Industriesalon Schöneweide

Industriesalon Schöneweide Willkommen auf der offiziellen Seite des Industriesalons Schöneweide! http://www.industriesalon.de/

Der Industriesalon Schöneweide hat es sich zur Aufgabe gestellt, die bedeutende Industriekultur von Schöneweide vor Ort sichtbar zu machen und den Standort damit langfristig zu stärken. Technik, Geschichte, Gespräche, persönliche Erinnerungen und Musik - der Industriesalon will ein Ort der Begegnung und Vermittlung sein. Unsere Halle bietet Raum für Ausstellungen, ein Schaudepot und einen Salon.

☎️ Manche Telefonate verdienen eine Bühne.Am 24. September nehmen Schauspieler Sebastian Zett und Gitarrist Daniel Linde...
21/09/2026

☎️ Manche Telefonate verdienen eine Bühne.

Am 24. September nehmen Schauspieler Sebastian Zett und Gitarrist Daniel Lindenblatt im Industriesalon Schöneweide die Leitung in die Vergangenheit auf: „Nachts am Telefon“ führt durch die Geschichte des Fernsprechers – von seinen Anfängen bis heute.

Die beiden stöbern in Zeitungsartikeln und Filmszenen, lassen berühmte Telefonate aufleben und gehen kuriosen Fragen nach: Hat der Papst wirklich im Kreml angerufen? Und warum sind in Wien die Leitungen ständig tot?

Lesung trifft Schauspiel, Gitarrenklänge treffen Gesang. Dazu kommen Sounds, die weit mehr zu bieten haben als die nächste Warteschleife.

📅 24. September 2026 · 19.00 Uhr
📍 Industriesalon Schöneweide
Reinbeckstraße 10, 12459 Berlin
🎟️ Eintritt: 15 € · ermäßigt 10 €

Jetzt Plätze sichern – Buchung über den Link in unserer Bio.

Lesung, Schauspiel & Gesang: Sebastian Zett
Gitarren, Komposition & Sounds: Daniel Lindenblatt
Dramaturgie: Tanja Rosner
Fotos: Dovile Sermokas

17/09/2026

Schöneweide hat Geschichte. Und jetzt 24 besondere Blickwinkel. 🔴👀

Mit Livemusik, bunten Ballons und neugierigen Gästen haben wir am 12. September den Auftakt des Festivals der Berliner Industriekultur gefeiert. Nach der Eröffnung u. a.durch Bezirksbürgermeister Oliver Igel ging es gemeinsam auf den Walk of Fame Schöneweide. Danke an alle, die dabei waren und diesen Tag mitgestaltet haben! 💛

Wer den Auftakt verpasst hat, geht jetzt selbst auf Entdeckertour: Entlang der Wilhelminenhofstraße lenken 24 rote Sehrohre den Blick auf die Industriegebäude gegenüber. Im Inneren warten Fotos, die zeigen, welche Erfindungen, Produkte und Geschichten mit diesen Orten verbunden sind. QR-Codes liefern die Hintergründe dazu.

📸 Genau hinsehen lohnt sich auch beim Entdeckerspiel: Fünf Fotoaufgaben aufspüren, die gesuchten Gebäudedetails fotografieren und alle fünf Bilder im Industriesalon vorzeigen. Dafür gibt’s ein Glückslos – und jedes Los gewinnt!

📍 Wilhelminenhofstraße, Berlin-Oberschöneweide
📅 Noch bis zum 4. Oktober 2026
🎟️ Der Walk ist jederzeit frei zugänglich und kostenlos.
🏠 Glückslose gibt’s zu unseren Öffnungszeiten im Industriesalon, Reinbeckstraße 10.

Mit wem geht’s auf Entdeckertour?

03/09/2026

Wenn es um Kabel geht, ist einer nie weit weg – Uwe Metzler, bei uns liebevoll "Kabel-Uwe" genannt.
Bereits in seiner Schulzeit fasziniert ihn die Kabeltechnik rund um den Globus, die ihn bis heute nicht losgelassen hat.

Pünktlich zum Tag des Offenen Denkmals öffnet der Industriesalon seine Türen. Hier wird u. a. Uwe euch durch sein Lebenswerk, das Kabelmuseum, führen.

🔌Sonntag der 13.09.2026
🔌1. Führung um 14 Uhr
🔌2. Führung um 16 Uhr

Komm vorbei und lass dich vom Kabel-Uwe in die Welt der Kabel entführen, voller Geschichte und Geheimnisse.

01/09/2026

Geschichte bewahren, Führungen begleiten, Ideen einbringen – und zwischendurch gemeinsam feiern. 💛

Am 17. August gehörte der Industriesalon den Menschen, die ihn mit ihrem Engagement lebendig halten: unseren Vereinsmitgliedern, Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen.

Bei Kuchen, Gegrilltem und guten Gesprächen blieb Zeit für das, was im Alltag manchmal zu kurz kommt: gemütlich zusammensitzen und sich austauschen. Auch Lars Düsterhöft war zu Gast – im Video seht ihr ihn im Gespräch mit Susanne Reumschüssel.

Ein herzliches Dankeschön an Laura, Martina, Werner und Anja für die Organisation, an den Vorstand für die Getränke und an alle, die mit angepackt und etwas beigesteuert haben. 🌻

Euer Einsatz macht den Industriesalon zu einem Ort, an dem Geschichte und Gemeinschaft zusammenkommen. Schön, dass ihr dabei seid!

Titelbild: Sven Bock
Video: Marielle Morawitz
Musik: KI-generiert

Seit 2009 dabei. Und damit fast so etwas wie das lebendige Archiv des Industriesalons.Heute stellen wir euch Susanne vor...
20/08/2026

Seit 2009 dabei. Und damit fast so etwas wie das lebendige Archiv des Industriesalons.

Heute stellen wir euch Susanne vor. Sie kennt den Verein, seine Geschichte, seine Umwege und seine Möglichkeiten wie kaum eine andere.

Oder wie sie selbst sagt: Im Moment hat sie wohl die Rolle als „Wissensspeicher“. Sie kennt die Sackgassen, Schleichwege und Hauptstraßen der Kommunikation. Viele Fragen beantwortet sie aus Erfahrung. Und bei dem Rest hilft inzwischen die KI.

Am meisten Spaß macht ihr der Moment, wenn morgens im Industriesalon eine gute Idee entsteht: für ein Ausstellungsthema, Produkte im Souvenirshop, die Umgestaltung des Salons oder das nächste Aufräumen der Regale. Und dann? Am liebsten loslegen.

„Ich finde es wichtig, dass wir unseren Gästen vermitteln können, warum die historischen Industriebauten zum großen Teil immer noch ungenutzt bleiben. Welche Entwicklungen sich hinter den Fassaden abspielen. In OSW erleben wir das Dilemma der Berliner Stadtentwicklung und der aktuellen Kommunalpolitik hautnah. Je mehr wir wissen, um so spannender wird das!“

Genau dieser Blick macht Susannes Arbeit wertvoll: Sie denkt Industriekultur nicht nur als Vergangenheit. Sie fragt, was aus diesen Orten wird. Wer sie nutzt. Wer sie gestaltet. Und warum es so lange dauert, bis aus Geschichte wieder Leben entsteht.

Ihr Lieblingsprojekt führt raus aus der Vitrine und rein in die Stadt:

„Das historische Industriegebiet soll nicht nur vor dem Verfall gerettet, sondern auch zu einem spannenden Ort für Besucher und Besucherinnen werden. Durch Interventionen etwa, die die alte Gebäudesubstanz neu belebt. Oder durch ‚Erlebnisorte‘, z. B. Objekte aus der ehemaligen Produktion, die plötzlich reden oder singen können … Also raus aus dem Museum, rein in unsere Stadt. Aktuell versuchen wir einen ersten Schritt dahin mit dem ‚Walk of Fame Schöneweide‘. Lasst euch überraschen!“

Schön, dass du seit 2009 Teil des Industriesalons bist, Susanne.

👉 Welche Orte in Oberschöneweide sollten eurer Meinung nach wieder stärker sichtbar werden?

Wusstest du, dass es in Oberschöneweide einmal mehr als 90 Kneipen gab?Wo heute Industriekultur, Wissenschaft und Stadte...
18/08/2026

Wusstest du, dass es in Oberschöneweide einmal mehr als 90 Kneipen gab?

Wo heute Industriekultur, Wissenschaft und Stadtentwicklung aufeinandertreffen, prägten früher Fabriken, Schichtarbeit und Arbeiterkneipen den Alltag.

Kneipen waren damals viel mehr als Orte zum Trinken. Sie waren Wohnzimmer, Vereinsheim, Nachrichtenbörse und Feierabendort zugleich. Nach der Schicht traf man sich, um zu reden, zu vergessen und zu diskutieren. Hier wurden Fußballvereine gegründet, Streiks vorbereitet und Demonstrationen angestoßen.

Bei unserer Sonderführung zum Tag des offenen Denkmals „Industriekultur trifft Kneipenkultur“ begeben wir uns auf die Spuren der verschwundenen Arbeiterkneipen von Oberschöneweide. Unsere Guides zeigen, welche Rolle Gaststätten, Kantinen und Brauereien für das soziale Leben im Industrieort spielten.

Im Anschluss an die Führung laden wir dazu ein, den Nachmittag bei einem kühlen Getränk auf der Terrasse am Industriesalon Schöneweide ausklingen zu lassen.

📅 Sonntag, 13. September 2026
🕒 Beginn: 15 Uhr
📍 Treffpunkt: Industriesalon Schöneweide
⏱ Dauer: ca. 2 Stunden
🎟 Sonderführung am Tag des offenen Denkmals auf Spendenbasis

Wer war schon einmal bei einer unserer Führungen dabei? Schreib es in die Kommentare.

Hollywood feiert Filmstars. Schöneweide feiert Erfindergeist, Industriegeschichte und die Menschen, die den Standort heu...
15/08/2026

Hollywood feiert Filmstars. Schöneweide feiert Erfindergeist, Industriegeschichte und die Menschen, die den Standort heute prägen.

Zwischen der Wilhelminenhofstraße und der Spree stehen eindrucksvolle Zeugnisse der Berliner Elektropolis. Hier entstanden technische Innovationen und Produkte für den Weltmarkt. Berühmte Persönlichkeiten aus der Wissenschaft arbeiteten an einem Standort, der Berlin weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt machte.

Der Walk of Fame Schöneweide rückt dieses industrielle Erbe mit einer groß angelegten Installation in den Mittelpunkt. Auf der nördlichen Seite der Wilhelminenhofstraße entstehen 29 Sehrohre. Sie lenken den Blick auf die gegenüberliegenden Industriegebäude und den aktuellen Transformationsprozess.

In jedem Sehrohr befindet sich ein Foto, das eng mit dem jeweiligen Gebäude verbunden ist. Ein QR-Code führt zu weiteren Informationen über den Ort, seine Geschichte und seinen besonderen „Fame“.

Die beweglichen Metallsehrohre gestaltet der Künstler und Architekt Rainer Düvell. Seine Arbeiten beschäftigen sich mit der aktiven Wahrnehmung von Räumen. Dank der verstellbaren Konstruktion lassen sich die Sehrohre von Menschen unterschiedlicher Körpergröße nutzen.

Der Walk of Fame bildet den Auftakt zum Festival der Berliner Industriekultur, das vom 12. September bis 4. Oktober 2026 an mehr als 30 Berliner Schauplätzen stattfindet.

Initiiert und organisiert wird das Projekt vom Industriesalon Schöneweide e. V. Ziel ist es, die bedeutende Industriekultur vor Ort sichtbar zu machen und den Standort langfristig zu stärken.

Weitere Informationen zum Festival, findest du auf www.industriekultur.berlin.

Berlin ist Industrie und vom 12. September bis 4. Oktober 2026 wird ihre Geschichte zur Bühne.Das Festival der Berliner ...
07/08/2026

Berlin ist Industrie und vom 12. September bis 4. Oktober 2026 wird ihre Geschichte zur Bühne.

Das Festival der Berliner Industriekultur führt an bekannte Schauplätze, verborgene Orte und mitten hinein in die Vergangenheit und Gegenwart der Industriestadt Berlin. Mehr als 100 Veranstaltungen zeigen, wie Fabriken, technische Innovationen, Arbeitswelten und heutige Lebenskultur miteinander verbunden sind.

Auch der Industriesalon Schöneweide ist mit einem besonderen Programm dabei:

🔴 Walk of Fame Schöneweide
Historische Fotografien in roten Sehrohren lenken den Blick auf die Industriedenkmale entlang der Wilhelminenhofstraße. QR-Codes erzählen, welche Erfindungen, Persönlichkeiten und Produkte den Weltruhm der Berliner Elektropolis begründeten. Die kostenfreie Open-Air-Ausstellung läuft während des gesamten Festivals und wird am 12.09., 14 Uhr eröffnet.

🍺 Führung: Industriekultur trifft Kneipenkultur
Am 13. September begeben wir uns auf die Spuren der verschwundenen Arbeiterkneipen von Oberschöneweide. Denn nach der Schicht waren die Kneipen weit mehr als Orte für ein Bier: Sie dienten als soziale Treffpunkte, Rückzugsräume und mitunter als Ausgangspunkt für politische Organisation.

🏭 Ausstellung im Industriesalon
Begleitend zum Walk of Fame zeigt die Ausstellung Highlights aus Technik und Produktion. Sie erzählt vom einst bedeutenden Gründerzentrum der Berliner Elektroindustrie und von Unternehmen, Forschung, Kunst und Innovation am heutigen Standort.

Merkt euch den Zeitraum vor, wischt durch das Karussell und entdeckt Industriekultur dort, wo sie entstanden ist.

📅 12. September bis 4. Oktober 2026
📍 Industriesalon Schöneweide und Wilhelminenhofstraße
Weitere Informationen zu Terminen, Preisen und Anmeldung findet ihr auf unserer Website www.industriesalon.de

Dieser Chip war extrem teuer. Was auf den ersten Blick fast wie ein technisches Kunstobjekt wirkt, ist ein Prototyp eine...
01/08/2026

Dieser Chip war extrem teuer. Was auf den ersten Blick fast wie ein technisches Kunstobjekt wirkt, ist ein Prototyp eines Silizium-Teilchendetektors. Entwickelt wurde er um 1990 im VEB Werk für Fernsehelektronik in Berlin-Oberschöneweide.

Im Zentrum liegt ein freiliegender Siliziumchip. Die offene Bauweise war notwendig: Ionisierende Teilchen mussten direkt in das Silizium eindringen. Dort erzeugten sie elektrische Ladungen, die anschließend als winzige Signale gemessen und ausgewertet wurden.

Die strahlenförmigen Kupferbahnen dienten der Kontaktierung und einer möglichst störungsarmen Auslese der extrem schwachen Signale.

Hochreines Silizium, hohe Anforderungen an die Fertigung, geringe Stückzahlen, eine niedrige Ausbeute und viel Handarbeit machten solche Prototypen besonders aufwendig. Ein kleiner Fehler reichte aus, damit das Bauteil nicht wie vorgesehen funktionierte.

Das Exponat zeigt damit nicht nur ein physikalisches Messinstrument. Es erzählt von Forschung, technologischem Wandel und den Bedingungen, unter denen in der späten DDR neues Wissen entstand.

Was war dein erster Gedanke beim Anblick: Kunstobjekt, Schaltkreis oder Teilchendetektor? Schreib es uns in die Kommentare.

Du willst das Exponat sehen? Dann komm vorbei und erfahre mehr.

Zukunft braucht Herkunft. Und Menschen, die beides zusammendenken.Heute stellen wir euch Klaus Burmeister vor: Zukunftsf...
16/07/2026

Zukunft braucht Herkunft. Und Menschen, die beides zusammendenken.
Heute stellen wir euch Klaus Burmeister vor: Zukunftsforscher und stellvertretender Vorsitzender des Industriesalons Schöneweide.
Klaus beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit Zukunftsfragen – mit Wandel, Innovation und der Frage, wie Gesellschaft, Wirtschaft und Orte sich entwickeln. Genau dieser Blick macht seine Arbeit im Industriesalon so spannend. Denn Schöneweide ist nicht nur ein Ort der Industriekultur. Schöneweide ist auch ein Ort, an dem Zukunft verhandelt wird.
Im Karussell erzählt Klaus, was ihn antreibt, wofür er steht und warum der Industriesalon für ihn mehr ist als ein Museum. Hier treffen Geschichte, Gegenwart und Zukunft aufeinander: in Ausstellungen, Gesprächen, Veranstaltungen und neuen Formaten wie der Futura Biennale.

Schön, dass du Teil des Industriesalons bist, Klaus!

👉 Welche Frage zur Zukunft von Schöneweide habt ihr an Klaus? Schreibt sie in die Kommentare.

Adresse

Reinbeckstraße 9-10
Berlin
12459

Öffnungszeiten

Mittwoch 14:00 - 18:00
Donnerstag 14:00 - 18:00
Freitag 14:00 - 18:00
Samstag 14:00 - 18:00
Sonntag 14:00 - 18:00

Telefon

+493053007042

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