12/06/2025
Der Lebensrhythmus eines Nomaden ist vom Klima abhängig. Es bestimmt, in welchen Zeitabständen der Standort gewechselt werden muss. Das wiederum beeinflusst die Art und Weise, wie sie wohnen.
In Marokko gibt es in den meisten Regionen genügend Wasser und Weideflächen. Hier leben sogenannte Halbnomaden. Im Sommer ziehen die Familien mit ihren Herden in die Bergregionen, wo sie in angenehm kühlen Steinhäusern wohnen.
Die Tuaregs in der Sahara wecheln alle 2-3 Monate die Weideplätze - einfacher ist daher auch das Lager: Dornenbüsche bilden ein Halbrund, das mit Decken abgedeckt wird, und so das Lager vor Wind und Sandsturm schützt. Denn bereits ein leichter Luftzug wirbelt den feinen Sandstaub auf, der dann in die Augen, den Mund, in die Nase und in die Ohren eindringt.
Anders sieht es da schon in der Mongolei aus. Dort rechnet man im Winter mit Tiefstemperaturen von MINUS 40 GRAD! Aber auch mit Unwettern, Regen und Schneefall. Da braucht man schon etwas Stabileres als Dornenbüsche und Decken.
Die Mongolen wohnen in Jurten, die GER genannt werden.
Ihr wollt mehr darüber wissen, wie Nomaden leben - Hier geht es zum Beitrag: https://piskorz.at/das-leben-der-nomaden-wohnen/
Und alles über Nomaden in Nordafrika und der Mongolei erfahrt ihr bei unserem Vortrag am 27.6., 18 Uhr, Neunkirchen (Details am Ende des Beitrages)
Der Lebensrhythmus eines Nomaden ist vom Klima abhängig. Es bestimmt, in welchen Zeitabständen der Standort gewechselt wird. Das wiederum beeinflusst die Art und Weise, wie sie wohnen.