22/09/2017
Guadeloupe ist bei dem Hurrikan MARIA relativ glimpflich davon gekommen.
Man kann sich den Schweiß von der Stirn wischen und sagen "nochmal halbwegs Glück gehabt".
Nachstehend findet Ihr die Pressemeldung des Comité du Tourisme des Îles de Guadeloupe bezüglich des Hurrikans MARIA,
Guadeloupe nach dem Hurrikan MARIA
Stuttgart, 22.09.2017 - Mit Stufe 5 und Windgeschwindigkeiten von knapp 280 km/h hat der Hurrikan Maria auf den Inseln von Guadeloupe am 19. September gewütet. Einer ersten vorläufigen Bilanz zufolge sind die Inseln Marie Galante, Les Saintes sowie der Süden der Inselhälfte Basse-Terre verstärkt betroffen. Hurrikan Maria blieb 12 Stunden auf Guadeloupe, bevor er in Richtung Nord-Westen weitergezogen ist.
Nach letzter Meldung sind leider zwei Todesopfer und zwei Vermisste zu beklagen. Bei den Todes-opfern handelt es sich um zwei Personen, die nach dem Hurrikan die Sicherheitsvorschriften nicht beachtet haben und zu früh nach draußen gegangen sind. Bei den zwei Vermissten handelt es sich um die Besatzung eines Fischerbootes aus Guyana, das vor der Küste Guadeloupes gekentert ist.
Die Schäden in der Natur sind sichtbar, halten sich jedoch in Grenzen. Die große Menge an Regen, die der Hurrikan mit sich führte, hat zu Überschwemmungen vorwiegend in den Städten Pointe-à-Pitre, Les Abymes und Basse-Terre geführt. Das Wasser fließt jetzt schnell wieder ab. Vereinzelte Privat-häuser haben ihre Dächer verloren, jedoch halten sich diese Schäden ebenfalls in Grenzen. Die öffentlichen Gebäude blieben weitgehend unbeschädigt.
Alle wichtigen Straßen sind wieder passierbar. Durch die starke Brandung haben ein paar Strände gelitten, aber die Räumungsarbeiten laufen auch dort auf Hochtouren. Das wirtschaftliche Leben beginnt langsam wieder.
Der internationale Flughafen „Pôle Caraibes“ ist seit Mittwoch, 20.09. wieder geöffnet. Alle Flüge wurden wie geplant abgefertigt. Die Fährverbindungen zwischen den Inseln sind seit Donnerstag, den 21.09. wieder in Betrieb.
Ein paar Hotels hatten, wie jedes Jahr, turnusgemäß geschlossen. Die anderen Hotels haben sich vorbildlich um ihre Gäste gekümmert. Abgesehen davon, dass die Hotelstrände teilweise noch verschmutzt sind, sind bis jetzt keine großen Schäden an den Gebäuden gemeldet worden.
Inselhälfte Basse-Terre
- Langley Hotel Fort Royal in Deshaies: Keine größeren Schäden. Das Meer ist noch aufgewühlt, der Strand wird in den nächsten Tag wieder zugänglich sein.
- Le Jardin Malanga in Trois Rivières: Turnussgemäß geschlossen, keine größeren Schäden.
Inselhälfte Grande-Terre
- Hotel Bwa Chik in St. Francois: keine größeren Schäden
- Hotel Le Manganao in St. Francois: keine größeren Schäden
- Residence Le Vallon in St. Francois: keine größeren Schäden
- Hotel Karibéa in Gosier: keine größeren Schäden
- Residence Turquoise in Gosier: keine größeren Schäden
- Hotel La Creole Beach Resort & Spa in Gosier: Keine größeren Schäden. Das Meer ist noch aufgewühlt, der Strand wird in den nächsten Tag wieder zugänglich sein.
- Hotel Auberge de la Vieille Tour in Gosier: Keine größeren Schäden. Das Meer ist noch aufgewühlt, der Strand wird in den nächsten Tag wieder zugänglich sein.
- Hotel La Toubana & Villas in St. Anne: Wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Keine größeren Schäden. Wiedereröffnung wie geplant am 29.10.
- Hotel le Relais du Moulin in St. Anne. Turnusgemäß geschlossen. Keine größeren Schäden. Wiedereröffnung wie geplant am 06.10.
Wir in der Karibik sind sturmerprobt. Die Menschen packen mit an. Die Natur gewinnt schnell die Oberhand und der Wiederaufbau lässt nie lange auf sich warten. Die Inseln von Guadeloupe werden für die nächste Wintersaison 2017/2018 bereit sein, Gäste zu empfangen.
Unsere Anteilnahme und Solidarität gelten allen Karibischen Inseln, die vom Hurrikan MARIA betroffen worden sind.