Onecorner Ranch

Onecorner Ranch Bei uns machen Hunde mit ihren Menschen Urlaub…

Pünktlich zum Wochenbeginn startet wir mit zwei Last Minute Angeboten. Greift zu, solange die Ware noch warm ist!
07/09/2026

Pünktlich zum Wochenbeginn startet wir mit zwei Last Minute Angeboten. Greift zu, solange die Ware noch warm ist!

Heute hatten wir eine wunderschöne kleine Wanderung auf der Halbinsel Veines. Veines liegt bei Kongsfjord und hier begin...
01/09/2026

Heute hatten wir eine wunderschöne kleine Wanderung auf der Halbinsel Veines. Veines liegt bei Kongsfjord und hier beginnt auch die Eismeerstrasse (die muss man auch mal gefahren sein!!) nach Berlevag. Die Wanderung hatte ich vor 2 Jahren schonmal im Auge, aber hier waren damals so viele Rentiere unterwegs, was es in der Kombi „Timmy, Jacky, Zenzi“ zu einem Spießrutenlauf gemacht hätte. Mit Ronja, Rudi und Floki absolut kein Problem!

Die deutsche Wehrmacht war hier stationiert und man konnte sich noch einige Relikte anschauen und es stehen auch noch ein paar Dinge herum, die damals wohl vergessen wurden wieder mitzunehmen. Zum Glück blieb das zuckersüße Dörfchen mit seinen 15 Häusern von der Zerstörung verschont und wir hatten vom Berg einen zauberhaften Blick. Allerdings konnten wir diesen nicht lange genießen, denn es ging wirklich ans Eingemachte. Inklusive Klettern am Steilhang! Aber der Ausblick in die Barentsee war alles wert! Wenn ihr mal hierher kommen solltet, verpasst es nicht! Zum Leuchtturm selbst haben wir es nicht ganz geschafft. Die Hühnerleiter ging auf der einen Seite 5m hoch, auf der anderen Seite 20m runter. Und mein Motto ist ja „Know your limits“ 🙂

Im Übrigen lag ein Stück weiter ein toter angespülter Wal an der Küste. Und was machen die Norweger da? Richtig! Nichts! Die Natur klärt. Allerdings war er von der Straße aus schon zu riechen und ich habe mir einen näheren Blick gespart.

Nachdem wir gestern den Nördlichen Polarkreis überquert haben, ist es mal wieder Zeit für ein Update vom Reiserudel. Inz...
25/08/2026

Nachdem wir gestern den Nördlichen Polarkreis überquert haben, ist es mal wieder Zeit für ein Update vom Reiserudel.
Inzwischen haben wir uns gut arrangiert und durch die Routinen sind die Fiffis auch entspannter geworden. ABER: bisher musste ich ja noch normal arbeiten (Mobilarbeit macht’s möglich) also den halben Tag vorm Rechner verbringen, währenddessen sich die Bande fürchterlich gelangweilt hat. Das endet aber übermorgen, weil dann der klassische Urlaub beginnt, der dann immerhin noch 7,5 Wochen dauert.
Dann geht der Abenteuermodus schlagartig auf 100%.
Wir stehen übrigens derzeit kurz vor Inari, ein paar Videos findet ihr in den Kommentaren. (Fotos UND Videos in einem Post gestattet Facebook uns leider nicht)

Es lohnt sich uns zu folgen denn zwischendurch gibt es immer mal wieder ein paar Leckerlies für euch da draußen. Aktuell...
19/08/2026

Es lohnt sich uns zu folgen denn zwischendurch gibt es immer mal wieder ein paar Leckerlies für euch da draußen.

Aktuell haben wir zwei spontane Sonderangebote. Schlagt zu oder teilt gerne. Feuer frei ☺️

18/08/2026

Jetzt bin ich extra für euch noch auf einen Aussichtsturm gekraxelt, damit auch ihr einen Sonnenuntergang im Koli-Nationalpark (hier gibt’s übrigens Bären und wir müssen im Dunklen zurück ) sehen könnt.

Ein längst überfälliges Update vom Reiserudel!! Hej Hej und Moi 😊Inzwischen sind seit unserer Abreise aus Bayern exakt 1...
17/08/2026

Ein längst überfälliges Update vom Reiserudel!!

Hej Hej und Moi 😊

Inzwischen sind seit unserer Abreise aus Bayern exakt 12 Tage vergangen… Nach einem kurzen Zwischenstopp bei Oma und Opa Onecorner (der, der keine Hunde mag…) ging es direkt nach Rostock und auf die Fähre Richtung Trelleborg. Ich bin dann direkt meinen Lieblingsstrandplatz angesteuert, sodass die Rabauken am nächsten Morgen direkt noch vor dem Frühstück ans Meer konnten. Für Rudi war es das erste Mal und so richtig konnte er sich mit der Weite noch nicht anfreunden.
Aber Rudi hat auch eine Augenkrankheit, die ihm so nach und nach die Sehkraft nimmt. Von daher braucht er einfach etwas Zeit, um sich zurecht zu finden. Sei ihm gegönnt…
Die Tage in Schweden waren mehr durch logistische Themen wie „Fahren“ und „Tierarzt“ (für die Einreise nach Finnland brauchen die Rabauken eine Wurmkur) geprägt. Größte Herausforderung: die 11h Fährfahrt von Stockholm nach Turku. Also wer es nicht unbedingt machen muss: lasst es! Es war schon immenser Stress für sensibel-Rudi. Die anderen beiden: Joa mei… ist halt so…

Ich bin in Finnland dann direkt im Süden am Meer Richtung Osten gefahren und habe einen niedlichen Stellplatz direkt am Strand gefunden, wo wir einfach mal den Stress der letzten Tage „wegbaden“ konnten. (Video dazu in den Kommentaren)

Zudem war ein historischer Steinbruch in der Nähe, in welchem zwischen 1820-1830 ca 600 Tonnen Granit manuell (!) abgebaut worden sind, um u.a. die Alexander-Säule in Sankt Petersburg zu bauen. Im übrigen befanden wir uns nur knapp 150km von Sankt Petersburg entfernt… mit Englisch kommt man hier Null weiter. Zum Glück hat mich mein Schul-Russisch befähigt, zumindest die Straßenschilder lesen zu können.

Wir sind inzwischen absolut im Abenteuer-Modus angekommen und werden berichten!

Nuki ist natürlich auch im Herzen dabei. Was hätte sie für einen Spaß im Meer gehabt 💔

Nachdem ich aus verschiedenen Gründen mit mir gehadert habe, ob ich heuer wieder nach Skandinavien reise, habe ich mich ...
08/08/2026

Nachdem ich aus verschiedenen Gründen mit mir gehadert habe, ob ich heuer wieder nach Skandinavien reise, habe ich mich nun DAFÜR entschieden. Ich hoffe, wir finden etwas Leichtigkeit und nehmen euch natürlich wieder sehr gerne mit auf unsere Reise. Dieses Mal dabei sind: Ronja Räubertochter, Rudi Ragnar und Pflegling Floki Vilgerðarson. Knapp 2,5 Monate Vanlife in der Wildnis Skandinaviens liegen vor uns. Gestern ging es los und morgen gegen 17 Uhr geht unsere Fähre nach Trelleborg. Heute wurden wir auch schon zufällig von lieben Stammgästen erwischt 😂 Die Welt ist ein Dorf! Rudi hat seine Herdenschutzgene entdeckt und macht einen auf „Aufpasser“ (obwohl er eigentlich schon im Bett lag) Ronja ist wie immer die Beifahrer-Princess und Floki ist einfach nur da, macht einen auf Sonnenschein und fügt sich problemlos ein (sofern keine Menschen vorhanden sind) Folgt uns gern auf unserem Trip und wer uns entdeckt, postet hier das Foto und erhält eine Überraschung!

Es ist nun fast einen Monat her. Irgendwie erscheint es surreal und egal wie sehr man sich dagegen wehrt, so deutlich wi...
04/08/2026

Es ist nun fast einen Monat her. Irgendwie erscheint es surreal und egal wie sehr man sich dagegen wehrt, so deutlich wird einem doch, dass in dem abgedroschenen Spruch "das Leben geht weiter" Wahrheit liegt.
Der Alltag hat uns wieder, obwohl diese vermeintlich emotionale Festigkeit trügerisch ist. Da ist der eine Tag bei einem regulären Tierarztbesuch, wo man im Wartezimmer plötzlich das typische Schäferhundfiepen eines anderen Patienten aus dem Zimmer nebenan hört. Das Scrollen durch die Mediathek im Handy ist jedes mal wie ein Sprint auf einem Minenfeld. Gäste, die einen (natürlich absolut nicht böse gemeint) auf Anouk ansprechen und man merkt wie einem direkt der Hals wieder zuschnürt und man nur noch seine Decke über den Kopf ziehen möchte.

Die Erinnerung ist überall und doch versucht man sie auszublenden. Das gelingt mal besser und mal schlechter. Sehr viel schlechter sogar.
Ich gebe zu, dass ich mir Hilfe gesucht habe damit ich endlich wieder schlafen und etwas zur Ruhe kommen konnte. Das mag für einige übertrieben erscheinen aber ich muss sagen, dass mich Anouks Verlust traumatisiert hat. Ich habe so viele Sätze gehört, die mit besten Absichten gesprochen wurden... sie war schon so alt, du hast noch mehr Hunde, sie starb gnadenvoll friedlich...
ich weiß das alles und dennoch werde ich niemals darüber hinwegkommen.
Wer dies selbst erlebt hat, weiß, dass einen rein gar nichts trösten kann. Keine Worte, keine kleinen Geschenke, ehrlich gesagt nicht mal Umarmungen. Der Schmerz wird mich begleiten solange ich lebe und damit habe ich mich nun abgefunden. Es wird immer diesen einen Stich im Herzen geben, der mal mehr oder weniger zu spüren sein wird, aber er wird immer da sein.

Mit unseren Hunden haben wir früher immer Ausflüge in das Pflegeheim meiner Oma gemacht. Es war für die Einwohner stets ein riesiges Fest als wir unsere Fellkinder im Gemeinschaftsraum ableinten und es im besten Sinne des Wortes drunter und drüber ging. Die vorherige Stille wich lautem Bellen, freudigem Jauchzen und so herzlichem Lachen wie es lange nicht zu hören war.
Ich kann mich an einen sehr alten Bewohner erinnern, der ganz speziell Anouk in sein Herz schloss. Er war recht schweigsam, schaute Anouk lange an, streichelte sanft ihre Ohren und man merkte irgendwie, dass er gedanklich ganz woanders war und sehr glasige Augen bekam.
Ich erfuhr erst nach seinem Tod, dass er früher selbst Schäferhunde hatte und man kann nur erahnen an wen er jedes mal dachte wenn er Anouk sah.
Das können Hunde bei Menschen bewirken. Jahrzehntelang können sie im Herzen verweilen und immer mal wieder so präsent sein als hätten sie eben erst den Raum verlassen.

Das Leben geht weiter, das weiß ich. Wenn uns diese Geschichte aber überhaupt etwas trösten kann, dann dass unsere Hunde nie ganz verschwinden. Sie sind immer da. Auch im sehr hohen Alter werden wir uns stets an sie erinnern, davon bin ich überzeugt.

*******

Eigentlich wollte ich einen Post zu unseren noch freien Zeiträumen schreiben. Hat ja prima funktioniert. Aber ich schaffe es irgendwie nicht einen harten Schnitt zu vollziehen. Mir fehlt aktuell noch die Energie lustige Postings zu schreiben, es fühlt sich nahezu falsch an.

Daher würde ich mich sehr freuen wenn ihr auf unserem Kalender einmal schaut, ob für euch vielleicht der eine oder andere Zeitraum interessant wäre. Beispielsweise wäre "Timmys Traumland" im August/September für zwei Wochen am Stück wieder frei und generell gäbe es noch die einen oder anderen Schmankerl im Herbst. Es darf natürlich auch gerne geteilt werden.

www.onecorner-ranch.de/reservieren-preise/

Ich hoffe ihr empfindet es nicht als pietätlos wenn ich diesen Post damit verbinde etwas Werbung zu machen. Aber wie schon ein paar mal gesagt:
das Leben geht weiter und das ist auch gut so...

19/07/2026
Eine Woche ist nun vergangen. Eine Woche, seit ich das letzte Mal ihr weiches Fell berührt, ihre spitzen Öhrchen gestrei...
15/07/2026

Eine Woche ist nun vergangen. Eine Woche, seit ich das letzte Mal ihr weiches Fell berührt, ihre spitzen Öhrchen gestreichelt habe.
Im Tod sah sie anders aus, als ob sie gar nicht mehr unsere Anouk war, quasi eine leere Hülle. Ihre große und weise Seele hat einfach den Körper verlassen und nur eine Art Verkleidung blieb zurück. Ich weiß noch, dass ich sofort das Fenster öffnete denn ich habe gelernt, dass man dies nach dem Tod so macht.
Irgendwie war es tröstlich, dass sie nicht mehr wie sie selbst aussah, da ich sie so einfacher zurück lassen konnte.

Die Trauer kommt in Wellen, sagt man und ich verstehe das nur zu gut. In einem Moment lebt man den Alltag und geht seiner Wege, nur um eine Minute später wieder in eine bleierne Bewegungslosigkeit zu verfallen und das Gefühl zu haben nicht atmen zu können. Diese Schwere auf dem Brustkorb, diese Trägheit, die einen wie in Zeitlupe durch das Haus laufen lässt, ist momentan wirklich ein Problem. Ich kann mich zu kaum etwas aufraffen und mir ist aber bewusst, dass ich die Verantwortung für ein paar weitere Fellnasen hier habe.
Es wird zwar täglich etwas besser aber noch graust es mir vor der Nacht. Die Stille ist schlecht zu ertragen und ich quäle mich mit dunklen Gedanken, denen ich momentan noch nicht Herr werde.

Ich wusste, dass Kaya extrem emphatisch ist. Sie klebt momentan an mir und versucht mich (teils recht grob) aus der Trauer zu ziehen. Selbst wenn sie sich in anderen Räumen befindet, merkt sie sofort wenn mich wieder etwas überrennt. Sie legt sich zu mir und schaut mich mit ihren großen Knopfaugen an als ob sie aufrichtig dem Problem auf den Grund gehen will.
Der zweite Hund, der mich zugegeben mit seiner tiefen Sorge wirklich überrascht hat, ist unser evil Rudi. Er hasst nahezu alles, was einen Schatten wirft und neigt dazu unberechenbar zu sein mit einer fast nicht vorhandenen Zündschnur. Dieser Tage jedoch ist er in seiner gesamten Präsenz sehr weich und trotz der Tatsache, dass ihm gewiss unendlich warm ist, legt er sich nachts quer auf mich und verfolgt mich auf Schritt und Tritt, um mich wie ein gerichtlich bestellter Betreuer permanent zu beäugen und zu beobachten.

Wenn der Tod von Anouk etwas Gutes hatte, dann dass ich das Zusammensein mit unseren restlichen Hunden regelrecht aufsauge. Wenn mich Timmy anspringt, umarme ich ihn und lasse ihn so lange an mir kleben wie er möchte. Wenn Skip mir seine Plüsch-Avocado bringt, bewundere ich sie und bedanke mich überschwänglich für das Geschenk (was er natürlich direkt zurück möchte). Wenn Ronja mich anknurrt, weil ich sie im Bett versehentlich angerempelt habe, entschuldige ich mich aufrichtig. Wenn mir Pepe vor lauter unbändigem Hunger in die Finger schnappt, beeile ich mich einfach mit der Zubereitung des Essens.
Ich mache mir zuweilen Vorwürfe, dass ich Anouk zu häufig ignoriert habe, weil mir irgendein Quatsch in dem Moment wichtiger erschien. Vermutlich werden diese Momente auch in Zukunft immer mal wieder vorkommen aber Anouk zu Ehren werde ich nun versuchen alles noch viel bewusster zu erleben, das Handy häufiger beiseite zu legen und einfach die Zeit noch intensiver zu genießen. Man weiß nie wann sie vorbei ist.

Es wird nun der letzte Post dieser Art sein. Ich werde auf lange Sicht damit klar kommen. Müssen. In einem Trauerforum las ich einmal, dass die Zeit auf der Erde sehr viel schneller vergehen soll als im Himmel. Das ist ein schöner Gedanke, da all unsere Lieben, die bereits voraus gegangen sind, vermutlich nicht einmal dazu kommen uns zu vermissen. Für sie ist es nur ein kurzer Augenblick ohne uns, während wir sie so lange so unendlich vermissen.

Herzt heute in Andenken an Anouk eure Hunde (bzw. all eure Tiere) und genießt diesen Moment ganz bewusst mit allen Sinnen. Denn sie sind es wert unsere volle Aufmerksamkeit zu erhalten…

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Rattenberg

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