24/09/2026
Eine Fotografie und der jüdisch-sächsische Alltag
In diesem Beitrag widmet sich Alexander Walther einem essentiellen Teil der jüngeren jüdisch-deutschen Geschichte: Den Kontingentflüchtlingen. Denn der Großteil der heute in Deutschland lebenden Jüden und Juden sind erst seit 1991 aus der Sowjetunion hier eingewandert! Vor allen die ältere Generation hatte und hat mit Problemen vieler Migrant:innen zu kämpfen: Die fehlende Anerkennung der Bildungsabschlüsse und die Nichtanerkennung der Arbeitsjahre im Ausland für die Rente. So ist Altersarmut ein großes Problem für viele Jüdinnen und Juden in Deutschland.
Mittlerweile werden diese jüdische Einwanderungsgeschichte nauch von vielen Künstler:innen der jüngeren Generation thematisiert. Am Ende des Videos gibt es dazu einige Empfehlungen.
Noch ein Hinweis: Bis zum 1. Oktober ist im Stadtarchiv Leipzig eine Ausstellung mit den fotografischen Arbeiten von Silvia Hauptmann zu sehen, die seit 30 Jahren jüdisches Leben in Sachsen und damit auch den Alltag der Kontingentflüchtlinge, dokumentiert.
Bildlegende:
1: "Zuwandererheim" in Waldenburg, 1997, Silvia Hauptmann
2: Letzte Sitzung des "Zentralen Runden Tischs", März 1990, Bundesarchiv
3: Die Volkskammer der DDR, Bundesarchiv
4. Zuwandererheim Borsdorf 1998, Silvia Hauptmann,
5. Zuwandererheim Wiederitzsch 1997, Silvia Hauptmann
6. Dmitrij Kapitelman, gemeinfrei
7. Erica Zingher, privat