Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026

Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026 Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026, Touristeninformation, Stefan-Heym-Platz 1, Chemnitz.

Jüdisch – sächsisch – mentshlich | Jüdische Kultur und jüdisches Leben in Vergangenheit und Gegenwart werden 2026 ein Jahr lang und dezentral in ganz Sachsen in den Fokus gerückt.

24/09/2026

Eine Fotografie und der jüdisch-sächsische Alltag

In diesem Beitrag widmet sich Alexander Walther einem essentiellen Teil der jüngeren jüdisch-deutschen Geschichte: Den Kontingentflüchtlingen. Denn der Großteil der heute in Deutschland lebenden Jüden und Juden sind erst seit 1991 aus der Sowjetunion hier eingewandert! Vor allen die ältere Generation hatte und hat mit Problemen vieler Migrant:innen zu kämpfen: Die fehlende Anerkennung der Bildungsabschlüsse und die Nichtanerkennung der Arbeitsjahre im Ausland für die Rente. So ist Altersarmut ein großes Problem für viele Jüdinnen und Juden in Deutschland.
Mittlerweile werden diese jüdische Einwanderungsgeschichte nauch von vielen Künstler:innen der jüngeren Generation thematisiert. Am Ende des Videos gibt es dazu einige Empfehlungen.

Noch ein Hinweis: Bis zum 1. Oktober ist im Stadtarchiv Leipzig eine Ausstellung mit den fotografischen Arbeiten von Silvia Hauptmann zu sehen, die seit 30 Jahren jüdisches Leben in Sachsen und damit auch den Alltag der Kontingentflüchtlinge, dokumentiert.

Bildlegende:
1: "Zuwandererheim" in Waldenburg, 1997, Silvia Hauptmann
2: Letzte Sitzung des "Zentralen Runden Tischs", März 1990, Bundesarchiv
3: Die Volkskammer der DDR, Bundesarchiv
4. Zuwandererheim Borsdorf 1998, Silvia Hauptmann,
5. Zuwandererheim Wiederitzsch 1997, Silvia Hauptmann
6. Dmitrij Kapitelman, gemeinfrei
7. Erica Zingher, privat

Interview mit Maja Gratzfeld & Dr. Birthe HemeierSeit dem ersten Septemberwochenende ist die Kunstinstallation "Verwoben...
23/09/2026

Interview mit Maja Gratzfeld & Dr. Birthe Hemeier

Seit dem ersten Septemberwochenende ist die Kunstinstallation "Verwobene Echos. Farben der Religionen" von Maja Gratzfeld in der Tuchfabrik Gebr. Pfau in Crimmitschau zu sehen. Die Arbeit verbindet Fotografie, handgefärbte Textilien, Naturpigmente und den historischen Ort der ehemaligen Tuchfabrik. Im Zentrum stehen fotografische Nahaufnahmen der Hände ehemaliger Arbeiterinnen und Arbeiter.
Im Interview stehen die Museumsleiter Dr. Birthe Heimeier und die Künstlerin Maja Gratzfeld zu dem Projekt Rede und Antwort. Das ganze Interview könnt ihr auf der Tacheles-Homepage im Newsblog lesen: https://tacheles.sachsen.de/tacheles-2026/newsblog/ein-gespraech-mit-maja-gratzfeld-und-dr-birthe-hemeier

"Verwobene Echos. Farben der Religionen" ist ein Kooperationsprojekt der Tuchfabrik Gebr. Pfau, der Künstlerin Maja Gratzfeld und der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung im Rahmen von Tacheles 2026 – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen.

21/09/2026

Alle meschugge heute? 😵‍💫

Wir können euch beruhigen, das war früher auch schon so! Denn bereits im 19. Jahrhundert wanderte das Wort aus dem Jiddischen in den deutschen Sprachschatz. Also gab's scheinbar auch damals schon Leute, die ... naja, wie sagen wir's ... bisschen crazy waren 🤷‍♀️

Danke für das neue Video der Schüler-Agentur SPRNGBRTT von Haus E ♥️

WochenvorschauMit 46 Veranstaltungen geht es in der kommenden Woche rund. So tritt die Schauspielerin Teresa Weißbach, u...
20/09/2026

Wochenvorschau

Mit 46 Veranstaltungen geht es in der kommenden Woche rund. So tritt die Schauspielerin Teresa Weißbach, uns allen bekannt als umtriebige Försterin im "Erzgebirgskrimi", am Sonntag mit dem Programm "Das weiße Album" in Oederan auf.

In Ostsachsen organsiert derweil das Soziokulturelle Zentrum Alberttreff in Großenhain ein ganzes Festwochenende mit einem spektakulären Programm. So gibt es die erste Puppen-Polit-Comedy und die erste Puppen-Science-Fiction-Comedy im Jahr der jüdischen Kultur!

In Leipzig ist währenddessen wieder mal viel Musik drin. So organisiert der Leipziger Synagogalchor ein Konzert im Leipziger Hauptbahnhof. Spekatuläre Orte können die!

Das sind nur einige Beispiele. Wir wünschen euch eine tolle Woche und allen Jüdinnen & Juden ein schönes Sukkot-Fest.

18/09/2026

Fun-Fact-Friday: Judentum & Bier

O'zapft is! Aktuell finden wieder überall Bierfeste statt, sogar in München an diesem Wochenende. Doch wie ist das Verhältnis von Jüdinnen & Juden zum Bier? Unser Kollege Christian Landrock gewährt euch einen kleinen Einblick in diese spannende Geschichte! Wusstet ihr bspw., dass im Auftrag des mit Simcha-Pils ein koscheres Bier in Sachsen gebraut wird?

Neben dem Schalom möchten wir auch dem Team von Lekosher in Leipzig für die Beratung danken. Ein Großteil der im Beitrag enthaltenen Informationen stammt aus dem tollen Ausstellungskatalog "Bier ist der Wein dieses Landes. Jüdische Braugeschichten" vom in München, die dazu eine hochinteressante Ausstellung gemacht haben.

Wir möchten euch darauf hinweisen, dass man nicht Bier trinken muss, um ein gutes Leben zu haben. Wenn ihr Bier trinkt, achtet dabei auf euch, um nicht Gesundheit, Würde und Wohlbefinden von euch und euren Mitmenschen zu gefährden.

Bildlegende:
1: Oktoberfest in München, WikiCommons
2: Altägyptische Grabbeigabe, die eine Bäckerei & Brauerei darstellt, WikiCommons
3: Darstellung des Babylonischen Exils auf einer Steinplatte, WikiCommons
4: Einige Teile des Talmuds, der im babylonischen Exil verfasst wurde, WikiCommons
5: Rompilgerkarte um 1500 (gedreht), WikiCommons
6: Hopfen, WikiCommons
7: Hopfenernte um 1900, WikiCommons
8: Ansicht der Löwenbräu-Brauerei 1891, WikiCommons
9: Werbefigur der Löwenbräu-Brauerei, Jüdisches Museum München
10: Portrait von Joseph Schülein von 1929, WikiCommons
11: Hermann Schülein auf einen Werbeplakat der Liebman Brewery
12: Tischplatte des Lion Feuchtwanger Stammtisches in München, Joshua Heinrich
13: Eine Flasche Simcha-Pils

17/09/2026

Mira Lobe - eine Kinderbuchautorin aus Görlitz

Was bin ich? Diese elementare Frage stellt sich das Tierchen Ich in dem Kinderbuch "Ich bin ich". Geschrieben hat das Buch über die Frage nach der eigenen Identität die jüdische Autorin Mira Lobe. Geboren in Görlitz, wurde sie vor allen in Österreich eine erfolgreiche Schriftstellerin für Kinder. Unser Kollege Alexander Walther, selbst ein großer Freund des geschriebenen Wortes, hat ihren Weg nachgezeichnet.

Bildlegende:
1: Das kleine Ich, Tonies GmbH
2: Das kleine Ich bin Ich, Jungbrunnen Verlag
3: Görlitzer Obermarkt um 1900, Bundesarchiv
4: Mira Lobe, ca. 1990, WikiCommons
5: Die Insel der Kinder, Tel Aviv 1948
6: Friedrich, Claudia & Mira Lobe, ca. 1944, WikiCommons
7: Eindrücke aus der Ausstellung zu Mira Lobe im Wienmuseum von 2015, WikiCommons
8: Gedenktafel in Görlitz, privat

17/09/2026

Im Rahmen der Sonderausstellung „Zwischen hübschen Streifen“ lädt der Joachim-Ringelnatz-Verein am Freitag, 25. September 2026, um 19 Uhr zu einem besonderen Abend in das Ringelnatz-Geburtshaus ein. Unter dem Titel „Dichterfäden am Lebensabend – Joachim Ringelnatz und die Familie Goeritz“ stehen neue Perspektiven auf das Leben und Werk des Dichters im Mittelpunkt.

Die Ausstellung „Zwischen hübschen Streifen“ widmet sich erstmals der Verbindung von Lyrik und Werbung im Schaffen von Joachim Ringelnatz für die jüdische Unternehmerfamilie Goeritz aus Chemnitz. Anknüpfend an dieses Thema spricht der Kurator der Ausstellung, Jürgen Nitsche, über seine Forschungsergebnisse und die Entstehung des Projekts.

Einen weiteren Schwerpunkt des Abends bildet Ringelnatz' letzte Lebensphase. Der Schriftsteller Roland Lampe stellt seinen jüngsten biografischen Band vor, in dem er sich mit dem Lebensabend und dem Tod des Dichters auseinandersetzt. Im Gespräch werden dabei auch die Beziehungen zur Familie Goeritz sowie bislang weniger bekannte Facetten aus Ringelnatz' Umfeld beleuchtet. Die Moderation übernimmt Nora Pester, Verlegerin des Leipziger Verlags Hentrich & Hentrich sowie Pressesprecherin des Jahres der jüdischen Kultur in Sachsen.

Eine Veranstaltung im Rahmen von „Tacheles 2026“. Bezahl, was du kannst. Eintrittskarten sind online, in der Tourist-Information Wurzen sowie im Ringelnatz-Geburtshaus zu den jeweiligen Öffnungszeiten erhältlich.



Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

Diskussionsreihe "Jetzt mal Tacheles!" startet in Wurzen mit Völkerrechtsdebatte zu IsraelImmer wieder wird die Kritik l...
15/09/2026

Diskussionsreihe "Jetzt mal Tacheles!" startet in Wurzen mit Völkerrechtsdebatte zu Israel

Immer wieder wird die Kritik laut, das Vorgehen Israels im Nahen Osten verstoße gegen das geltende Völkerrecht. Aber stimmt das? Wofür steht das Völkerrecht, wann wird es verletzt und trifft das auf den Staat Israel zu?

Mit diesen kontroversen Fragen startet die Diskussionsreihe "Jetzt mal Tacheles!", die im Rahmen des Jahres der jüdischen Kultur in Sachsen 2026 durchgeführt wird.

Die Reihe beginnt am Sonntag, dem 4. Oktober 2026, um 17:00 Uhr, mit der Debatte "Was heißt hier Völkerrecht? Juristische Perspektiven auf den Nahost-Konflikt" in Wurzen.
Im Ringelnatz-Haus diskutieren Dr. Nina Keller-Kemmerer und Prof. Dr. Kai Ambos über die Vorwürfe der Völkerrechtsverletzung, denen sich Israel seit 2023 gegenübersieht und ordnen diese juristisch ein.

Der Eintritt für die Veranstaltung ist frei.

Dr. Nina Keller-Kemmerer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Öffentliches Recht und Völkerrecht an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Aktuell forscht sie zum Thema „Antisemitismus als Rechtsbegriff“.
Prof. Dr. Kai Ambos ist Professor für Straf- und Völkerrecht an der Universität Göttingen und zudem Richter beim Internationalen Gerichtshof in Den Haag. In seinem Buch „Staatsräson nach Gaza. Das deutsch-israelische Verhältnis und das Völkerrecht“ beschäftigt er sich eingehend mit Fragen des Völkerrechts im Nahostkonflikt.

Wir freuen uns auf eine kontroverse und respektvolle Debatte.

15/09/2026

Tshemodan - Ein Klezmerzirkus in .... Zwenkau

Wie ihr aus dem Video unschwer raushören könnt steht am Samstag im ein spektakulärer Auftritt im Rahmen von Tacheles 2026 an: Die legendäre Klezmer-Band Tsirk Dobranotch betritt an diesem Abend die Bühne und verwandelt den alten Kinosaal in einen Zirkus.

„Tshemodan“ – „Koffer“ auf Jiddisch – ist eine poetische Reise, die in einem einzigen Moment
beginnt: Ein Koffer öffnet sich, und plötzlich erwacht ein ganzer Zirkus zum Leben. Aus seinen
Tiefen steigen Musik, Akrobatik, Tanz, Clownerie und der feine Witz des jiddischen Theaters
auf wie bunte, spielerische Funken. Die Künstler wirbeln dabei über die Bühne, steigen empor, fallen federleicht zurück, jonglieren mit Rhythmus und Bewegung – während die Musik von Dobranotch den Raum in einen vibrierenden Wirbel aus Klang und Emotion verwandelt.

Inspiriert von der alten Tradition wandernder Klezmorim, die schon immer Musik, Humor und
artistische Kunst verbanden, entführt „Tshemodan“ das Publikum in ein Reich, in dem alles
möglich scheint.

Diesen Samstag beginnt die Reise um 20:00 Uhr im KulturKino in Zwenkau. Die Karten kosten 25€, 20 € ermäßigt.

14/09/2026

Sag einfach, was geht! 🤔

Spuck's schon aus! Boah, komm zum Punkt! Oder anders: "Red doch mal Tacheles!"

Die Schüler-Agentur SPRNGBRTT von Haus E hat sich gefragt, woher der Ausdruck kommt, wenn man Klartext sprechen will.

Adresse

Stefan-Heym-Platz 1
Chemnitz
09111

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026 erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Verknüpfungen

Teilen