Caminho Portugues Interior - Viseu-Santiago 04/2016

Caminho Portugues Interior - Viseu-Santiago 04/2016 Auf der Seite möchte ich Interessierte an der Planung meines Jakobsweges 2016 teilhaben lassen - Ca

16. TAG, Ponte Ulla - Santiago 21 kmHeute war/ist der letzte Tag meiner Pilgerreise. Ich bin bei Sonnenschein gestartet ...
21/04/2016

16. TAG, Ponte Ulla - Santiago 21 km
Heute war/ist der letzte Tag meiner Pilgerreise. Ich bin bei Sonnenschein gestartet und habe die letzten 21 km gebummelt.
Alles grünt und blüht auf einmal, saftiges Grün und schöne Farben überall.
Die Ankunft in Santiago kommt dann, aus südlicher Richtung kommend, recht spontan. Denn man ist schon fast in der Altstadt, wenn man die Kathedrale das erste mal von einer Anhöhe aus sieht. Ganz anders, als aus Richtung Monte do Gozo.
Die Sicherheitskontrolle am Pilger Büro sind dieses Jahr sehr streng. Jeder Rucksack wird am Eingang von der Security geöffnet. Das neue Büro lässt sich leicht finden, indem man am Parador - Hotel die Treppe heruntergeladen und sich dann rechts hält. Dann ist es auf der linken Seite.
Unterkunft habe ich wieder einmal in der Bar La Tita, für 20€, gefunden. Und am Abend treffe ich mich mit dem aus einigen fb-Gruppe bekannten Ueli aus der Schweiz. Er begleitet eine kleine Pilgergruppen als Guide
und hat mich zum Essen eingeladen. Danke 😃.
Morgen gehe ich in die Messe und Samstag fahre ich nach Porto für den Rückflug in Richtung Heimat.

15. TAG, A Laxe  - Ponte Ulla 31,0 km Heute, zum Ende des Caminos, zeigt sich der Caminho nochmal von seiner freundlichs...
21/04/2016

15. TAG, A Laxe - Ponte Ulla 31,0 km
Heute, zum Ende des Caminos, zeigt sich der Caminho nochmal von seiner freundlichsten Seite. Schon am Morgen scheint die Sonne und der Weg ist mein Freund.

Nachdem die starke Regenphase nunmehr unterbrochen ist, schicken sich die Bauern an, ihre Wiesen zu mähen. Es duftet nach frischen Gras und überall scheint das Grün intensiver zu werden. Würde man sich einige Stunden an den Wegesrand setzen, könnte man den Pflanzen beim Wachstum zusehen.

Die Zeit auf der Etappe ist kurzweilig, es geht mal auf der N525 aber dann auch wieder auf kleinen Sträßchen, Feld- und Waldwegen dahin. Die Landschaft ist heute vorwiegend geprägt von Ackerbau, Vieh- und Schweinezucht.

Gefühlt ist dies eine der schönsten Etappen, die Kilometer ziehen nur so vorbei und ich kann mich nicht entschließen schon Mittags mit anderen Pilgern in Bandeira die Etappe zu beenden. So ziehe ich weiter, ohne einen Regentropfen und beschieße den Tag direkt hinter der Brücke von Ponte Ulla, nach 31 km, in der Bar Rios, wo Hilda, die Wirtin, auch einige Zimmer vermietet. Sie spricht deutsch (ein wenig), ist liebenswürdig und den Pilgern sehr zugewandt.
Ich treffe hier 3 Mitpilger aus Vortagen, einen Engländer und ein belgischen Ehepaar.
Der Gang durch den Ort fällt sehr kurz aus, denn nach 150m hat man ihn bereits wird verlassen. Dafür gibt es drei Unterkünfte, einen Supermarkt, eine Tankstelle und 3-5 Brücken über den Rio Ulla.
Am Ende des Abends zahle ich meine Rechnung, bestehend aus Einzelzimmerchen, gutem Essen, Getränken usw. 26€.

14. TAG, Dozón  - A Laxe 19,9 kmHeute früh mal wieder so um 09:30 Uhr gestartet. War ja eh wurscht, denn es schüttet mal...
19/04/2016

14. TAG, Dozón - A Laxe 19,9 km
Heute früh mal wieder so um 09:30 Uhr gestartet. War ja eh wurscht, denn es schüttet mal wieder, wie auch vorhergesagt.
Teilweise laufe ich heute auf der N525, teils aber auch auf Sträßchen, Schotter- und Waldwegen. Genießen kann ich rs allerdings erst etwa eine Stunde vor dem Tagesziel, als der Regen aufhört und ich Freude an der Landschaft und demir Camino empfinde. Vereinzelte Sonnenstrahlen und milde Temperaturen tun ihr Übriges.
Um die Mittagszeit erreiche ich die kommunale Herberge von A Laxe, suche mir eines der Betten aus, lade meine Sachen ab und besuche die Dorfbar, wo ich Café Cortado und einen Vino Black de la Casa trinke. Dann kommt es "versehentlich" zu einer Verköstigung des berühmten Orujo und seinen Varianten. Der Tresterschnaps wird zu Likören verfeinert und dann als Hierbas, Café- oder Creme Likör gerne in Galizien verköstigt.
In etwas angeheitertem Zustand kommt mir die anschließende Dusche und ein selbstgekochtes Essen nur recht.
Mittlerweile sind wir zu viert. Die Czechon und die beiden Deutschen Frauen, Frauke und Birgit sind auch eingetroffen.

13. TAG, Ourense - Castro Dozón 42,6 kmHeute seit langer Zeit der erste Tag ohne einen Tropfen Regen. Bin motiviert und ...
18/04/2016

13. TAG, Ourense - Castro Dozón 42,6 km
Heute seit langer Zeit der erste Tag ohne einen Tropfen Regen. Bin motiviert und es wundert mich nicht, dass ich die folgenden 42 Kilometer kaum gespürt habe.
Hinter Ourense geht es recht knacken aufwärts. Dafür wird man von einer kleinen Kapelle aus, die hochoben auf dem Berg liegt, mit einem phantastischen Ausblick belohnt. Entgegen allen Empfehlungen, auch von Mitpilgern, bleibe ich auf dem offiziellen Weg und nehme nicht die Straße. Ist zwar ab und an mit kleinen Herausforderungen verbunden, doch es lohnt sich. Der Camino zeigt sich heute von der schönen, sympathischen Seite.
Hinter Cea, wo berühmtes Brot gebacken wird, wähle ich die Variante über Pilot und erreiche Dozón, nachdem ich kurzzeitig die Markierungen verloren gabe, um 18:30 Uhr. Ein Bier in der Bar "Canton" und Bett in der gut belegten Herberge belegen. Für den Belgier sehe ich wohl sooo erschöpft aus, daß er mir sein Unterbett aufnötigt. Da sage ich danke.
Anschließend noch vor 21:00 Uhr im Dorf laden einkaufen, in der Bar einen Wein schlürfen und dann geht es bald ab in die Falle.

13. TAG Ourense: Ruhetag :pDer Tag heute hat wirklich gut getan. Erstens ist die Stadt eine ausgiebige Besichtigung wert...
17/04/2016

13. TAG Ourense: Ruhetag :p
Der Tag heute hat wirklich gut getan. Erstens ist die Stadt eine ausgiebige Besichtigung wert, zweitens konnte mein Körper die Erholung gut gebrauchen.
So habe ich mir einiges Sehenswertes angeschaut, bin in der Therme gewesen und habe ansonsten richtig fein abgehangen und gechillt.
Und für morgen früh habe ich ganz gewagt und demonstrativ die Regenklamotte im Rucksack verstaut.

12. TAG Vila de Barrio - Ourense 37,8 km So richtig wollte ich am Morgen gar nicht in die Gänge kommen. Na klar, es regn...
17/04/2016

12. TAG Vila de Barrio - Ourense 37,8 km
So richtig wollte ich am Morgen gar nicht in die Gänge kommen. Na klar, es regnet 😈. Deshalb sitzen Mitpilger und ich erst um nach 09:00 Uhr in der örtlichen Bar/Café und warten...
Um 09:45 Uhr hört die Schütte dann auf und ich starte die heutige Etappe. Geschlagene ZWEI Stunden regenfrei.
Es geht durch Gebiet mit Ackerbau und Viehzucht, die Sandwege zum bepilgern wären richtig gut, wenn die Niederschläge sie nicht teilweise in Bäche oder Tümpel verwandelt hätten. Da ist dann Phantasie und meine "Rangererfahrung" hilfreich, diese Stellen zu überwinden oder auf frischgepflügten Acker zu umgehen.
Es geht meist eben oder abwärts und ich komme gegen Mittag in der Herberge in Xunqueira an, wo ich bereits mein Bett beziehen will, doch dann einem plötzlichen Impuls folgend entscheide, doch bis Ourense weiter zu gehen. Bis hierher waren es nur 15 km und es ist früh am Tage...
Gedacht, getan. Ich sage Tschüß zu den Mitpilgern und bin 2 Kaffeepausen später 10 km vor Ourense und laufe jetzt nur noch durch Industriegebiet und Vororte. Doch bei diesem anhaltenden Mistwetter ist auch sowas dann eine willkommene Abwechslung.
Um ca. 18:45 Uhr komme ich in die Innenstadt und Belege ein Bett im Hostel für 15 €/Nacht.
Und nachdem ich die Altstadt noch kurz besucht habe, entscheide ich mich hier einen Ruhetag einzulegen. Denn es gibt einige Sehenswürdigkeiten zu begucken, doch dafür ist es heute zu spät.
Ich Freu mich auf relaxen, abhängen, chillen, in die Therme gehen.

11. TAG Laza - Vilar de Barrio 31,1 kmDas Frühstück, also einen Café Grande, gab es morgens kurz nach acht in einer Dorf...
15/04/2016

11. TAG Laza - Vilar de Barrio 31,1 km
Das Frühstück, also einen Café Grande, gab es morgens kurz nach acht in einer Dorfbar, bevor es bei strömendem Regen Richtung Vilar de Barrio ging.

Eigendlich der perfekte attraktive Pilgertag, mit schöner Wegstrecke, tollen Ausblicken usw., wenn dieses scheiß Regenwetter nicht gewesen wäre.
Dennoch habe ich die Etappe genossen. Erst ging es zur Eingewöhnung auf flacher Strecke auf Landstraße, bevor ein anstrengender Anstieg hinauf nach Albergueria folgte. Dieser wäre bei schönem Wetter sicher eine Augenweide, doch wenn man fast in den Wolken wandert hat man da nicht so viel davon.
Bei der "berühmten" Ringen del Peregrino, bei Luis, gab es die verdienten Café und man durfte sich auf einer seiner Muscheln verewigen, die massenhaft in seiseinem Lokal herumhängen.
Einige Pilger sitzen vor einem Kaminofen, wärmen sich oder trocknen ihre Klamotten. Von dort war es dann nicht mehr weit bis nach Vilar de Barrio.
Ich wäre eigentlich gerne noch weitergegangen, aber ich hatte Wasser im Schuh und keinen Bock auf noch mehr Regen. Die Herberge ist wieder mal sauber, gepflegt und gut ausgestattet. Allerdings soll die Küche nicht benutzt werden. Doch in einer urigen kleinen Gastwirtschaft gegenüber der Herberge habe ich bei einer alten Dame tolle Speisen und Getränke verköstigen können. Ich War pappsatt und ein wenig angeduselt, als ich den Laden verließ und um nur 10 € erleichtert war. Abends bin ich dann mit 4 netten Mitpilgerinnen noch einmal dort gewesen und fühlte mich schon fast heimisch.

10. TAG Verin - Laza (ES) 19,5 kmIch stehe heute Morgen, wie fast immer, um ca. 07:00 Uhr auf und muss feststellen,  es ...
14/04/2016

10. TAG Verin - Laza (ES) 19,5 km
Ich stehe heute Morgen, wie fast immer, um ca. 07:00 Uhr auf und muss feststellen, es ist noch stockfinster draußen. Doch die Zeit stimmt, doch Wolken schlucken jegliches Tageslicht und es regnet Katzen und Hunde.
Um 08:00 Uhr ist dann Schluss mit lustig und ich verlasse Verin Richtung Laza.
Trotz des Regens ist es schön zu wandern. Auf Landstraße geht es durch Mixós und Retorta, bevor ich in Matamá endlich meinen verdienten Café in einer Bar bekomme.
Der Regen macht auch mal Pause und es wird nochmal so richtig schön. Rechts und links bewaldete Berghänge und in der Mitte der, mit viel Regenwasser angeschwollene, Rio Támaga. Ach und Wegweiser des Camino gibt es widererwartend auch auf diesem Abschnitt.
Auf gut begehbaren Feld- und Waldwegen erreiche ich Laza gegen Mittag, hole mir beim Rettungsdienst den Herbergsschlüssel und gehe, nachdem ich mich eingerichtet habe, in den Ort. Nett und ruhig ist es hier. So richtig zum Abhängen heute Nachmittag. Es gibt noch 4 spanische Pulgert, also zwei ältere Ehepaare, doch die wollen eher für sich sein. Aber immerhin ;) .
Jetzt bin ich auf dem Camino Sanabres (VdlP).

9. TAG Chaves (P) - Verin (ES) 32,4 kmFrühstück und Heizung in meiner Pension - Fehlanzeige. Dafür aber reichlich wärmen...
13/04/2016

9. TAG Chaves (P) - Verin (ES) 32,4 km
Frühstück und Heizung in meiner Pension - Fehlanzeige. Dafür aber reichlich wärmendes Bettzeug.
Ich frühstücke in einer Bäckerei und los geht's so gegen 08:00 Uhr.
Heute gab es einen fröhlichen Regen- Sonne-Mix. Die Regenhose habe ich mir heute ganz gespart, doch die Regenjacke und T-Shirt waren im Wechsel immer im Einsatz.
Zur Etappe Ansicht gibt es nicht viel zu berichten. Vorstadt, Industriegebiet, Landstraße, Schotterweg, bellen Hunde, ein Kukuk auf der Baltz.
Fast unbemerkt von mir überschreite ich die spanische Grenze und erreiche Verin um etwa 16:00 Uhr oder so.
Die kommunale Albergue ist der Hammer. Als kleines Geschenk erhält der Pilger ein Raincover für den Rucksack, mit Camino - Gruß und signalgelb. Und die Regendusche in dem Top-Sanitärbereich werde ich später auch noch versuchen.
Morgen steht eine Verbindungs-Etappe nach Laza auf dem Zettel, denn ich will ab dort auf dem Camino Sanabres weiterpilgern - hoffentlich dann in Pilgergesellschaft.
Doch so schlimm, wie es sich von mir angehört hat die letzten Tage, war es bisher doch nicht. Alles gut, alles tuti...

8. TAG Vidago - Chaves 19,6 kmDie Nacht bei der Feuerwehr war erholsam. Morgens halb acht mache ich mich bei leichtem Re...
12/04/2016

8. TAG Vidago - Chaves 19,6 km
Die Nacht bei der Feuerwehr war erholsam. Morgens halb acht mache ich mich bei leichtem Regen auf den Weg. Es geht weiter im Tal entlang des Rio Tâmega, auf kleinen Landstraßen, Feld- und Wanderwegen.
Die Regenklamotte kann ich bald ablegen und ein wenig Sonne bricht zwischen den Wolken hervor.
Mittags komme ich in Chaves an und stelle fest, daß es die erste Stadt bisher ist, die einiges an Sehenswerten zu bieten hat. Thermalbad, Römerbrücke, Burg, Festung und ne nette Altstadt.
Unterkunft finde ich in einer kleinen günstigen Pension, bevor es den Rest des Tages heftig regnet. Schwein gehabt.
Morgen sind die Aussichten auch nicht so toll, aber ich freue mich die spanische Grenze zu überschreiten und bald, wohl ab Laza, auf Mitpilger zu treffen.

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Bremen
28209

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