23/07/2026
Mein Ausflug zu den Alpakas
Ich bin Lia und wer mich kennt, weiß, wie sehr ich Tiere liebe. Als ich während meiner Ausbildung bei der DümmerWeserLand Touristik von den geführten Alpakawanderungen hörte, war ich sofort begeistert. Da außerdem Muttertag vor der Tür stand, schenkte ich meiner Mama ganz selbstlos einen Gutschein für eine Alpakawanderung. Um dieses unvergessliche Erlebnis geht es heute.
Die Anreise zum Alpakahof-Strange / RunningBear Alpakas und Lamas dauerte von Diepholz aus nur 30 Minuten. Trotzdem war ich ziemlich aufgeregt. Als wir ankamen, war die Aufregung aber sofort verflogen. Mit seinen bemoosten Dächern, den Blumen und der ruhigen Atmosphäre wirkte der Hof, als wäre die Zeit stehen geblieben – ein absoluter Urlaubstraum.
Herzlich begrüßt wurden wir von Isolde, die uns Spannendes über Alpakas und Lamas erzählte. So erfuhren wir unter anderem, dass beide Distanztiere sind und nicht gerne angefasst werden. Deshalb werden die Tiere nicht gestreichelt und Grasen ist während der Wanderung tabu.
Kurz darauf lernten wir unsere Begleiter kennen: Henry, Stormie, Lancelot, Willow und Valentin. Ich bekam Henry – ein pechschwarzes Alpaka mit jeder Menge Unsinn im Kopf.
Angeführt wurde die Gruppe von dem wunderschönen Lama Mares, das uns heldenhaft vor allen in Deutschland heimischen Pumas und Schlangen beschützte ;-). Man weiß schließlich nie, was hinter der nächsten Ecke lauert.
Die ersten Meter verliefen entspannt. Henry machte seinen Job als erstes Alpaka hinter Mares zunächst vorbildlich. Doch dann wurde ihm langweilig und plötzlich war jeder Grashalm und Strauch unglaublich spannend.
Aber nicht mit mir, verehrter Herr. Es begann ein kleines Duell: Immer wieder versuchte Henry mit den kreativsten Tricks an einen Bissen Grün zu kommen – mal zog es ihn zur Wiese, mal zu einem tief hängenden Ast. Am Ende stand es 1:0 für mich.
Meine Mama hatte mit Willow deutlich weniger Arbeit. Zurück auf dem Hof wartete bereits Hofkater Miepi auf Streicheleinheiten. Anschließend ließen wir den Vormittag bei Kaffee und Gebäck ausklingen.
Für mich war die Alpakawanderung ein voller Erfolg – vor allem wegen der vielen lustigen Momente zwischendurch.