Verein Wiener Spaziergänge

Verein Wiener Spaziergänge Privat- und Gruppenführungen Täglich bieten wir Ihnen Stadtspaziergänge zu den unterschiedlichsten Themen und Routen in Wien.

Wir sind eine dynamische und professionell arbeitende Gruppe von staatlich geprüften Fremdenführern, die sich darauf spezialisiert haben, neue Wege im Städtetourismus zu gehen. Egal ob sie alleine, in Begleitung oder mit einer Gruppe unterwegs sind, wir haben sicher das Richtige für Sie.

23. Juni 1912: Eröffnung des "Flugfelds Aspern" mit einem „Internationalen Flugmeeting“ Die Flugwoche dauerte bis zum 30...
23/06/2026

23. Juni 1912: Eröffnung des "Flugfelds Aspern" mit einem „Internationalen Flugmeeting“
Die Flugwoche dauerte bis zum 30. Juni, war ein regelrechtes Großereignis und ein Symbol dafür, dass Wien in der damals noch jungen Luftfahrtwelt ganz vorne mitspielen wollte.
Der österreichische Pilot Philipp Ritter von Blaschke erreichte neue Höhenrekorde und österreichische Konstruktionen konnten sich gegen die internationale Konkurrenz behaupten. Schon am Eröffnungstag kam es allerdings auch zu einigen Unfällen, die Verkehrswege nach Aspern waren teilweise völlig überlastet. Mehr als 100.000 Zuschauer wohnten dem Ereignis insgesamt bei. Das Flugfeld Aspern entwickelte sich anschließend zum wichtigsten Flughafen Österreichs und zum Vorgänger des heutigen Flughafen Wien-Schwechat.

Foto: aus ANNO

16. Juni 1926:Heute vor hundert Jahren wurde die "Wiener Frauenkunst" gegründet. Ziel der Vereinigung, die man als eine ...
16/06/2026

16. Juni 1926:
Heute vor hundert Jahren wurde die "Wiener Frauenkunst" gegründet. Ziel der Vereinigung, die man als eine Art "weibliche Secession" bezeichnen kann, war u.a. die Hebung der künstlerischen und wirtschaftlichen Verhältnisse von Frauen, sowie die Schaffung von Ausstellungsmöglichkeiten.
Die Wiener Frauenkunst zählte zu den wichtigsten feministischen Kunstinitiativen der Zwischenkriegszeit in Österreich und entstand als Abspaltung der Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs (VBKÖ), weil viele jüngere und modern orientierte Künstlerinnen mit deren konservativer Ausrichtung unzufrieden waren. Sie verstand sich als progressiv, teilweise links-liberal, und wollte neue künstlerische Ausdrucksformen fördern. Dabei betont wurde die Eigenständigkeit von Künstlerinnen und die Sichtbarkeit weiblicher Perspektiven.
Gründerin und erste Präsidentin war die Malerin, Graphikerin und Kunstgewerblerin F***y Harlfinger-Zazucka, zu den Mitgliedern gehörten etwa die Malerinnen Louise Fraenkel-Hahn, Helene Funke und Broncia Koller oder die Architektin Elisabeth Niessen.
1956 löste sich die Vereinigung, die während der NS-Zeit stark beeinträchtigt war, gänzlich auf.

Foto: F***y Harlfinger-Zanucka und ihr Mann, der Maler und Kunstpädagoge Richard Harlfinger

Es braut sich was zusammen über der Universitäts-Sternwarte im 18. Bezirk.Beim Währinger Cottage-Spaziergang erkunden wi...
13/06/2026

Es braut sich was zusammen über der Universitäts-Sternwarte im 18. Bezirk.
Beim Währinger Cottage-Spaziergang erkunden wir ein paar Geheimnisse über das "Theater der Sterne", das noch umgeben ist von Wildnis. Und natürlich schauen wir uns die wundervollen Villen aus der Jahrhundertwende an: wer hat da einst gewohnt, wie war das Leben anno dazumal in der "Kotteesch"?
14. und 21. Juni 2026
11:00 Uhr
Treffpunkt: 18; Aumannplatz beim Café Aumann

Am 9. Juni 1815 endete der Wiener Kongress offiziell mit der Unterzeichnung der Schlussakte. Nach den Napoleonischen Kri...
09/06/2026

Am 9. Juni 1815 endete der Wiener Kongress offiziell mit der Unterzeichnung der Schlussakte. Nach den Napoleonischen Kriegen ordneten die europäischen Großmächte Europa neu. Ziel war es, Frieden zu sichern, die Monarchien zu stärken und ein Gleichgewicht der Mächte herzustellen. Viele Grenzen wurden neu gezogen – mit Auswirkungen, die Europa noch lange prägten.

6. Juni 1808: Eröffnung des Circus Gymnasticus im PraterDer k.k. Privilegierte Kunst- und Schulreiter Christoph de Bach ...
06/06/2026

6. Juni 1808: Eröffnung des Circus Gymnasticus im Prater
Der k.k. Privilegierte Kunst- und Schulreiter Christoph de Bach ließ von Joseph Kornhäusel einen hölzernen Kuppelbau errichten, in dem bis zu 3000 Zuschauer vor allem artistische Reitkünste bestaunen konnten. Seine Glanzzeit erlebte der Zirkus während des Wiener Kongresses. 1852 wurde das Gebäude abgetragen – der Name "Zirkuswiese" ist geblieben.

2. Juni 1889: Der zweifelhafte Hellseher Erik Jan Hanussen kommt als Hermann Chajm Steinschneider in Ottakring zur Welt....
02/06/2026

2. Juni 1889: Der zweifelhafte Hellseher Erik Jan Hanussen kommt als Hermann Chajm Steinschneider in Ottakring zur Welt. Sein dubioser aber durchaus spannender Lebensweg war Thema mehrerer Verfilmungen. U.a. spielte ihn 1955 O.W. Fischer, in der István Szabó-Verfilmung von 1988 übernahm Klaus Maria Brandauer die Rolle des Trickbetrügers, der 1933 unter mysteriösen Umständen ums Leben kam.

26. Mai 1942: Ermordung von Marianne Saxl-Deutsch im Vernichtungslager Maly TrostinezDie Malerin und Graphikerin führte ...
26/05/2026

26. Mai 1942: Ermordung von Marianne Saxl-Deutsch im Vernichtungslager Maly Trostinez
Die Malerin und Graphikerin führte in der Albertgasse im 8. Bezirk ein Atelier, wo sie Porträts und Landschaftsbilder malte. Wie vielseitig die Künstlerin arbeitete, zeigen außerdem ihre Holzschnitte und Schalen, Dosen, Lampen aus Messing, Silberschmuck sowie Textilarbeiten. 1912 entwarf sie für das Frauenreichskomitee das Plakat "Den Frauen ihr Recht", das von der KPÖ, der SPÖ und in der neuen Frauenbewegung der 1970er Jahre immer wieder verwendet wurde, ohne auf ihre Urheberschaft hinzuweisen.

23. Mai 1814: Im Theater am Kärntnertor wurde Ludwig van Beethovens einzige Oper "Fidelio" in dritter Überarbeitung urau...
23/05/2026

23. Mai 1814: Im Theater am Kärntnertor wurde Ludwig van Beethovens einzige Oper "Fidelio" in dritter Überarbeitung uraufgeführt.

Da das Werk in seinen ersten beiden Fassungen erfolglos blieb musste es Beethoven mehrfach umarbeiten.

19. Mai 1869: Der Schriftsteller Karl Adolph wird in ärmlichen Verhältnissen in der Wiener Vorstadt geboren. Er arbeitet...
19/05/2026

19. Mai 1869: Der Schriftsteller Karl Adolph wird in ärmlichen Verhältnissen in der Wiener Vorstadt geboren. Er arbeitete als Maler- und Kanzleigehilfe sowie in der Verwaltung des AKH. Daneben schrieb er für die Arbeiterzeitung und veröffentlichte Gedichte, Geschichten und Skizzen, in denen er das düstere Milieu und den traurigen Alltag der armen Leute in der Großstadt realistisch und sozialkritisch, jedoch mit liebenswürdigem Humor schildert. Zu seinen Werken zählen die Romane „Haus Nummer 37" (1908), „Schackerl" (1912) und „Töchter" (1914), die Tragikomödie „Am ersten Mai" (1919) sowie die Wiener Skizzen „Von früher und heute" (1924). 1914 erhielt er den Bauernfeldpreis.
1931 wurde er in einem Ehrengrab auf dem Zentralfriedhof beerdigt.

Bildrechte: Rathausbibliothek

16. Mai 1971: der Kabarettist und Schauspieler Karl Farkas verstarb in Wien.Bis am Tag vor seinem Tod stand Farkas noch ...
16/05/2026

16. Mai 1971: der Kabarettist und Schauspieler Karl Farkas verstarb in Wien.

Bis am Tag vor seinem Tod stand Farkas noch auf der Bühne des Kabarett Simpl, in dem er ab 1950 auftrat und dessen Leiter er bis zu seinem Tod war.

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