VUSR Verband unabhängiger selbstständiger Reisebüros - Bundesverband e.V.

VUSR Verband unabhängiger selbstständiger Reisebüros - Bundesverband e.V. Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von VUSR Verband unabhängiger selbstständiger Reisebüros - Bundesverband e.V., Waldemeistraße 3, Iserlohn.

Förderung der Outgoing-Touristik und die Vertretung der Interessen der in diesem Bereich tätigen Unternehmen und Personen in gewerblichen, politischen, wirtschaftlichen, beruflichen und rechtlichen Belangen.

Gemeinsam mit unserem VUSR e.V.-Mitglied Armin Becker vom Reisezentrum Becker traf sich unsere 1. Vorsitzende zu einem i...
18/06/2026

Gemeinsam mit unserem VUSR e.V.-Mitglied Armin Becker vom Reisezentrum Becker traf sich unsere 1. Vorsitzende zu einem intensiven Austausch mit dem neuen CSO DERTOUR Deutschland, Dr. Georg Welbers. Im Mittelpunkt standen die aktuelle Vertriebssituation sowie die Anliegen der inhabergeführten Reisebüros.

Lesen Sie hier den persönlichen Bericht über ein offenes Gespräch, wichtige Begegnungen und die Werte, für die der VUSR e.V. steht.

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"In der vergangenen Woche hatte ich die Gelegenheit, mich mit dem neuen CSO DERTOUR Deutschland, Dr. Georg Wellbers, zu treffen. Diesen Termin hatte ich bereits lange im Voraus vereinbart und unser VUSR e.V.-Mitglied Armin Becker vom Reisezentrum Becker gebeten, mich dabei zu begleiten.

Unser erstes Gespräch fand im Reisezentrum Becker statt. Über zwei Stunden haben wir intensiv über die aktuelle Situation im Vertrieb der DERTOUR sowie über die Perspektiven der Reisebüros gesprochen und unsere Sichtweisen ausgetauscht.

Anschließend fuhren wir gemeinsam nach Frankfurt in die Zentrale der DERTOUR. Dort trafen wir unter anderem , , und – zu unserer ganz besonderen Freude – .

Dr. Georg Welbers und Melanie Gerhardt stehen für mich für Offenheit, Verlässlichkeit und einen sachorientierten Umgang miteinander. Sie betrachten Themen mit Blick auf Lösungen und nicht auf Personen – eine Haltung, die ich sehr schätze.

Ich hoffe, dass wir allen Beteiligten deutlich machen konnten, wofür der VUSR e.V. steht: für einen offenen Dialog, konstruktive Zusammenarbeit und das gemeinsame Ziel, die Interessen der Reiseveranstalter und der selbstständigen Reisebüros miteinander zu verbinden.

Ich denke, das ist uns gelungen. Die Zukunft wird zeigen, welche Impulse aus diesem Austausch entstehen und wie sich die Zusammenarbeit weiterentwickelt. Ich freue mich auf die kommenden Gespräche und bedanke mich ausdrücklich bei allen Beteiligten für die herzliche Gastfreundschaft.

Unsere erste Vorsitzende des VUSR e V.  - Bundesverbandes hatte die Gelegenheit, die neue DUS Rhein Lounge am Flughafen ...
18/06/2026

Unsere erste Vorsitzende des VUSR e V. - Bundesverbandes hatte die Gelegenheit, die neue DUS Rhein Lounge am Flughafen Düsseldorf zu besuchen.

Die moderne Gestaltung, die angenehme Atmosphäre und die großzügige Terrasse mit Blick auf das Vorfeld haben Sie und die Kollegin besonders beeindruckt. Hier ist ein Ort entstanden, an dem Reisende ihre Zeit vor dem Abflug entspannt genießen können.

Besonders gefreut hat sie der persönliche Austausch mit
, Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf, CEO sowie und vom Lounge-Management. Solche Begegnungen zeigen, wie wichtig der Dialog und die Zusammenarbeit für die Weiterentwicklung des Tourismus und des Standorts Düsseldorf sind.

Unser herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die dieses gelungene Projekt möglich gemacht haben. Wir wünschen der DUS Rhein Lounge viel Erfolg und ihren Gästen einen entspannten und angenehmen Start in ihre Reise.

Wer diesen eindrucksvollen Auftakt einer Reise selbst erleben möchte, findet weitere Informationen unter folgendem Link.

https://www.dus.com/de-de/informieren/lounges/dus-rhein-lounge

"Die Branche zahlt, das Ministerium bestimmt und die Interessenvertretung schweigt.“Mit deutlichen Worten kommentiert un...
15/06/2026

"Die Branche zahlt, das Ministerium bestimmt und die Interessenvertretung schweigt.“

Mit deutlichen Worten kommentiert unsere 1. Vorsitzende, Marija Linnhoff, das heute bekannt gewordene Urteil des Kammergerichts Berlin zum DRSF. Warum aus ihrer Sicht jetzt der Zeitpunkt für einen grundlegenden Neustart gekommen ist, lesen Sie in ihrem Statement:

"DRSF-Urteil zeigt Versagen des DRV – die Aufsicht des Bundesjustizministeriums muss beendet werden"

Ich habe das Urteil des Kammergerichts Berlin mit großem Unverständnis zur Kenntnis genommen. Für mich geht es längst nicht mehr nur um die Frage der Doppelbelastung, sondern um ein System, das die Reisebranche spaltet und in dem niemand den Mut hat, der Politik entschlossen entgegenzutreten.

Ich frage mich ernsthaft: Wie lange sollen Reiseveranstalter und ihre eigenen Interessenvertreter noch gegeneinander vor Gericht stehen? Wer vertritt eigentlich noch konsequent die Interessen unserer Branche?

Der Deutscher Reisesicherungsfonds GmbH (DRSF) wird ausschließlich aus Beiträgen der Reiseveranstalter finanziert. Gleichzeitig bestimmt das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz als Aufsichtsbehörde maßgeblich die Richtung des Fonds. Für mich ist das eine offensichtliche Interessenkollision.

Die Aufsicht des Bundesjustizministeriums muss beendet werden. Eine unabhängige Fachbehörde wie z.B. die BaFin wäre die richtige Instanz. Der Staat darf nicht gleichzeitig die Regeln schaffen, ihre Auslegung bestimmen und einen von der Branche finanzierten Fonds beaufsichtigen.

Besonders enttäuscht bin ich jedoch vom Deutscher Reiseverband (DRV).

Als Hauptgesellschafter des DRSF müsste er die Interessen seiner Mitglieder entschlossen vertreten. Stattdessen entsteht der Eindruck, dass er sich den Vorgaben des Bundesjustizministeriums unterordnet – selbst dann, wenn diese den eigenen Mitgliedern wirtschaftlich schaden. Das ist ein Versagen der Interessenvertretung.

Warum duckt sich die Branche weg? Warum wird nicht endlich klar Position bezogen? Ein Verband ist dazu da, seine Mitglieder gegenüber der Politik zu vertreten – nicht politische Vorgaben zulasten seiner Mitglieder zu begleiten.

Auch die Argumentation des Gerichts überzeugt mich nicht. Wenn es angeblich nur um den Aufbau eines Zielkapitals ging und nicht um die Absicherung einzelner Reisen, warum werden dann Veranstalter belastet, die erst unterjährig fondspflichtig werden oder deren Reisen bereits anderweitig abgesichert waren?

Das eigentliche Problem ist also nicht Dertour und auch nicht der DRSF. Das eigentliche Problem ist ein System, in dem die Branche zahlt, das Bundesjustizministerium bestimmt und die eigene Interessenvertretung schweigt.

Ich fordere deshalb eine grundlegende Neuordnung des DRSF, den Wechsel der Aufsicht zur BaFin und endlich eine Interessenvertretung, die ihren Namen verdient.

Die Reisebranche braucht keine Interessenverwaltung, sondern einen Verband, der für seine Mitglieder kämpft. Wer schweigt, wenn Unternehmen zusätzlich wirtschaftlich belastet werden, erfüllt seinen Auftrag nicht. Die Reiseveranstalter haben etwas Besseres verdient.

🔴 Berlin. Hinter den Kulissen der Reisebranche.Was unsere Erste Vorsitzende in den vergangenen Tagen in Berlin erlebt un...
09/06/2026

🔴 Berlin. Hinter den Kulissen der Reisebranche.

Was unsere Erste Vorsitzende in den vergangenen Tagen in Berlin erlebt und erfahren hat, hat sie tief erschüttert.

In einem sehr persönlichen und schonungslos offenen Kommentar beschreibt sie ihre Eindrücke, stellt unbequeme Fragen und erklärt, warum sie gerade jetzt nicht schweigen will:

Wen es interessiert: Hier ihr persönlicher Bericht aus Berlin:

"Ich schreibe diese Zeilen aus Berlin 🇩🇪, weil ich mir etwas von der Seele schreiben muss. Sonst platze ich. 😡

Über 40 Jahre bin ich in dieser Branche. Ich dachte, ich hätte an Schlechtigkeit, Machtspielen und Intrigen schon alles erlebt. Ich habe mich geirrt. 😞

Das, was aktuell passiert, ist für mich das Allerletzte.

Primär ärgert mich ein Sachverhalt rund um den DRSF: Die DERTOUR Deutschland hat den DRSF aus eigenen Mitteln verklagt und gewonnen. ⚖️ Es ging um die Doppelzahlung zur Absicherung der Kundengelder.

Jetzt geht der DRSF auf Veranlassung des Bundesjustizministeriums gegen die DERTOUR vor – finanziert aus dem Vermögen des DRSF. 💰

Und wer gehört zu den größten Einzahlern dieses Fonds? Die DERTOUR.

Mit anderen Worten: Sie finanziert über ihre Beiträge mittelbar das Verfahren gegen sich selbst. 🤯 Unfassbar!

Das muss mir einmal jemand erklären.

Noch erschreckender finde ich aber etwas anderes: Das BMJV ist Aufsichtsbehörde für den DRSF – keine "Bestimmungsbehörde" für die Reisebranche. 🏛️ Trotzdem entsteht bei mir der Eindruck, dass die Gesellschafter nur noch mit den Hacken schlagen, wenn aus dem BMJV etwas vorgegeben wird.

Und noch schlimmer: Sie lassen offenbar alles zu.

Warum? 🤔

Aus Angst vor persönlicher Haftung? Aus Angst davor, dass frühere Entscheidungen aufgearbeitet werden? Oder weil an den Vorwürfen doch mehr dran ist, als viele wahrhaben wollen?

Wenn Zusammenhalt nur noch daraus besteht, dass alle schweigen, damit die gemeinsame Leiche im Keller nicht gefunden wird, dann ist das kein Zusammenhalt. Dann ist das eine Schicksalsgemeinschaft aus Angst. ⚠️

Fast eine Milliarde (!) Euro liegen im DRSF. Dieses Geld gehört nicht dem Staat. Es sind keine Steuergelder. Es gehört der Tourismuswirtschaft. ✈️

Und noch etwas hätte ich nie gedacht: Ich habe die über viele Jahre sehr kritisch gesehen. Heute bin ich fast froh, mit ihr im Dialog zu sein. Denn angesichts dessen, was ich derzeit in anderen Teilen der Branche erlebe, erscheinen viele frühere Konflikte plötzlich in einem völlig anderen Licht.

Und ja, Albin Loidl hat recht, wenn er sagt, er sei der bessere Präsident. Denn eines weiß ich heute ganz sicher: Ich hätte das, was offenbar von einem DRV-Präsidenten erwartet wird, niemals tun können.

Mit mir kann man streiten. Aber ich hätte niemals Vorgänge gedeckt oder mitgetragen, die ich für rechtswidrig oder kriminell halte. Auch hätte ich niemals gesagt "ich arbeite ehrenamtlich" und kassiere "hinten herum" Geld. Wenn das die Voraussetzung für ein solches Amt ist, dann war ich tatsächlich nie die Richtige dafür.

Und ich gebe zu: Ich hätte große Lust, das alles einmal vollständig aufzuarbeiten. 📂

Ich werde meinen Mund nicht halten. 🎤 Denn es geht nicht um Posten oder Eitelkeiten. Es geht um die Zukunft einer ganzen Branche – und die ist zu wichtig für Angst, Machtspiele und Schweigen".

500-Euro-Flugreisen werden zur Ausnahme – der VUSR fordert neue Perspektiven für UrlauberWer glaubt, günstige Flugreisen...
05/06/2026

500-Euro-Flugreisen werden zur Ausnahme – der VUSR fordert neue Perspektiven für Urlauber

Wer glaubt, günstige Flugreisen würden bald wieder zur Regel, dürfte enttäuscht werden. Der VUSR plädiert deshalb für mehr Aufmerksamkeit für Bahn-, Bus- und Eigenanreisen sowie für eine stärkere Einbindung der Reisebüros bei der Beratung. Warum Mobilitätsalternativen künftig wichtiger werden und welche Forderungen der Verband an Politik und Branche richtet, lesen Sie in unserer aktuellen Pressemitteilung.

https://vusr.de/news/vusr-flugreisen-bleiben-teuer-alternativen-staerken

Gedanken unserer ersten Vorsitzenden auf dem Weg nach Berlin  😉🚆🇩🇪 Auf dem Weg nach Berlin. Ins Herz der Macht.Sitze im ...
04/06/2026

Gedanken unserer ersten Vorsitzenden auf dem Weg nach Berlin 😉

🚆🇩🇪 Auf dem Weg nach Berlin. Ins Herz der Macht.

Sitze im Zug hänge wegen Feuerwehreinsatz auf der Strecke zwischen Wolfsburg und Berlin fest.😞

Schaue mir gerade die Kommunikation der vergangenen Monate rund um den neuen DRV-Präsidenten an, mir fällt auf, wie stark über Nähe, Kontakte und Begegnungen gesprochen bzw. berichtet wird – und über konkrete Ergebnisse? Nix!

📸 Auch ich könnte jeden Tag Fotos posten. Mit Abgeordneten. Mit Entscheidern. Mit Verbandsvertretern. Mit Menschen, die man kennt. (Davon gibt es genug. Ein paar Beispiele füge ich bei. Bei Bedarf gibt es gerne mehr 😉 )

❌ Aber ein Foto ist kein Einfluss.
🤝 Ein Händedruck ist kein politischer Erfolg.

📱 Und eine Social-Media-Kampagne ersetzt keine Ergebnisse.
Genau deshalb stört mich das "verlogene" Marketing des . Da werden Bilder produziert, Netzwerke inszeniert und Nähe zur Politik suggeriert. Doch die entscheidende Frage bleibt:
👉 Was wurde konkret erreicht?

Denn am Ende zählen keine Selfies, keine Shake-hands-Momente und keine Hochglanz-Posts.

🏛️ Am Ende zählen politische Entscheidungen und messbare Verbesserungen für die Reisewirtschaft.

Die vorletzte Sitzungswoche des Deutschen Bundestages beginnt erst am Montag. Die wichtigen Gespräche finden jedoch oft vorher statt – im kleinen Kreis, abseits der Kameras und ohne Social-Media-Begleitung.

☕️ Berlin ist nicht nur der Ort der offiziellen Termine. Hier werden Positionen ausgetauscht, Mehrheiten vorbereitet und Entscheidungen beeinflusst. Oft dort, wo keine Fotografen dabei sind.

👀 Wir werden sehen, wer tatsächlich Einfluss hat und wer nur den Eindruck davon vermittelt.

⚖️ Wer Politik auf Fototermine reduziert, verwechselt Sichtbarkeit mit Wirksamkeit. Die kommenden Monate werden zeigen, wer wirklich etwas bewegt – und wer lediglich Marketing betreibt um sich in die Rente zu retten!

🇩🇪🚆🏛️

Lesenswerte Recherche!Gute Recherche des manager magazin  magazin –   und das nicht nur beim Thema Strom, sondern auch m...
03/06/2026

Lesenswerte Recherche!

Gute Recherche des manager magazin magazin – und das nicht nur beim Thema Strom, sondern auch mit Blick auf die Reisebranche, wo der VUSR - Bundesverband seit Jahren ähnliche Fragen stellt.

"Wer Neutralität verkauft, sollte selbst höchste Transparenzstandards erfüllen. Genau daran bestehen bei Check24 zunehmend Zweifel. Seit 2017 werden keine vollständigen Geschäftszahlen mehr veröffentlicht, Ordnungsgelder in Millionenhöhe werden offenbar in Kauf genommen. Gleichzeitig tauchen eigene Produkte und Beteiligungen in Rankings und Empfehlungen weit vorne auf – ohne dass die dahinterliegenden Interessen für Verbraucher immer sofort erkennbar sind.

Der Vergleich den wir mit Wirecard ziehen, bezieht sich ausdrücklich nicht auf das Geschäftsmodell, wohl aber auf die Haltung zur Transparenz: Wer Marktteilnehmer bewertet, vergleicht und Empfehlungen ausspricht, darf sich selbst nicht der öffentlichen Kontrolle entziehen. Der VUSR kritisiert seit Jahren genau diese Intransparenz sowie mögliche Wettbewerbsverzerrungen und fordert die Offenlegung der gesetzlich vorgesehenen Finanzdaten.

Ein neutraler Vergleich sieht anders aus".








https://www.manager-magazin.de/unternehmen/tech/check24-draengt-mit-eigenem-produkt-in-strommarkt-kann-sich-das-vergleichsportal-das-leisten-a-628ea165-6fbe-47e4-9027-849e99025967?sara_ref=re-so-wa-sh

Kommentar unserer Vorsitzenden Marija Linnhoff zu Aussagen auf dem  heutigen DRV-Reisevertriebstag i.S. AIDA - Urteil:Ma...
02/06/2026

Kommentar unserer Vorsitzenden Marija Linnhoff zu Aussagen auf dem heutigen DRV-Reisevertriebstag i.S. AIDA - Urteil:

Man kann über das AIDA-Urteil diskutieren.

Man kann es kritisieren.

Man kann sogar versuchen, es wegzuerklären.

Aber man kann nicht ernsthaft behaupten, dieses Verfahren habe nichts mit dem Handelsvertretermodell zu tun.

https://vusr.de/news/2026-06_25-05-22-handelsvertretermodell-reisebuero-aida-urteil

📌 Gedanken zum Sonntag🤔 Während in unserer Branche oft über Nebenschauplätze diskutiert wird, geraten die wirklich entsc...
31/05/2026

📌 Gedanken zum Sonntag

🤔 Während in unserer Branche oft über Nebenschauplätze diskutiert wird, geraten die wirklich entscheidenden Herausforderungen immer stärker aus dem Blickfeld.

⚠️ Die Zukunft vieler Reisebüros, notwendige Reformen und die Frage, wie wir den Vertrieb von morgen gestalten, verdienen deutlich mehr Aufmerksamkeit als persönliche Befindlichkeiten, Symbolpolitik oder vermeidbare Grabenkämpfe.

💬 Unsere erste Vorsitzende schildert in ihrem aktuellen Kommentar sehr persönlich, warum sie diese Entwicklung zunehmend beschäftigt, weshalb sie Kraft kostet – und warum gerade jetzt Ehrlichkeit, Mut und Veränderungsbereitschaft gefragt sind.

🚀 Denn nur wer die Realität anerkennt, kann Lösungen entwickeln und Zukunft gestalten.

➡️ Hier kommt der vollständige Kommentar:

"Diese beiden Bilder liegen gerade einmal fünf Tage auseinander.

Wer genau hinschaut, erkennt nicht nur eine äußere Veränderung. Er erkennt, was echte Interessenvertretung kostet. Was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und nicht den einfachen Weg zu gehen. Aber auch Lebensfreude, Spaß.

Wer glaubt, Lobbyarbeit bestehe aus Empfängen, Fotos mit prominenten Politikern, Hashtags und höflichen Schulterklopfern, hat nie erlebt, was es bedeutet, konsequent für die Interessen einer Branche einzustehen.

Meine Art der Lobbyarbeit ist nicht die bequeme Variante. Sie besteht nicht darin, jedem nach dem Mund zu reden oder sich mit den Mächtigen gutzustellen. Sie besteht darin, Missstände anzusprechen, unbequeme Fragen zu stellen und dort nachzuhaken, wo andere lieber wegschauen.

Das kostet Kraft. Es kostet Zeit. Es kostet Nerven. Und es macht nicht immer Freunde.

Eine Wahrheit beschäftigt mich derzeit besonders. Sie kostet mich Kraft, sie schmerzt mich und sie ist einer der Hauptgründe, warum ich nicht schweigen werde.

Wir stehen vor tiefgreifenden Veränderungen in unserer Branche. Viele Unternehmen werden diese Entwicklung nicht überstehen. Das ist keine Provokation und keine Schwarzmalerei. Es ist eine Einschätzung, die auf Entwicklungen, Zahlen und Fakten basiert.

Was mich irritiert: Diese Realität wird öffentlich noch immer bestritten. Von gewerbepolitischen Mitbewerbern, von Teilen der Veranstalter und von Menschen, die hinter verschlossenen Türen längst anders sprechen als vor Mikrofonen und Kameras.

Hinter vorgehaltener Hand wird offen über Herausforderungen, Risiken und notwendige Veränderungen gesprochen. Öffentlich wird dagegen oft der Eindruck vermittelt, als sei alles im Wesentlichen in Ordnung.

Genau das halte ich für "skrupellos".

Jetzt ist die Zeit für Ehrlichkeit. Jetzt müssen wir offen aussprechen, was auf die Branche zukommt. Nicht um Angst zu verbreiten, sondern um Lösungen zu entwickeln. Denn nur wer die Realität anerkennt, kann Verantwortung übernehmen und tragfähige Alternativen schaffen.

Der Handelsvertreterstatus hatte über Jahrzehnte seine Berechtigung. Aber Märkte verändern sich. Kunden verändern sich. Geschäftsmodelle verändern sich. Deshalb dürfen wir nicht so tun, als könnten die Antworten von gestern die Probleme von morgen lösen.

Leidenschaft bedeutet nicht nur, seinen Beruf zu lieben. Leidenschaft bedeutet auch Mut – den Mut zu haben, Missstände klar zu benennen, selbst dann, wenn es unbequem wird.

Vielleicht würde auch unserer Politik etwas mehr davon guttun. Statt ständig zu streiten und den Blick auf die nächste Wiederwahl zu richten, wäre es wichtiger, Probleme tatsächlich zu lösen. Wer nur darauf bedacht ist, keinen Ärger zu bekommen, wird notwendige Reformen niemals durchsetzen.

Deshalb: Die Zeit der Schönfärberei ist vorbei. Jetzt braucht es Ehrlichkeit, Mut und die Bereitschaft, Veränderungen anzustoßen. Jetzt!"



SAVE THE DATE - 02.06.2026
20/05/2026

SAVE THE DATE - 02.06.2026

SAVE THE DATE!

Wenn Branchenstimme auf Klartext trifft: Beim eniyan Talk am 02.06.2026 ist der VUSR zu Gast – vertreten durch Marija Linnhoff, eine der prägendsten Stimmen der Reisebranche.

Nach einer viel diskutierten Jahrestagung, bei der Themen wie politische Regulierung, Zusammenhalt der Branche und die Zukunft unabhängiger Reisebüros im Fokus standen, wird es spannend:
Wie positioniert sich der VUSR aktuell?
Welche Herausforderungen bewegen den Mittelstand wirklich?
Und warum fordert der Verband mehr gemeinsame Stärke innerhalb der Touristik?

Ein Talk über Haltung, Veränderung und die Zukunft der Branche. 🎙️

Adresse

Waldemeistraße 3
Iserlohn
58636

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Montag 10:00 - 15:00
Dienstag 10:00 - 15:00
Mittwoch 10:00 - 15:00
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