auch die Vorstandsmitglieder Volker Schläfer und Robert Liebhart von der OG Mutterstadt des Historischen Vereins teil, erläuterten bei dem Stop in Mutterstadt einige örtliche Details zu der Lokalbahn und verwiesen auf die Informationstafel KuLaDig vor der Neuen Pforte zur Lokalbahngeschichte.

Fahrtteilnehmer war auch ein Vertreter des RNV, der bei dieser Gelegenheit darauf hinwies, dass eine der möglichen Alternativstrecken für die neu angedachte Pfalztram auch die frühere Lokalbahntrasse sein könnte.

Gemeinde Mutterstadt
Thorsten Leva
Historischer Verein der Pfalz e.V. - Bezirksgruppe Speyer

Adresse

Oggersheimer Straße 13
Mutterstadt
67112

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