31/08/2023
Liebe Reisefreund*innen,
Auch Melanie war in diesem Jahr schon unterwegs und hat eine Kombination aus Stadt und zwei griechischen Inseln dafür gewählt.
Athen kannte sie zwar schon, wollte aber einen 2. Blick darauf werfen und hat diesmal neben der Akropolis, die Kulinarik und die weniger touristischen Bezirke der Stadt in Augenschein genommen. Sie hat in Petralona gewohnt und von dort aus die meisten Wege zu Fuß zurückgelegt, aber auch dorthin führt die Metro Athens. Besonders fasziniert hat sie die Geschichte des anarchistischen Stadtteils Exarchia, das gleich neben dem quirligen Psiri liegt. Zu dieser Zeit fanden in Athen mehrere Festivals statt, unter anderem das kulturelle SNFCC und das Release Festival. Letzteres hat Melanie spontan besucht und kann es nur empfehlen. Es ist super organisiert und die Location spektakulär.
Der größte Vorteil vom Arbeiterstadtteil Petralona ist, dass es im Süden und unweit vom Hafen Piräus liegt, deshalb war die Weiterreise per Fähre nach Syros einfach und bequem. Die Überfahrt hat ungefähr 4,5 Stunden gedauert, war, wie immer, gut organisiert und halbwegs pünktlich.
Man kommt am Hafen von Syros, mitten in Ermoupoli an und hat von dort die Möglichkeit mit dem Bus oder Taxi weiter in die Strandorte zu reisen. Eine Vorbestellung ist ratsam, aber es warten auch immer wieder Taxis am Hauptplatz, der ca. 10 Minuten zu Fuß vom Hafen entfernt ist. Auf dem Weg dorthin gibt es gemütliche Lokale mit Blick aufs Meer, aber auch in den Gässchen dahinter findet man einige Restaurants. In jedem Fall ist die kleine Stadt sehenswert!
Melanie hat die nächsten Tage in Kini verbracht, wo es neben kleinen Pensionen auch das nette Hotel Blue Harmony gibt. Die Liegen sind in der Hauptsaison alle kostenpflichtig, aber ein Set aus zwei Liegen und einem Schirm ist schon ab EUR 10,- pro Tag zu haben. Außerdem kann man jederzeit Getränke bestellen und bekommt sie auch gleich geliefert. Was Melanie besonders positiv aufgefallen ist, dass 0,5 Liter Wasser überall nur 50 Cent gekostet haben (außer auf Mykonos). Kini selbst ist ein kleiner Ort mit wenigen Einwohnern, ein paar Shops und einigen wirklich guten Lokalen gleich beim Strand. Er liegt in einer Lagune, deshalb ist das Wasser dort auch im Juni bereits etwas wärmer. Der Strand ist relativ schmal und besteht aus feinem Sand mit einigen Steinen an der Wasserlinie. Im Gespräch mit Einheimischen hat Melanie erfahren, dass sich der schönste Strand der Insel in Galissas befindet, dort die Liegen allerdings teurer und weniger gute Restaurants zu finden sind.
Nach 5 Tagen auf Syros ging es wieder per Fähre nach Mykonos. Diese Route war für Melanie perfekt, da von dort aus auch Direktflüge nach Wien starten und der Flughafen weit besser ausgebaut ist als der auf Santorin. Für den Aufenthalt auf der berühmten Kykladen Insel hat Melanie ein Hotel in Mykonos Stadt gewählt, in der Umgebung lagen unzählige Lokale, der alte Hafen und die bekannten Windmühlen. Die Stadt ist wirklich schön, es sind tolle Fotos entstanden aber nach Syros war es doch etwas stressig, weil gleichzeitig 5 Kreuzfahrtschiffe vor Anker lagen und die Insel zu kämpfen hatte, diese Touristenmassen aufzunehmen. Deshalb hat Melanie am 2. Tag einen Ausflug auf die archäologisch interessante Insel Delos gebucht, der sich wirklich ausgezahlt hat. Man sollte aber auf jeden Fall genug Wasser und Sonnenschutz mitnehmen, denn es gibt wenig Schattenplätze und die Getränkeautomaten fallen regelmäßig aus.
Insgesamt war es eine schöne Kombination aus Kultur, Kulinarik, Strand und Erholung!