Freiheitsdrang - Die Reise meines Lebens

Freiheitsdrang - Die Reise meines Lebens Nicht Worte oder Taten zählen...sondern die Absicht dahinter. alles ist in Bewegung

"Im Endeffekt ist hier jeder bereits im Wachstum, denn wir träum' von Veränderung, auch wenn wir's manchmal nachts tun."...
11/08/2020

"Im Endeffekt ist hier jeder bereits im Wachstum, denn wir träum' von Veränderung, auch wenn wir's manchmal nachts tun." J.A.

Wo fängt Diskriminierung eigentlich an?
Wir haben so viele Konzepte im Kopf, wie etwas zu laufen hat oder wie etwas sein muss. Alles was wir nicht bewusst denken und entscheiden, entscheiden wir unbewusst.
Ich denke, dass Fremdenfeindlichkeit (damit meine ich wortwörtlich Feindlichkeit gegen alles was einem selbst fremd ist) nur eine Projektion unserer Angst oder unserer eigenen Unzufriedenheit ist. Jedoch passiert das unbewusst.

Ich hab ein Beispiel: ich hatte vor ein paar Jahren eine zufällige Begegnung mit einem Menschen der völlig rassistische Aussagen von sich gab.
Ich war gerade dabei Lebensmittel vor dem vergammeln zu retten, da kam er mit dem Fahrrad vorbeigedüst und sagte: "Das kann ja nicht sein dass Deutsche aus Mülltonnen fressen müssen und die Kanacken das Geld vom Staat hinterhergeschmissen bekommen."

Ich war erstmal sehr perplex und wusste nicht so recht wie ich reagieren soll. Mein Unterbewusstsein war wütend und wollte wütend reagieren. Mein Bewusstsein wollte diesen Menschen verstehen.

Es war eine harte Probe für mich ruhig zu bleiben. Ich fragte ihn erstmal was er mit dem Wort "Kanacken" sagen will um wieso er es benutzt.
Eigentlich habe ich auf jede seiner Aussagen nur weitere Fragen gehabt und auch gestellt. Ich wollte wissen wo der Ursprung seines Glaubenssatzes liegt.

Er hat schlechte Erfahrungen in seinem Leben gemacht, die ihn pauschal "Ausländer" in eine Schublade stecken lassen. Er wurde von einem Türken verprügelt, ein anderer hat ihm ein kaputtes Auto verkauft und wiederum ein anderer hat ihn beklaut. Und er hat ein Umfeld von Menschen, die genauso denken wie er, was widerrum seinen Glauben bestärkt.

Er hat seinen persönlichen Mangel auf mich übertragen. Mit der Aussage, dass ich "Müll fressen muss", hat er dies abgewertet und als negativ gedeutet. Ohne zu wissen, dass ich gerne Containern gehe. Und er hat direkt im Gehirn einen Schuldigen für das entstehende Mangelgefühl verknüpft - den Ausländer.

Wir haben bestimmt 2 Stunden miteinander gesprochen. Es hat sich herausgestellt dass er selbst sehr unzufrieden ist. Er hat nicht genug Geld und findet keine neue Wohnung. Er ackert viel für wenig Geld und fühlt sich ungerecht behandelt. Er würde gerne vom Staat Unterstützung bekommen. So verlagert sich sein Mangel nicht auf den Staat sondern auf diejenigen, die vom Staat unterstützt werden und "fremd" sind.

Er machte sogar Aussagen wie "...wenn die alle in unser Land kommen, dann gibt es irgendwann kein Deutschland mehr und es bleibt nichts für die Deutschen"
Ich fragte ihn, was er damit meint, was könnte denn passieren? Deutschland verschwindet schließlich nicht von der Landkarte und was bedeutet es ein Deutscher zu sein?
Er sagte er habe Angst, dass sich die Kultur verändert und der Name des Landes.
Ich fragte ihn was denn Kultur für ihn ausmacht, er sagte inhaltlich etwas wie Vielfalt und Toleranz. Ich fragte ihn, ob ihm bewusst ist, wie paradox das ist. Wenn ihm genau das heilig ist, warum er dann nicht genau das lebt? Und selbst wenn sich der Name des Landes ändern würde, wäre es immernoch der selbe Fleck auf der Karte und die selbe imaginäre Grenze.

Er regte sich auf über Flüchtlinge die herkommen und nicht arbeiten gehen und wusste nichteinmal, dass Flüchtlinge die ersten Monate nicht arbeiten dürfen und auch danach nicht frei wählen dürfen wo und was sie arbeiten. Sie brauchen eine Arbeitserlaubnis, das ist ein lange Prozess, ganz egal ob sie vorher Arzt oder Lehrer oder sonstwas waren.

Das Ende vom Lied?? Dieser Mann war dankbar für Aufklärung, er war überrascht über sich selbst, weil seine unbewusste Angst ins Nichts führte. Er war sich der Angst nichtmal bewusst, sie verlagerte sich einfach und kreierte still und leise ein Feindbild.

Er hat sich noch laut gefragt weshalb seine Freunde nie hinterfragen, wenn er eine feindliche Aussage tätigt. Er wurde entweder dafür von Freunden bestätigt oder von fremden Menschen dafür abgelehnt und verurteilt.

Er hat am Anfang des Gesprächs gesagt, dass er sich nicht als auslanderfeindlich wahrnimmt, sondern das dies ja lediglich Fakten sind, dass Ausländer sein Leben erschweren. Das wäre einfach die Wahrheit. Er hat es ja selbst erlebt.

Ich sagte ihm, dass ich generell keine rassistischen Menschen mag, dass mich das wütend macht und dass ein großer Teil im mir ihn verurteilt und verachtet. Und dass ich trotzdem mit ihm hier stehe und mich unterhalte, weil ich ihn nicht in eine Schublade stecken will.

MAN KANN NIEMANDEN PAUSCHALISIEREN.
Wir sind vielleicht einfach ängstliche Wesen, die geliebt werden und glücklich sein wollen.

Er sagte zum Schluss, dass er jedem Menschen unabhängig von Herkunft eine Chance geben will.

Wir haben uns in den Arm genommen und sind unsere Wege gegangen. Ich weiß nicht was das bewirkt hat und wie er heute darüber denkt. Ich weiß nur, dass Hass niemals mit Hass bekämpft werden kann und dass dies für mich der richtige Weg ist von Mensch zu Mensch zu kommunizieren.

Denn wenn wir Menschen pauschalisieren, weil sie andere pauschalisieren....was sagt das dann aus? Sind wir gefangen in einem Loop?

Die Reise die niemals endet.....ist die Reise zu mir selbst...Es gibt Tage an denen will ich alles hinschmeißen, weil ic...
11/07/2020

Die Reise die niemals endet...
..ist die Reise zu mir selbst...

Es gibt Tage an denen will ich alles hinschmeißen, weil ich glaube, dass das was ich mache nicht gut genug ist. Ich glaube manchmal ich kann aus dem Strudel von Gedanken nicht mehr herausfinden.

Ich erinnere mich an das Reisen und erinnere mich an die Stärke, die ich empfunden habe, als ich "allein" und "frei" gewesen bin. Ich erinnere mich an die übernatürliche Kraft, die ich empfunden habe. -Ich war unbesiegbar, denn ich kämpfte nicht.-

Ich habe das Gefühl mir entrinnt diese Kraft mit jedem Tag. Mit jedem Tag den ich nicht reise verfliegt ein Funke der Kraft. Doch ist das real? Ich habe mich vielleicht einfach so stark und sicher gefühlt, dass ich dachte ich muss nicht mehr dafür sorgen, dass es mir gut geht. Ich dachte ich muss nicht mehr darauf achten was ich denke, denn ich war stets positiv gestimmt und hatte tiefstes Vertrauen in das Leben. Ich hatte das Gefühl die Angst und die Unsicherheit können mich nie wieder so bestimmen, wie sie es einst taten.

Tja, so ist es eben nicht. Das ganze Leben ist Wachstum. Jeden Tag treffen wir Entscheidungen, wie wir uns fühlen wollen. Jeden Tag! Und wenn wir es nicht bewusst tun und uns für die Sonnenseite entscheiden, dann entscheidet unser Unterbewusstsein still und heimlich, es schleicht sich heran und tut das, was es sein lebenlang getan hat. Following the loop - es folgt dem was es gelernt hat.

In meinem Fall ist das zu glauben, dass ich "es nicht schaffe", dass ich Angst haben sollte (weil diese mich schützt), dass ich Dinge nicht fertig mache, weil es sowieo nicht gut genug ist oder werden wird. Es bremst mich aus, es will nicht meine Träume leben, denn wenn es alles geben würde, um den Traum zu verwirklichen, dann könnte es ja vielleicht den Traum verlieren, weil er nicht wahr wird. Oder noch besser, der Traum könnte wahr werden doch mein Unterbewusstsein würde sich sträuben daran zu glauben, weil dies ja bedeuten würde, dass ich doch gut genug wäre und "Dinge" schaffen könnte. Es würde also nicht bestätigt werden. Und naja, was soll ich sagen, auch mein Unterbewusstsein will Bestätigung für Glaubenssätze haben.

Also was kann ich tun? Genau das hier zum Beispiel: Meine Gedanken nieder schreiben, sie mit anderen Seelen teilen, die sich vielleicht darin wiedererkennen. Zuspruch bekommen, Verbundenheit spüren, mich nicht damit allein fühlen.

Ich hab die letzten Monate geglaubt (Achtung GLAUBENSSATZ ;-)), dass ich hier auf diesem Blog nicht einfach losschreiben kann, wenn ich gerade nicht auf Reisen bin. Denn all die Leute, die hier irgendwann mal auf "gefällt mir" geklickt haben, erwarten das doch von mir. Also kann ich ja nicht einfach aufhören zu reisen....
und ja, während ich das hier tippe kommt mir ein grinsen ins Gesicht. Es ging nie um die Reise da draußen, es ging schon immer um die innere Reise und das spiegel sich in all meinen Beiträgen hier wieder. Die äußere Reise war stets eine Metapher und hat die innere Reise repräsentiert und ich bin mir sicher, dass sie die innere Reise auch beschleunigt bzw. offenbart hat.

Ich hab so viele Gedanken, so viele Ideen und auch Erfahrungen in mir (viele Erkenntnisse durch das Reisen), aber auch viele Erkenntnisse durch den/die Prozess/e danach. Das letzte Jahr bin ich gar nicht gereist. Die Reise allein physisch hat den Stein nur ins Rollen gebracht.

Die letzten Monate habe ich um ehrlich zu sein sowas wie eine leichte Sozialphobie entwickelt, ich hab mich abgeschirmt, isoliert, alte Glaubenssätze wie "die Welt ist scheiße" geglaubt und auf das was mich von euch trennt, statt auf das was verbindet fokussiert.

Ich möchte selbst der Wandel sein, den ich mir in der Welt wünsche. Und ich möchte niemals aufhören zu glauben, dass diese Welt wunderbar ist und mit ihr all die Wesen darauf.

Ich finde es ist Zeit für Seelenfood, denn von dem anderen Scheiß werd ich niemals satt. Nichts Materielles kann mir dieses Gefühl geben. Einzig und allein der Mensch, das Sein und der Moment füttert mich mit Liebe. Wenn ich es zulasse... (aufmache). Wenn ich mein Herz auf mache und alles strömen und fließen lasse, was fließen will.

Das bedeutet, ihr werdet jetzt hier wieder öfters von mir hören und ich kanns kaum erwarten euch meine Geschichten zu erzählen.

Hello beautiful people!!Die Reise die niemals endet! Ich bin umgezogen. Habe meinen Wohnwagen verkauft und bin jetzt im ...
17/11/2019

Hello beautiful people!!

Die Reise die niemals endet! Ich bin umgezogen. Habe meinen Wohnwagen verkauft und bin jetzt im Norden Deutschlands.

Es ist eine ewige Frage nach dem "Was will ich tun?" Und "wie will ich leben?" "Wie kann ich mir ein eigenes System erschaffen in dieser verrückten Welt?"

Und siehe da, mal wieder liegt die Antwort im Fragen. Es gibt Wege, es gibt immer Wege in alle Richtungen. Manche muss man sich erst erschaffen, sich durch verwucherte Dornen den Weg freischaufeln. Schritt für Schritt. Bis irgendwann ein Weg dort ist, wo früher keiner war. Uns plötzlich erkennen auch Außenstehende einen Pfad des Möglichen.

"Go First" lautet also das Motto.

Ich bin es inzwischen gewohnt, dass meine Lebensart hinterfragt wird. Doch ich lebe so nun schon seit 3 Jahren. Irgendwie impulsiv in den Tag hinein, nie gewiss was die nächsten Monate passieren wird.

Ich habe aufgehört zu suchen, stattdessen bin ich jetzt eine Findende.

Wenn ich suche, bin ich fokussiert, denn ich suche ja etwas Gewisses. Lasse ich das Leben aber auf mich zukommen, dann kann ich alles als "gefunden" betrachten.

Es ist wirklich bezaubernd, was das Leben uns erzählt, wenn wir zuhören. Seit ich angefangen habe in allem Zeichen zu sehen, fügen sich die Millionen Teile als ein großes, vollkommenes Bild zusammen.

In jeder noch so schlechten Situation, verbirgt sich etwas Gutes. Manchmal erkennen wir es nicht sofort, aber es gibt etwas, wenn wir nur genau hinschauen.

Ich lebe jetzt im Auto und habe einen Kleingarten. Its a wonderful life

Ich dachte vor einigen Jahren mal:- ich bin nicht schön- ich bin nicht genug- ich bin langweilig- ich werde nicht gelieb...
02/09/2019

Ich dachte vor einigen Jahren mal:

- ich bin nicht schön
- ich bin nicht genug
- ich bin langweilig
- ich werde nicht geliebt
- ich bin unzufrieden
- ich habe keine echten Freunde
- ich bin einsam
...und genau so war es. Ich begegnete immer wieder Situationen, die mir genau das bestätigt haben. Ich fiel immer tiefer in die Opferrolle.

Bis ich mich entscheiden musste:
Will ich leben oder sterben?

Es ging mir damals so schlecht, dass ich nicht mehr leben wollte. Ich trug einen zu großen Schmerz mit mir rum. Hatte eine schrecklich schmerzhafte Beziehung hinter mir, einen Job, der mich unglücklich machte und ich hatte das Gefühl niemand würde mich verstehen. Das Gefühl der völligen Isolation überkam mich. Ich kompensierte meinen Schmerz mit Drogen.

Das Leben ist ver-rückt! Glaubenssätze leiten mich noch heute durch den Tag, durch die Woche...sogar durch mein ganzes Leben.

Doch heute glaube ich an andere Dinge, als noch vor einigen Jahren:

Ich glaube an die Liebe.
Ich glaube an Freiheit.
Ich glaube an Verbindung.
Ich glaube daran, dass jeder Mensch eine positive Absicht hinter jeder Tat hat.

Ich glaube, dass ich ALLES schaffen kann.

Das Resultat daraus?....Ich surfe auf einer Energiewelle. Ich bekomme in vielen Momenten die Bestätigung für meine Glaubenssätze.

Ist es also Möglich, dass wir immer unsere Glaubenssätze bestätigt bekommen?..wenn wir z.B. denken, dass wir scheitern...scheitern wir dann?...scheitern wir dann, weil wir es gedacht haben und unserem Unterbewusstsein genau dies mitgeteilt haben?

Oder wären wir so oder so gescheitert?

ICH GLAUBE: Wir bekommen genau das bestätigt, was wir glauben... Und mit jeder Bestätigung glaube ich es noch mehr...Ich habe vor ca. 3 Jahren angefangen kleine Experimente mit meinen Glaubenssätzen zu machen. Und siehe da: mit jedem Beweis werden meine Glaubenssätze stärker und es passieren noch schönere Dinge.

Es ist überwältigend!
Falls dich die Geschichte dahinter interessiert. Das "WIE" habe ich den Switch geschafft, dann darfst du dir gern mein Freies Hörbuch downloaden:
www.joealesko.com/freies-hörbuch/download

Jetzt meine Frage an dich:
Was sind deine Glaubenssätze? Hast du schon Bestätigung dafür erhalten? Inwiefern?

Ich würde mich freuen mal von dir zu hören, denn ihr wisst auch eine Menge über mich :-)

LOOOOVE LOOOVE LOVE

19/06/2019

"Zuhause"?
Wo soll das sein?
Ist das überhaupt ein Ort?
Oder ein Gefühl vom GLÜCKLICH SEIN?

04/06/2019

Mein innerer Kampf
Meine innere Angst
Mein Wille zu Leben
Treibt mich voran

Ich vs. Ich

Joe Alesko 2019
Fb.com/JoeAleskoMusik

Wie es ist allein zu reisenIch erinnere mich daran, als ich das erste Mal alleine unterwegs war. Ich meine, ich plante a...
27/01/2019

Wie es ist allein zu reisen

Ich erinnere mich daran, als ich das erste Mal alleine unterwegs war. Ich meine, ich plante alles allein, wusste, dass ich draußen allein schlafen werde.

Ich wollte ursprünglich, dass irgendwer mich begleitet, doch es fand sich niemand.

Weder in meinem Freundeskreis, noch Fremde. Ich startete sogar einen Aufruf bei Facebook. Ja, die Angst vorm Alleinsein war sehr groß. Das bedeutete, dass ich die alleinige Verantwortung für mich trage.

Nach kurzer Zeit des Suchens nach Reisebegleitern wurde mir klar, dass ich niemanden finden würde der mitkommt.

Ich reiste bereits in Spanien für einige Wochen und hatte Erfahrung darin, wie es ist in Begleitung und auch allein zu sein.

Die Erfahrung war so wertvoll, dass ich, seit ich aus Spanien zurück war wusste, dass ich auf jeden Fall weiter reisen würde. Nichts hat mir jemals mehr Glück bereitet.

Ich freundete mich also mit dem Gedanken "allein zu reisen" an. Ebenso erinnerte ich mich, dass es allein viel schöner war.

Denn die Zeit mit mir selbst im Einklang ist die kostbarste. Niemals war die Stimme meines Herzens lauter. Ich genieße die "Dinge" auf eine andere Art, wenn ich alleine bin.

Außerdem gibt es allein wenig gesellschaftliche Knöpfe, die gedrückt werden. Ich denke gerade an einen Moment, als ich auf einen hohen Berg gewandert bin. Ich war voller Emotionen, es war so hart und zugleich so schön.

Dadurch, dass niemand da war, konnte ich mich nicht beschweren. Also be"schwer"te ich mich nicht. Ich motivierte mich stattdessen.

Zudem, war ich frei von Zwängen, weil niemand da war, der den Berg schneller hochging. Mein Ego konnte nicht anspringen, weil es keine Projektionsfläche gab.

Ich fand erst mein eigenes Tempo heraus, als ich alleine war. Ich entdeckte erst meine eigenen Bedürfnisse, als ich alleine war.

Zusätzlich entdeckte ich plötzlich "neue" Sachen. Ich war viel wachsamer. Ich beobachtete in Stille die Natur, die Menschen und natürlich mich selbst.
Durch die Stille bekam ich einiges zu hören. Wenn man zu zweit reist und z.B. was entdeckt, teilt man es in der Regel mit dem anderen. Ist man aber allein, bleibt man in Stille und beobachtet weiter ohne Einflüsse eines Anderen.

Zudem ist man zu zweit quasi schon eine Gruppe. Man lernt allein viel schneller und vor allem anders Leute kennen. Auch dafür ist man deutlich wachsamer und empfänglicher.

Anfangs war es komisch alles allein zu machen: schwimmen im Meer, irgendwo sitzen, einen Tee trinken gehen, den Schlafplatz vorbereiten, ein Feuer machen oder sonstiges. Ich hatte das Gefühl, die Menschen schauen mich an, als einsames Menschlein...

Früher konnte ich nichtmal allein zur Toilette... Typisch Frau könnte man jetzt sagen...aber zu zweit wars halt irgendwie schöner...Ich wollte immer jemanden dabei haben, ich wäre absolut nicht allein in die Stadt gegangen, das wäre ja "voll peinlich". Dann könnten die Leute ja denken ich hätte keine Freunde. Krass, das dachte ich echt.

Inzwischen gehe ich sogar allein irgendwo tanzen... Wenn ich Lust habe mein Tanzbein zu schwingen, dann mach ich das. Ob nun irgendwer Zeit hat und mitkommt ist egal. Wieso sollte ich mein Bedürfnis nicht erfüllen? Aus einer Angst heraus etwas allein nicht machen zu wollen/können?

Und seit ich diese Einstellung habe, lerne ich verrückterweise sowieso meist Leute kennen. Oft dann, wenn ich komplett loslasse und dabei bin das Alleinsein zu genießen. Ich denke so ist das mit dem Finden...wenn man aufhört zu Suchen, dann "passiert" das Leben selbst :-)

Doch natürlich ist es auch schön, nicht allein zu sein. Interessant find ich das Wort ALL EIN. Es bedeutet zwar sinngemäß, dass man nur eine Person ist, doch enthält es die Worte ALLE EIN. ALSO SIND WIR NUR ALLEIN ODER ALL' EIN? Beides wahrscheinlich!

Ich hab hier die letzten Tage viele schöne Begegnungen gehabt. Besonders schön, war es Patryk aus England kennenzulernen.

Ich vermisste das Gitarre spielen und sah jemanden mit 'nem Wanderrucksack und einer Ukulele vorbeilaufen... Tatsächlich verfolgte ich diese Person ein wenig. Der Junge war aus Spanien und setzte sich ans Meer, an eine Stelle mit einer Leiter zum runterklettern, wo auch noch andere Menschen saßen.
Ich setzte mich dazu und sagte dem Jungen, dass ich ihn verfolgte und gern auf seiner Ukulele spielen würde. Er lachte und reichte mit die Ukulele in die Hand.
Dann spielte ich und neben mir fing jemand an mitzusummen. Das war dann Patryk. Wir kamen schnell ins Gespräch und verbrachten seine zwei letzten Tage auf der Insel miteinander. Es war wunderschön.
Er hatte sich ein Auto gemietet und wir fuhren hoch in die Berge. Am nächsten Tag entdeckten wir durch "Zufall" einen Kayakverleih. Wir sahen uns gleichzeitig an und wussten was zutun war.

Naja, in solchen Situationen wird sehr sehr deutlich, dass "nicht-allein-sein" auch sehr schön ist. Vor allem beim Kayak fahren :-p
Hätten wir uns nicht getroffen, wäre es weder ihm, noch mir in den Sinn gekommen Kayak zu fahren.
Das ist halt irgendwie schöner zu zweit!

Ich glaube es ist gesund, wenn man gern allein und auch gern in Gesellschaft ist.

Gut... Mehr fällt mir gerade nicht ein.
Ich genieße jetzt ALLEIN mein Frühstück am Strand und springe ins Meer :-)

Fürchte dich nicht ein "niemand" in der sozialen Welt zu sein.Die Wahrheit ist viel tiefer als das, was das Auge trifft.
26/01/2019

Fürchte dich nicht ein "niemand" in der sozialen Welt zu sein.
Die Wahrheit ist viel tiefer als das, was das Auge trifft.

Der Rhythmus der NaturIch suche mir bevor es dunkel wird einen Schlafplatz, dann esse ich ein wenig und schaue mir den S...
23/01/2019

Der Rhythmus der Natur

Ich suche mir bevor es dunkel wird einen Schlafplatz, dann esse ich ein wenig und schaue mir den Sonnenuntergang an.

Mit der Sonne zusammen gehe ich unter.
Ich lieg dann also da und schaue mir den Sternenhimmel an. (Der ist hier auf Teneriffa ganz besonders hell.)

Irgendwann schlafe ich ein, ich schließe meine Augen und das letzte, was ich sehe, ist der wundervoll funkelnde Blick in die Unendlichkeit.

Ich werde nachts zwischendurch wach, durch Wellengeräusche, die nicht der Norm entsprechen, durch ein Knistern, durch kleine Lebewesen, durch Wind.

Dann öffne ich meine Augen, bin ganz wachsam und versuche das Geräusch zuzuordnen.

Wenn ich mich in Sicherheit wiege, lege ich mich wieder bequem hin und starre in den Himmel.

Ich träume (wenn ich draußen lebe) mehr als je zuvor. Wahrscheinlich, weil ich nie wirklich in die Tiefschlaf-Phase gelange. Es ist bemerkenswert! Ich liebe es mich an all meine Träume zu erinnern. Es ist als lebe ich in zwei Welten. Und ich kann an beiden Teil haben.

Und doch wache ich morgens völlig ausgeglichen und energetisch aufgeladen mit der Sonne auf.

Mein ***Melatoninhaushalt***, meine biologische Uhr ist wieder völlig im Einklang!
Sprich: die Dunkelheit macht mich Müde und das Licht macht mich wach.

Es wird hell, noch bevor die Sonne zu sehen ist.

Morgens ist es noch etwas frisch, ich sitze eingewickelt im Schlafsack und schaue mir den Sonnenaufgang an.

Das Licht der Welt leitet meinen Rhythmus!

Ich lebe nicht nur, ich werde gelebt!
Es ist wie tanzen gehen...vielleicht kennst du das Gefühl, wenn du das Gefühl hast, dein Körper tanzt von ganz allein... Als würdest du getanzt werden... Von etwas "Höherem".

Ich stehe also auf und springe ins Meer!
Kaltes Wasser trägt so viel Energie in sich. Es weckt jede Zelle meines Körpers.

Dann gehe ich wandern... und wandern... und wandern... Ich laufe einfach die Küste entlang...

Manchmal rede ich tagelang kein Wort. Das fällt mir auf, wenn ich anfange zu singen und ich mich ein wenig erschrecke meine Stimme zu hören.

Ich schlafe jede Nacht woanders...da wo mich der Wind hinweht.

Was ich sagen will:

WIR BRAUCHEN NICHT MEHR SCHLAF,
WEIL ES NICHT UNSERE KÖRPER SIND, DIE MÜDE SIND!

ES SIND UNSERE SEELEN, DIE KEINE NAHRUNG ERHALTEN. SIE VERKÜMMERN!

WIR BRAUCHEN:
LIEBE ZU UNS SELBST
NATUR
FREIHEIT
VERRÜCKTE ABENTEUER
WAHRHEIT
RUHE MIT UNS SELBST

Wir haben genug geschlafen,
lasst und aufwachen und LEBEN!

-Inspiriert durch Brooke Hamtpon-

***
MELATONIN ist ein Hormon, das von den Pinealozyten in der Zirbeldrüse – einem Teil des Zwischenhirns – aus Serotonin produziert wird und den Tag-Nacht-Rhythmus des menschlichen Körpers steuert.
Es wird in der Dunkelheit produziert und ausgeschüttet. Durch Tageslicht, elektrisches Licht, flackernde Bildschirme usw.) also wenn es hell ist, wird die Produktion von Melatonin STARK gehemmt.

Die FUNKTIONEN von Melatonin im Körper sind vielfältig. Damit haben sie Einfluss auf verschiedene Bereiche im Organismus:

-Beeinflussung des circadianen Rhythmus, sprich Synchronisation der biologischen Uhr
-Schlafförderung
-Schutz des Magens
-Abbau von oxidativem Stress, also einer bestimmten Stoffwechsellage im Ungleichgewicht (antioxidative Wirkung)
-Stärkung des Immunsystems
-Einfluss auf die Synthese anderer Stoffe im Körper (z. B. das Wachstumshormon Somatropin)
-Einfluss auf das Gedächtnis
-Unterstützung der Augenfunktion.***

Was bin ich?Ich bin eine PalmeDenn...ich wachse hoch hinausIch habe tiefe WurzelnUnd blühen kann ich auchIch sammle gern...
21/01/2019

Was bin ich?

Ich bin eine Palme

Denn...
ich wachse hoch hinaus
Ich habe tiefe Wurzeln
Und blühen kann ich auch

Ich sammle gern Erfahrung
Und bin sehr gut in Tarnung
All meine Stacheln
Sind sowas wie 'ne Warnung

Und wachs ich über mich hinaus
Dann zeige ich das auch
All meine Erlebnisse
Die machen mich doch aus

Und deshalb halt ich an ihn' fest
War'n sie gut oder schlecht
Das Leben ist 'ne Schule
Und Erfahrungen sind Tests

Gedanken die ich einmal nährte
Werden alt und braun
Doch ich lasse sie nicht los
Denn sie sind ein Teil vom Baum

Und der Baum der bin ja ich
Und ich brauche Gleichgewicht
Das erhalt ich durch Erinnerung'
Mein Stamm wird durch sie dick

Und so bildet sich
Aus allem was ich war
Aus allem was ich bin
Aus allem was ich sah
Ein riesen Labyrinth

Die alte Last die ich mal trug
Die trägt jetzt meinen Stamm
Sie ist ein Teil von mir
Und bleibt es lebenslang

Palme

20/01/2019

Was man beim wandern auf Teneriffa schönes zu sehen bekommt :-)

Dirección

Santa Cruz De Tenerife

Página web

Notificaciones

Sé el primero en enterarse y déjanos enviarle un correo electrónico cuando Freiheitsdrang - Die Reise meines Lebens publique noticias y promociones. Su dirección de correo electrónico no se utilizará para ningún otro fin, y puede darse de baja en cualquier momento.

Compartir