04/05/2026
Die heutige Tat in Leipzig, bei der ein Auto in eine Menschengruppe gefahren ist, zeigt wieder einmal genau das, worüber ich in meinem Buch „Amok & Terror“ schreibe und was ich in meinen Seminaren immer wieder predige:
Wer im Alltag im Cooper-Farbcode Weiß herumläuft, ist im Ernstfall zu spät dran.
Weiß ist der Modus vieler Menschen da draußen: Kopf unten, Handy in der Hand, Kopfhörer im Ohr, Blick im Tunnel, keine Wahrnehmung für das Umfeld. Man läuft durch die Welt, als könne nichts passieren.
Im Selbstschutz ist Gelb der bessere Zustand: ruhig, wach, aufmerksam. Nicht paranoid. Nicht hektisch. Sondern mit offenen Augen und Ohren unterwegs. Wer früher wahrnimmt, kann früher reagieren. Wer früher reagiert, hat bessere Chancen.
Das folgende Video zeigt eindrücklich, was damit gemeint ist.
Der Cooper-Farbcode beschreibt vier Zustände der Aufmerksamkeit:
Weiß: unaufmerksam, abgelenkt, geistig nicht im Geschehen.
Gelb: entspannt wachsam, aufmerksam, bereit, Veränderungen im Umfeld wahrzunehmen.
Orange: eine konkrete Auffälligkeit wird erkannt. Eine Person, ein Fahrzeug oder eine Situation bekommt den Fokus.
Rot: akute Gefahr. Jetzt geht es nicht mehr ums Beobachten, sondern ums Handeln.