04/09/2026
Inszenierung vs. Glaubwürdigkeit
Genau darüber hat uns Assistenz der Geschäftsführung Samuel Miko ein bisschen aus dem Nähkästchen erzählt – und seine Gedanken dazu wollten wir mit euch teilen.
Für ihn beginnt ganzheitlicher Urlaub mit einer einfachen Frage: Wie schaffe ich es, dass mir Urlaub nicht nur kurz guttut, sondern länger nachwirkt? Nicht wegfahren, sich in ein paar Tagen zwanghaft erholen und dann in denselben Alltagsstress zurückkehren – sondern wirklich etwas mitnehmen.
Dabei merken wir: Unsere Gäste verändern sich. Viele bringen heute schon eigene Erfahrung mit Yoga, Meditation oder Achtsamkeit mit und schauen sehr genau hin, wer ein Retreat leitet und wie fundiert die Ausbildung wirklich ist. Genau deshalb legen wir bei Mitarbeitenden und Programmleiter:innen so viel Wert auf echte Praxiserfahrung sowie Authentizität – und auf Menschen, die einfach gern Gastgeber sind.
Und Achtsamkeit hört für uns nicht auf der Yogamatte auf. Wir achten auf vegetarisch-vegane Küche, so wenig Müll wie möglich und einen bewussten Umgang mit Wasser und Wäsche – Handtücher werden nur gewechselt, wenn Gäste das auch wollen. Bei unseren Partnerbetrieben, etwa in Asien, ist uns wichtig, dass ein großer Teil der Wertschöpfung vor Ort bleibt und den Menschen dort zugutekommt. Und auch nach innen schauen wir hin: mit Investitionen in Energie und Dämmung, mit Yoga- und Massageangeboten für unser Team – und indem wir Gäste schon vor der Reise vernetzen, damit sie sich Fahrgemeinschaften organisieren können. Pro Gast und Nacht in unseren eigenen Häusern geht zudem ein Euro an ausgewählte Spendenprojekte.
Was bei uns bleibt: keine Hochglanz-Inszenierung, sondern Häuser mit Haltung. 🌿