Ein Qualitätskriterium der Bergreisen mit der bergvagabundin sind die kleinen Gruppengrößen. Schon immer gilt bei mir als Obergrenze der alpine Standard von maximal 8 TeilnehmerInnen. Darauf lege ich großen Wert, denn nur so kann ich die persönliche Betreuung gewährleisten und auf schmalen Steigen den Kontakt zu allen halten. Ausnahmen gibt es nur bei Gruppenbuchungen oder einfachen Wanderungen. V
or längeren und anspruchsvollen Touren telefoniere ich mit allen Teilnehmerinnen, um sicher zu gehen, dass die Erwartungen mit dem Angebot zusammenpassen. Meine Touren werden nicht anonym über Reisebüros und Agenturen verkauft: Damit erspart man sich viele Überraschungen, wie zum Beispiel jene, dass Teilnehmer mit alpinem Gelände maßlos überfordert sind.
Über die Jahre hat sich auch gezeigt, dass meine Gäste großteils harmonieren, da ich mit meinem Stil einen ganz bestimmten Kreis anspreche: Menschen, die die Bergwelt mit allen Sinnen erleben und verstehen wollen, die Bewegung genießen, die neugierig auf spannende Geschichten und Hintergrundwissen sind, die Pausen lieben und Zeit haben für die kleinen Wunder am Wegesrand. Menschen, die zu einem unkomplizierten Miteinander fähig sind, lachen können und nette Abende mit guten Gesprächen schätzen. Gäste, die mit wenig glücklich und zufrieden sind und Flexibilität mitbringen, wenn mal das Wetter eine Umplanung erforderlich macht, oder es kein Wasser zum Duschen gibt, weil es lange nicht geregnet hat. Auf diese Weise haben wir auf allen Touren so viele Glücksmomente erlebt,