Kölschgänger

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Dä Aasch vum RodhussturmDä Aasch vum Rodhuusturm – sorg immer widder ens för Opsinn. Woröm hänge mer uns ene Aasch an de...
05/09/2026

Dä Aasch vum Rodhussturm

Dä Aasch vum Rodhuusturm – sorg immer widder ens för Opsinn. Woröm hänge mer uns ene Aasch an der Rodhuusturm?

Ich zitiere der Kölner Stadt-Anzeiger (KStA) vum 2. April 2019: „Das ist ein ganz beliebtes Motiv gewesen“, sagt der ehemalige Stadtkonservator Ulrich Krings. „Dabei ging es darum, der Obrigkeit quasi den A***h hinzuhalten. Mit derber, zur Schau gestellter Sexualität sollte gezeigt werden, dass einem die Moral- oder auch Ordnungsvorstellungen der Obrigkeit wurscht waren.“ Derart spöttische Kommentare wurden von der Staatsmacht – in diesem Fall vom Kölner Stadtrat – durchaus toleriert, ähnlich wie etwa auch im Karneval. – Engk vum Zitat.

Woröm w**d dat „tolereet“?

Et Orgenal vun dä Figur hängk do zick 1410, säht der KStA. Der Rod vun der gesalvte un stolze Handelsstadt baut av dem Johr 1407 e Symbol vun der bürgerliche Maach, eine vun de hühste Profanbaute singer Zigg un „tolereet“ jet am Ussinn? Dat kütt mer ärg komisch vür.

De bläcke Fott es ene „Narrespeegel“ usem Meddelalder. Ald die Darstellung vun ener nackige Person gild en dä Zigg als ene Hinwies op die Dudsünd „Rösigkeit“. Do kann mer nit drüvver strigge. Ich finge ävver nit, dat et klor mäht, woröm der Rod vun der Stadt dat unger dä söns korrekte Darstellung vum Konrad vun Hochstaden „tolereet“. Selvs wann hä, wie vill Kirchefööschte, alles andere wir e „sittsam“ Leeve föht, es hä de hühste geisliche un weltliche Maach vun der Stadt.

Wä wor der Konrad vun Hochstaden?

Der Konrad vun Hochstaden es vun 1238 bes zo singem Dud 1261 der Ääzbischoff vun Kölle. Im verdank de Stadt dä Bau vum Dom em Johr 1248 un et Stapelrääch em Johr 1259, dat Kölle rich mäht. Do „tolereet“ mer ene Jeck unger singer Figur, dä sich, wie et ussüht, eine blös?

Die Belange vun der Stadt w**de em Johr 1410 rääch neu vun de Zünf, de Arbeidslück vun der Stadt, vertrodde. Dä neue Richdum mäht se huffäädig un huhpöözig. Do w**d nix „tolereet“.
Zoeesch läuf et jo av 1238 prima mem Konrad vun Hochstaden. Hä deit alles doför, singe Ääzsteff uszebaue un w**d vun de Kölsche ungerstütz. Die erhalde doför et Sonderrääch, dat Kölsche benne vun der Stadt nor vun kölsche Schöffe verurdeilt w**de dürfe un och der Bierpenning, en Stüür, die ööntlich Moppe brängk.

Em Johr 1252 mäht der Konrad vun Hochstaden ävver ene fiese Fähler: hä lööt Münze schlage, die Tinnef sin un durch die de kölsche Kauflück ehre Richdum bedroht sinn. Et eskaleet, bes der Konrad de Stadt bescheeße lööt. Dä bekannte Dominikaner-Klusterbroder Albertus Magnus deit dö Strigg em selve Johr em „kleine Schied“ schlichte.

Dat häld ävver nit lang aan. Dä Strigg met Waffe brich baal widder us. En Freche kütt et zor Schlaach, en dä der Konrad vun Hochstaden et Nohsinn hät. 1258 w**d ene Waffenstellstand usgemaht un der „große Schied“ widder vum Albertus Magnus gesproche. Der Stadt w**de en der Enneverwaltung vill wiggergehende Räächte engeräump, ävver der Konrad vun Hochstaden formell als Häär vun der Stadt en geistliche un weltliche Saache met wichtige Kontrollfunktione belooße.
Ein Johr späder lööt hä sich sing Räächte bestätige. Un weil de Kölsche nit su wolle wie hä, spillt hä de Zünf gäge de Patrizier us un setz sich met Waffegewalt dann doch durch.

Dat es gar nit „tolereet“

Ich gläuve, mer darf sage, der Narrespeegel w**d do nit „tolereet“, sondern hängk do us voller Avsich un soll sage „Blos der jet“. Dat darf mer nit ungerinterpreteere.

Mechel

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Der A***h vom Rathausturm

Der A***h vom Rathausturm – sorgt immer wieder mal für Aufsehen. Warum hängen wir uns einen A***h an den Rathausturm?

Ich zitiere den Kölner Stadt-Anzeiger (KStA) vom 2. April 2019 dazu: „Das ist ein ganz beliebtes Motiv gewesen“, sagt der ehemalige Stadtkonservator Ulrich Krings. „Dabei ging es darum, der Obrigkeit quasi den A***h hinzuhalten. Mit derber, zur Schau gestellter Sexualität sollte gezeigt werden, dass einem die Moral- oder auch Ordnungsvorstellungen der Obrigkeit wurscht waren.“ Derart spöttische Kommentare wurden von der Staatsmacht – in diesem Fall vom Kölner Stadtrat – durchaus toleriert, ähnlich wie etwa auch im Karneval. – Ende des Zitates.

Warum wird das „toleriert“?

Das Original dieser Figur hängt dort laut KStA seit dem Jahr 1410. Der Rat der reichen, stolzen Handelsstadt baut im ab dem Jahr 1407 ein Symbol der bürgerlichen Macht, einen der höchsten Profanbauten seiner Zeit und „toleriert“ etwas an seinem Aussehen? Das kommt mir komisch vor.

Der nackte Hintern ist ein „Narrenspiegel“ aus dem Mittelalter. Schon die Darstellung einer nackten Person gilt in dieser Zeit als ein Hinweis auf die Todsünde „Wollust“. Da kann man nicht drüber streiten. Ich finde aber nicht, dass es erklärt, warum der Rat der Stadt das unter der sonst korrekten Darstellung von Konrad von Hochstaden „toleriert“. Selbst wenn er, wie viele Kirchenfürsten, alles andere als ein „sittsames“ Leben führt, ist er die höchste geistliche und weltliche Macht der Stadt.

Wer war Konrad von Hochstaden?

Konrad von Hochstaden ist von 1238 bis zu seinem Tod 1261 der Erzbischof von Köln. Ihm verdankt die Stadt den Bau des Domes im Jahr 1248 und das Stapelrecht im Jahr 1259, das Köln reich macht. Da „toleriert“ man einen Narren unter seiner Figur, der sich offensichtlich einen bläst?

Die Interessen der Stadt werden im Jahr 1410, recht neu durch die Zünfte, die Handwerker der Stadt, vertreten. Der neue Reichtum macht sie stolz und arrogant. Da wird nichts „toleriert“.

Zuerst läuft es ja ab 1238 prima mit Konrad von Hochstaden. Er ist bestrebt, sein Erzstift zu erweitern und wird von den Kölnern unterstützt. Diese erhalten dafür das Privileg, das Kölner innerhalb der Stadt nur von Kölner Schöffen verurteilt werden dürfen und auch den Bierpfennig, eine einträgliche Steuer.

Im Jahr 1252 macht Konrad von Hochstaden aber einen bösen Fehler: er lässt minderwertige Münzen schlagen, durch die die Kölner Kaufleute ihren Wohlstand bedroht sehen. Es eskaliert, bis Konrad die Stadt beschießen lässt. Der prominente Dominikaner-Mönch Albertus Magnus schlichtet im „kleinen Schied“ im selben Jahr.

Das hält nicht lange. Der bewaffnete Konflikt bricht bald wieder aus. In Frechen kommt es zur Schlacht, in der Konrad von Hochstaden verliert. 1258 wird ein Waffenstillstand vereinbart und der „große Schied“ wieder durch Albertus Magnus gesprochen. Der Stadt werden in der Innenverwaltung viel weitergehende Rechte eingeräumt, aber Konrad von Hochstaden formell als Herr der Stadt in geistlichen und weltlichen Dingen mit wichtigen Kontrollfunktionen belassen.

Ein Jahr später lässt er sich seine Rechte bestätigen. Und weil die Kölner nicht so wollen wie er, spielt er die Zünfte gegen die Patrizier aus und setzt sich wieder mit Waffengewalt dann doch durch.

Das ist gar nicht "toleriert"

Ich glaube, man darf sagen, der Narrenspiegel wird da nicht „toleriert“, sondern hängt da aus voller Absicht und soll sagen „Blas dir einen“. Das darf man mal nicht unterinterpretieren.

Michael

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Bleibt gesund und munter - und neugierig

Ihr Lieben, heute zeigen wir euch wieder einen schönen Beitrag von unserem Ronald. Viel Freude beim Lesen.Jan Wellem – K...
03/09/2026

Ihr Lieben, heute zeigen wir euch wieder einen schönen Beitrag von unserem Ronald. Viel Freude beim Lesen.

Jan Wellem – König von Mülheim

In Mülheim steht das Jan Wellem Denkmal.
Sagt euch der Name Jan Wellem etwas? Wahrscheinlich nicht viel, oder? Dann werde ich heute mal einiges über ihn erzählen und euch einen Düsseldorfer vorstellen, von dem es ein Denkmal in Köln gibt. „Dickes Ding“, würde unser Michael jetzt sagen.

Ein Denkmal in Köln für einen, der Krieg mit Köln führte
Jan Wellem, oder offiziell Herzog Johann Willem II., Kurfürst von der Pfalz, lebte von 1679-1716. Geboren und gestorben ist er in Düsseldorf, dort befindet sich auch sein Grab. Im Alter von 21 Jahren war Jan Wellem Herzog von Jülich und Berg. Später war er dann Pfalzgraf – Kurfürst von der Pfalz.

Sein Traum, König zu werden, erfüllte sich nicht, obwohl er zu seiner Zeit zu den einflussreichsten Menschen in Europa gehörte. Dies zeigen wohl auch seine Frauen. Wellems erste Ehefrau war die Tochter des deutschen Kaisers Friedrich III. Bei seiner zweiten Ehefrau handelte es sich um die Prinzessin Anna Maria Luisa de Medici.

Hier kann ich euch von einem Kuriosum berichten, denn seine zweite Ehefrau heiratete er in Abwesenheit, das heißt, er ließ sich vor dem Altar in Florenz vertreten. Unfassbar.

Wellem ließ Schloss Bensberg bauen

Wellem liebte die Kunst und herrliche Bauten, so geht auch Schloss Bensberg auf ihn zurück. Übrigens, die Mittelachse des Gebäudekomplexes ist exakt auf den Kölner Dom ausgerichtet, spannend.

Spannend wurde es auch 1701. Es war Krieg, und der Kölner Kurfürst stand in diesem Krieg auf der Seite der Franzosen und versuchte mit allen Mitteln, vor allem aber mit sehr viel Gold, unseren Jan Wellem auf seine Seite zu ziehen.

Dieser ließ sich aber nicht kaufen und zog im Oktober 1702 mit seinem riesigen deutschen Heer in Richtung Bonn, um den Kölner Kurfürsten aufzuhalten.

Leider zu spät, denn der Kölner Kurfürst war bereits durch das bergische Land nach Mülheim vorgedrungen und hatte das Umland und Mülheim geplündert. Als jedoch Wellem mit seinem Heer anrückte, zog sich der Kölner Kurfürst über den Rhein zurück. Nun hatte Jan Wellem Mülheim mehr oder weniger „befreit“ und sorgte dafür, dass sich hier einiges tat.

So gab es bisher nur eine Fähre über den Rhein, diese gehörte dem Kloster Altenberg. Der Kurfürst konnte in Verhandlungen mit dem Abt eine sogenannte „Fliegende Brücke“ durchsetzen und so den Verkehr über den Rhein entscheidend verbessern.

Erbsen und Speck

Einmal war er während einer ausgiebigen Wanderung im Bergischen müde auf einem Bauernhof eingekehrt. Die Bauern erkannten ihn nicht und gaben ihm ein sehr einfaches Essen.

Dieses mundete dem Fürsten aber sehr und so ließ er später die Bauersfrau holen, um noch einmal in den Genuss dieser wunderbaren Mahlzeit zu kommen. Allerdings schmeckte es ihm diesmal gar nicht.

Wellem aber nicht dumm, merkte woran es lag. Die Hauptwürze, der Hunger fehlte. Er verstand, warum es den hart arbeitenden Menschen schmeckte.

So entstand der Spruch:„ Wer sich vor Arbeit nicht tut schrecken, dem wird’s wie dem Jan Wellem schmecken.“

Ein Düsseldorfer wird in Mülheim König

Schützenkönig, immerhin. 1711 kam Wellem von Schloss Bensberg zufällig in Mülheim vorbei. Hier auf der Vogelwiese trugen die Schützenbrüder gerade ihr Vogelschießen aus. Wellem machte spontan mit und gewann.

Er stiftete sogar einen 700 Gramm schweren Silber-Vogel, der seitdem jedes Jahr an den amtierenden König weitergegeben wird. So wurde er doch noch König. Schützenkönig. Aber dieser etwas seltsame Fürst wurde von den Mülheimern geliebt und noch Mitte des 19. Jahrhunderts hingen in vielen Häusern Bilder von ihm.

Mülheim wird eingemeindet

Es war in der Zeit um 1912/1913, Köln wuchs und hatte ein Auge auf Mülheim geworfen. Das zu dieser Zeit noch eigenständige Mülheim hatte eine funktionierende Industrie und so eine sehr gute Finanzlage. Zudem hatte man in Mülheim 1912 gerade erst das neue Rathaus eingeweiht.

Damit war Mülheim natürlich sehr interessant für Köln und die Pläne der Eingemeindung wurden forciert. Im Jahre 1914 wurde Mülheim dann eingemeindet, was nicht sehr friedlich ablief, nein, man kann wohl sagen, sie streiteten heftigst.

In der Zeit dieser Auseinandersetzung stiftete die Unternehmerfamilie Andreae zum 200-jährigen Firmenjubiläum ihrer Firma das Jan Wellem Denkmal. Denn auch sie waren Jan Wellem sehr zu Dank verpflichtet.

Dieser hatte sie 1714 nach Mülheim geholt, als die Protestanten Köln verlassen mussten. Wellem hatte ihnen Religions- und Steuerfreiheit zugestanden, und viele Mülheimer Betriebe gehörten evangelischen Eigentümern, die ebenfalls durch die tolerante Konfessionspolitik des Kurfürsten Wellem nach Mülheim gekommen waren.

Das Denkmal für den Kurfürsten

So hat es wohl eher einen politischen Hintergrund, warum dieses Denkmal gestiftet wurde. Das Denkmal für den KurfürstenAber, so wie Jan Wellem damals zu spät mit seinem Heer eintraf, so wurde auch das Denkmal erst 28 Tage nach der Eingemeindung zu Köln eingeweiht.

Schauen wir uns jetzt das Denkmal an. Der Sockel, im Barockstil gebaut, trägt das Mülheimer Stadtwappen. Auf diesem Sockel steht die 3,15 Meter hohe Figur des Jan Wellem. So, wie es sich für einen Kurfürsten gehört, in vornehmer Jagdkleidung mit Stiefeln, Dreimaster und Büchse.

Unter dem Stadtwappen befinden sich zwei Tafeln mit Inschriften: „Jan Wellem (1658–1716)“ und „Unserem König 1711“. Letztere von der Sebastianus–Schützenbrüderschaft Köln-Mülheim von 1435.Übrigens stand das Denkmal früher auf der Südseite des Wiener Platzes und wurde nach dem zweiten Weltkrieg an seinen heutigen Standort versetzt.

Schaut es euch doch einmal an. Es steht am Rande des sehr schönen Mülheimer Stadtgartens.

Tja, und so gibt es in Köln einen Düsseldorfer, dem ein Denkmal errichtet wurde.

Euer Ronald

Löwenzahn„Concrete Jungle in Bloom“ nennt der Künstler Thomas Klukas sein Werk. Sehr eindrucksvoll ist der Löwenzahn , d...
28/08/2026

Löwenzahn

„Concrete Jungle in Bloom“ nennt der Künstler Thomas Klukas sein Werk.
Sehr eindrucksvoll ist der Löwenzahn , der von weitem bei kurzem Hinsehen, fast was von Sonnenblumen hat.
Vielleicht liegt es an der Farbgebung, die diese Pusteblumen umgibt.

In unserer Reihe über Murals im öffentlichen Raum entdeckten wir bereits ein anderes Wandgemälde von ihm. Erst kürzlich hier zu sehen : VEEDEL

Aber nicht nur in Köln ist seine Kunst zu sehen, auch in Dubai, im Klimahaus Bremerhaven oder im Europa - Park findet man seine Werke.
Manchmal ist es schon erstaunlich, was wir im öffentlichen Raum für tolle Kunstwerke betrachten können. Danke dafür!







27/08/2026

Ein Dreigestirn entsteht

Und das ist gar nicht so einfach, wie man vielleicht denkt, denn hier müssen verschiedene Charaktere zusammenfinden – und dann auch zusammenpassen. Aber zum Anfang...

Nach der Prinzenprokolamation im letzten Jahr in Niehl (hab ich schon erwähnt, dass ich im schönen Veedel Niehl wohne?) kam mein Partner nach Hause mit den Worten: „ich will Bauer im Dreigestirn werden“. Ich dachte bei dieser Aussagt direkt an den kleinen Drachen Grisu, der unbedingt Feuerwehrmann werden wollte. Ich hielt das anfangs für eine „Bierlaune“, aber nix da, er meinte das ernst.

Er begab sich sodann auf die Suche nach Prinz und Jungfrau. Es verging eine ganze Zeit, bis sich nun die Drei gefunden hatten, wie es sie mittlerweile als designiertes Dreigestirn der Session 2026/2027 gibt.
Und ja, ich schreibe dies nicht, ohne stolz auf die drei Jecken zu sein. Und eins könnt ihr mir glauben: jeck sind sie!

Warum ich diesen Beitrag schreibe? Weil ich denke, dass es interessant ist, zu erfahren, was da so alles im Hintergrund abläuft, bis die Herren dann, so wie man es kennt, in ihren Ornaten vor uns stehen.

Zuerst einmal müssen sie hier in Niehl von der INK (Interessengemeinschaft Niehler Karneval) angenommen werden. Ist dies geschehen, wird beiderseits ein Vertrag miteinander eingegangen. Im besten Fall ändert sich jetzt an der Konstellation innerhalb des Dreigestirns nichts mehr.
Dann, wie eben angesprochen, wird bei einem Verleih für Ornate ein Termin gebucht und kräftig anprobiert. Dieses vielleicht? Oder doch das andere? Rot, blau oder grün? Es gibt von dieser Anprobe Fotos, aber die werde ich euch heute noch nicht zeigen. Wer aber kümmert sich eigentlich um diesen und die vielen kommenden Termine? Jemand, den ich eben unterschlagen habe, nämlich der Prinzenführer. Eine ganz wichtige Person inmitten des ganzen Trubels, denn er kümmert sich um...eigentlich alles. Termine, oder wie das Dreigestirn samt Adjutanten und Kassierer von A nach B kommt usw., denn in einer Session stehen hier ca. 50 bis 60 Termine auf dem Programm, wie Besuche in verschiedenen Einrichtungen, z. B. Seniorenwohnheimen und ähnliche.

In dieser ganzen Vorbereitungszeit gibt es viele (sehr viele) Besprechungen zu den Veranstaltungen, wo das Dreigestirn auftritt.
Eine dieser Veranstaltungen, zu der wir euch sehr herzlich einladen, findet schon am 05.09.26 ab 16:00 Uhr am Sportplatz in Niehl statt, nämlich ein Mitsingkonzert. Hier treten unsere Herren allerdings immer noch nicht in ihren Ornaten an, das nämlich ist erst mit der Proklamation erlaubt.

Jetzt noch ein ganz wichtiger Punkt:

Wie auch das Kölner Dreigestirn hat ein Veedelsdreigestirn eine Hofburg. Nur mit dem Unterschied, dass dort nicht komplett eingezogen wird. Es ist abr der Ort, an dem sich vor und nach den Auftritten während der Session alles abspielt. Vom An- und Auskleiden der Ornate bis zum letzten „ich habe Hunger“ des Tages, wird es für einige Wochen zum zweiten Zuhause.

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick geben und vielleicht sehen wir uns?

Es grüßen

Prinz Romeo I.
Bauer Joschi
Jungfrau Mia

Bis bald, eure Ramona

FlittardWas steht denn da am  Übergang von der Hubertusstraße zum Deichparkplatz, am Rande der Flittarder Rheinaue?Es is...
26/08/2026

Flittard

Was steht denn da am Übergang von der Hubertusstraße zum Deichparkplatz, am Rande der Flittarder Rheinaue?

Es ist die sogenannte Deich-Pegel- Säule. Auf der Suche nach dem Flittarder Boule Platz ( Hat einer von euch vielleicht aktuelle Fotos von diesem? Bitte gerne als Kommentar posten),sah ich diese Stele. Errichtet wurde sie wohl 1995 ( sieht für mich eigentlich älter aus).
Der Anlass war eine Gedenkfeier, zu 100 Jahre Hochwasserschutz in Flittard. Im Jahr 1895 hatte man mit diesem in Flittard begonnen. Es wurde ein Deich errichtet, der heute nur wenige Meter von der Stele entfernt verläuft. Über eine Treppe gelangt man hinauf.

Die Stele zeigt mittels Metallplatten Hochwassermarkierungen an. Die Inschrift markiert die historische Überflutungs- bzw. Schutzgrenze sowie die geografische Zuordnung des Flittarder Rheinabschnitts.
Der eingemeisselte Text ist nicht mehr ganz so gut zu entziffern, benennt aber den Grund der Errichtung.

Der Deich in Alt Flittard schützt seine Bewohner übrigens bis zu einem Rheinpegel von 11,90 m.
Eine sehr schöne Ecke, zum spazieren gehen und etwas Historie zu erleben. Nur den Bouleplatz haben wir nicht gefunden, man kam da nicht weiter. Dennoch soll es ihn dort geben. Laut der Stadt Köln ist der Zugang dorthin am besten über Hubertusstraße 43 zu erreichen. Tja, nee! Aber immerhin haben wir die Pegel - Säule genau dort entdeckt. Auch nicht schlecht für einen Kurztrip ins rechtsrheinische Köln, an der Grenze zu Leverkusen.

Vor einigen Jahren hab ich euch bereits einmal über Alt Flittard berichtet. Vielleicht erinnert sich der ein oder andere Leser noch daran.








Hier die Antwort zur Rätselfrage Nr.2...Ronald.hat es sich damals genauer angesehen.
25/08/2026

Hier die Antwort zur Rätselfrage Nr.2...Ronald.hat es sich damals genauer angesehen.

Diese Frage haben sich bestimmt schon viele gestellt, wenn sie die Deutzer Brücke überquert haben. Die Antwort ist...

Rätselfrage Nr.2Wisst ihr was das ist?
25/08/2026

Rätselfrage Nr.2

Wisst ihr was das ist?

Uns BadekulturKünne mer uns dat noch vürstelle?Entspanne met aach Lück en einer Büdd? Han mer do hügg noch Freud dran? G...
22/08/2026

Uns Badekultur

Künne mer uns dat noch vürstelle?

Entspanne met aach Lück en einer Büdd? Han mer do hügg noch Freud dran? God, hüggzedags lige mer och av un an en enem Blubberbecke un et es jo och schön, wann mer jet avschlaffe kann. Nor met fremde Lück do setze, e Wingche geneeße un jet kimmele? Enä, et rüch doch luuter noh Chlor. Do han mer jet verlore, dat mih wie 1500 Johr kölsche Kultur wor, finge ich.

De Römer

Natörlich brahte de Römer die Kultur met. Ich wor 2017 en Xante. Do han ich dat Beld hee vun der Therme em Archäologische Park gemaht. Mer kann villleich nit vill erkenne, ävver wann mer op de Stege üvver die Aanlag geiht, kritt mer ene gode Endrock, wie dat domols gewäs sin muss. Mer wesse jo all, dat de Römer alle andere Kulture technisch üvverläge wore. Esu ene Raum zo beheize, dat mahte andere zo dä Zigg noch mem Füür meddem em Raum. En Rom hät mer et „Hypokaustum“ erfunge, ene Heizung för der Foßboddem.

Do woodt nit nor gebadt, der Liev geschrubb un entspannt. Enä, friseere, raseere, masseere gehürte selvsverständlich och dobei. Wann dat nit gereck hät, kunnt mer och klein Operatione maache looße. Gekoss hät dat och nit vill, et sollt jo för alle Lück sin - Zaldate un Päns kome sugar för lau eren.

Su en Therme wor bei uns do, wo bei uns an der Cäcilliestroß, ganz noh bei Zint Zizillie.

Em Meddelalder

Dat hät mer em Meddelalder esu beibehalde. God, hee en Kölle es dat Wesse, wie mer e Hypokaustum baut ov bedeent, verlore gegange. Su soße se evvens all en ener große Büdd. Et woodt ävver luuter noch zesamme gebadt. Mer kunnt, wann mer wollt, jet zo süffele un zo müffele dobei krige. Wie dat esu gewäs sin muss, dat han ich ens om Meddelaldermaat en der Burg Sazvey gesinn - löstig un frei. Tja, un dat mer do och medizinische Hölp kräge hät, wesse mer nit eesch, zickdäm mer der „Medicus“ gelese han.

Wann mer sich esu noh kütt, es och klor, dat die ein ov andere Trottoirschwalv do met Erfolg noh Kundschaff gesök hät. Ävver mer wor allgemein nit genant. Ene Italiener, der Poggio di Guccio Bracciolini, schriev 1417 an singe Fründ en Italie: „… Keine Posten bewahren Zugänge, keine Türen verschließen sie, keine Furcht des Unanständigen. … Doch binden die Männer eine Art von Schürzen vor, und die Weiber sind mit einem kleinen Gewande bekleidet, welches aber von oben bis in die Mitte, oder an der Seite ganz offen ist, so, dass weder Hals noch Brust, noch A**e, noch Schultern davon bedeckt werden. Sie liegen auch wohl zusammen und essen selbst im Bade von einer angerichteten, auf dem Wasser schwimmenden Tafel. …“.

Et Engk

Mer schödde villleich der Kopp, weil et bei uns hüggzedags normalerwies hygienisch un verschammp zogeiht un et Sennliche fählt. För uns hürt sich dat doch noh „Swingerclub“ aan, wat der Poggio do erläv hät un nit noh Badekultur, die mer och hee en Kölle geläv han. - Badehüüser kome am Anfang vum 16. Johrhundert ganz flöck us der Mod. Der Christopher Columbus hatt uns de Syphilis us Amerika metgebraht…

Stellt Üch vür, wie de Lück en hundert Johre op uns Aangewennde luure däte, en de Weetschaff op der Eck zo gonn, Kölsch zo drinke, zo schunkele, zo singe un villleich dobei noch zo bütze, wann mer jetz, för gesellig zo sin, nor noch esu Computer-Apps gebruche deit. Nit uszehalde, dat ich der komische Jeck vun 2126 sin soll. Do müsse mer gäge aangonn.

Mer müsse unbedingk de Weetschafte rette.

Mechel

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Unsere Badekultur

Können wir uns das noch vorstellen?

Entspannen mit acht Menschen in einem Bottich? Haben wir da noch Freude dran? Gut heutzutage liegen wir auch ab und an in einem Blubberbecken und es ist ja auch schön, wenn man etwas entspannen kann. Nur mit fremden Menschen dort sitzen, ein Weinchen genießen und dabei etwas essen? Nein, es riecht doch immer nach Chlor. Da haben wir etwas verloren, das mehr als 1500 Jahre kölsche Kultur war, finde ich.

Die Römer

Natürlich brachten die Römer diese Kultur mit. Ich war 2017 in Xanten. Dort habe ich dieses Bild hier von der Therme im Archäologischen Park gemacht. Man kann vielleicht nicht viel erkennen, aber wenn man auf den Stegen über die Anlage geht, bekommt man einen guten Eindruck, wie das damals gewesen sein muss. Wir wissen ja alle, dass die Römer allen anderen Kulturen technisch überlegen waren. So einen Raum zu beheizen, das machten andere zu dieser Zeit mit einem Feuer mitten im Raum. In Rom hat man das „Hypokaustum“ erfunden, eine Heizung für den Fußboden.

Tja und da wurde nicht nur gebadet und der Körper gewaschen und entspannt, nein, frisieren, rasieren, massieren gehörte selbstverständlich auch dazu. Wenn das nicht gereicht hat, konnte man auch kleine Operationen vornehmen lassen. Gekostet hat dies nicht viel. Es sollte ja für alle sein – Soldaten und Kinder kamen sogar umsonst herein.

Eine solche Therme befand sich in Köln an der Cäcilienstraße, ganz nah bei Sankt Cäcilien.

Im Mittelalter

Dies hat man auch im Mittelalter so beibehalten. Gut, hier in Köln ist das Wissen, wie man ein Hypokaustum baut oder bedient, verloren gegangen. So saßen sie eben alle in einem großen Bottich. Es wurde aber immer noch zusammen gebadet. Man konnte, wenn man wollte, etwas Essen und Getränke dazu bekommen. Wie das so gewesen sein muss, habe ich mal auf einem Mittelaltermarkt in der Burg Satzvey gesehen – lustig und frei. Tja, und dass man auch medizinische Hilfe bekommen hat, wissen wir nicht erst, seitdem wir den „Medicus“ gelesen haben.

Wenn man sich so nahe kommt, ist auch klar, dass die eine oder andere Dame aus dem Gewerbe dort mit Erfolg nach Kundschaft gesucht hat. Aber nicht nur das, es ging allgemein nicht prüde zu. Ein Italiener, Poggio di Guccio Bracciolini, schreibt 1417 an seinen Freund in Italien: „… Keine Posten bewahren Zugänge, keine Türen verschließen sie, keine Furcht des Unanständigen. … Doch binden die Männer eine Art von Schürzen vor, und die Weiber sind mit einem kleinen Gewande bekleidet, welches aber von oben bis in die Mitte, oder an der Seite ganz offen ist, so, dass weder Hals noch Brust, noch A**e, noch Schultern davon bedeckt werden. Sie liegen auch wohl zusammen und essen selbst im Bade von einer angerichteten, auf dem Wasser schwimmenden Tafel. …“.

Das Ende

Wir mögen den Kopf schütteln, weil bei uns heutzutage in der Regel hygienisch und verschämt zugeht und das Sinnliche fehlt. Für uns hört sich das doch nach „Swingerclub“ an, was Poggio dort erlebt hat und nicht nach Badekultur, die wir auch in Köln so gelebt haben. – Badehäuser kamen am Anfang des 16. Jahrhunderts ganz schnell aus der Mode. Christoph Columbus hatte uns die Syphilis aus Amerika mitgebracht…

Stellt Euch vor, wie die Menschen in 100 Jahren auf unsere Angewohnheit schauen würden, in die Kneipe auf der Ecke zu gehen, Kölsch zu trinken, zu schunkeln und vielleicht sogar noch zu bützen, wenn man jetzt, um gesellig zu sein, nur noch Computer-Apps benutzt. Nicht auszuhalten, dass ich der komische Verrückte von 2126 sein soll. Dagegen müssen wir angehen.

Wir müssen unbedingt die Kneipen retten.

Michael

Bleibt gesund und munter - und neugierig

Die Wolkenburg Unweit der Kirche, die euch Ramona jüngst vorgestellt hat, am Mauritiussteinweg, befindet sich eines der ...
21/08/2026

Die Wolkenburg

Unweit der Kirche, die euch Ramona jüngst vorgestellt hat, am Mauritiussteinweg, befindet sich eines der letzten erhaltenen barocken Großbauten in der Kölner Innenstadt.

Die Ursprungsgeschichte der Wolkenburg reicht zurück ins 12.Jahrhundert.
Vor der alten römischen Stadtmauer, errichtete der Kölner Erzbischof Arnold I. zwischen 1134 u.1141 das Kloster an St. Mauritius. Dort wurden zunächst Benediktinerinnen aus Rolandswerth, dem heutigen Nonnenwerth untergebracht.
Ein Teil der klösterlichen Geschichte verbleibt im Dunkel der Zeit. Dies alles hier zu beschreiben würde den Rahmen sprengen.
Fakt ist, das Kloster wurde unter Napoleon 1802 aufgehoben.

Später zogen statt Nonnen, Brüder der Alexianer in das Kloster ein. Diese blieben dort bis 1900.

Aber......das was wir heute dort sehen, hat seinen Ursprung erst Mitte des 18.Jahrhunderts. Dauerte die Zeit des Barock Baustils doch nur von 1600-1750.
So ist die unter Denkmalschutz gestellte "Wolkenburg" erst 1734 errichtet worden. Besonders schön finde ich das Eingangstor/ Portal.

Doch bevor die Wolkenburg zu dieser wurde, sollte es noch dauern. Da kamen auch noch zwei Weltkriege, die vor allem im letzten WK2 erhebliche Schäden anrichteten.
Der Kölner Männer Gesangsverein übernahm nach dem Krieg das zerstörte Gebäude von der Stadt Köln. Diese hatte allerdings verlangt, sie müssten es wieder originalgetreu aufbauen.

Gesagt- getan!

Der Männergesangverein konnte 1960 erfolgreich den Wiederaufbau abschließen und fortan wurde das ehemalige Kloster bzw. was davon übrig war, zu Haus Wolkenburg.
Mittlerweile ist es neben der bekannten KMGV-Bühnenspielgemeinschaft „Cäcilia Wolkenburg“ (bekannt für das jährliche Kölner Musical „Divertissementchen“ / „et Zillche“) auch für viele andere Großveranstaltungen zur liebgewonnenen Eventlocation geworden.

Habt ihr schon einmal in der Wolkenburg gefeiert oder die Divertissememtchen angesehen?











Et Kapelche Das ist auch die Bezeichnung dieser Zeichnung von Sybille Hübener.Aber was steckt dahinter?Die ehemalige Klo...
20/08/2026

Et Kapelche

Das ist auch die Bezeichnung dieser Zeichnung von Sybille Hübener.

Aber was steckt dahinter?

Die ehemalige Klosterkapelle an der Holsteinstraße in Köln-Mülheim ist heute als Et Kapellche e.V. bekannt. Sie war früher ein sakraler Ort der Andacht. Nachdem die Patres Redemptoristen ausgezogen waren, sollte das Kloster nebst Kapelle komplett abgerissen werden. Es wurde eine Bürgerinitiative gegründet, die dies verhindert hat. Durch einen eingetragenen Verein schaffte es diese Kapellengemeinschaft, ihre Kapelle zu erhalten.
Heute ist es ein lebendiger Veedelstreffpunkt, wo viele Veranstaltungen stattfinden.

​Schön getroffen hat Sybille Hübener die Kapelle aus dem Jahr 1967. Sicher auch zur Freude der ehemaligen Patres, die ihr Kloster 2014 mangels Nachwuchs, notgedrungen aufgeben mussten. Die GAG hatte es gekauft; der Wohnungsbau vor der Kapelle ist durchaus gelungen. Sicher ist auch den neuen Anwohnern ihr „Kapellchen“ ans Herz gewachsen, denn es bietet viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung sowie z.B.Kurse in Erster Hilfe. Unlängst fand dort ein besonders schönes Barockkonzert statt.

​Eine Umnutzung eines ehemals sakralen Baus, die allen gerecht wird – ein Abriss wäre eine Schande gewesen. Danke der Initiative „Et Kapellchen muss blieve!“
​Die Nutzung der Kapellenzeichnung (Motiv) erfolgt mit freundlicher Genehmigung von Sybille Hübener, Atelier am Kirschgarten:
https://www.instagram.com/am_kirschgarten/

​Sybille Hübener ist Illustratorin. Ihr Schwerpunkt liegt bei lebensnahen Porträts und der Darstellung des menschlichen Miteinanders. Ab und zu zeichnet sie aber auch gerne Gebäude mit einer besonderen Persönlichkeit.

​Wusstet ihr eigentlich vom Kloster in Mülheim, oder hört ihr das heute auch zum ersten Mal? Besonders lange hat es ja nicht existiert. Es lag zwischen dem alten Friedhof (katholischer Friedhof) und dem Spielplatz Sonderburger Straße.
Das Kapellchen gehörte dazu, war eine feste Einrichtung und Anlaufstelle für die Menschen aus dem Veedel. Heute ist sie es mehr denn je.






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