St.Margrethen in alten Ansichten

St.Margrethen in alten Ansichten St.Margrethen

11/04/2026

Restaurant Rheinblick
Rheineck-St.Margrethen um 1940.
F.Dornbierer

02/04/2026

Elektrische Verbindungsbahn vor dem Gasthof Seilbahn "Seilbähnli" im Ruderbach zum Bahnhof um 1910.

Aus topographischen Gründen konnte die Seilbahn nicht bis zum Bahnhof Rheineck ausgebaut werden, sondern endete etwa 700 Meter davor an der Talstation. Die nach Walzenhausen reisenden Kurgäste mussten vorerst diesen Weg zu Fuss zurücklegen.

1899 wurde mit einem Fuhrunternehmer ein Vertrag abgeschlossen, so dass in der Sommersaison ein Pferdeomnibus (Rösslitram) für die Verbindung zur Verfügung stand.
Im Frühjahr 1909 begannen die Bauarbeiten an der 816 Meter langen eingleisigen Strecke für die Verbindungsbahn, die nach wenigen Wochen abgeschlossen werden konnten.

Wie auf der Karte zu erkennen ist, war der Tramführer der Drahtseilbahn Rheineck Walzenhausen W.Allabor.

25/03/2026

Wirtschaft Schawalderhof bei Rheineck um 1910.

Der einst kürzesten Weg nach Walzenhausen führte durch die Hexenkirchlischlucht und am Schawalderhof vorbei, in dem man auch gerne einkehrte.
Der Hof gehört zur Gemeinde St.Margrethen.

14/07/2024

Hochwasser im Rheintal
Aquarell der Überschwemmung 1868 bei Au.

Die stärksten Klimaschwankungen im 18. und 19. Jahrhundert (1762-1770, 1812-1821, 1846-1856) förderten die Korrekturplanungen des Rheins.
Die Überflutungen und Missernten der kühlen 1760er Jahre verursachten die Hungersnot von 1770-1771.
Auszug der Chronik von Gabriel Walser 1762
«Im Untern-Rheinthal ware die Noth auch gross, zu Rheineck lief der Rhein durch die Stadt hinab, im Baurieth bis in den alten Rhein, sahe es wie ein See aus»

Die von Vulkaneruptionen ausgelösten «Eiszeitsommer» der Jahre 1812-1816 waren Ursache der Hungersnot von 1817.
Wassernot kam dazu, als im Gebirge die Schneemassen zweier Jahre gleichzeitig schmolzen.

Drei Rheinhochwasser nacheinander liessen den Bodensee zu einem seit 1566 unerreichten Hochstand anschwellen. Die Überflutung von 1821 schädigte Vorarlberg noch stärker als jene von 1817. Am Eselschwanz brach der Rhein direkt zum Bodensee aus.

Die fast jährlichen Hochwasser und Überschwemmungen der nasskalten Jahre 1846-1856 beschleunigten im Kanton St.Gallen Korrektionsplanung und Gesetzgebung, bis die Katastrophen von 1868 im St.Galler Rheintal und 1888 in Vorarlberg zum Staatsvertrag über die Rheinregulierung und zum Bau der Rheindurchstiche führten.
Auszug der Chronik von Gabriel Walser 1762
Markus Kaiser (Der Alte Rhein)

24/06/2024

Alter Rhein mit Niedrigwasser im Dürrejahr von 1921.

Resümee: 1921 war meteorologisch ein höchst denkwürdiges Jahr.
Nach einem ganz ausserordentlich warmen Januar - dem wärmsten unserer bis 1864 zurückreichenden Beobachtungsreihe - wiederholte sich in den exzeptionell hellen Februar- und Märzmonaten die für die Elektrizitätsversorgung unseres Landes beinahe katastrophale Trockenheit des Vorwinters. Die Vegetation war bis Mitte April gegenüber dem normalen Stande weit voraus; in der zweiten Aprilhälfte gab es dann einen Stillstand in der Entwicklung.
Ausserordentlich günstig für das Wachstum der Pflanzenwelt war der schon sommerlich warme und gewitterreiche Mai. Der Sommer war beträchtlich trockener als durchschnittlich und von der letzten Juni- bis und mit der ersten Augustdekade sehr warm; Ende Juli kamen bis jetzt in unserem Lande noch nicht beobachtete Temperaturmaxima vor.
Auch der Herbst zeichnete sich durch Helligkeit des Himmels, Trockenheit und im September und Oktober auch durch Wärme aus; der Oktober brachte punkto Temperatur und Sonnenschein sogar Rekordzahlen. Die Trockenheit hielt auch in den letzten Monaten des Jahres noch an, die im Mittelland sehr trübe und im November auch aussergewöhnliche kalte Witterung brachten.

Quelle: Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz

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Sankt Margrethen
9430

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