Gabreta Silva Naturschule

Gabreta Silva Naturschule Heilkräuter und Wildpflanzen wachsen in der Natur und im Garten. Sie helfen uns mit ihren Heilkräften oder bieten uns kulinarische Genüsse.

Hier finden Sie allerlei Interessantes und Nützliches über Heilpflanzen und ihre Wirkung und Anwendung. Im Waldgarten wachsen Wildpflanzen und Kulturpflanzen in Eintracht nebeneinander. Viele der Pflanzen finden in der Heilpflanzenheilkunde Anwendung, viele finden den Weg in die Küche und bereichern den Speiseplan. Rund um das Jahr steht uns die Grünkraft der Pflanzen zur Verfügung.

28/05/2026

Komm vorbei am 30. Mai zum Bio-Erzähltheater beim 20-Jahre Fest am Biohof Mascherbauer! 💚

🌱 Mira & Maxi kommen auf mit dem Bio-Erzähltheater auf den Biobauernhof und erklären spielerisch wieso Bio für uns Alle wichtig ist. 🌱

Eckdaten Bio-Erzähltheater:
🌞 Für alle im Alter von 4-8 Jahre
🌞 Am 30.Mai 2026 ab 14:30 Uhr
🌞 20 Jahre Fest Biohof Mascherbauer
🌞 Winden 1, 4311 Winden /Schwertberg

📸 Biohof Mascherbauer

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Wusstest du, dass verpackte Bio-Lebensmittel immer mit dem grünen Blatt, dem EU-Bio-Logo, gekennzeichnet sind? Mehr Infos zum EU-Bio-Logo findest du in unserer Bio. Mit Unterstützung von Bund, Ländern und Europäischer Union.

25/05/2026

Rosenblüten – Melissen – Creme

Überall stehen nun die Rosen wieder in voller Blüte. In vielen Gärten erfreuen sie uns mit ihren wunderbaren Blüten und ihrem herrlichen Duft. Das hat mich dazu animiert, die duftenden Blüten zusammen mit anderen Kräutern und Blüten aus meinem Garten zu einer feinen Gesichtscreme zu verarbeiten.

Für eine feine Pflegecreme sind vor allem Duftrosensorten wie zum Beispiel die Damaszener Rose geeignet. Die Damaszener Rose wurde vom NHV Theophrastus zur Heilpflanze des Jahres 2013 gewählt. Im Jahr 2017 wurde sie auch von der VAGA-Vereinigung zur Duftpflanze des Jahres gekürt. Aber auch Wildrosensorten wie die Hundsrose oder die Kartoffelrose sind gut geeignet. Für diese feine Creme habe ich als Basis ein Mazerat aus den Blütenblättern der Damaszener Rose verwendet. Die Rosenblütenblätter wirken entzündungshemmend und reizlindernd.

Als Basisöl wählt man ein hautfreundliches fettes Öl nach eigenem Bedarf. Für Gesichtscremen verwende ich gerne Mandelöl oder Jojobaöl als Basis für mein Ölmazerat. Dieses zieht sehr gut ein und ist ein kostbares und beliebtes Öl für die Gesichtskosmetik. In der Hauptpflege wird es seit Jahrhunderten verwendet. Es gilt als reizlindernd, feuchtigkeitsspendend und dient als leichter, natürlicher UV-Filter. Die enthaltene Kakaobutter dient ebenso der Pflege von trockener Haut. Sie erhöht die Hautelastizität und mindert somit die Faltenbildung. Kakaobutter schmilzt bereits bei Körpertemperatur und hinterlässt ein angenehmes weiches Hautgefühl. Sie ist reich an Tocopherolen und somit beliebter Bestandteil zahlreicher Antifaltencremes.

Für die Wasserphase habe ich mich hier für ein feines Melissenhydrolat entschieden. Die Melisse, Arzneipflanze des Jahres 1988 und Duftpflanze des Jahres 2014, gehört zu den traditionellen, pflanzlichen Arzneimitteln. Sie wirkt innerlich wie äußerlich beruhigend und entspannend und wird daher bei Unruhe, Reizbarkeit und nervös bedingten Einschlafbeschwerden eingesetzt. Aufgrund ihrer antiviralen Wirkung wird sie äußerlich auch bei entzündeten Hautstellen, kleinen Wunden, juckenden Insektenstichen, sowie bei Herpesinfektionen verwendet. Meine persönliche Erfahrung ist, dass Hautreizungen sofort gelindert werden, wenn man sie mit Zitronenmelisse behandelt. Das Hydrolat ist stark und angenehm im Duft. Es hat eine klärende und erfrischende Wirkung und untermalt sanft würzig die blumige Lieblichkeit der Rose. Doch nun zum Rezept. Wir benötigen folgende Zutaten.
180 ml Melissenhydrolat
150 ml Rosenblütenmazerat
15 g Bienenwachs
30 g Kakaobutter
30 g Lanolin
2 – 3 g Seidenprotein
1 -2 Tr. äth. Rosenblütenöl auf Mandelölbasis
3 -4 Tr. Äth. Lavendelöl
3 -4 g Propolistinktur
(Bei Bedarf Biokons)

Die Ölphase, bestehend aus dem Blütenmazerat, der Kakaobutter, dem Lanolin und Bienenwachs wird im Wasserbad geschmolzen und gut vermengt. Ein kurzes Erhitzen für mindestens 60 Sekunden auf 70°C dient bei der Cremeherstellung der mikrobiellen Reinheit, und sollte generell immer durchgeführt werden. Die Wasserphase, in diesem Fall das Melissenhydrolat, wird ebenso kurz auf 70°C erwärmt und gut mit der Ölphase zu einer Emulsion vermischt. Für eine gute Durchmischung sollten Wasserphase und Ölphase immer auf dieselbe Temperatur gebracht werden. Das enthaltene Lanolin dient hierbei als Emulgator und wird in der Naturkosmetik häufig verwendet. Die Creme sollte nun kaltgerührt werden, bis sie wieder Zimmertemperatur erlangt, und eine schöne, cremige Konsistenz erhalten hat. Während der Abkühlphase, bei ca. 30°C fügt man noch tropfenweise das Seidenprotein, die ätherischen Öle sowie die Propolistinktur bei.

Die Propolistinktur dient hierbei nicht nur der Hautpflege, sondern auch der besseren Haltbarkeit der Zubereitung. Als Propolis bezeichnet man das, von Bienen hergestelltes Kittharz. Diese harzartige Masse ist bekannt für seine antibiotische, antivirale und antimykotische Wirkung. Zusätzlich fördert es die Wundheilung. Das feste Kittharz ist in Alkohol löslich und als Tinktur im Handel erhältlich. In der Kosmetik ist Propolis derzeit als Stoff mit konservierenden Eigenschaften eingestuft. In der Praxis habe ich mit Propolis als natürliche Konservierung in meinen Zubereitungen schon gute Erfahrungen gemacht, weshalb ich auf eine zusätzliche Konservierung durch Biokons oder Rokonsal verzichte. Natürlich sind diese Zubereitungen trotzdem nicht so lange haltbar wie herkömmliche Kosmetik. Aber bei richtiger Verwendung und Lagerung konnte ich damit eine Haltbarkeit meiner Cremes von mehreren Monaten erreichen, was für den eigenen Hausgebrauch durchaus ausreichend ist. Wer sich hier allerdings unsicher ist, sollte die Rezeptur zusätzlich mit Biokons nach Angaben des Herstellers konservieren.

Hat man die Creme fertig kaltgerührt, füllt man sie in passende Braunglastigel ab. Ich wünsche gutes Gelingen und viel Freude mit dieser wunderbar frischen Creme!

23/05/2026
20/05/2026

Spartage bis 31.12.2021By brigitte.moseron Dez 8Bis 31.12.2021 haben wir unsere Pflanzenpreise noch eingefroren! Ab 1.1.2022 werden wir sie leicht erhöhen....

20/05/2026

Ansatz mit Alkohol
Von frischen Quendel-Blütenspitzen werden ca. 60 bis 70 g abgeschnitten und zerkleinert. Das Resultat in einem geeigneten Glasgefäß mit 1/2 Liter hochprozentigem Ansatzalkohol (75 %) übergießen. 14 Tage lang verschlossen an einen sonnigen Platz stellen und täglich einmal durchschütteln. Zum Schluss abseihen und mit 1/4 Liter destilliertem Wasser verdünnen. Gut durchrühren, in handliche Fläschchen füllen, dunkel und kühl lagern. Bei Abgespanntheit oder nach langem Sitzen am Schreibtisch reibt man die Stirn, den Hinterkopf und die Halswirbelsäule damit ein. Das erfrischt Leib und Geist gleichermaßen und unterstützt die Denkkraft.
Mehr Informationen dazu in meinem Blog https://blog.kraeuterpfarrer.at/2026/05/19/einreibung-fuer-die-denkkraft/ und weitere aus der Welt der Kräuter: https://www.kraeuterportal.at
Bild: © GreensandBlues, Envato Elements

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