02/07/2025
Falkert – Die sanfte Seite des Abenteuers
Es muss nicht immer hochalpin sein, um das Herz höher schlagen zu lassen. Manchmal reichen ein paar weite Kurven durch die Nockberge, ein Parkplatz unter Lärchen, und schon geht’s los – in eine Landschaft, die aussieht, als hätte jemand mit viel Liebe an den Hügeln gezeichnet.
Der Falkert steht da wie ein alter Bekannter: still, rund, freundlich – aber nicht zu unterschätzen. Du wirst sehen: Er meint es gut mit dir, aber ein bisschen will er schon wissen, ob du’s ernst meinst.
Der Weg startet gemütlich. Bergwiesen, ein paar neugierige Kühe und immer wieder dieser Ausblick – über sanfte Rücken, Wälder, kleine Seen, bis weit hinüber zu den Karawanken und den Hohen Tauern.
Aber ganz ehrlich: Der eigentliche Schatz liegt nicht in der Höhe. Er liegt unter deinen Füßen: Im Almrausch der duftet, Millionen von Bergblumen in allen Farben, im Moos das federt, im Wind, der Geschichten erzählt. Und er liegt in der Ruhe, die hier einfach dazugehört.
Kurz vorm Gipfel darf’s dann auch mal ein bisschen steiler werden. Nix Dramatisches – aber du spürst die Lunge, den Puls und irgendwann denkst du vielleicht: "Wie weit ist es noch?" Antwort: Nicht mehr weit.
Und es lohnt sich. Denn der Gipfel des Falkert ist ein Platz, an dem die Seele sitzt und sagt:
"Hier bleib ich jetzt ein bisschen."
Die Aussicht? Einmal rundum. Seen, Gipfel, Wolkenspiele. Und vielleicht das Gefühl, dass du heute etwas gemacht hast, das nur dir gehört.
Beim Abstieg wartet schon die Hütte. Mit freundlichen Menschen, die wissen, dass Käsebrot und Buttermilch nach dem Gipfel besser schmecken als jedes Fünf-Gänge-Menü.
Und falls du dir beim Runtergehen denkst:
Der Falkert war wie ein guter Freund – ruhig, kraftvoll und ehrlich.
Dann weißt du: Genau deshalb gehen wir wandern.