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Es ist ein schweißtreibender und schwindelerregender Job in  : In Taunggyi betreiben diese Männer ein Riesenrad - von Ha...
27/11/2019

Es ist ein schweißtreibender und schwindelerregender Job in : In Taunggyi betreiben diese Männer ein Riesenrad - von Hand

Es ist ein schweißtreibender und schwindelerregender Job in Myanmar: In Taunggyi betreiben diese Männer ein Riesenrad - von Hand. © AFP Link zum Video: https...

Myanmar: Erste Gartenbausaustellung für 2020 geplant , ein Land in Südostasien, präsentiert seine erste Ausgabe der Inte...
19/11/2019

Myanmar: Erste Gartenbausaustellung für 2020 geplant

, ein Land in Südostasien, präsentiert seine erste Ausgabe der Internationale Fachmesse "Myanmar HortiFair",

Die Welt des Gartenbaus und Blumenzucht nach Myanmar bringen wird das Hauptziel der ersten Ausgabe des Internationale Fachmesse "Myanmar HortiFair", geplant für 2020 in Yangon, Myanmar. Von Freitag, 21. Februar bis Sonntag, 23. Februar wird eine einzigartige B2B-Plattform für den Sektor Frischanbau in Myanmar organisiert. Die Messetermine wurden sorgfältig ausgewählt, damit die Landwirte die Messe besuchen können.

HPP International Exhibitions Group B.V. aus Amsterdam, Niederlande ist der Organisator dieser neuen Messe und wird sich auf der Blumen-, Pflanzen-, Gemüse- und Obstsektor Myanmars konzentrieren mit der Mission, die nationale Erzeuger und internationale Käufer unter einem Dach zusammen zu bringen.

Die Ausstellung findet in der "Myanmar Expo" in Thaketa in Yangon, Myanmar, statt.Der Veranstaltungsort wurde aufgrund seiner idealen Lage in der Stadt ausgewählt, für die Qualität der Halle selbst und der zur Verfügung stehenden Einrichtungen, die alle erforderlich sind, um eine erfolgreiche B2B-Messe zu organisieren.

Die Werbemaßnahmen konzentrieren sich auf die Gewinnung von Landwirten aus Myanmar, aber auch Landwirte aus den umliegenden Ländern werden eingeladen. Obwohl die Landwirte in erster Linie als Besucher angesprochen werden, wird die Messe ihnen auch zur Ausstellung angeboten.

Die Ausstellung darauf zielt darauf ab, internationale Käufer anzuziehen, die Interesse daran haben frischen Schnittblumen, Pflanzen, Gemüse und Obst, zu kaufen, erhofft sich nicht nur, die Produktion zu steigern, sondern auch die Exporte von Myanmar in anderen Ländern rund um den Globus.

Mit einer Bevölkerung von fast 55 Mio. Menschen und einem Fläche von fast 700.000 km2 wird auch für den Sektor aufgrund der starken Inlandsnachfrage ein weiteres Wachstum erwartet. Myanmar ist insgesamt ein riesiger Schwellenmarkt mit großem Potenzial, einer der größten Produzenten und Exporteure von Gartenbau und Floristikprodukten in Südostasien zu werden.

Im Rahmen des Ausstellungsprogramms findet eine Seminartagung statt mit Themen aus verschiedenen Bereichen des Gartenbaus und des Blumenhandels, mit dem Ziel die neuesten Anwendungen in der Gartenbautechnik zu beschleunigen. Dies wird dazu beitragen, das Wachstum des Gartenbaus in Myanmar zu beschleunigen und somit zu mehr und höherwertige Produktion.

Das Tempo, in dem die Gartenbautechnologie in den letzten zehn Jahren voranschreitet, kann auch ein großer Beschleunigungsfaktor für die Entwicklung des Gartenbaus in Myanmar sein. Daher ist es ein Muss, sich mit der internationalen Gartenbaubranche zu verbinden. Myanmar HortiFair wird einen solchen Ort bieten, an dem Landwirte, Investoren, Händler, Importeure, Exporteure, Regierungsvertreter und andere branchenbezogene Fachleute aus Myanmar sich mit der internationalen Geschäftswelt treffen können, mit der sie zusammenarbeiten müssen.

Gemeinsam die neuesten Herausforderungen im Pflanzenbau diskutieren und entscheiden, welche Technologien und Ausgangsstoffe am besten eingesetzt werden können, bessere und höhere Produktionsergebnisse effizienter und effektiver zu erzielen, wird der Schlüssel sein, um den Gartenbau und Blumenzucht in Myanmar zu fördern.

Myanmar, einen land in Südostasien, präsentiert seinen ersten Ausgabe des Internationale Fachmesse "Myanmar HortiFair", von Freitag, 21. Februar bis Sonntag, 23. Februar 2020.

Traditionelles Heißluftballonfest in Myanmar hat begonnenSpannende und beeindruckende Bilder erreichen uns aus  . Dort w...
06/11/2019

Traditionelles Heißluftballonfest in Myanmar hat begonnen

Spannende und beeindruckende Bilder erreichen uns aus . Dort wird nämlich gerade Heißluftballon-Fest gefeiert. Es findet jährlich zum zweiten Lichterfest nach der buddhistischen Fastenzeit statt und dauert 4 Tage.

Traditionell ist es das Fest, an dem die Einheimischen dem Sulamani-Tempel im Himmel durch das Steigen lassen von geschmückten Ballons den Gottheiten ihre Huldigung erweisen.

Die Papierballons in den verschiedensten Farben und Formen sind bis zu 6 Meter hoch und an der Außenseite oft mit Laternen aus Cellophan geschmückt. An den Laternen sind Lichter angebracht, die den Ballons ein unterschiedliches Muster geben.

Durch eine Flamme, die die Luft im Ballon erwärmt, steigt der Heißluftballon rasch auf – einen drei bis fünf Meter langen Schweif mit verschiedenen Feuerwerkskörpern hinter sich herziehend, die fortwährend explodieren.

Auch kleine Kinderballons werden gefertigt, außerdem gibt es einen Wettbewerb der verschiedenen Gruppen, bei dem der Schönste und am höchsten aufsteigende Ballon gewinnt.

Spannende und beeindruckende Bilder erreichen uns aus Myanmar. Dort wird nämlich gerade Heißluftballon-Fest gefeiert. Es findet jährlich zum zweiten Lichterfest nach der buddhistischen Fastenzeit statt und dauert 4 Tage.

Mit dem Zug durch Myanmar , das ehemalige  , öffnet sich nach einer knapp 50jährigen Militärherrschaft langsam wieder fü...
28/10/2019

Mit dem Zug durch Myanmar

, das ehemalige , öffnet sich nach einer knapp 50jährigen Militärherrschaft langsam wieder für Ausländer. Spannend und praktisch gleichermaßen kann man das unbekannte Land mit der Eisenbahn entdecken ...

Nachdem Besuch der Shwedagon Pagode, dem Nationalheiligtum Myanmars, beginnt unser Schienenabenteuer in Yangon. Morgens um sechs fahren wir los Richtung Mandalay. Inmitten von Mönchen und Händlern schaukelt der Zug durch flaches Land, geprägt von Reisfeldern. In Bago lernen wir eine Python kennen, von der es heißt, sie sei die Reinkarnation Buddhas. Immer weiter Richtung Norden kommen wir nach Naypyidaw, der neuen Hauptstadt des Landes. Sie wurde aufgrund eines Wahrsagers an dieser Stelle gebaut. Lange war der Bau geheim. Heute leben auf einer Fläche fünf Mal so groß wie Berlin knapp eine Million Menschen. Sie können auf 20spurigen Straßen zur Arbeit fahren können.

In Thazi steigen wir um. Nun beginnt der Aufstieg nach Shwenyaung, nahe dem berühmten Inle-See. Bei einer Bootsfahrt auf diesem touristischen Highlight beobachten wir Einbeinfischer bei ihrer Arbeit, außerdem besuchen wir die berühmten schwimmenden Gärten.

Zurück auf der Hauptstrecke erreichen wir Mandalay, zweitgrößte Stadt Myanmars und letzte Hauptstadt des burmesischen Königreiches. Hier beobachten wir Goldklopfer bei ihrer ehrenwerten Arbeit und genießen anschließend den Sonnenuntergang am Ayerwady-Fluss.

Am nächsten Tag morgens um vier Uhr beginnt für viele Touristen der Höhepunkt: der Zug verlässt den Bahnhof Richtung Hsipaw im nördlichen Shan-Staat. Diese Region nahe der chinesischen Grenze ist landschaftlich besonders eindrucksvoll und auch die Menschen fühlen sich hier als etwas ganz Besonderes. In Pyin U Lwin warten alte Gharries, bunte Kutschen, auf Touristen - eine Erinnerung an die britische Kolonialzeit, als dieser Ort als kühler Sommeraufenthalt geschätzt wurde.

Über eine der höchsten Eisenbahnbrücken der Welt - dem 111 Meter hohen und fast 800 Meter langen Gok Hteik Viadukt fahren wir weiter im Schritttempo. Noch vor wenigen Jahren waren hier Kameras aus militärischen Gründen tabu.
In Hsipaw endet unser Schienenabenteuer – wir sind eingeladen bei einer Shan-Hochzeit bei der sich die Braut Kinder, Glück und Gesundheit wünscht.

Myanmar, das ehemalige Burma, öffnet sich langsam wieder für Ausländer. Spannend und praktisch gleichermaßen ist es, das Land mit der Eisenbahn zu entdecken. (45 Minuten)

Birma - Der lange Kampf der Aung San Suu KyiDie Dokumentation gibt zum ersten Mal Einblicke in die höchsten Machtgefüge ...
15/10/2019

Birma - Der lange Kampf der Aung San Suu Kyi

Die Dokumentation gibt zum ersten Mal Einblicke in die höchsten Machtgefüge Myanmars. Die dänische Filmemacherin Karen Stokkendal Poulsen enthüllt, wie das Militär mit den demokratischen Mechanismen spielt und wie sich Aung San Suu Kyi – einst Ikone des Kampfes für Freiheit und Demokratie – durch ihr Schweigen zum Massenmord an den Rohingya immer mehr in Widersprüche verstrickt.

Als Aung San Suu Kyi 1991 mit dem Friedensnobelpreis geehrt wurde, galt sie als Galionsfigur der birmanischen Opposition. Die internationale Gemeinschaft verehrte in ihr die Verfechterin von Gewaltlosigkeit und Demokratie. Seit März 2016 führt Aung San Suu Kyi Myanmar, ein Land, das einen strategischen Platz in der Weltordnung einnimmt. Doch die UNO beschuldigt die "Dame von Rangun" der Untätigkeit angesichts der ethnischen Säuberungen, die die Armee an der muslimischen Minderheit der Rohingya verübt. Manche werfen ihr vor, sich zur Komplizin von Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu machen. Aung San Suu Kyi, die noch vor kurzem einen Gandhi und Mandela ebenbürtigen Platz in der Geschichte beanspruchen konnte, verzichtete auf eine Stellungnahme vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York. Inzwischen kommen sogar unter ihren treusten Anhängern Zweifel auf. Ein amerikanischer Diplomat spricht von der "Arroganz der Macht", von einer Frau, die auf niemanden mehr hört und "wie in einer Blase lebt". Was, wenn die Wirklichkeit viel komplexer ist? Ist der demokratische Wandel nur eine Illusion? Und ist die Rohingya-Krise lediglich das Ergebnis einer riskanten großmaßstäblichen Pokerpartie zwischen nur scheinbar machtlosen Militärs und einer eleganten Dame mit einem Herzen aus Stein? Der Dokumentarfilm stellt erstmals die Aussagen von Hauptakteuren aus den beiden Lagern gegenüber, die sich seit über 20 Jahren einen erbarmungslosen Kampf liefern. In der Manier eines Polit-Thrillers gibt er schwindelerregende Einblicke in das Machtgetriebe der birmanischen Politik, wo die Grenzverläufe zwischen Gut und Böse unscharf sind, eine Tatsache die andere verschleiert und die Ereignisse zuweilen an eine griechische Tragödie erinnern.

Die Dokumentation gibt zum ersten Mal Einblicke in die höchsten Machtgefüge Myanmars. Die dänische Filmemacherin Karen Stokkendal Poulsen enthüllt, wie das Militär mit den demokratischen Mechanismen spielt und wie sich Aung San Suu Kyi – einst Ikone des Kampfes für Freiheit und Demokratie .....

Regisseur Detlev F. Neufert stellt seine Dokumentation "B.B und die Schule am Fluss" über einen jungen Naga in Holzhause...
08/10/2019

Regisseur Detlev F. Neufert stellt seine Dokumentation "B.B und die Schule am Fluss" über einen jungen Naga in Holzhausen vor

Nach entführt Regisseur Detlev F. Neufert seine Gäste bei einer Filmpreview in Holzhausen am Mittwoch, 9. Oktober. "B.B und die Schule am Fluss" heißt seine Dokumentation über einen jungen Naga und die Schule "Ferdi Home". Mit den Dreharbeiten hatten Neufert und sein burmesisches Team 2016 begonnen, als B.B. 13 Jahre alt war. Ihr Ziel war es, das Porträt "mit viel Empathie für die Kinder und das Land Myanmar zu realisieren". Die Vorstellung im alten Schulhaus beginnt um 19.30 Uhr. Der Regisseur und sein Assistent sind anwesend.

Regisseur Detlev F. Neufert stellt seine Dokumentation "B.B und die Schule am Fluss" über einen jungen Naga in Holzhausen vor

Myanmar: Visa-on-Arrival für Schweizer StaatsangehörigeSeit 1. Oktober 2019 kann direkt bei Ankunft an drei Flughäfen da...
07/10/2019

Myanmar: Visa-on-Arrival für Schweizer Staatsangehörige

Seit 1. Oktober 2019 kann direkt bei Ankunft an drei Flughäfen das Visum beantragt werden.

hat per Oktober für Staatsbürger von sechs Ländern neu das Visa-on-Arrival eingeführt, darunter für Inhaber des Schweizer Passes. Das Visa-on-Arrival kann an den internationalen Flughäfen Yangon, Mandalay und Nay Pyi Taw für USD 50 pro Person beantragt werden. Eine vorgängige Registrierung sei nicht nötig, das Visum werde umgehend ausgestellt, heisst es von Myanmar Tourism Marketing.

Die Regelung gilt seit 1. Oktober neu für Bürger von Australien, Deutschland, Italien, Russland, Spanien und der Schweiz. Zuvor wurde diese Regelung bereits für sechs asiatische Länder angewendet. Inhaber eines eines Schweizer Passes mussten bisher im Vorfeld ein Visum einholen.

Seit 1. Oktober 2019 kann direkt bei Ankunft an drei Flughäfen das Visum beantragt werden.

Das empfiehlt das Auswärtige Amt für Reisen nach MyanmarReisen in asiatische Länder wie Myanmar sind faszinierend. Aller...
04/10/2019

Das empfiehlt das Auswärtige Amt für Reisen nach Myanmar

Reisen in asiatische Länder wie Myanmar sind faszinierend. Allerdings weisen diese Reiseziele Besonderheiten auf, die sie von anderen Urlaubsländern unterscheiden. Hier erfahren Sie alles was sie wissen müssen, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden.

Mingalaba. Das ist wohl das erste burmesische Wort, das Touristen in Myanmar nach der Ankunft am Internationalen Flughafen in Yangon lernen. Wörtlich übersetzt heißt es "Möge Segen über dich kommen", was im übertragenen Sinne "Guten Tag" bedeutet. Damit beginnt eine faszinierende Reise in ein sehr ursprüngliches Land mit einer Vielzahl an kulturellen Highlights und malerischen Naturwundern. Das Leben der Burmesen ist tief vom buddhistischen Glauben geprägt.

In den Köpfen vieler Reisender ist Myanmar immer noch ein weißer Fleck auf der touristischen Weltkarte. Doch nach Jahrzehnten der strengen Abschottung durch die Militärdiktatur öffnet sich das südostasiatische Land am Golf von Bengalen von Jahr zu Jahr immer mehr dem Tourismus. Inzwischen sind es mehrere Millionen von Besuchern, die das frühere Birma oder Burma auf den noch weitgehend unentdeckten Pfaden erkunden. Wichtig ist dabei, dass man die Größe des Landes nicht unterschätzt. Demzufolge lohnt es sich, größere Distanzen mit dem Flugzeug zu überbrücken und per Fahrrad, Boot oder Auto die jeweilige Region zu erkunden.

Trotz aller Veränderungen hat sich das "Land der goldenen Pagoden" seine traditionellen Lebensformen und Gepflogenheiten bewahrt. Aus diesem Grund sollten Asien-Fans und Reisefreudige die nachfolgenden Reiseinformationen und Reisehinweise berücksichtigen.

Welche Impfung empfiehlt das Auswärtige Amt für Myanmar?

Wer erst an seine Gesundheit denkt, wenn es ans Kofferpacken geht, der ist für eine prophylaktische Impfung oftmals zu spät dran. Denn in vielen Fällen muss der Impfstoff rechtzeitig vor Reisebeginn verabreicht worden sein, um einen wirksamen Impfschutz überhaupt entfalten zu können. Daher empfehlen Ärzte, sich zwei bis drei Monate vor Antritt der Reise mit Fragen zum Thema Reisegesundheit in Myanmar zu beschäftigen.

Die gute Nachricht vorab: Für eine Reise nach Myanmar werden derzeit keine Impfungen vorgeschrieben. Nichtsdestotrotz sollte im Impfpass geprüft werden, ob der Basis-Impfschutz für die geplante Urlaubsreise noch ausreicht. Der Impfpass gibt nämlich Aufschluss darüber, ob die üblichen Basis-Impfungen gegen Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie und Polio wieder aufgefrischt werden müssen. Sollten Impflücken im Impfpass auftauchen, ist es ratsam, die jeweiligen Impfungen nachzuholen.

Bei Reisen nach Myanmar empfehlen Reisemediziner auch Impfungen gegen Hepatitis-A. In der Regel heilt eine solche Erkrankung selbst aus, schwere Krankheitsverläufe lassen sich aber dennoch nicht ausschließen. Reisende, die länger als drei Monate in Myanmar unterwegs sind, sollten darüber hinaus über eine Hepatitis-B-Immunisierung nachdenken. Impfungen gegen Typhus und Tuberkulose erweisen sich ebenfalls als sinnvoll. Da es in Myanmar auch zu einer Übertragung von schwereren Reise-Erkrankungen wie Malaria, Dengue-Fieber oder Japanischer Enzephalitis kommen kann, sollten Myanmar-Reisende auch hier angemessene Prophylaxe-Maßnahmen ergreifen. So empfehlen sich in jedem Fall wirksame Mückenschutzmittel.

Warum weist das Auswärtige Amt auf Zollvorschriften für Myanmar hin?

Bei der Einreise nach Myanmar sollten sich Touristen bereits vor Antritt der Reise über die aktuellen Reisehinweise und gültigen Zollbestimmungen informieren, um Geldstrafen oder Haftstrafen zu vermeiden. Dem Auswärtigen Amt zufolge dürfen ausländische Devisen bis zu einem Gegenwert von insgesamt 10.000 US-Dollar ohne Deklaration eingeführt werden. Alles, was darüber hinausgeht, muss bei der Einreise und Ausreise eigenständig und ohne gesonderte Aufforderung durch die myanmarischen Beamten deklariert werden. Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung Kyat ist grundsätzlich untersagt.

Technische Geräte wie Laptops, Tablets, Mobiltelefone, Foto- und Videokameras können ohne Weiteres eingeführt werden. Es kann allerdings vorkommen, dass bei der Einfuhr nach Myanmar besonders hochwertiges und professionell wirkendes Equipment beim Zoll angemeldet werden muss. Das gilt auch für Satellitentelefone und Drohnen, wobei diese eine besonderer Genehmigung durch die myanmarische Behörde des Post & Telecommunications Departments bedürfen.

Ein striktes Verbot der Einfuhr nach Myanmar besteht nach Angaben des Auswärtigen Amtes für Waffen, pornographische Materialien, Spielkarten und Gegenstände, die die Staatsflagge Myanmars und/oder das Bildnis Buddhas oder myanmarische Pagoden abbilden.

Bei der Ausreise sollten Reisende darauf achten, dass es strengsten verboten ist, echte Antiquitäten außer Landes zu schaffen. Wer sich darüber hinwegsetzt, muss in diesem Fall mit sofortigen Festnahmen und einem mehrmonatigen Aufenthalt im Gefängnis rechnen. Die Ausfuhr von Edelsteinen (ungeschliffen oder geschliffen), Schmuck und Silber müssen indes mit einer Kaufquittung eines staatlich zugelassenen Händlers belegt werden.

Es versteht sich von selbst, dass geschützte Pflanzen- und Tierarten nicht als Mitbringsel mit nach Hause genommen werden dürfen.

An dieser Stelle sollte Erwähnung finden, dass sowohl bei der Einreise als auch bei der Ausreise sowie auf Inlandsflügen alle Reisegepäckstücke ausnahmslos durchleuchtet und gegebenenfalls händisch kontrolliert werden. Sollte es zu Unstimmigkeiten bzw. Missverständnisse kommen, ist es für deutsche Staatsangehörige empfehlenswert, Kontakt zur deutschen Botschaft in Yangon aufzunehmen.

Wie sieht das Auswärtige Amt die Sicherheit in Myanmar?

Im Allgemeinen müssen sich Myanmar-Reisende keine Sorgen um ihre Sicherheit machen. Dennoch warnt das Auswärtige Amt vor Aufenthalte in gefährlichen Teilen der Staaten Kachin und Shan. Dort kann es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen der burmesischen Armee und bewaffneten Rebellen kommen. Gleiches gilt auch für Reisen in die Grenzregionen zu Thailand sowie in den Nordwesten Myanmars (Bundesstaaten Rakhaing und Chin).

Politische Unruhen und politisch motivierte Gewalttaten können in Großstädten leider nicht ausgeschlossen werden. Vor allem im Wirtschaftszentrum Yangon kann es nach Angaben des Auswärtigen Amtes zu Anschlägen mit Verletzten und Todesopfern kommen. Deswegen ist es wichtig, dass Reisende große Menschenansammlungen vermeiden, die Augen offenhalten und sich vorsichtshalber auf den eher typischen touristischen Pfaden bewegen.

In den für Touristen frei zugänglichen Gebieten ist die Sicherheit weitestgehend gewährleistet. Dies schließt die Kriminalität in Myanmar mit ein. Denn Taschendiebstähle, Betrügereien und Überfälle kommen nur in ganz seltenen Fällen vor. Das ist wohl der Tatsache geschuldet, dass den Einheimischen sonst drakonische Strafen drohen. Ein weiterer Aspekt ist, warum Kriminalität nur ab und an vorkommt, ist die Religiosität der Birmanen. Schließlich gilt für Buddhisten, dass Straftaten ein schlechtes Karma mit sich bringen.

Ausdrücklich verboten ist das Fotografieren und Filmen von militärischen und strategisch bedeutenden Einrichtungen (Brücken, Flughäfen, Bahnhöfe). Auch Polizeistationen und politisch-motivierte Demonstrationen dürfen nicht fotografiert oder gefilmt werden. Das gilt selbst dann, wenn nicht explizit mit einem Schild darauf hingewiesen wird, wie etwa von imposanten Privathäusern, die oftmals im Besitz von Generälen oder Ministern sind. Sollten Myanmar-Reisende hierbei nicht das gewisse Fingerspitzengefühl mitbringen, müssen sie damit rechnen, dass Kamera und Bild- und Videomaterial beschlagnahmt werden. Zudem besteht das Risiko, aus Myanmar ausgewiesen zu werden. Unter Strafe steht auch die Verunglimpfung der Religion, u.a. das Fotografieren und Filmen vor einem Buddha-Bildnis in allzu freizügiger Kleidung.

Kritik an der Politik und der Regierung des Landes wird nicht gern gesehen und kann unter Umständen zu einer strengen Strafe führen. Außerdem ist für Ausländer jegliche politische Betätigung strafbar.

Welche Tipps gibt das Auswärtige Amt alleinreisenden Frauen in Myanmar?

Konkrete Reiseinformationen für alleinreisende Frauen stellt das Auswärtige Amt nicht bereit. Dennoch lässt sich sagen, dass Frauen, die in Myanmar allein unterwegs sind, sich weitgehend sicher fühlen können. Es geschieht nämlich in buddhistischen Ländern recht selten, dass Mädchen und Frauen in der Öffentlichkeit belästigt, bestohlen oder sonst auf eine Weise bedrängt werden. Kurzum: Als Frau allein in Myanmar gibt es in der Regel keine Probleme. Trotzdem ist es ratsam, dass Frauen die allgemeinen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes berücksichtigen. Zudem sollte Frau auf ihren gesunden Menschenverstand vertrauen und auf ihr Bauchgefühl hören, um nicht in brenzlige Situationen zu geraten.

In Myanmar wird es alleinreisenden Frauen sehr leicht gemacht. Denn sie kommen mit den Einheimischen schnell ins Gespräch und finden viel Unterstützung, insbesondere von anderen Frauen. Hilfreich können dabei ein freundliches Lächeln und ein paar burmesische Worte sein, um mit den Burmesen in Kontakt zu kommen. Anfangs mögen sie vielleicht zurückhaltend, schüchtern und misstrauisch wirken. Das ist nicht überraschend, war Myanmar doch jahrzehntelang isoliert und stand unter der Kontrolle der herrschenden Militärdiktatur. Umso mehr zeigen sich die Burmesen als gastfreundliche Menschen. Sie sind sehr interessiert und neugierig, sodass Touristen oftmals mit Fragen regelrecht überschüttet werden.

Wie in allen anderen Kulturen dieser Welt gibt es auch in Myanmar einige Verhaltensregeln, an die sich alleinreisende Frauen halten sollten, um die Einheimischen nicht vor den Kopf zu stoßen. Daher sollte man darauf achten, die religiösen Gebäude beim Besuch ausnahmslos barfuß zu betreten. Des Weiteren ist es ratsam, aus Respekt gegenüber den Burmesen auf kurze Röcke, Trägertops oder Bikini-Oberteile zu verzichten. Ebenso wird es als unpassend angesehen, wenn Frauen keinen BH tragen oder ihre tätowierten Kunstwerke öffentlich frei zur Schau stellen. Grundsätzlich wird empfohlen, dass Frauen Schulter und Knie bedecken.

Welche Verhaltenshinweise hat das Auswärtige Amt für Myanmar?

Während der Rundreise werden Touristen schnell feststellen, dass es weitgehend nicht gefährlich ist, in Myanmar herumzureisen. Es wäre aber vermessen und naiv zu sagen, dass es überhaupt keine Gefahren gibt. Deshalb sollten sich Reisende an Reisehinweise und Reiseinformationen halten, um somit brenzligen Situationen aus dem Weg gehen zu können. Daher wird jedem Myanmar-Reisenden empfohlen, sich vor Reiseantritt über Religion, Gesellschaft, Sitten und Gebräuche zu informieren. Dadurch bekommt man einen kleinen Einblick in das Leben der Burmesen und etwas über deren Verhaltensweisen.

Myanmar ist zutiefst ein vom Buddhismus geprägtes Land, sodass den Einheimischen mit Respekt und Ehrfurcht begegnet werden sollte. Hierunter versteht man unter anderem, dass Paare sich nicht in der Öffentlichkeit küssen oder sonstige Intimitäten austauschen. Selbst Händchen halten wird in einigen ländlichen Regionen als unschicklich angesehen.

Auch bei der Wahl der Kleidung gibt es einiges zu beachten. Obwohl das Wetter in Myanmar eher dem europäischen Sommer gleicht, sollten sich Reisende bezüglich der Bekleidung eher konservativer anziehen. Denn wer zu viel Haut zeigt, gilt als respektlos gegenüber den Burmesen. Dem entsprechend sollten Schultern und Knie bei Frauen und Männern stets bedeckt sein, selbst, wenn die Wärme dadurch nicht auszuhalten ist.

Beim Besuch von religiösen Stätten (Tempel und Pagoden) wird von den Besuchern erwartet, dass Schuhe und Socken ausgezogen werden. Die "schmutzigen" Füße dürfen niemals in Richtung von Menschen, Mönchen und Buddha-Figuren gestreckt werden. Stattdessen verharren die Besucher im Schneidersitz. Es ist ebenso darauf zu achten, dass man nicht höher als die Mönche selber steht oder sitzt. Das Berühren von Mönchen ist strikt untersagt.

Das Rauchen in der Öffentlichkeit ist im Allgemeinen nur unter Männern üblich. In Großstädten wie Yangon kommt es immer wieder vor, dass auch Frauen zur Zigarette greifen und weniger Aufmerksamkeit dadurch erregen als in der Provinz.

Was die Homosexualität unter Männern und Frauen betrifft, so wird sie im myanmarischen Strafrecht, so das Auswärtige Amt, nicht explizit erwähnt. Dennoch können Homosexuelle verfolgt werden und im Gefängnis landen. Verurteilungen seien bisher nicht bekannt geworden, da sich die buddhistische Kultur in Myanmar gegenüber homosexuellen Beziehungen tolerant verhält.

Welches Zahlungsmittel empfiehlt das Auswärtige Amt in Myanmar?

Offizielles Zahlungsmittel in Myanmar ist der Kyat (MMK), das seit dem 1. Juli 1952 die offizielle Währung des südostasiatischen Landes ist. Im Umlauf befinden sich sowohl Münzen in den Werten 1, 5, 10, 25, 50 und 100 Pya als auch Banknoten mit 50, 100, 200, 500, 1000, 5000 und 10000 Kyat-Noten. Ein Euro entspricht einen Wert von 1669,21 Kyat.

Wichtig: Reisende sollten sich nicht wundern, dass im alltäglichen Leben keine Geldmünzen im Umlauf sind. Grund dafür sind die zu kleinen Geldwerte. Demzufolge wird ausnahmslos mit Banknoten der Landeswährung Kyat bezahlt. Allerdings kann es vorkommen, dass gewissen Leistungen wie etwa Tickets für Inlandsflüge, Zug- und Schiffsfahrten, Eintrittskarten oder Hotels, mit der US-amerikanischen Währung US-Dollar beglichen werden. Myanmarreisenden wird daher empfohlen, ausreichend Barmittel mitzuführen. Diese sollten unbedingt neu und unbeschädigt sein, da sie ansonsten nicht akzeptiert werden. Möglichkeiten zum Umtausch bieten den Reisenden Wechselstuben, insbesondere in den Großstädten Yangon, Bagan, Mandalay und am Inle See.

Wer Bargeld auf seiner Reise benötigt, kann auch die mit dem Aufkleber ATM gekennzeichneten Geldautomaten nutzen. Sie befinden sich in der Regel vor Banken, an Flughäfen sowie vereinzelt an touristischen Sehenswürdigkeiten. Im Notfall helfen auch große Hotels aus, bei denen per Kreditkarte (gegen eine hohe Transaktionsgebühr) Bargeld bezogen werden kann.

Myanmar = Burma = Birmawww.myanmar-trekking.ch
30/09/2019

Myanmar = Burma = Birma
www.myanmar-trekking.ch

Myanmar bietet viele faszinierende Sehenswürdigkeiten. Von Yangon bis zum Inle-See können Touristen viel entdecken. Wir haben die besten Tipps.

Das Geheimnis der GeisterstadtDarum ist die Hauptstadt von Myanmar so skurril
27/09/2019

Das Geheimnis der Geisterstadt

Darum ist die Hauptstadt von Myanmar so skurril

Geheimtipp in Südostasien: Deshalb sollten Sie jetzt nach Myanmar reisen  ist für viele Menschen immer noch ein weißer F...
24/09/2019

Geheimtipp in Südostasien: Deshalb sollten Sie jetzt nach Myanmar reisen

ist für viele Menschen immer noch ein weißer Fleck auf der touristischen Landkarte. Völlig zu Unrecht: Das Land im Südosten Asiens ist ideal für Reisende mit Entdeckergeist.

Myanmar - vormals oder stand fast fünfzig Jahre lang unter der strengen Abschottung durch eine Militärdiktatur. Doch im Jahr 2011 wurden mit den ersten Parlamentswahlen die Fesseln der einstigen Junta endgültig gesprengt und das südostasiatische Land durchlebt seitdem einen echten Wandel.

Langsam aber stetig öffnet sich Myanmar. Sowohl Politik als auch Wirtschaft nutzen ihre Chance. Das kommt natürlich auch dem Tourismus zugute. Waren es im Jahr 2010 noch gut 800.000 Besucher, so unternahmen in den letzten Jahren schon mehrere Millionen Besucher eine Reise nach Myanmar. Was so viel bedeutet, dass das Land auf dem touristischen Radar aufgetaucht ist. Und der Großteil der Urlauber reist über den internationalen Flughafen in Yangon ein.

Was sollte man auf einer Myanmar Rundreise gesehen haben?

Yagon - Tradition und Moderne reichen sich die Hand

Die ehemalige Hauptstadt Rangun wurde nach der Zeit der Kolonialisierung durch die britische Krone in Yangon umbenannt. Im Zuge der Unabhängigkeit wurde im ehemaligen Burma auch der Linksverkehr auf Rechtsverkehr umgestellt. Als Reisender darf man sich aber dennoch nicht wundern, dass die meisten Autos das Lenkrad weiterhin auf der rechten Seite haben. Selbst Busse orientieren sich nach ihrer einstigen Bauart an den Linksverkehr. Es wird viel gehupt und die Fahrspur gewechselt. Dumm nur, dass man nicht gerade viel sieht. Das wiederum macht den Straßenverkehr zu einem echten Abenteuer.

Eine Reise nach Asien ist anders, als man denkt. Das zeigt sich besonders bei einer Stadtbesichtigung durch die Straßen von Yangon. Es ist ein Spagat von der Vergangenheit in die Moderne, die die Millionen-Metropole zu bewältigen versucht. Auf der einen Seiten erstickt die Stadt im Verkehr, Hochhäuser schießen wie Pilze gen Himmel und die Jugend kleidet sich zunehmend westlich. Beinahe an jeder Straßenecke eröffnet ein neuer Handy-Shop. Das burmesische Yangon ist bunt und lebendig, und dennoch strahlt die Stadt im Vergleich zu vielen anderen Metropolen in Asien eine unbegreifliche Ruhe und Gelassenheit aus. Das liegt wohl daran, dass das Leben der Menschen traditionell buddhistisch geprägt ist.

Auf der anderen Seite haben Rundreise-Urlauber das Gefühl, als wäre man in eine Filmkulisse eines historischen Films gelandet. Immer wieder tauchen prachtvolle Kolonialbauten auf, die entweder kurz vor dem Verfall stehen oder zu einem Juwel renoviert worden sind. Rikscha-Fahrer warten auf Kunden während lächelnde Mönche in dunkelroten Roben die Stadt durchqueren. Die Schönheit der goldglänzenden Pagoden ziehen die Menschen in ihren Bann. Für eine entspannte Atmosphäre sorgen die vielen Grünflächen. Exotische Gerüche von den turbulenten Märkten kitzeln die Nase und hier und da blubbern die Garküchen. Alles in allem Yangon entführt Reisende in eine exotische Welt.

Auf dem Singuttara Hügel schlägt das Herz von Yagon. Dort befindet sich die bekannteste Pagode Burmas und gleichzeitig einer der bedeutendsten buddhistischen Pilgerstätten der Welt: die Shwedagon Pagode. 60 Tonnen Gold, 4.000 Edelsteine und ein 76-karätiger Diamant an der Spitze der Pagode lassen jeden Reisenden den Atem stocken. Doch nicht nur die von Königen, Kolonialisten und Diktatoren zur Schau gestellte Pracht macht die Faszination der Shwedagon Pagode aus. Es ist auch die Verkörperung des buddhistischen Glaubens, die die Rundreise durch Myanmar zu einem einzigartigen Erlebnis werden lässt. Wer den glockenförmigen Stupa umrundet, erkennt schnell, dass es noch viele weitere kleiner Stupas, Tempel und Statuen zu bewundern gibt. Und inmitten all der Schönheit tummeln sich Mönche und Nonnen in roten Gewändern und Pilger aus fernen Ländern. Darüber hinaus kommen hier alte Greise und kleine Kinder mit ihren Familien zusammen, um gemeinsam zu beten.

Nur wenige Schritte vom Singuttara Hügel in Yangon entfernt, befindet sich die Sule Pagode. Das Besondere an dieser Pagode ist, dass sie seit jeher, geographisch betrachtet, das Herz von Yangon darstellt. Denn in der Zeit der britischen Besatzung wurden die Straßen von der Sule Pagode ausgehend wie ein Schachbrett angelegt. Seit dem werden alle Entfernungen innerhalb der Stadt zu oder von dessen zentralen Lage gemessen.

Wer auf seiner Reise mehr über das Kolonialviertel erfahren will, sollte sich von der Sule Pagode aus in Richtung Yangon-Fluss bewegen. In der dortigen Altstadt trifft man auf die Überreste aus der Zeit der britischen Kolonialherschaft wie etwa das Sekretariat, dem ehemaligen Verwaltungssitz der britischen Kolonialmacht. Besondere Hingucker sind aber auch die mehrstöckigen Wohnhäuser im Kolonialstil sowie das Zollgebäude und die Hafenverwaltung. Leider hat sich die myanmarische Regierung bis auf wenige Ausnahmen wenig um den Erhalt dieser Gebäude gekümmert. Dementsprechend stark ist die Bausubstanz auch angegriffen. Eine wahre Perle in der historischen Altstadt von Yangon ist das prunkvolle Luxus-Hotel 'The Strand Hotel'.

Bagan - eine Reise in die Tempelstadt

Die alte Königsstadt Bagan ist auf einer Rundreise durch Myanmar (Burma) ein lohnenswertes Reise-Ziel. Tausende Pagoden und Tempel aus Ziegelsteinen erheben sich wie eine Fata Morgana aus der sandigen Steppe. Vor allem in den Morgenstunden, wenn über der buddhistische Ruinenstadt ein Nebelschleier liegt und nur die Spitzen all der Tempel und Pagoden hindurchstoßen, liegt etwas Mystisches und Märchenhaftes über Bagan. Insgesamt sind es mehr als 2.200 mächtige Ziegelbauten aus dem 12. und 13. Jahrhundert, die auf einem 40 Hektar großen Areal erkundet werden können. Wer sie alle einmal besuchen möchte, muss dieses Vorhaben zu seiner Lebensaufgabe machen. Wesentlich einfacher ist jedoch eine Fahrt mit dem Heißluftballon.

Am besten lassen sich die Tempel und Pagoden von Bagan mit einer Rikscha, auf dem Fahrrad oder mit dem Elektro-Roller erkunden. Im Grunde genommen spielt es keine große Rolle, für welches Gefährt der Myanmar Rundreisende sich entschieden hat. Mit jedem von ihnen kann man kreuz und quer von einem Tempel zum nächsten fahren. Doch bevor die Tempeltour überhaupt so richtig losgehen kann, bedarf es noch dem Kauf eines Tickets. Es kostet 25.000 Kyat, umgerechnet 15 Euro und ist für fünf Tage gültig.

Sobald der Sonnenuntergang beginnt, heißt es für jeden Tempel-Besucher, sich einen geeigneten Platz zu suchen. Einfach auf einen der Ziegelbauten klettern, sofern sie dafür freigegeben sind, und das ganz große Kino genießen.

Übrigens: Das, was die einstigen Machthaber der Militärjunta nicht geschafft haben, ist wahr geworden: Die Tempel von Bagan gehören mittlerweile zum UNESCO-Weltkulurerbe.

Inle See - Einbeinruderer und schwimmende Gärten

Auf einer Myanmar Rundreise darf der Inle See nicht fehlen. Der Süßwassersee liegt nämlich wie im Bilderbuch inmitten eines Tals, umgeben von einer anmutigen Bergwelt. Besonders imposant ist aber, das, was sich auf dem Gewässer abspielt: Da gibt es die Einbeinruderer, die Lotusweberinnen und die Gemüsebauern.

Die Rede ist von den Inthas, ein Volk, das ausschließlich auf dem Inle See zuhause ist. Die 'Söhne des Sees', wie sie auch in Myanmar genannt werden, leben in einfachen Pfahlbauten aus Holz und gewobenen Bambus. Sie entwickelten eine ganz besondere Art der Landwirtschaft. Aus einem Gemisch aus Schlick, Gras und Seealgen schufen sie über die Jahrhunderte einen schwimmenden Garten, in dem jedes Jahr die begehrtesten Tomaten des Landes gedeihen. Eine ebenso große Begehrlichkeit wecken die im Inle See wachsenden Lotusblumen, aus denen kostbare Seide hergestellt wird.

Neben den Lotusweberinnen und Gemüsebauern gibt es noch die Einbeinruderer. Die Fischer haben sich im Laufe der Jahrhunderte eine spezielle Rudertechnik angeeignet, die es ihnen ermöglicht, das Langboot mit akrobatischen Bewegungen voranzutreiben. Dazu wird das Rudel mit dem Bein eingeklemmt, während das andere Bein am Heck des Bootes balanciert. Auf diese Weise bleiben die Hände für die Netze und Bambusreusen frei.

Sehenswert sind bei einer Myanmar Rundreise rund um den Inle See auch die schwimmenden Märkte. Dort werden wie auf jeden anderen Markt auch, Waren des täglichen Bedarfs feilgeboten. Hierzu gehören aber auch die filigranen Handwerkserzeugnisse der Inthas, unter anderem die Burma-Zigarren, Seidentücher und Silberschmuck.

Mandalay - eine Reise in die alte Königsstadt

In Mandalay geht es weiter mit der Myanmar Rundreise. Erste Station sollte die Mahamuni-Pagode sein. Denn vom 240 Meter hohen Mandalay-Hügel aus haben Reisende einen großartigen Blick auf das Stadtpanorama mit seinen immer mehr werdenden Hochhäusern und den im Sonnenlicht Silber schimmernden Fluss Ayeyarwady. Selbst der Blick auf die Umgebung von Mandalay beeindruckt mit ihren immer wieder auftauchenden goldenen Pagodenspitzen.

Wie sehr der Buddhismus im Land verwurzelt ist, zeigt sich beim Anblick der auf dem Mandalay Hill stehenden Buddhastatue in der Mahamuni-Pagode. Wie sehr das Heiligtum verehrt wird, lässt sich an dem tonnenschweren Blattgold ableiten. Seit jeher reisen Gläubige Birmanen hierher, um für ein besseres Leben nach dem Tod zu beten. Dafür kleben die Tempel-Besucher Goldblättchen an die Buddhafigur, so viel dass die Handwerksbetriebe in Mandalay reichlich zu tun haben. Um einen Eindruck zu bekommen, wie das hauchdünne Blattgold angefertigt wird, stellt überrascht fest, dass die Goldblättchen per Hand mit einem riesigen Holzhammer geschlagen werden. Nach sechs Stunden Arbeit ist das Blattgold weniger dünn als die Tinte auf einem Stück Papier.

Weiter geht es auf der Reise durch die zweitgrößte Stadt Myanmars (Burma) zum alten Königspalast in Mandalay. Leider wurde das Palastgelände durch die britische Armee bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Daher hat man die ehemals aus Holz bestehenden Gebäude in den 90er-Jahren des 20. Jahrhunderts so authentisch wie nur möglich wieder aufgebaut. Um die Ausmaße dieser Palastanlage überhaupt fassen zu können, sollten Besucher den 55 Meter hohe Nan Myint Saung Wachturm besteigen.

Was ebenfalls bei einer Stadtbesichtigung von Mandalay nicht fehlen darf, ist der Besuch der Kuthodaw Pagode. Denn dort treffen Reisende auf 'Das größte Buch der Welt' - 729 beidseitig beschriebene Marmortafeln, auf denen die gesamt buddhistische Lehre erzählt wird.

Was muss man bei Reisen nach Myanmar beachten?

Myanmar, Burma oder Birma - das Land im Südosten Asiens ist für viele Reisende noch ein jungfräulicher Fleck auf der touristischen Landkarte. Denn mehr als 50 Jahre lang herrschten im Land die Generäle der einstigen Militärdiktatur, die sich völlig vom Rest der Welt abgeschottet hatten. 2011 war es allerdings so weit. Mit den ersten Wahlen im Jahr 2010 erlebte Myanmar einen tief greifenden Wandel - sowohl im politischen als auch im wirtschaftlichen Sinne. Myanmar boomt und wird für viele Touristen immer attraktiver.

Mittlerweile zählt Myanmar mehrere Millionen an Touristen, die das Land bei einer Rundreise für sich entdecken möchten. Dazu gehören nicht nur Reisen zu den Top-Sehenswürdigkeiten wie Yagon, Bagan, Mandalay und Inle See, sondern auch die idyllischen Paradiese der endlosen Sandstrände entlang dem Golf von Bengalen. Doch ganz gleich, wo sich Reisende aufhalten, wer sich in Myanmar auf einer Rundreise befindet, sollte sich an bestimmte Verhaltensregeln halten.

Grundsätzlich gilt, dass man als Reisender den Menschen freundlich, bescheiden und respektvoll gegenüber tritt. Gleichwohl sollte man im Hinterkopf behalten, dass der Alltag der Einwohner Myanmars sehr eng mit dem Buddhismus verbunden ist.

Allgemein Verhaltensregeln für Reisende in Myanmar:

- Körperkontakt: Wer eine Rundreise durch Myanmar unternimmt, sollte sich bewusst werden, dass es unangebracht ist, sich in der Öffentlichkeit zu küssen. Ebenso sehen es die Burmesen als unangemessen an, wenn sich die Menschen umarmen oder Hand in Hand durch die Straßen laufen. Es ist auch unüblich, sich mit einem Händeschütteln zu begrüßen. Stattdessen legt man beide Handflächen vor dem Gesicht aneinander und man verneigt sich leicht. Als unhöflich gilt auch, mit den Fingern auf andere Menschen oder Gegenstände zu zeigen. Als ein besonders heiliger Körperteil zählt der Kopf eines jeden Menschen. Daher ist das Berühren des Kopfes ein absolutes No-Go, auch bei Kindern.

- Fotografieren: Myanmar ist heute ein beliebtes Reiseziel, das sich sehr gut für eine Rundreise eignet. Beinahe an jeder Straßenecke, hinter jedem Hügel und in jedem Haus tauchen malerische Motive auf, die man gerne mit der Foto- oder Videokamera festhalten möchte. Hierbei gilt jedoch die Devise: Nicht drauflos fotografieren. Vielmehr sollte darauf geachtet werden, die Kamerascheu mancher Einheimischen zu respektieren, vor allem von Frauen und älteren Männern. Bei fremden Menschen gebietet es generell die Höflichkeit, vorher um Erlaubnis zu fragen. Das Fotografieren und Filmen von militärischen Einrichtungen ist grundsätzlich untersagt.

Verhalten von Reisenden in Tempel und Pagoden

- Füße und Schuhwerk: Höflich und respektvoll geht es auch beim Betreten von Tempeln und Pagoden vor. Da die Füße als Inbegriff des Schmutzigen und Minderwertigen gelten, müssen die Schuhe und socken vor der Besichtigung der Sehenswürdigkeit ausgezogen werden. Gleichzeitig sollten Reisende darauf achten, dass die Füße niemals in Richtung einer Buddha-Statue oder eines Priesters zeigen. Üblicherweise sitzt man in einem Tempel im Schneidersitz. Um das Rein- und Rausschlüpfen bei all den zahlreichen Tempeln und Pagoden zu vereinfachen, erweisen sich Trekkingsandalen, Sandalen, Flip Flops und festes Schuhwerk als die bessere Wahl.

- Kleiderordnung: Burmesen beurteilen Menschen in hohem Maße nach ihrer Kleidung, Zwar kleidet man sich wegen der feucht-heißen Temperaturen gerne locker und lässig, niemals aber nachlässig. Ebenso legt man großen Wert auf Sauberkeit und eine gepflegte Erscheinung. Daher können Reisende auf völliges Unverständnis stoßen, wenn die Kleidung zerrissen oder verschmutzt ist. Ein Verstoß des Dress Codes ist in Myanmar bei Frauen das Tragen von zu kurzen Röcken, Trägertops oder Bikinioberteile. Männer hingegen sollten nicht mit nacktem Oberkörper oder nur mit einem Unterhemd bekleidet herumlaufen.

Was gehört bei Reisen nach Myanmar unbedingt ins Gepäck?

Myanmar ist mit Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad Celsius sehr heiß, wobei auch schon mal Spitzenwerte von bis zu 40 Grad Celsius erreicht werden können. Wer also eine Rundreise in Myanmar plant, sollte angesichts der heißen Temperaturen vor allem leichte, lockere Kleidung im Koffer einpacken. Je nach Reisezeit, Region und Tageszeit kann es durchaus auch mal frischer werden, so kalt, dass einige warme Kleidung im Gepäck nicht fehlen sollte. Das gilt insbesondere in der kühleren Jahreszeit in Bagan und Mandalay sowie am Ufer des Inle-Sees. Während der Regenzeit bietet sich wegen den Moskitos und Malaria lange Kleidung an.

Zu einer vollständigen Ausrüstung gehört während einer Myanmar Rundreise auch Sonnencreme. Allein schon deswegen, weil sie vor Ort nur schwer bzw. überhaupt nicht erhältlich ist. Eine Alternative zur gewöhnlichen Sonnencreme kann Thanaka sein, die ebenfalls vor Sonne schützt. Hilfreich kann auch eine Taschenlampe sein, vor allem in den dunklen Tempeln in Bagan oder wegen schlechter Straßenbeleuchtung in den Straßen von Yangon.

Sie waren noch nie in Myanmar? Dann haben Sie Traumstrände, Pagoden und Sonnenschein verpasst. Hier finden Sie spannende Infos zu Reisen nach Myanmar.

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