Wanderleiter Thomas Näf

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Wanderleiter Thomas Näf Nach einem Jahr Ausbildung durch den BAW ist es soweit: seit April 2016 bin ich diplomierter Bündner Wander- und Schneeschuh-Tourenleiter BAW.

UIMLA - Union of International Mountain Leader Associations!
14/10/2026

UIMLA - Union of International Mountain Leader Associations!

• Make Mountain Leaders throughout the world aware of the existence of UIMLA and encourage the forming of National Associations.
• Work towards cultural, social and legal recognition of the profession of International Mountain Leader.
• Harmonise member countries’ training and assessment in terms of minimum requirements and quality.
• Encourage and bring value to a sustainable development of mountainous regions.
• Encourage and agree the right of an IML to practise in all mountainous countries.
• Develop the visibility and professional reputation of the profession.

Letzte Etappe der Weitwanderweg-Kontrolle: Nationalpark-Panoramaweg, Etappe 7 von Zernez nach Lavin 🏔️Am Montag war es s...
14/10/2026

Letzte Etappe der Weitwanderweg-Kontrolle: Nationalpark-Panoramaweg, Etappe 7 von Zernez nach Lavin 🏔️

Am Montag war es so weit: Mit der siebten Etappe habe ich meine Weitwanderweg-Kontrolle abgeschlossen. Und was für ein Abschluss!

Beim Start in Zernez lag eine Hochnebeldecke über dem Dorf. Ja, auch im Unterengadin gibt es ab und zu Nebel. Dann ging es hinauf zum Munt Baselgia (2'945 m) und zum Plateau von Macun mit seinen 23 Hochgebirgsseen. Rund um die Seenplatte ragen Piz Arpiglias, die Kette des Piz Macun und der Piz Nuna auf. Im Osten sieht man den Ofenpass und das Ortlermassiv, im Süden die Berninagruppe und im Westen den Sarsura-Gletscher. In der Steinlandschaft leben Steinböcke, Gämsen und Murmeltiere.

Das Highlight des Tages: Ich konnte einen Bartgeier beobachten! 🦅 Mit seiner Flügelspannweite von bis zu 2,9 Metern gleitet er fast lautlos über die Felsen. Ein solcher Moment bleibt in Erinnerung.

Vor ein paar Tagen hatte es leicht geschneit. Steinblöcke, Geröllhalden mit Schnee und Eisflächen machten den Abstieg vom Gipfel über die Fuorcletta da Barcli bis in die Ebene der Macun Seenplatte sehr anspruchsvoll. Danach folgten Alpweiden und dichte Bergwälder.

Im Val Zeznina kündigt sich der goldene Herbst an: Die ersten Lärchen wechseln von Grün zu Gold. 🍂

Eine sehr anspruchsvolle Tageswanderung, und ich war nicht allein unterwegs. Auch andere Wanderer haben sich auf dieses Abenteuer eingelassen.

📊 Die Daten:
- 21 km
- 1'500 Hm Auf- und Abstieg
- Höchster Punkt: Munt Baselgia (2'945 m)

Kennt ihr die Macun Seenplatte? Und habt ihr schon einmal einen Bartgeier in freier Wildbahn gesehen? 👇



Wie klappt das Miteinander für euch? Sagt es uns bei unserer Umfrage und helft mit, das Erlebnis in der Natur für alle n...
07/10/2026

Wie klappt das Miteinander für euch? Sagt es uns bei unserer Umfrage und helft mit, das Erlebnis in der Natur für alle noch besser zu machen.

🏔️ Letzter Fairtrail-Einsatz 2026 – Morteratsch & God ChapütschölWas für ein Abschluss der Saison.Am Vormittag im Gletsc...
07/10/2026

🏔️ Letzter Fairtrail-Einsatz 2026 – Morteratsch & God Chapütschöl

Was für ein Abschluss der Saison.

Am Vormittag im Gletschervorfeld Morteratsch – und ein stilles Innehalten. Wo 2015 noch das Gletschertor stand, liegt heute offenes Vorfeld. Elf Jahre, und der Wandel ist mit den eigenen Augen zu sehen. Überrascht hat mich, wie viele Menschen hierherkommen – manche nur für einen Blick, andere weiter bis zum Gletschersee. Eine Landschaft, die einen nicht kaltlässt.

Am Nachmittag dann der God Chapütschöl – ruhiger, windstiller, mit einzelnen Bikern und Wandernden auf dem Weg vom Berninapass nach Pontresina und Morteratsch.

An beiden Orten schöne Gespräche, echtes Interesse – und vor allem: das Verständnis für die gemeinsame Nutzung unserer Wege war spürbar vorhanden. Das stimmt zuversichtlich.

Ein guter Abschluss. Bis zur nächsten Saison! 🤝



Verborgene Welten unter dem RätikonZwei Tage Fortbildung mit dem Vorarlberger Bergführerverband, und wir waren mitten dr...
20/09/2026

Verborgene Welten unter dem Rätikon

Zwei Tage Fortbildung mit dem Vorarlberger Bergführerverband, und wir waren mitten drin im Karst. Am ersten Tag ging es vom Berggasthaus Grabs über den Schwarzhornsattel zur Tilisunahütte. Am zweiten Tag stiegen wir von dort zu den Schweizer Sulzfluhhöhlen auf.

Rund ein Drittel der Landesfläche Vorarlbergs ist verkarstet. Über 1000 Höhlen sind hier mittlerweile bekannt, allein das Weissplatten-Höhlensystem im Rätikon misst fast 5 Kilometer und ist über 500 Meter tief. In den Sulzfluhhöhlen, die früher ein viel grösseres, zusammenhängendes System bildeten, haben uns besonders die historischen Inschriften und die Höhlenbärenknochen beeindruckt. Bären haben hier in der Eiszeit überwintert und sind dabei gestorben. Ihre Knochen liegen bis heute in den alpinen Höhlen.

Ein wichtiges Thema war auch die Sensibilität dieses Lebensraums und die rechtlichen Fragen rund um Höhlenbefahrungen.

Herzlichen Dank an Alex Klampfer und Christoph Küng für die kompetente Organisation und die spannende Präsentation!
Danke an die Fotografen: Manuel. M., Stefanie P., Thomas N., Wolfgang V.

Wart ihr schon einmal in einer Höhle in den Alpen? Was hat euch am meisten beeindruckt? 👇




14/09/2026

🏺 Führung durch die Ausstellung «RömerZeitReisen»

Wie haben die Römer Graubünden geprägt? Welche Spuren haben sie in den Bündner Alpen hinterlassen? 🏺🔎

Bei einer Führung durch die Ausstellung «RömerZeitReisen» gibt der Archäologe Peter-Andrew Schwarz spannende Einblicke in die archäologischen Funde und die römische Vergangenheit der Region.

Entdeckt die Ausstellung gemeinsam, stellt eure Fragen und erfahrt mehr über die archäologische Arbeit hinter den Funden.

📅 Donnerstag, 17. September 2026
🕔 17.15–17.45 Uhr, Bivio
👉 Kostenlos, bitte anmelden unter: https://fcld.ly/parc-ela

👣 Eine weitere Führung findet am 15. Oktober 2026 statt.

📷 Archäologischer Dienst Graubünden, Peter Thomas

Ein Wochenende im Alpstein (29. / 30. Aug. 2026) – Säntis-Überschreitung im Auftrag des Liechtensteiner Alpenvereins.Die...
08/09/2026

Ein Wochenende im Alpstein (29. / 30. Aug. 2026) – Säntis-Überschreitung im Auftrag des Liechtensteiner Alpenvereins.

Die Tour war für zwei Personen geplant. Am Samstagmorgen meldete sich eine Teilnehmerin krankheitshalber ab – also starteten wir vom Parkplatz Laui (1072 m). Über die Alp Thurwis und das Berggasthaus Schafboden (1729 m) – Tipp: der Hüttenwart kocht wirklich gut – führte der Zickzack-Wanderweg hinauf zum Chalbersäntis (2378 m). Dort: ein weitläufiges Plateau, freier Blick auf den Säntis – und zwei grosse Steinböcke, die sich in aller Ruhe präsentierten und kaum Notiz von uns nahmen. Ein unvergesslicher Moment.

Der letzte Anstieg auf den Säntis (2502 m) verlangte Schwindelfreiheit: teils in den Fels gehauener Weg, gesichert mit Eisen und Stahlseilen. Oben: Berggasthaus Alter Säntis, weites Panorama über die gesamte Ostschweiz. Noch am Samstagabend, bei einem Rundgang auf dem Gipfel Richtung alte Wetterstation, zeigte sich ein Alpenschneehuhn im Herbstkleid – das Gefieder bereits im Übergang zum Winterweiss. Ein stiller, fast unwirklicher Moment in der Abenddämmerung auf 2502 m.

Am Sonntag führte der Weg über die Himmelsleiter, Blauschneelücke und Girensattel zum Berggasthaus Tierwis (2084 m), durch die faszinierende Karstlandschaft des Alpsteins mit ihren Trichtern und Spalten – und schliesslich über eine beeindruckende Karrenmulde am Fuss des Hundsteins zurück nach Laui.

Zwei Tage, zwei Gipfel, zwei Tierbegegnungen. Der Alpstein in seiner schönsten Form. 🐐❄️

Habt ihr eine Lieblingstour im Alpstein – oder wart ihr auch schon auf dem Säntis übernachtet? 🏔️


31/08/2026

Adresse

Plaz 300
Bivio
7457

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