Boizenburg/Elbe

Boizenburg/Elbe Herzlich Willkommen in unserer schönen Stadt Boizenburg an der Elbe :) Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ludwigslust-Parchim
Höhe: 9 m ü.

NHN
Fläche: 47,42 km²
Einwohner: 10.730 (31. Dez. 2019)
Bevölkerungsdichte: 226 Einwohner je km²
Postleitzahl: 19258
Vorwahl: 038847
Kfz-Kennzeichen: LUP, HGN, LBZ, LWL, PCH, STB
Gemeindeschlüssel: 13 0 76 014
Stadtgliederung: 10 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung: Kirchplatz 1
19258 Boizenburg/Elbe
Webpräsenz: www.boizenburg.de
Bürgermeister: Rico Reichelt

Die Geschichte von Boizenburg:
http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_von_Boizenburg

Die "Albrechtsche Wiese"Boizenburgs malerische Barockaltstadt ist von einem grünen Gürtel umgeben. Südlich der Stadt zur...
01/10/2020

Die "Albrechtsche Wiese"

Boizenburgs malerische Barockaltstadt ist von einem grünen Gürtel umgeben. Südlich der Stadt zur Elbe hin liegen saftige Marschwiesen, die noch heute im Sommer von Kühen beweidet werden. Nordöstlich der Chaussee Richtung Bahnhofsvorstadt liegen die Ellernholzwiesen und die Maschgärten, die schon seit uralter Zeit als Privatgärten genutzt werden. Nördlich der Stadt entlang des langen Walls liegt der Wiesenring der Quöbbe, nach dem auch die Straße "An der Quöbbe" benannt ist. Der ursprüngliche Name Quebbecke ist niederdeutsche Ursprungs und deutet auf Nässe hin. Zur Quöbbe gehört auch die Ziegenwiese, die seit vielen Jahrzehnten Stammplatz von Rummel und Zirkus ist. Westlich davon liegt seit 1888 die Boizenburger Stadtschule mit der 1912 errichteten Turnhalle, die aktuell zum zentralen Grundschulstandort Boizenburgs aufgewertet werden soll. Der schönste Teil der Quöbbe ist jedoch die Albrechtsche Wiese, benannt nach dem Ackerbürger Albrecht, ganz im Westen. Heute befinden sich darauf ein Sport- und Spielplatz. Vom Wall hat man einen herrlichen Blick zu den aus der Kaiserzeit stammenden Villen an der Quöbbe und von jenen zu den von den Linden des Walls umsäumten Dächern der Altstadt und zum Kirchturm.

Autor: Mario Buck, 25.08.2020
Fotos: Stefan Teuber

Wanderweg durch die Vierberge Der Wanderweg durch das Naturschutzgebiet Vierwald und die Vierberge nahe dem steilen Elbu...
30/12/2017

Wanderweg durch die Vierberge

Der Wanderweg durch das Naturschutzgebiet Vierwald und die Vierberge nahe dem steilen Elbufer ist ein nahe Boizenburg gelegener und doch ruhiger und romantischer Weg. Seinen Anfang nimmt er im Dörfchen Vier, dass seit 1972 ein Ortsteil Boizenburgs ist.

Das Örtchen wurde im 16. Jahrhundert zuerst erwähnt, als dort eine Schäferei angelegt wurde. Diese war später ein dem Herzog unterstehender Pachthof. Man zweigt im Vier vom entlang der B5 verlaufenden Elberadweg ab und erreicht nach wenigen Metern auf Höhe des neu entstandenen Besucherzentrum des UNESCO-Biosphärenreservats den Aussichtsturm Elwkieker. Hier hat man einen weiten Panoramablick über die Elbe und ins Niedersächsische.

Sich rechts haltend, erreicht man etwas später das Herrenhaus aus der Epoche des Klassizismus. Im früheren Park befand sich das Grab des französischen Offiziers Francois Tascher aus der Zeit der Befreiungskriege, eines Verwandten von Napoleons erster Frau. Das Herrenhaus ist auch insoweit bemerkenswert, da es lange Jahre im Besitz des Fliesenwerkbegründers Hans Duensing war. Zu DDR-Zeiten zu ganz verschiedenen Zwecken genutzt, erstrahlt es heute wieder als Wohnhaus im alten Glanz.

Richtung Vierwald und Vierberge liegt der 55 Meter hohe Köppelsberg, eine lauschige Anhöhe von der man zum Vierwerder blickt. Diese heute niedersächsische Elbinsel gehörte bis zur deutschen Teilung zur Gemeinde Vier. Bald danach kommen die Ruinen von Bodderkaten und Rökerkaten, den einstigen Büdnereien des Dorfes Vier. Sie fielen zu DDR-Zeiten der Grenzsicherung zum Opfer. Gleiches gilt auch für den weiter nordwärts zur B5 gelegenen Vierkrug, einem bis zum zweiten Weltkrieg beliebten Ausfluglokal. In dessen Nähe lag auch die Försterei des Vierwalds, die das gleiche Schicksal teilt.

Auch von anderen alten Dingen zeugen nur noch die früheren Flurnamen in der malerischen Natur, wie z. Bsp. Wolfsschlucht und Cholerabaracke. Gleiches gilt für die an der Elbe gelegenen Zollgebäuden aus DDR-Zeit, von denen nichts mehr übrig ist.

Wilde Romantik, malerische Natur und die Spuren einer bewegten Geschichte machen diesen Wanderweg in jeder Jahreszeit zu einem besonderen Erlebnis!

Text: Mario Buck, Boizenburg

AltendorfAltendorf, wer das hört, denkt an ein kleines malerisches Dörfchen in lauschiger Lage und wird bei diesem so al...
26/01/2016

Altendorf

Altendorf, wer das hört, denkt an ein kleines malerisches Dörfchen in lauschiger Lage und wird bei diesem so altstadtnahen Straßenzug Boizenburgs nicht enttäuscht, der nahe der Stadt zwischen Elbwiesen, Heller und Altendorfer Teich liegt.

Einst war es das Wiek, dessen Bewohner für die Herrschaft der nahe gelegenen Niederungsburg sorgten. Die Bewohner der späteren 18 Büdnereien ernährten sich vorwiegend von der Landwirtschaft gingen aber auch als Arbeiter und Handwerker in der nahe gelegenen Stadt ihrem Broterwerb nach.

Die Dorfschaft war früher selbstständig und hatte bis ins 19. Jahrhundert eine eigene Schule und einen eigenen Friedhof und wurde bis 1921 von einem Dorfschulzen, dessen Haus noch immer an der Seitengasse Altendorfs versteckt liegt, gelenkt.

Zu Anfang war es ein sogenanntes Kommunionsdorf und gehörte noch um 1800 mehreren zum Teil adligen Grundherren, wurde dann ganz Eigentum des Großherzogs und Teil des Domanialamtes Boizenburg. 1876 wurde es als Kämmereidorf der Stadt Boizenburg zugeordnet und verlor 1921 dann ganz seine Selbstständigkeit, nie aber seinen idyllischen Charakter.

Vom südwestlichen Ende Altendorfs hat man sowohl den Zugang zu Sude- und Elbdeich mit dem denkmalgeschützten alten Grenzwachturm, der heute vom NABU genutzt wird, als auch den Blick auf den Fürstengarten, einen der einstigen Boizenburger Burgstandorte.

Meiden sollte man aber den Altendorfer Teich in nebligen Winternächten. Dann umreitet der Sage nach der Wode auf seinem Schimmel die Stadt auf dem Wall um anschließend im Altendorfer Teich, von den Boizenburgern auch liebevoll Karpfenteich oder Schwanenteich genannt, zu verschwinden. Er ist aber lange nicht mehr gesehen worden…

Text: Mario Buck

FriedhofFriedhöfe sind Spiegel der Stadtgeschichte. Es gibt wenig Plätze an denen sich die religiösen, wirtschaftlichen,...
24/11/2015

Friedhof

Friedhöfe sind Spiegel der Stadtgeschichte. Es gibt wenig Plätze an denen sich die religiösen, wirtschaftlichen, sozialen und künstlerischen Verhältnisse vergangener Zeiten besser abgebildet finden.

Hier herausragend für Mecklenburg ist der 6,3 Hektar große Boizenburger Friedhof, der seit 1778 in Nutzung steht. Auch diese weit über 200jährige Geschichte eines Bestattungsplatzes ist eine Seltenheit. Der älteste Teil ist die links und rechts vom lindenbesäumten Hauptweg belegene Fläche. Erweiterungen fanden 1854,1863,1914 und 1955 statt.
1854 wurde auch unter gestalterischer Mithilfe des Hofgärtners Klett der heutige Friedhofs- bzw. Kreuzberg einbezogenen. Dieser war schon in früheren Zeiten als Tannenberg sagenumwoben. An seinem Fuß liegen die Kriegsgräber gefallener Soldaten mit verschiedenen Ehrenmalen sowie auch die nun leider fast aufgegeben Kindergräber aus der Nachkriegszeit.

Ein knappes Dutzend Mausoleen aus der Zeit von 1845 bis 1934 ist von hohem kulturhistorischem Rang. Hinzu kommen weitere Bauten, insbesondere die 1788 errichtete alte Friedhofskapelle. Von besonderem historischen Interesse sind auch verschiedene Grabmale, die die Geschichte Boizenburger Familien erzählen. Aber auch Skulpturen u.a. des heimischen Bildhauers Maximilian Preibisch (1877-1940) zeugen vom Kunstverständnis früherer Epochen. Nicht zu vergessen ist auch der herrliche alte Baumbestand und zahlreiche mit gärtnerischem Sachverstand angelegte Grabbepflanzungen.

In Zeiten sich rasant ändernder Traditionen und Bestattungsriten ist die Boizenburger Friedhof immer noch ein Platz der Ruhe und Besinnung, der seiner Bestimmung auch in der Zukunft dienen wird.

Text: Mario Buck, Boizenburg

TurnereichenDie westlich des Schwanheider Weges gelegenen Turnereichen, benannt nach der ersten Stätte des Turnens in Bo...
27/10/2015

Turnereichen

Die westlich des Schwanheider Weges gelegenen Turnereichen, benannt nach der ersten Stätte des Turnens in Boizenburg, das erst durch Turnvater Jahn im 19. Jahrhundert bekannt wurde, geben auch dem jüdischen Friedhof der Stadt Raum. Dieser wurde von 1768 bis 1936 genutzt.

Text: Mario Buck, Boizenburg

EichenDas Schöne an Boizenburgs Altstadt ist auch die Nähe zur Natur, im Süden der Stadt liegen Elbe und Sude, nördlich ...
27/10/2015

Eichen

Das Schöne an Boizenburgs Altstadt ist auch die Nähe zur Natur, im Süden der Stadt liegen Elbe und Sude, nördlich schließen sich neben Stadtpark und Friedhof die unter dem Namen „Eichen“ und „Turnereichen“ bekannten Stadtwäldchen an. Einst waren es Brinkflächen, die noch im 18. Jahrhundert der Stadtschäfer zur Weide seiner Schafe nutzte. Dann erfolgte die Aufforstung mit Eichen, auch wenn heute der Buchenbestand dominiert. Auch archäologisch sind die Eichen interessant, da oberhalb von ihnen mit Studentenbarg und Penningsbarg Kegelgräber aus der älteren Bronzezeit vorhanden sind.

Text: Mario Buck, Boizenburg

StadtparkDer am nordwestlichen Rand unserer Stadt, auf den Höhenzügen der Elbberge gelegene Stadtpark ist ein besonderes...
19/10/2015

Stadtpark

Der am nordwestlichen Rand unserer Stadt, auf den Höhenzügen der Elbberge gelegene Stadtpark ist ein besonderes Schmuckstück Boizenburgs, wenn auch in letzter Zeit recht verwunschen und verträumt.
Die Sage will wissen, dass die Elbberge, auf denen er liegt, in grauer Vorzeit vom Riesen Frielk, dem Rächer allen Bösens, quasi einem mecklenburgischen Rübezahl, zusammengeblasen wurden.
Historisch überliefert ist, dass hier im Mittelalter eine von Boizenburgs Burgen gestanden hat. Die neuere Geschichte des Stadtparks begann um 1850 als der Amtmann von Lücken erste Terrassen hier anlegen ließ und 1864 die am Südhang des Parks liegende Schloßbergvilla errichten ließ. Zu deren Privatbesitz zählte der Park bis 1927. Dann wurden Villa und Park von der Stadt aufgekauft, die Hoffnungen hegte, Luftkurort zu werden. Sie verpachtete die Villa als Hotel und machte die Anlagen als Kurpark und nach 1945 als Stadtpark der Öffentlichkeit zugänglich.
Mit Teichen, Gräben, Tennisplatz, Getränke- und Eispavillon, Liegewiese auf dem alten Burgfried, Tanzmöglichkeit, wunderbarem Baumbestand und in jüngster Zeit Freilichtkino und dem Festival „SKA im Park“ war der Park stets im Mittelpunkt der heimischen Naherholung und Erquickung müder Menschen.
Besonders sehenswert sind die weiten Blicke ins Niedersächsische bis zu den verschwimmenden Höhenzügen der Lüneburger Heide und übers Stadtpanorama. Ein besonderer Höhepunkt für alle Freunde der Wahrheit und junge Liebespärchen ist die Lügenbrücke, die unter dem, der auf ihr lügt, zusammenbrechen soll.

Text: Mario Buck, Boizenburg

Elberadweg, BiosphärenreservatVom Hafen sind es nur wenige Schritte gen Deich und Marsch. Natur und Kultur verbinden sic...
24/08/2015

Elberadweg, Biosphärenreservat

Vom Hafen sind es nur wenige Schritte gen Deich und Marsch. Natur und Kultur verbinden sich zu einer einzigartigen Einheit im Biosphärenreservat, die zu entdecken sich lohnt.

Text: Mario Buck

Kulturschiff "Minna"Das Kulturschiff Minna ging 2009 endgültig in Boizenburg vor Anker, jenem Ort an dem es 1918/19 als ...
24/08/2015

Kulturschiff "Minna"

Das Kulturschiff Minna ging 2009 endgültig in Boizenburg vor Anker, jenem Ort an dem es 1918/19 als Unterelbeschleppleichter gebaut wurde und Stapellauf hatte. Die einstige Tragfähigkeit betrug 233 Tonnen und es wurde von den Familien Schaller und Schulze als Binnenfahrgastschiff vor allem auf der Elbe zwischen Hamburg und Magdeburg genutzt. Heute dient es als Probenraum für Theatergruppen und einen Popchor, als Unterrichtsraum für Musikprojekte, als Theater-, Musik- und Kleinkunstbühne, als Partyraum und Treffpunkt für vieles mehr.

Text: Mario Buck

ElbewerftDas, was unser Boizenburg so besonders macht, ist seine Lage an der Elbe. Sie war und ist durch Handel, Schifff...
24/08/2015

Elbewerft

Das, was unser Boizenburg so besonders macht, ist seine Lage an der Elbe. Sie war und ist durch Handel, Schifffahrt und Schiffbau, Fischfang und auch die Urgewalt des Hochwassers die prägende und nährende Lebensader unserer Stadt. Mit ihr verbunden ist die Boize und als deren Mündung der Hafen. Dieser machte in früheren Zeiten Boizenburg nach den beiden Seestädten Rostock und Wismar zu drittwichtigsten Handelsstadt Mecklenburgs. Schon im Mittelalter kreuzten alte Handelswege hier die Lebensader Elbe. Der Salzhandel von Lüneburg aus gen Norden und Osten war bedeutend. Die Boizenburger Schiffer erhielten 1422 ein Schiffahrtsprivilegium. Schifffahrt und Fischfang hatten bis 1945 ihre Bedeutung und kamen erst durch den kalten Krieg zum Erliegen. Prägend war auch die über zweihundertjährige Geschichte der Elbewerft, die 1793 als Lemmsche Bootswerft gegründet wurde, bis 1917 in Familienbesitz war und deren Geschichte erst 1997 durch Gesamtvollstreckung endete. Zu DDR-Zeiten fanden hier Tausende Lohn und Brot und große Binnenfahrgastschiffe für die Ströme der Sowjetunion wurden gebaut. An diese Epoche erinnert heute noch der 1954 erbaute Eisenbahndrehkran EDK-10, der auf dem Gelände der einstigen Werft besichtigt werden kann.

Text: Mario Buck

WeidenschneckDer Boizenburger Schneck ist ein 2005 vom Architekten Marcel Kalberer entworfenes und errichtetes Baumwerk ...
24/08/2015

Weidenschneck

Der Boizenburger Schneck ist ein 2005 vom Architekten Marcel Kalberer entworfenes und errichtetes Baumwerk mit einer imposanten Höhe von 12 Metern, an das sich ein 450 Meter langer symphonischer Weidengang anschließt, welcher 110 Instrumente symbolisiert und der den Weidenschneck mit der Altstadt verbindet. Dieser Platz zählt zu den als solchen erkorenen 99 Lieblingsplätzen am Wasser in der Metropolregion Hamburg und ist während des Boizenburger Hafensommers ein gut besuchter Konzertort.

Text: Mario Buck

RathausDas Rathaus von Boizenburg wurde 1712 errichtet. Es befindet sich im Stadtkern von Boizenburg/Elbe, direkt auf de...
22/06/2015

Rathaus

Das Rathaus von Boizenburg wurde 1712 errichtet. Es befindet sich im Stadtkern von Boizenburg/Elbe, direkt auf dem Marktplatz in unmittelbarer Nähe zur Stadtkirche St. Marien.
..weitere Informationen hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Boizenburger_Rathaus

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