11/11/2020
Novemberstimmung statt Alaaf und Helau!
Normal wäre heute (11.11.) mit den üblichen Sitten und Gebräuchen sein Immunsystem herauszufordern.🥳 Zumindest in Köln und den übrigen Karneval- und Fasnachtshochburgen. Aber wie vieles andere in 2020 – gestrichen!
Stattdessen ist die körpereigene Abwehr stärken angesagt. Den Wald, die Natur nutzten in den letzten Monaten zahlreiche Menschen als Quelle dafür. Jetzt gilt es zu beweisen, dass dies auch im trüben November klappt. Wer sich aufrafft und die Wanderschuhe schnürt, wird feststellen, dass der neblige Wald seinen eigenen Reiz hat. Dazu noch positiv unser Wohlbefinden und die Gesundheit beeinflusst.
Warme Sonnenstrahlen, beeindruckende Fernblicke in die Landschaft fallen weg. Was bleibt?
Wenn die milchig, nasse Wand die Aussicht verbirgt, werden die Sinne automatisch in die engere Umgebung gelenkt:
Auf Lichtblicke, wie die letzten leuchtenden Blätter an den Bäumen.
Oder auf fragile Gespinste mit Wassertropfen, die als Kunstwerke den Weg säumen.
Das strahlende Rot des Pilzes zieht magisch an.
Menschliche Geräusche aus der Ferne klingen nur noch gedämpft.
Dafür tröpfelt die Nebelnässe beruhigend eintönig durch das ausgedünnte Laubdach.
In entsprechender Stimmung entdecken wir vielleicht das Abenteuerliche im heimischen Wald:
Was taucht aus dem Nebel auf? Fabelwesen? Wildschwein oder gar ein Fuchs? Nein, doch nur ein Hund mit seiner Besitzerin im Schlepptau. Aber könnte ja sein.😉
Abwechslungsreich ist es auch in diesem, eher stillen Monat im Wald. Nur anders – Waldauszeit?
Was motiviert Euch, im Novemberwald zu wandern?