26/08/2024
5-6 und 3-4 waren es am vergangenen Samstag (je nachdem, wie man zählt) in während einer super-netten kulturellen Tour entlang Dom, Janskerk, Willibrordkerk, Augustinuskerk und Jacobikerk.
Zur Einstimmung gab‘s das große Geläut mit allen Glocken des Domturms, geläutet von 27 Mitgliedern der UKG.
Im Rahmen von kijken Utrecht („Kirchen gucken Utrecht“) sind noch bis 14. September die Utrechter Krichen zu Besichtigungen geöffnet. Dabei konnte die freundliche freiwilligen Dame in der Janskerk die Frage beantworten, wie denn das mittelalterliche Grabmal dort mit Taubendreck beschmutzt sein kann, wenn es doch seit Jahrhunderten schon drinnen steht...
In der Willibrordkerk gab ein Pater zwei Kostproben auf der Orgel und brachte damit den eindrucksvollen Kirchenraum mit all seinen flächenfüllenden Dekotrationen quasi zum Schwingen. Bevor es zur nächsten Kirche gin, gaben ein paar Gänse an der Oudegracht einen nur beschränkt harmonischen Chorgesang zum Besten.
Die Sint Augustinuskerk bietet mit ihrem weiten, hellen Interieur und der weißen Stuckdekoration ein echtes Kontrastprogramm zur ebenfalls katholischen Willibrordkirche.
Das Grande Finale des Tages wartete in der Jacobikirche, einer der ältesten Pfarrkirchen Utrechts, in der wir auch die kleine ehemalige Zelle einer Eremitin finden, die sich hier vor Jahrhunderten aus lauter Frömmigkeit freiwillig hat einmauern lassen. In dieser Kirche gab’s zum Abschluss dieses Tages im Rahmen des Festival ein Konzert der Academia del Piacere mit Werken des Cancionero de la Colombina, das (nicht nur) bei Schreiberin dieser Zeilen wirklich für viel Piacere sorgte.
There were 5-6 churches and 3-4 concerts last Saturday (depending on how you count) in Utrecht during a super-nice cultural tour along the Dom, Janskerk, Willibrordkerk, Augustinuskerk and Jacobikerk.
To set the tone, there was the great ringing of all the bells of the cathedral tower, rung by 27 members of the .
As part of Kerken kijken Utrecht (‘Churches watch Utecht’), the Utrecht churches are open for tours until 14 September. The friendly volunteer lady in the Janskerk was able to answer the question of how the medieval tomb can be soiled with pigeon droppings when it has been there for centuries...
In the Willibrordkerk, a priest played two beautiful samples on the organ, making the impressive church interior with all of its expansive decorations practically vibrate. Before moving on to the next church, a few geese on the performed a choral song with only limited harmony.
With its spacious, bright interior and white stucco decoration, the also Catholic Sint Augustinuskerk offers a real contrast to the Willibrord .
The grand finale of the day awaited us in the Jacob’s Church, one of the oldest parish churches in Utrecht, where you can also find the small former cell of a female hermit who voluntarily walled herself in here centuries ago, out of sheer piety. At the end of the day, this church hosted a concert by the Academia del Piacere as part of the old music festival, with works by the Cancionero de la Colombina, which indeed gave (not only) the writer of these lines a lot of piacere.