Grüner Zoo Wuppertal

Grüner Zoo Wuppertal Der Zoologische Garten Wuppertal ist einer der ältesten und traditionsreichsten Deutschlands. Der a Der Zoo ist ganzjährig geöffnet, geschlossen nur am 25.12. (1.

Weihnachtstag)

14/09/2026
Rivers of Sulawesi: Die ersten Vögel sind eingezogenMorgen ist es endlich so weit: Die neue Anlage „Rivers of Sulawesi“ ...
11/09/2026

Rivers of Sulawesi: Die ersten Vögel sind eingezogen

Morgen ist es endlich so weit: Die neue Anlage „Rivers of Sulawesi“ wird feierlich eröffnet. Unsere drei Hirscheber-Weibchen erkunden bereits neugierig ihr neues Zuhause.

Inzwischen sind auch die ersten gefiederten Bewohner eingezogen: Balistare und Palawan-Pfaufasane leben jetzt in einer besonderen Entdecker-Voliere, die zukünftig teilweise auch für Besucherinnen und Besucher begehbar sein wird.

Der Grüne Zoo Wuppertal setzt sich bereits seit Ende der 1980er-Jahre für den Erhalt der vom Aussterben bedrohten Balistare ein. Gemeinsam mit dem Kölner Zoo und der AZ e.V. (Vereinigung für Artenschutz, Vogelhaltung und Vogelzucht) wurde damals der Grundstein für das heutige Erhaltungszuchtprogramm gelegt.

Mit dem Palawan-Pfaufasan ist außerdem eine neue Tierart in den Grünen Zoo eingezogen. Die Fasanenart kommt ausschließlich auf der philippinischen Insel Palawan vor. Das Paar lebt bereits seit einem Jahr hinter den Kulissen und ist mit dem Umzug nach „Rivers of Sulawesi“ nun erstmals für Besucherinnen und Besucher zu sehen.

Und wie bei jeder Entdeckungsreise gilt: Es gibt viel zu entdecken, aber nicht alles ist auf den ersten Blick zu sehen. Die Vögel können sich jederzeit in ihre nicht einsehbaren Innenanlagen zurückziehen. Ein bisschen Geduld und genaues Hinschauen gehören also dazu. Zudem befinden sich alle Tiere noch in der Eingewöhnungsphase.

„Rivers of Sulawesi“ wurde vom Zoo-Verein Wuppertal aus Patenschaftsgeldern finanziert. Deshalb findet die Eröffnung im Rahmen des morgigen Patentages statt. Als Dank für ihr Engagement sind alle Patinnen und Paten in den Grünen Zoo eingeladen.

Am Infostand des Zoo-Vereins könnt ihr euch über die Verwendung der Patengelder informieren sowie mit Tierpflegenden und dem Zooleitungsteam ins Gespräch kommen. Außerdem können dort Tierpatenschaften für Kurzkrallenotter, Hirscheber und Balistare zum Sonderpreis abgeschlossen werden.

Wir freuen uns auf euch – morgen beginnt die Entdeckungsreise durch „Rivers of Sulawesi“.

Erlebt „Rivers of Sulawesi“ ab dem 12. SeptemberNoch 2 Tage, dann könnt ihr im Grünen Zoo Wuppertal auf Entdeckungsreise...
10/09/2026

Erlebt „Rivers of Sulawesi“ ab dem 12. September

Noch 2 Tage, dann könnt ihr im Grünen Zoo Wuppertal auf Entdeckungsreise gehen. Am Samstag, dem 12. September, wird um 10 Uhr die neue Anlage „Rivers of Sulawesi“ feierlich eröffnet. Die mehr als 3.300 Quadratmeter große Anlage wurde vom Zoo-Verein Wuppertal aus Patenschaftsgeldern finanziert.

Die ersten Bewohner sind mittlerweile eingezogen. Gestern erkundeten die drei Sulawesi-Hirscheber Yala, Kalia und Kendari erstmals einen Teil ihrer neuen Außenanlage. Die Tiere zeigten sich von Beginn an neugierig und inspizierten aufmerksam jeden Winkel der neuen Umgebung.

Wer „Rivers of Sulawesi“ besucht, kann die Eingewöhnung der Tiere in ihr neues Zuhause Schritt für Schritt miterleben. Derzeit sind die Hirscheber-Weibchen in einem Teil der in drei Bereiche unterteilbaren Anlage zu sehen, können sich aber jederzeit in geschützte Bereiche zurückziehen.

Die Gestaltung von „Rivers of Sulawesi“ folgt bewusst nicht dem Prinzip, dass Tiere jederzeit und auf den ersten Blick zu sehen sind. Stattdessen möchten wir dazu einladen, die Tiere wirklich zu entdecken. In einer dicht bewachsenen Landschaft ist nicht immer sofort zu erkennen, wo sich ein Tier gerade aufhält. Genau dieses Erlebnis soll auch in „Rivers of Sulawesi“ möglich sein.

Weitere Bewohner
Zukünftig sollen auch unsere beiden Kurzkrallenotter nach „Rivers of Sulawesi“ umziehen und die Anlage gemeinsam mit den Hirschebern bewohnen. Aktuell sind die beiden Otter noch in ihrer bisherigen Anlage oberhalb der Seelöwenanlage zu sehen.

Entlang des Weges wurde außerdem eine für Besucherinnen und Besucher begehbare Voliere für Balistare und Palawan-Pfaufasane geschaffen. Mit etwas Glück könnt ihr die Vögel dort ab Samstag entdecken. Sie haben jedoch ebenfalls jederzeit die Möglichkeit, sich in geschützte Bereiche zurückzuziehen. Die Voliere wird zunächst noch nicht begehbar sein.

Die Eröffnung am Samstag ist damit zugleich der Beginn einer Entwicklung, die ihr in den kommenden Monaten weiterverfolgen könnt. Nach und nach werden weitere Bereiche hinzukommen und „Rivers of Sulawesi“ weiter zum Leben erwecken. Seid gespannt!

08/09/2026

Die ersten Bewohner von Rivers of Sulawesi

Gestern war es so weit: Hirscheber-Weibchen Yala und ihre beiden Töchter Kalia und Kendari haben ihre neue Anlage „Rivers of Sulawesi“ bezogen.

In den vergangenen Wochen hatte das Tierpflegeteam intensiv mit den Hirschebern das Betreten der Transportkiste trainiert. So konnten sich die Tiere Schritt für Schritt mit der ungewohnten Situation vertraut machen. Die Geduld zahlte sich aus. Der Umzug verlief ruhig und entspannt.

Ehe es für Yala, Kalia und Kendari auf die neue große Außenanlage geht, nehmen die drei zunächst ganz in Ruhe ihre neuen Innenställe unter die Lupe. Neue Gerüche, neue Geräusche und jede Menge unbekannte Ecken wollen entdeckt werden.

Ganz neu sind die Stallungen übrigens nicht. Hier lebten früher bereits Pudus und verschiedene Vogelarten. Für „Rivers of Sulawesi“ wurden die vorhandenen Stallungen nun umfassend umgestaltet und an die Bedürfnisse der Hirscheber angepasst.

Unser Hirscheber-Weibchen Franzi lebt vorerst noch auf der bisherigen Anlage. Sie wird zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls nach „Rivers of Sulawesi“ umziehen.

Die über 3.300 Quadratmeter große Anlage wurde vom Zoo-Verein Wuppertal e.V. durch den Einsatz von Patenmitteln finanziert.

Ab Samstag, dem 12. September könnt ihr selbst auf Entdeckungsreise gehen. Folgt dem Abenteuerpfad entlang der neuen Anlage, entdeckt die verschiedenen Einblicke – und mit etwas Glück auch Yala, Kalia und Kendari.

Wie kommt die Tierärztin im Zoo an ihre Patienten?Einen Tiger kann man nicht wie eine Hauskatze einfach festhalten, um i...
07/09/2026

Wie kommt die Tierärztin im Zoo an ihre Patienten?

Einen Tiger kann man nicht wie eine Hauskatze einfach festhalten, um ihn abzuhören oder ihm Blut abzunehmen, das ist allen klar. Für solche Untersuchungen müssen Raubkatzen in Vollnarkose gelegt werden. Aber ist das eigentlich bei allen Zootieren so?

Die Antwort ist so vielfältig wie die Patienten selbst: Es kommt eben ganz darauf an. Darauf, wie gefährlich der Patient ist – das ist ein Tiger ganz besonders. Darauf, wie bereitwillig er sich mithilfe von Trainingsmethoden an bestimmte Handgriffe gewöhnen kann – das ist eine Stärke der Elefanten. Aber auch darauf, wie stressanfällig das Tier ist, wenn man es festhält – empfindlich sind da zum Beispiel Kängurus.

Und auch die Art und Dauer der geplanten Maßnahme ist entscheidend. Die jährliche Impfung der Tiger, die mit einer kleinen Kanüle unter die Haut gespritzt wird, kann vom vertrauten Tierpflegepersonal am Gitter ohne Stress verabreicht werden. Haben die Löwen mal Parasiten im Darm, können die Entwurmungstabletten im Futter versteckt werden und die Tiere bekommen von der Behandlung gar nichts mit. Sind aber Röntgenbilder, eine Blutentnahme oder körperliche Untersuchungen notwendig, rückt das Veterinärteam mit Blasrohr und Narkosepfeil an und legt die Raubkatze schlafen.

Die Elefanten gehören zu den Tieren, die zwar allein aufgrund ihrer Körpermasse ausgesprochen gefährlich sind, aber auch gelehrig und clever im Training. Das Tierpflegeteam im Zoo Wuppertal hat mit ihnen im Laufe der Jahre eine beachtliche Palette an Verhaltensweisen eingeübt. Für eine Impfung lehnt sich der Elefant seitlich ans Gitter und lässt sich in den Oberschenkel spritzen. Für eine Blutentnahme legt sich der Elefant nahe des Gitters auf den Boden, sodass an einer Ohrvene Blut abgenommen werden kann – hier ist die Haut dieser grauen Riesen nämlich nicht ganz so dick wie am restlichen Körper. Für eine Untersuchung des Nasensekrets lässt der Elefant sogar Kochsalzlösung in seinen Rüssel laufen und prustet sie dann bereitwillig in einen sterilen Beutel. Hier sind also zahlreiche Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten gegeben, ohne dass vorab eine Narkose notwendig ist.

Manche Tiere sind zwar scheu, aber wenn man sie nicht allzu sehr bedrängt, lassen sie bestimmte Untersuchungen wach über sich ergehen. Ein erkrankter Nandu wird mit einem Holzbrett als Barriere am Weglaufen gehindert und kann auf diese Weise mit der mobilen Röntgenausrüstung geröntgt werden – ganz ohne Festhalten oder Narkose. Ein Pudu, ein kleiner südamerikanischer Hirsch, kann in einem kleinen Stallabteil eine Injektion ohne Festhalten oder Blasrohr bekommen, indem die Nadel über einen kleinen Schlauch mit der Spritze verbunden wird und der Hirsch etwas hin- und herlaufen kann, ohne dass die Nadel aus seiner Haut herausrutscht. Für solche Tierarten entwickeln Zootierärztinnen und -ärzte im Laufe der Jahre häufig eigene Tipps und Tricks, die auch auf Tagungen geteilt werden.

Bei kleineren Tieren laufen tiermedizinische Behandlungen fast so ab wie in einer normalen Tierarztpraxis – festhalten, nötige Maßnahmen durchführen, laufen lassen. Aber auch hier ist Fachwissen gefragt. Bei Greifvögeln müssen besonders die Füße gut fixiert werden, damit niemand verletzt wird. Bei Papageien geht die größte Gefahr von ihrem Schnabel aus, beim Kranich von Krallen und Schnabel. Auch kann er sich, genau wie ein Flamingo, beim Festhalten leicht die langen Beine brechen, wenn man sie nicht vorsichtig, aber bestimmt einklappt und fixiert. Krokodile können nicht nur beißen, sondern auch mit ihrem Schwanz schlagen, während Geckos gleich ihren halben Schwanz abwerfen können um einem Griff zu entkommen. Bei Fischen finden Untersuchungen am besten in einem separaten Becken oder Wassereimer statt. Müssen sie fixiert oder gespritzt werden, hilft ein nasses Handtuch beim Festhalten der glitschigen Patienten.

So wird es definitiv nicht langweilig beim Zugriff auf tierische Patienten im Zoo – und da hat die medizinische Detektivarbeit ja noch nicht mal begonnen.

Text: Dr. Lisa Grund

🏳️‍🌈 Schwule Pinguine? Transgender-Fische?Queeres Verhalten gibt es auch im Tierreich. Und zwar bei erstaunlich vielen T...
06/09/2026

🏳️‍🌈 Schwule Pinguine? Transgender-Fische?

Queeres Verhalten gibt es auch im Tierreich. Und zwar bei erstaunlich vielen Tierarten.

Aber warum eigentlich? Geht es um soziale Bindungen? Um Konfliktlösung? Oder ist es schlichtweg auch einfach biologisch bedingt? Und können wir Begriffe und Denkmuster aus der menschlichen Welt überhaupt einfach auf Tiere übertragen?

Beim nächsten „Nachmittag für Zoofreunde“ schauen wir genauer hin: Wir beschäftigen uns mit homosexuellem und bisexuellem Verhalten, Geschlechterrollen, vielfältigen Familienstrukturen und weiteren faszinierenden Facetten tierischen Zusammenlebens.

Nach dem Vortrag gibt es Gelegenheit zum Austausch bei einer Tasse Kaffee. Anschließend geht es gemeinsam auf eine kleine Erkundungstour durch den Grünen Zoo Wuppertal.

📅 Samstag, 19.09.2026
🕑 14:00–16:30 Uhr

📍 Zooschule im Grünen Zoo Wuppertal
💶 14 € pro Person + Zooeintritt
🎟️ Für angemeldete Teilnehmende beträgt der Zooeintritt 10 €. Jahreskarten können selbstverständlich genutzt werden.

👉 Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich!
📧 [email protected]
☎️ (0202) 563-3635
Die Kurse für Erwachsene laden dazu ein, sich etwas ausführlicher mit einem Thema zu beschäftigen.

Save the date!
Weitere Themen:
13.10. und 17.10.26: Primaten – unsere nächsten Verwandten im Fokus 🦍

Foto: Birgit Klee

04/09/2026

Kistentraining mit den Hirschebern

Der Umzug unserer vier Sulawesi-Hirscheber in ihre neue Anlage „Rivers of Sulawesi“ rückt näher. Am 12. September wird der erste Teil der Anlage offiziell eröffnet.

Dafür steht für Yala, Kalia, Kendari und Franzi erst einmal ein spezielles Training auf dem Programm. Die Tiere sollen lernen, freiwillig in ihre Transportkiste zu gehen.

Doch jeder Hirscheber ist anders. Während der eine neugierig und schnell vorangeht, braucht der andere deutlich mehr Zeit. Unsere Tierpflegerinnen und Tierpfleger beobachten jedes Tier genau und passen das Training individuell an.

Welche Schritte dabei nötig sind, worauf es beim Kistentraining ankommt und warum bei jedem Hirscheber ein etwas anderer Weg funktioniert, erzählt euch Tierpflegerin Michelle Kernberger im Video.

Möglich wurde diese neue Anlage durch die großzügige Unterstützung des Zoo-Verein Wuppertal e.V.. Dafür sagen wir ganz herzlich Danke!

Ein Pilz, der Salamander frisst?Heute ist  . Ein Anlass, auf eine Art aufmerksam zu machen, die auch bei uns im Bergisch...
03/09/2026

Ein Pilz, der Salamander frisst?

Heute ist . Ein Anlass, auf eine Art aufmerksam zu machen, die auch bei uns im Bergischen Land zunehmend bedroht ist.

Neben Lebensraumverlust und Straßenverkehr macht dem Feuersalamander vor allem der gefürchtete sogenannte „Salamanderfresser“, auch „Salamanderpest“ genannt, zu schaffen.

Dabei handelt es sich um eine meist rasch tödlich verlaufende Pilzerkrankung, die durch Bsal (kurz für Batrachochytrium salamandrivorans) hervorgerufen wird. Der Chytridpilz hat bereits ganze Populationen weitgehend ausgelöscht.

Die gute Nachricht: Bsal-Infektionen sind behandelbar. Im Grünen Zoo Wuppertal wurde dafür im Rahmen des LARS-Projekts (Lokaler Amphibien- und Reptilienschutz) eine spezielle Behandlungsstation eingerichtet. Infizierte Feuersalamander werden dort einer Wärmetherapie unterzogen, denn bei einer konstanten Temperatur von 25 °C stirbt der Pilz ab.

Gemeinsam mit der Bergische Universität Wuppertal, dem NABU Wuppertal, dem BUND Wuppertal und den Kalkwerke Oetelshofen werden Feuersalamander der Natur entnommen, untersucht und bei einem positiven Bsal-Nachweis umgehend behandelt.

Gleichzeitig werden unter sicheren Bedingungen Tiere nachgezüchtet, um eine Reservepopulation in menschlicher Obhut aufzubauen.

Noch wissen wir nicht, ob Bsal-belastete Lebensräume eines Tages wieder pilzfrei sein werden oder Feuersalamander vor Bsal geschützt werden können. Die Nachzucht in menschlicher Obhut schafft jedoch Zeit und die Möglichkeit, die Tiere später wieder auszuwildern, sobald dies sicher möglich ist.

Das LARS-Projekt ist eines von sechs Natur- und Artenschutzprojekten, die durch den freiwilligen Naturschutzeuro im Grünen Zoo unterstützt werden.

Der NABU NRW baut seit April 2025 – gefördert von der NRW‑Stiftung – ein landesweites Netzwerk für die Schutzaktivitäten für den Feuersalamander auf.

Das Projekt „Zukunft des Feuersalamanders in NRW“ verfolgt das Ziel, bestehende Schutzaktivitäten für den Feuersalamander in Nordrhein-Westfalen zu vernetzen und weiterzuentwickeln. Auch die Zoogemeinschaft NRW bringt dabei ihre Expertise ein. Mehr dazu findet ihr unter: https://nrw.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/feuersalamander/index.html

Tumor-OP bei Rothund NaviWer unseren Asiatischen Rothund Navi in den vergangenen Wochen beobachtet hat, dem ist mögliche...
31/08/2026

Tumor-OP bei Rothund Navi

Wer unseren Asiatischen Rothund Navi in den vergangenen Wochen beobachtet hat, dem ist möglicherweise die Wunde an seinem rechten Hinterbein aufgefallen.

Vor einigen Wochen entdeckten unsere Tierpflegerinnen und Tierpfleger eine Schwellung im Bereich von Navis rechtem Knie. Die Veränderung wurde operativ entfernt und anschließend pathologisch untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass es sich um einen Mastzelltumor handelte.

Die Wunde wurde nach der Entfernung des Tumors chirurgisch verschlossen. Die Naht ging jedoch im Verlauf wiederholt auf, sodass schließlich entschieden wurde, die Wunde offen von selbst heilen zu lassen. Mittlerweile ist sie fast verschlossen.

Inzwischen liegen auch die Ergebnisse der immunhistologischen Untersuchung vor. Erfreulicherweise ergaben sich keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für ein Wiederauftreten des Tumors.

Trotz dieser guten Nachricht bleibt eine regelmäßige Nachsorge wichtig. Bei Mastzelltumoren kann der weitere Verlauf sehr unterschiedlich sein. Navi wird deshalb weiterhin aufmerksam durch unser Tierpflege- und Veterinärteam beobachtet.

Navi hat die Operation gut überstanden und nimmt aktiv am Leben seines Rudels teil.

Unser herzlicher Dank gilt der externen Tierärztin Dr. Lore Marholdt für die Durchführung der Operation und die gute Zusammenarbeit.

Asiatische Rothunde gelten laut Weltnaturschutzunion IUCN als stark gefährdet. Weltweit gibt es nur noch schätzungsweise 2200 Tiere in der Natur. Die Bestände nehmen durch Rückgang der Beutetiere, Lebensraumverlust und Mensch-Tier-Konflikte weiter ab.

Willkommen Jordan und Hyel - neue Sandkatzen eingezogen Seit gestern leben zwei neue Arabische Sandkatzen im Kleinkatzen...
29/08/2026

Willkommen Jordan und Hyel - neue Sandkatzen eingezogen

Seit gestern leben zwei neue Arabische Sandkatzen im Kleinkatzenhaus. Jordan und Hyel zogen auf Empfehlung des EAZA Ex-situ-Programms (EEP) aus dem Zoologická zahrada Jihlava in Tschechien zu uns in den Grünen Zoo.

Der Kater Hyel wurde am 28. Oktober 2022 im Parc Zoologique & Botanique de Mulhouse geboren, die Katze Jordan kam am 24. Juni 2018 im Ree Park Ebeltoft zur Welt.

Beide lebten bereits gemeinsam im Zoo Jihlava. Da sich dort bislang kein Nachwuchs einstellte, wurden die beiden vor einiger Zeit getrennt. In Wuppertal sollen sie nun erneut zusammengeführt werden. Vielleicht führt der Ortswechsel ja zu einer „Liebe auf den zweiten Blick“.

Nach ihrer Ankunft zeigten sich die beiden Neuankömmlinge ganz unterschiedlich. Hyel erkundete sofort interessiert sein neues Zuhause und zeigte dabei auch großen Appetit. Gleich fünf Mäuse ließ er sich schmecken. Jordan war dagegen zunächst noch etwas zurückhaltender und beobachtete ihre neue Umgebung erst einmal in Ruhe.

Für unseren Sandkater Ufuk, der seit einem Jahr im Grünen Zoo lebt, gibt es aktuell leider keine Zuchtempfehlung des EAZA Ex-situ-Programms (EEP), da seine Verwandtschaftslinie im Zuchtprogramm bereits genetisch überrepräsentiert ist.

Ufuk wird daher vorerst weiterhin allein eine Anlage bewohnen. Für eine Sandkatze ist das grundsätzlich kein Problem. Die Tiere leben überwiegend einzelgängerisch und treffen in der Natur meist nur zur Paarungszeit aufeinander.

Das Kleinkatzenhaus bleibt wegen der Quarantäne unserer Neuankömmlinge vorerst geschlossen. Mit etwas Glück könnt ihr die Tiere in den nächsten Tagen aber bereits auf der Außenanlage entdecken.

Adresse

Hubertusalle 30
Wuppertal
42117

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 18:00
Dienstag 09:00 - 18:00
Mittwoch 09:00 - 18:00
Donnerstag 09:00 - 18:00
Freitag 09:00 - 18:00
Samstag 09:00 - 18:00
Sonntag 09:00 - 18:00

Telefon

+492025633600

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