ZuFussunterwegs

ZuFussunterwegs Zu Fuss unterwegs: beim Wandern, im Alltag, in der Natur, auf Reisen. Ein Lebensgefühl. Unverfälschte Eindrücke entdecken. Eine Weltanschauung.

Ich habe mich gerade wieder mit Christine Thürmer getroffen, die in Flims einen prämierten Vortrag auf den Discovery Day...
02/10/2019

Ich habe mich gerade wieder mit Christine Thürmer getroffen, die in Flims einen prämierten Vortrag auf den Discovery Days gehalten hat. Schön, dass vor zwei Jahren auf dem "EB" eine Wanderfreundschaft entstanden ist, die weiter anhält. Natürlich gab's auch wieder Trail Talk 😆. Ich habe jetzt wieder eine Menge Inspiration und Ideen, wohin mich meine Wanderfüße noch tragen könnten. Auf bald! Take care und viel Spaß auf Deiner Wanderung "Europa Diagonal".

Alpenüberquerung Salzburg - Triest: Julische AlpenSlowenien. Die Julischen Alpen. Diese Gebirgsgruppe stand schon lange ...
30/07/2019

Alpenüberquerung Salzburg - Triest: Julische Alpen

Slowenien. Die Julischen Alpen. Diese Gebirgsgruppe stand schon lange auf meiner Wanderliste. Und jetzt erhoben sie sich plötzlich vor uns, diese schroffen, majestätischen und imposanten Berge. Rund eine Woche sind wir in Slowenien unterwegs. Nach dieser Woche liebe ich die Julischen Alpen, auch wenn das Terrain anspruchsvoll ist.

Wir lernen schnell, dass es keine so gute Idee ist, im Triglav Nationalpark im Juli wandern zu wollen. Teilweise gleichen unsere Wanderungen einer Völkerwanderung. Die Berghütten sind hoffnungslos überbucht. Und dann wollen wir da noch mit unserem Wuffchen Ruby übernachten. Das klappt nicht so wie gewünscht, also weichen wir ab Trenta auf die Randgebiete des Nationalparks aus und erreichen auch so unser Ziel in Tolmin.

Den Triglav, den weitbekannten höchsten Berg der Julischen Alpen sehe ich so nur aus der Entfernung. Doch ein Berg ist kein Frosch, der hupft nicht davon. Wir wandern im Antlitz der unwanderbar erscheinenden Gipfel Mangart und Jalovec, später am zahmeren Berg Krn vorbei. Was für eine imposante Landschaft. Und auch die jüngere Geschichte streifen wir, als wir hoch oben in den Bergen auf Überbleibsel der Kampflinien aus dem 2. Weltkrieg stossen. Und dann war da noch das Bad im kleinen Bergsee "Krnsko Jezero", zusammen mit Ruby, die sich vor Hundeglück kaum wieder sammeln kann. Welch' eine Wonne.

All das sind gute und schöne Gründe, zurückzukehren. Und ich bin sicher, dass ich nochmals meine Wanderfüsse in die Julischen Alpen setzen werde. Diese Berge sind etwas Besonderes.

Sieben Gebirgsgruppen haben wir auf unserem Weg von Salzburg überquert. In Tolmin, am südlichen Ende der Julischen Alpen, lassen wir unsere Alpenüberquerung ausklingen. Wir wussten recht bald, dass unsere Zeit nicht ausreicht, nach Triest zu gelangen. Das liebe Wetter, unser Wunsch auf etwas kürzere Etappen und zwei Ruhetage waren es uns wert, langsamer unterwegs zu sein. Aus Salzburg - Triest wird so Salzburg - Tolmin. Als wir Tolmin im strömenden Regen erreichen (eine Mitfahrgelegenheit lehnen wir dankend ab), sind wir stolz und super happy zugleich.

Danke Christof für diese schöne und herausfordernde Routenführung. Danke Niki und Ruby für einen unvergesslichen Monat in den Alpen. Es war schön! Die Alpen, ich liebe sie. Es sind meine liebsten Berge.

Alpenüberquerung Salzburg - Triest

Stimmt 👍 ... ich merke es gerade wieder, auch wenn es dieses Mal "nur" 5 Wochen sind!
26/07/2019

Stimmt 👍 ... ich merke es gerade wieder, auch wenn es dieses Mal "nur" 5 Wochen sind!

Thru-Hiker Peter Hochhauser spent over 5 months walking up the spine of the USA. He says it was a reboot for his life.

Alpenüberquerung Salzburg - Triest: Karnischer HauptkammUnd schon sind wir in Italien, dem dritten Land auf unserer Alpe...
21/07/2019

Alpenüberquerung Salzburg - Triest: Karnischer Hauptkamm

Und schon sind wir in Italien, dem dritten Land auf unserer Alpenüberquerung. Mit dem Karnischen Hauptkamm haben wir auch schon die sechste Alpengruppe überquert. Mir gefallen die mehrtätigen Überschreitungen, wie in den Berchtesgadener Alpen oder den Hohen Tauern, noch besser als diese kurzen Hüpfer - obwohl der Karnische Hauptkamm Eindruck macht.

Unsere Geschichte dieser Tage ist schnell erzählt. Lange auf Almstrassen unterwegs wandern wir zwischen Wäldern und Almen empor. Anfangs durch wirtschaftlich genutzten Wald, der nicht richtig zu leben scheint. Dann erreichen wir die Hochfläche der Dellacher Alm, die uns begeistert. Kinder toben glücklich umher, Erwachsene sitzen auf Verandas am Frühstückstisch und schwatzen sorgenfrei, obwohl es Mittagszeit ist. Handyempfang gibt es hier nicht. Ich bin sicher, hier gehen die Uhren langsamer.

Und jetzt lebt auch der Wald. Wir entdecken Ameisenhügel, die höher sind, als Ruby gross ist. Es brummt und summt ums uns herum. Vögel zwitschern, Schmetterlinge tollen umher, Wild äst im Wald.. Auf den Almen tummeln sich Kühe und Pferde gemeinsam in freiem Gelände. Auf der Dolinza-Alm kehren wir über Nacht ein und werden bestens verköstigt. Ein Gourmetkoch in den Bergen?

Im Abstieg nach Tarvisio bekommen wir einen ersten Eindruck der Julischen Alpen, die noch vor uns liegen. Und dann sind wir mittendrin im italienischen Gewusel einer Kleinstadt, das so ganz anders ist als die Ruhe der Berge. Ruby ist leicht gestresst und wir gönnen uns eine echte Pizza.

Alpenüberquerung Salzburg - Triest: Gailtaler AlpenNach 15 Wandertagen überschreiten wir bereits die fünfte Gebirgsgrupp...
19/07/2019

Alpenüberquerung Salzburg - Triest: Gailtaler Alpen

Nach 15 Wandertagen überschreiten wir bereits die fünfte Gebirgsgruppe seit Salzburg: die Gailtaler Alpen in Kärnten.

Der Start in den Tag ist wunderschön. Wir spazieren entlang der Drau in der Morgenstimmung. Ein kleiner wilder Pfad nimmt uns auf, bevor in Richtung Berge abschwenken. Das gleichmässige Rauschen des Flusses wird zum angenehmen Begleiter.

An nur einem Tag wandern wir über wir diesen vergleichsweise kleinen und niedrigen Gebirgszug. Diese Etappe erinnert mich in Bezug auf Landschaft, Länge und Höhenmeter an . Das Gelände ist weniger alpin als in den Tagen zuvor, besticht allerdings mit Anflügen "polnischer Direktheit". Warum in Serpentinen wandern, wenn man auch geradlinig steil direkt hinauf gehen kann? Die Achillessehne grüsst von unten.

Das Glitschtal auf der anderen Bergseite gefällt mir. Das weite, grüne Tal mit seinen vielen Wäldern zaubert mir gleich ein Lächeln ins Gesicht. Unser Zielort ist Hermagor, eine kleine Stadt. Nach all den Berghütten, Almen und Bergdörfern wirkt Hermagor, als fiele es aus der Reihe. Es ist einfach zu gross für unsere Sinne. Zum Glück liegt unser Quartier am Stadtrand in einem ruhigen Wohnviertel. Ruby hat einen gesunden Appetit und schläft dann schnell ein. Kein Wunder, ist sie doch glücklich durch den Wald gedüst. Trotzdem begegnen wir heute einem Fuchs und einer Hirschkuh mit Kitz.

Alpenüberquerung Salzburg - Triest

Alpenüberquerung Salzburg - Triest: Kreuzeck-Gruppe (Hohe Tauern)Nach einem genussvollen Ruhetag auf unserem kleinen Bau...
18/07/2019

Alpenüberquerung Salzburg - Triest: Kreuzeck-Gruppe (Hohe Tauern)

Nach einem genussvollen Ruhetag auf unserem kleinen Bauernhof in Rangersdorf lockt uns die Kreuzeckgruppe. Einladend haben wir sie bereits vom Balkon aus bestaunen können.

Es wartet ein 1.600 Höhenmeter-Aufstieg auf uns, darunter eine Passage mit viel Windbruch aus einem Sturm im vergangenen Herbst. Nachdem wir zuletzt bereits viel über umgefallene Bäume geklettert, unten drunter durch gekrochen oder uns irgendwie mitten durch das Dickicht hindurchmanövriert haben, steht uns der Sinn nicht schon wieder danach. Trotz Explo- und Abenteuergen. Der Zufall kommt uns zu Hilfe. Der Nachbar unserer Bauernhof-Gastgeber ist der Pächter der Lorenzalm, die im oberen Teil des Aufstiegs liegt. Just an dem Tag, an dem es bei uns weitergeht, fährt er hinauf, um nach seinen 28 Kühen zu schauen und Vermessungen durchzuführen. Und schwups sitzen wir mit im Auto.

Der Aufstieg hinauf auf den Kammweg ist spannend und steil. Dann folgt ein genussreicher Höhenweg mit Gipfelsturm (Niki und Ruby, Jana faulenzt), ein nettes Gespräch mit Gerhardt, dem Hüttenwirt der Hugo-Gerbers-Hütte (der leicht verzweifelt ob der vielen unangemeldeten Übernachtungsgäste) und ein wunderschöner Schlussteil hinab zur Unteralm.

Dort erwarten uns Albert und Eva, drei Kühe, zwei Schweine, zwei Katzenbabies und eine Menge Hühner. Alpenidyll par excellence. Es ist immer wieder spannend, welch' interessanten Menschen mit verrückten Lebensgeschichten man begegnet. Eva und ich hätten ewig plaudern können. Es ist fast ein bisschen traurig, am nächsten Morgen weiter zu wandern.

Der Abstieg ins Drautal ist anfangs wildromantisch. Später zwingt uns ein erneuter grosser Windbruch auf die Almstrasse. Monotones Stapfen folgt bis ins Tal und durchs Drautal. Das letzte Stück wollen wir trampen. Doch unsere Ruby möchte keiner mitnehmen. Dann bricht ein Gewitter los und unsere Campingplatz-Gastgeber sammeln uns ein.

Die Kreuzeck-Gruppe, für uns ein Platz der angenehmen Zufälle. Der Höhenweg auf dem Kamm ist ein alpiner Wandertraum. Dummerweise für Menschen mit Höhenangst (so wie ich) nur bedingt geeignet, daher haben wir einen Teil weggelassen. Trotzdem - ein schöner Flecken Alpen. Das Panorama da oben - schöner geht's kaum. Einfach schön.

Alpenüberquerung Salzburg - Triest

Alpenüberquerung Salzburg - Triest: Goldberggruppe (Hohe Tauern)Die Goldberggruppe zeigt sich uns von ihrer rauhen, unna...
15/07/2019

Alpenüberquerung Salzburg - Triest: Goldberggruppe (Hohe Tauern)

Die Goldberggruppe zeigt sich uns von ihrer rauhen, unnahbaren und teilweise auch mystischen Seite. Von starken Windböen über Schneefall und Eisregen war alles dabei. Die Sonne hat uns tatsächlich jeden Tag trotzdem - wenn auch nur kurz - ihre Aufwartung gemacht.

Wir kürzen die ursprünglich vorgeschlagenen Etappen, um in passenden Wetterfenstern von Hütte zu Hütte zu wandern. Immerhin geht es hier in der Goldberggruppe über den höchsten Punkt unserer Alpenüberquerung, die Fraganter Scharte (2754m). Wir stehen da oben im dichten Nebel bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und sehen - nichts. Je nach Exponiertheit des Geländes kann das ja gar nicht so schlecht sein. Im Nebel tauchen von der anderen Seite zwei Schweizer auf, die uns mit den Worten begrüßen: "Da sind ja noch zwei Verrückte unterwegs." Treffer, mehr bleibt da nicht zu sagen. Ihre Gipfeltour auf den Schareck (3123m) lassen die Beiden bleiben. "Bringt ja nichts." und steigen wieder ins Tal ab. Den Großglockner, den höchsten Berg in Österreich, der eigentlich so nah ist, bekommen wir in all den Tagen nicht zu sehen.

Die folgende Etappe vom Weißseehaus zum Fraganter Schutzhaus ist einer der Höhepunkte unserer Tour bis hierher. Auch wenn das Wetter weiter wechselhaft und auch hin und wieder unwirtlich ist, geniessen wir das alpine Gelände und den abwechslungsreich angelegten Bergweg. Für solche Tage geht man in die Berge! Im steilen Aufstieg zum wirklich wilden und spannenden Ochsentrieb (eine Scharte) werden wir mit Sonnenschein belohnt. Herrlich! Auf der anderen Seite, ein Stück tiefer und windgeschützt, kocht uns Niki einen Tee und wir geniessen das Panorama um uns herum. Dann schlägt das Wetter wieder um und wir geben Fersengeld. Im Fraganter Schutzhaus wäre ich gerne länger geblieben. Hütte und Umgebung gefallen mir!

Der letzte Tag in der Goldberggruppe ist weniger schön. Um Rubys sensible Pfoten etwas zu schonen, entscheiden wir uns für die kürzere Variante. Idee gut, Ausführung schlecht. Aufgrund grosser Sturmschäden aus dem letzten Herbst sind viele Wanderwege noch immer unpassierbar. Umgestürzte Bäume liegen und stapeln sich auf dem Weg. So wird es ein langer und langweiliger Asphaltmarsch. Und Rubys Pfoten "bedanken" sich. Wir kehren in einer kleinen Pension in Rangersdorf ein, die Niki vom "Alpe-Adria-Trail" kennt. Es gefällt mir sofort und am Abend werden wir vorzüglich bekocht. Gaumenfreuden pur!

Trotz des weniger schönen letzten Wanderabschnitts behalten wir die Goldberggruppe in schöner Erinnerung. Das sind die Berge, in denen ich in den 1990er Jahren alpin gross geworden bin. Ich liebe das Terrain, ihren Charakter, die Almlandschaft und die darüber thronenden Gipfel, die Anlage der Wanderwege, die Hüttenatmosphäre. Ich komme wieder, das weiß ich!

Alpenüberquerung Salzburg - Triest

Alpenüberquerung Salzburg - Triest: Salzburger Schieferalpen & Rauriser TalZwischen Steinernem Meer und Salzburger Schie...
10/07/2019

Alpenüberquerung Salzburg - Triest: Salzburger Schieferalpen & Rauriser Tal

Zwischen Steinernem Meer und Salzburger Schieferalpen legen wir in Maria Alm einen Ruhetag ein. Die Eindrücke wollen verarbeitet, die Klamotten gewaschen, die Vorräte aufgefüllt und die Füße (und mein Rücken) umsorgt werden. Bei einem kleinen Spaziergang durch den Ort büxt Kira, eine junge schwarze Labradorhündin, ihrer Familie aus und düst quer durchs Dorf, die Tochter der Familie immer hinterher. Mit vereinten Kräften bekommen wir den energischen Jungspund schließlich zu fassen. Nikis Border Collie Ruby verschläft den Ruhetag dagegen, was sie sich auch redlich verdient hat.

Darüberhinaus ist ein Tag Dauerregen angesagt. Der kommt an unserem Ruhetag noch nicht, sondern trifft uns einen Tag später im Anstieg zum Hundstein mit voller Wucht. Weder das Statzer Haus auf dem Gipfel noch die Grießbergalm wollen unsere Ruby aufnehmen. Die kleine Alpe Rieser Aste, die von Familie Hutter liebevoll geführt wird, nimmt uns auf. Die Alpe liegt auf halbem Wege hinter dem Hundsteingipfel und dem nächsten Talort Taxenbach. Das Wetter und der längere Weg lassen uns den kürzeren Aufstieg wählen, nicht die eigentlich vorgeschlagene Gratwanderung. Als wir um 15 Uhr auf unserer Alpe ankommen, sind wir durchnässt und frösteln. Sofort wird der Kamin angefeuert und alles zum Trocknen ausgebreitet.

Am nächsten Tag steigen wir durch die spektakuläre Kitzlochklamm über Treppen und Brücken hinauf ins Rauriser Tal, das uns mit seinem intensiven Grün empfängt und auch am folgenden Tag begleiten wird. Wir nächtigen erst in Rauris (an einem Dienstag scheint das ganze Dorf Ruhetag zu haben) und einen Tag später in Kolm Saigurn. Das ist ein magischer Flecken Erde, umrandet von den 3000ern der Goldberggruppe und mitten im Hohe Tauern Nationalpark gelegen. Ich wollte schon immer mal hierherkommen. Telefonempfang gibt es hier nicht, dafür fünf Hundewelpen. Wer braucht da noch Internet?

Wir sind hier ganz in der Nähe des Großglockners, dem höchsten Österreicher, auf dem ich 1998 mit meiner Schwester Anne ganz oben stand. Das bringt schöne Erinnerungen zurück. Ich freue mich auf die Hohen Tauern, das grösste Naturschutzgebiet in den Alpen. Ich würde auch noch ein paar Tage in Kolm Saigurn bleiben, von Alm zu Alm wandern, einkehren und lecker Speckbrot oder selbstgebackenen Kuchen essen, den ein oder anderen Gipfel besteigen und ansonsten alle Fünfe grade sein lassen. Es ist einfach schön hier!

Auf unserer Alpenüberquerung Salzburg - Triest geht es als nächstes in die Goldberggruppe. Hoffentlich macht das Wetter mit!

Alpenüberquerung Salzburg - Triest:7 Tage sind (leider schon) vorbei, die Berchtesgadener Alpen haben wir zu Fuß übersch...
07/07/2019

Alpenüberquerung Salzburg - Triest:

7 Tage sind (leider schon) vorbei, die Berchtesgadener Alpen haben wir zu Fuß überschritten.

Landschaftlich beeindruckend, anstrengende und herausfordernde Wanderungen, urgemütliche Hütten und viel Schnee - all das bleibt in bester Erinnerung.

Wandern mit Hund ist anders, ist besonders und nicht immer ganz einfach. Nicht jede Berghütte heißt die Vierbeiner willkommen, manchmal gelingt es nach intensiven Diskussionen und mit Hilfe eines treuen Hundeblicks, einen Schlafplatz zu ergattern. Manchmal hilft alles nichts und dann heißt es, umdisponieren. Geht auch, dann wird die Tour eben leicht abgewandelt und angepasst.

Was noch?
Ich liebe bewirtschaftete Bergalmen. Es ist herrlich, umgeben vom Glockengebimmel, ein Skiwasser zu trinken und die Natur ringsum zu geniessen.

Die Überschreitung des Hagengebirges über den Schneibstein, Seeleinsee zur Wasseralm ist eine landschaftliche Wucht. Gämsen- oder Steinbocksichtung inklusive!

Die Wegzeiten im Hagengebirge sind zu großzügig angegeben, die im Steinernen Meer zu knapp. lol.

Das Steinerne Meer verdient momentan noch eher den Namen Schneeiges Meer. Auch das hat seinen Reiz! Es ist einfach schön da!

Auf jeder Hütte sind wir anderen Salzburg-Triest-Wanderern begegnet. Das Buch über die Alpenüberquerung Salzburg - Triest war auf vielen Tischen zu entdecken. Trailtalk inklusive.

Nicht vom steilen, gefühlten 1000-Stufen-Einstieg nahe Salzburg an Tag 1 abschrecken lassen. Es geht nicht soooo schlimm steil weiter.

Hund Ruby kann auch nach 7 Stunden Wanderung noch Stöckchen zum Spielen bringen, wenn die Zweibeiner schon längst groggy sind. Sie muß auch keinen Rucksack tragen und hat 4 Beine 😋.

Gerne weiter so! Ein Wandertraum!

Eine neue Fernwanderung wartet: Alpenüberquerung Salzburg - Triest. Morgen geht es los! 7 Gebirgsgruppen stellen sich in...
30/06/2019

Eine neue Fernwanderung wartet: Alpenüberquerung Salzburg - Triest. Morgen geht es los!

7 Gebirgsgruppen stellen sich in den Weg, dann sind die Alpen nach 23 Tagen überwunden. Zum Schluß wartet das Mittelmeer.

Ich werde mit Niki und Hund Ruby unterwegs sein, die ich auf getroffen habe.

Ich versuche, nach jeder Gebirgsgruppe ein paar Eindrücke zu teilen. Ich freue mich auf meine geliebten Alpen und auf unsere Tour!

Auf den Tag genau vor 2 Jahren, am 1. Mai 2017, bin ich in Budapest zu meiner Fernwanderung nach Eisenach gestartet. Die...
01/05/2019

Auf den Tag genau vor 2 Jahren, am 1. Mai 2017, bin ich in Budapest zu meiner Fernwanderung nach Eisenach gestartet. Diese Tour war das Schönste, was ich bisher erleben durfte.

Und heute, am 1. Mai 2019, haben wir Evas Abmarsch auf der Wartburg in Richtung Budapest mit einem Glas Sekt gefeiert und haben sie auf den ersten Kilometern begleitet. Im September möchte sie in Budapest ankommen ...

Möge Eva den "EB" geniessen können, Schritt für Schritt, Kilometer für Kilometer! Dieser Weg ist ein Erlebnis für sich! Alles Gute, Eva!
(Bild siehe im Kommentar)

Address

Tolmin

Alerts

Be the first to know and let us send you an email when ZuFussunterwegs posts news and promotions. Your email address will not be used for any other purpose, and you can unsubscribe at any time.

Share