The guide - Mag. Sonja Thauerböck

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The guide - Mag. Sonja Thauerböck Geschichtenerzählerin, Menschenfreundin, Österreich-Botschafterin, Kunstübersetzerin, Gastgeberin - kurz: Fremdenführerin! Dazu habe ich viel zu erzählen.
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Exklusive Führungen (gerne in wenig bekannten Destinationen) und Reiseleitungen für Gäste mit Herz und Hirn. REISEN soll ein GENUSS sein - für alle Sinne! Für das Auge führe ich Sie in die schönsten Landschaften, in heimelige Dörfer, zu vergessenen Ruinen, in herrschaftliche Schlösser und zu beeindruckenden Klöstern. Natürlich kosten wir auch von den Produkten der Region, erschmecken Wein und Bier, naschen sonnenwarme Marillen, erfreuen uns am Duft frisch gebackenen Brotes, spüren die Sonne auf unserer Haut. Kultur & Genuss mit dem Kultur.Genuss.Guide

Es gibt Tage, die sind nur schwer zu toppen! Vor ca. 2 Wochen durfte ich mit einer Kollegin die Bürgermeister:innen aus ...
18/09/2026

Es gibt Tage, die sind nur schwer zu toppen!
Vor ca. 2 Wochen durfte ich mit einer Kollegin die Bürgermeister:innen aus dem Bezirk Melk durch Freistadt führen. Für mich war's ein netter Rundgang mit interessierten Gästen, aber das sagt ja nichts darüber aus, wie es meinen "Führungskonsumenten" gefallen hat.
Umso schöner, was ich heute erfahren habe: "Wir haben's im Nachhinein auch über die Amtsleiter noch gehört, weil die Bürgermeister:innen daheim in den Gemeinden darüber gesprochen haben, wie gut es ihnen gefallen hat!"
Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: ich habe den besten Beruf der Welt! 💖

Bildquelle: BH Melk - Land Niederösterreich

KI erzählt Geschichte!?Nein!Die KI "druckt Gschichteln", wie wir in Österreich zu sagen pflegen, wenn jemand beim Lügen ...
16/09/2026

KI erzählt Geschichte!?
Nein!
Die KI "druckt Gschichteln", wie wir in Österreich zu sagen pflegen, wenn jemand beim Lügen extra dick aufträgt.
"Aber ich hab das im Internet gesehen" wird sehr bald der Satz sein, mit dem man sich für eine Teilnahme an einer Führung disqualifiziert. 😢

Die KI-Influencerin Chloe reist ins Alte Ägypten, nach Rom und auf die Titanic. Eine Ägyptologin hat die Videos einem Faktencheck unterzogen

10/09/2026

Auch das gehört zu den beruflichen Herausforderungen: da fahr' ich Anfang Mai nichtsahnend mit einem Bus durch die Wachau, meine Augen auf der Suche nach dem nächsten Thema, im Kopf die Frage, was für meine Gäste interessant sein könnte.

Dann - der Jahreszeit entsprechend - ein Maibaum! Ich bin schon im Begriff, auf das Thema umzuschwenken, in dem Moment stelle ich fest: irgendwas ist anders.
Der ist ja ROSA! 👀🤣🥳
Ich hab nicht lauthals gelacht, sondern zuerst mal den Hangrutsch am gegenüberliegenden Ufer zur Bestaunung freigegeben.
Den Maibaum hab' ich mir für die Rückfahrt aufgehoben. Da war ich dann soweit gefasst, dass ich ohne längere Lachpausen darüber reden konnte.
Jetzt kennt man auch die Täter! Chapeau, an Kreativität kann's keiner mit euch aufnehmen 😂🤣

https://www.facebook.com/share/r/1BokTim9VB/

05/09/2026

Wir trauern um Erni Mangold. Die große österreichische Schauspielerin ist im Alter von 99 Jahren verstorben.

Über mehr als sieben Jahrzehnte hinweg war Erni Mangold in zahlreichen Filmrollen zu sehen und prägte den österreichischen Film entscheidend mit. Bereits 1948 stand sie in DER ENGEL MIT DER POSAUNE vor der Kamera. Es folgten mehr als 130 Film- und Fernsehproduktionen, darunter DER BOCKERER (1981), DIE WELTMASCHINE (1981), BEFORE SUNRISE (1995) und MURER – ANATOMIE EINES PROZESSES (2018). Bis ins hohe Alter blieb sie als Filmschauspielerin aktiv. 2022 würdigte das Filmarchiv Austria ihr filmisches Schaffen mit einer ersten umfangreichen Retrospektive.
Ihr vielseitiges Werk nimmt einen besonderen Platz in der österreichischen Filmgeschichte ein.

Foto: Christian W. Bauer

Wo war ich heute unterwegs?"PIRLING, du liebes Städtchen, wie mochte ich dich immer! Aber wer hätte je gedacht, dass du ...
04/09/2026

Wo war ich heute unterwegs?

"PIRLING, du liebes Städtchen, wie mochte ich dich immer! Aber wer hätte je gedacht, dass du mir so teuer wirst! Wie erfreut sich mein Herz, wenn es sich auch immer an deine Schönheit erinnert: wie anmutig liegst du in deiner Einsamkeit auf dem samtgrünen Hügel und deine weißen Häuser schauen zum Fluss hinunter, der seine Ufer anfeuchtet und unter deine hölzernen Brücke eilt, auf der ein rotes Türmchen mit dem Bild des heiligen Johannes steht. Sei mir ab heute gesegnet und in alle Ewigkeit begrüßt."

Wetter, bzw. Unwetter, gehört zu den größten Herausforderungen in meinem Beruf.Ich habe heute um 15:30 noch eine Führung...
28/08/2026

Wetter, bzw. Unwetter, gehört zu den größten Herausforderungen in meinem Beruf.
Ich habe heute um 15:30 noch eine Führung im Kalender, die könnte spannend werden.
• Mit viel Glück kommt nichts,
• mit weniger Glück kommt's später (auch nicht schön, ich muss dann noch 60km nach Hause fahren),
• ganz ohne Glück kann's gefährlich werden.
Die momentane Ungewissheit ist, naja, ich sag mal: unschön.

Heute vor 81 Jahren starb im Exil in New York Alexander Friedrich Ladislaus Roda Roda, eigentlich Sándor Friedrich Rosen...
20/08/2026

Heute vor 81 Jahren starb im Exil in New York Alexander Friedrich Ladislaus Roda Roda, eigentlich Sándor Friedrich Rosenfeld.
Geboren am 13. April 1872 in Drnowitz bei Wischau, bezeichnete sich der Schriftsteller, Satiriker und Publizist selbst als „Dichter Österreich-Ungarns“ - und das war er! Sein Werk besteht großteils aus humoristischen bzw. satirischen Erzählungen und Romanen, in welchen er in liebevoll-nachsichtiger Weise die Schwächen und Kuriositäten der Donaumonarchie und besonders des k. u. k. Offizierskorps aufs Korn nahm.

Die Titel seiner Werke sprechen für sich:
• Eines Esels Kinnbacke. Schwänke und Schnurren, Satiren und Gleichnisse.
• Adelige Geschichten.
• Von Bienen, Drohnen und Baronen.
• Schummler, Bummler, Rossetummler. Balkangeschichten.
Erfolgreich waren er aber auch nit seinen Drehbüchern, so z.B. für "Der Feldherrnhügel" verfilmt 1926 als Stummfilm und 1932 als Tonfilm, beide Male mit Roda Roda in der Rolle des Korpskommandanten.
Bei seinem Erscheinen als Buch war der Feldherrenhügel allerdings ein veritabler Skandal!
Wegen der „Beleidigung von Militärpersonen“ wurde das Stück nach 19 Aufführungen im Jahr 1910 verboten. Der zuständige Zensurbeamte soll damals den beiden Autoren mitgeteilt haben, dass das Werk nicht mehr aufgeführt werde, „so lange die österreichisch-ungarische Monarchie besteht“. Sein Freund und Mitautor Carl Rößler tröstete Roda Roda daraufhin mit den Worten: „Kränk dich nicht, Roda, die paar Wochen wart’ ma halt noch.“

Nachdem er durch eine Satire auf Hi**er im Berliner Tagblatt aufgefallen war und Goebbels daraufhin seine "Unschädlichmachung" gefordert hatte floh er wenige Tage vor dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich 1938 in die Schweiz und - unfreiwillig - von dort weiter in die USA.

Zu seinem Rauswurf aus der Schweiz schrieb er „so im Vorübergehen“:
„Noch ein Umbruch in Europa, und in sämtlichen Staaten werden die Emigranten die Mehrheit haben. Es gibt manchmal politische Situationen, so verwickelt, dass man sie gar nicht falsch genug beurteilen kann. „Die stärkste Form der Kriegsführung“, sagt Clausewitz, „ist die tätige Defensive.“ Nein! Stärkste Form der Kriegsführung ist das Verharren in der Neutralität. Politik ist die Kunst, unerfüllbare Versprechungen zu machen und sich ihnen dann unter haltlosen, aber plausibeln Vorwänden zu entziehen. Ein Ausspruch des Doktors Vazsonya, des ehemaligen ungarischen Justizministers: „Ich sehe Leute, die vom Philosemitismus leben; noch viel mehr leben vom Antisemitismus. Wovon aber sollen die armen Juden leben?“ – Die Schweiz? Nein, die Schweiz wird ER intakt lassen. Denn wohin sollte ER sonst einst fliehen?“
– Roda Roda: In: Union. Blätter der Emigration, Jg. 1, #1, Johannesburg 27. Oktober 1939, S. 8

Am 20.August 1945 starb Alexander Roda Roda an Leukämie.

Kurt Tucholsky sagte einmal über ihn:
"Sein Deutsch ist musterhaft. Sein Stilgefühl ist unbeirrbar, er ist ein Wunder an Erzähltechnik."
Ein Grund mehr, wieder Roda Roda zu lesen!

Bildquelle Wikipedia Philipp Kester, Roda-Roda, 1913, Münchner Stadtmuseum, Sammlung Fotografie (FM-87/61.095.1)
CC BY-SA 4.0

‼️DAS IST BRANDGEFÄHRLICH‼️> Bücher kaufen,> Bücher scannen,> Bücher zerstören.Was viele übersehen: bei Weitem nicht all...
18/08/2026

‼️DAS IST BRANDGEFÄHRLICH‼️
> Bücher kaufen,
> Bücher scannen,
> Bücher zerstören.
Was viele übersehen: bei Weitem nicht alles Wissen ist bereits im Internet verfügbar. Es hat schon einen Grund, warum ich eine Fachbibliothek von ca. 2.500 Werken mein eigen nenne, darunter auch ältere und "alte".
Wenn solche Bücher sukzessive aus dem Verkehr gezogen werden - unter dem Vorwand, damit die KI zu trainieren - dann hat derjenige, der letztlich den Scan sein eigen nennt:
- das Monopol auf den Inhalt,
- die Deutungshoheit in der Sache (wir können dann ja nicht mehr nachlesen, was tatsächlich in diesem Buch gestanden ist).
Damit steht der Verfälschung und Umdeutung historischer Tatsachen der Weg offen. Hier wird ein "Informationskrieg" gegen uns geführt, und wir (=die Gesellschaft) merken das nicht einmal.

Authors, archivists, historians and bibliophiles have launched an online war against tech giants and artificial intelligence developers after an increasing mountain of evidence shows they’re buying rare and antique books en masse and feeding them to large language models—only to slice off their spines and destroy the original print copies in the process.
Read more: https://www.forbes.com/sites/maryroeloffs/2026/08/17/ai-companies-are-buying-and-destroying-antique-books-heres-why/?utm_source=ForbesMainFacebook&utm_medium=social&utm_campaign=ForbesMainFB
Photo: Getty Images

Die Gozzoburg in Krems ist der ideale Platz, Geschichte zum Leben zu erwecken. Gozzo von Krems war zunächst ein bedeuten...
17/08/2026

Die Gozzoburg in Krems ist der ideale Platz, Geschichte zum Leben zu erwecken.
Gozzo von Krems war zunächst ein bedeutender Unterstützer der Herrschaft Ottokars von Böhmen in Österreich und einer der mächtigsten Männer des Landes - bevor er es sich anders überlegt hat und ins L***r von Rudolf von Habsburg gewechselt ist.
Warum der Böhmenkönig Ottokar nicht bereit war, Rudolf als König anzuerkennen, ist für uns heute schwer nachvollziehbar und leichter gezeigt als erklärt. Es ist eine Frage der mittelalterlichen Rituale und Gesten. In einer Zeit, die noch nicht komplett auf Schriftlichkeit setzt, sondern auf öffentliche Darstellung vor möglichst vielen Zeugen, sollte Ottokar vor Rudolf auf dem Landtag in die Knie gehen und diesem seine gefalteten Hände entgegen strecken. Der neue deutsche König würde sie dann umfassen und dem böhmischen Herrscher so dessen Hände binden - ihn vor Zeugen "handlungsunfähig" machen. Daraufhin hätte Rudolf dem Ottokar dann die Österreischischen Länder als Lehen übergeben.
Anders als Ralf, der hier am Foto super mitspielt, hat Ottokar Pržemysl diese Demutsgeste verweigert - mit bekannten Folgen.

Bildquelle: Gozzoburg | Denkmalforscher https://share.google/U3ZoH18i1HhFODVpg

Mein Urlaub ist zu Ende und während ich mich wieder voll Elan in die Arbeit stürze, bekommt ihr hier auf fb eine kleine ...
14/08/2026

Mein Urlaub ist zu Ende und während ich mich wieder voll Elan in die Arbeit stürze, bekommt ihr hier auf fb eine kleine Nachlese.
Begonnen habe ich in Krems mit einer alten Stadt und einer neuen Bekanntschaft.
Ralf Grabuschnig betreibt den Podcast Déjà-Vu Geschichte, dem ich seit längerer Zeit folge. Ralf ist hauptsächlich (aber nicht nur) im 20. Jahrhundert unterwegs und weil das nicht mein persönlicher Themenschwerpunkt ist, sind mir seine Podcasts eine sehr willkommene Bereicherung. Ausschlaggebend für unser Treffen waren aber ein Leserbrief von mir als Reaktion auf seinen Newsletter und ein Video, nämlich sein Stadtspaziergang Krems.
Und so hat es sich ergeben, dass wir gemeinsam durch Krems spaziert sind und zu guter Letzt noch den Herzoghof erforscht haben.

Hört oder schaut doch mal rein bei Ralf's Déjà-vu Geschichte!

Deja-vu Geschichte - Podcast
https://share.google/CCDuZbu5IeTOuuXRz

und/oder

https://youtube.com/?si=taH7-rU-4uC2EcT5

Adresse

Eisengasse
Freistadt
4240

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 18:00
Dienstag 08:00 - 18:00
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