Bergbaumuseum Mechernich

Bergbaumuseum Mechernich Herzlich willkommen im Bergbaumuseum Mechernich

Auf dieser Seite bieten wir Ihnen Informationen über unser Angebot, über die Geschichte Mechernichs, über das Besucherbergwerk Grube Günnersdorf, über den Wegverlauf der bergbauhistorischen Wanderung, über Höhepunkte des laufenden und des Vorjahres und über aktuelle Ausstellungen sowie besondere Themen.

26/07/2026

Sommerferien-Tipp 1/6 ☀⛏️👪
Erfrischende 8 Grad - auch im Sommer! Die Grube Günnersdorf in Mechernich ist im Sommer eine angenehme Abkühlung unter der Erde.

Im Bergbaumuseum bekommt ihr spannende Einblicke und alle Infos über die Geologie und Geschichte der Region. Wie viele Menschen haben hier früher gearbeitet? Und wie haben sich die Bergleute begrüßt? Ratet doch gerne mal in den Kommentaren. ⬇️

Kinder können die dunklen Gänge bei einer abenteuerlichen Schatzsuche mit der Taschenlampe erkunden. Hier klettert ihr teilweise auch über Leitern und findet vielleicht sogar die versteckte Schatztruhe. 🪙

Mehr Infos gibt es hier: https://www.bergbaumuseum-mechernich.de/

Nah dran. Weit weg! Die Nordeifel.

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24/06/2026

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Wer braucht eine Abkühlung? Bei uns unter Tage sind es ganzjährig 8-9°C. Kommt gerne mit nach unter Tage im Rahmen unser...
20/06/2026

Wer braucht eine Abkühlung? Bei uns unter Tage sind es ganzjährig 8-9°C.
Kommt gerne mit nach unter Tage im Rahmen unserer Führungen und kühlt euch ab....nehmt aber bitte eine Jacke oder einen Pullover mit 😊🥶⚒️

Glück auf, euer Bergbaumuseum Mechernich ⚒️

Die Bergmannstracht / BerghabitIn Mechernich gehören Kumpel in Bermannstracht zwar nicht mehr zum täglichen Bild, aber z...
22/05/2026

Die Bergmannstracht / Berghabit

In Mechernich gehören Kumpel in Bermannstracht zwar nicht mehr zum täglichen Bild, aber zumindest wird auch weiterhin das Bergfest der Bergkapelle gefeiert und die Musiker bieten Ihr Können in Bergmannstracht dar.
Aber was ist die Bergmannstracht überhaupt und welche Bedeutung hat sie?

Ganz pauschal kann man das zwar nicht beantworten, da sich der Berghabit von Revier zu Revier unterscheidet, aber es gibt durchaus einige Parallelen.

Oft handelt es sich um eine schwarze Uniformjacke (Bergkittel) aus schwarzem Tuch/Stoff. Schwarz, da sie an die Dunkelheit in den Stollen und Schächten unter Tage erinnern soll. Im Erzbergbau oft mit goldenen Knöpfen, die die Sonne und das Licht symbolisieren sollten. Auf den goldenen Knöpfen befand sich eine Prägung in Form von Schlägel und Eisen. In der ursprünglichen Form bestand die Jacke oft aus 29 Knöpfen. Auch diese Zahl ist nicht zufällig entstanden, sondern war ein gewollter Bezug zur heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute, die der Sage nach 29 Jahre alt wurde.

Um die Dreifaltigkeit zum Ausdruck zu bringen, ließ man die oberen drei Knöpf offen, denn die heilige Barbara starb, weil sie zum Christentum übergetreten war und sich weigerte, den christlichen Glauben wieder abzulegen und daher ist auch meist der Turm in der Darstellung der hl. Barbara mit drei Fensterreihen dargestellt.

Die jeweils fünf, manchmal sechs Knöpfe links und rechts neben der Mittelreihe symbolisieren die vielen Taschen, die die Bergleute brauchten, um ihr Gezähe, Messer etc. unterzubringen (und ja, diejenigen, die sich die Mühe gemacht haben und die Anzahl der Knöpfe der Bergmannstrachten auf unseren Bildern nachzuzählen, die hier in Mechernich getragenen Bergmannstrachten weichen zahlenmäßig von den 29 Knöpfen ab 🤭).

An den Ärmeln des Bergkittels, direkt unterhalb der Schultern, befinden sich schwarze Fransen. Diese erinnern an die Dochte, die man für den Betrieb der Froschlampen benötigte und die Zündschnüre zum Schießen unter Tage.

Auf den Schultern liegt der Schulterkragen als Andeutung der damaligen Pelerine, eine Art Schutzmantel oder Umhang, den man zum Schutz über der Kleidung trug.
Dieser wird im Berghabit oft mit 9 Spitzen dargestellt. Auch diese sind keine Erfindung oder zufällig gewählt, sondern sind eine Anspielung auf die insgesamt 9 Jahre, die die hl. Barbara eingesperrt war.

Anhand der Kragenspiegel lassen sich Rückschlüsse auf das abgebaute Erz, aber auch auf den Rang bzw. Platz des Bergmanns in der Hierarchie ziehen.

So war teilweise ein Rand aus gezackter Linie für einen Steiger vorgesehen, gezackter Rand mit Eichenlaub und Eichel für den Fahrsteiger und wie beim Militär, je mehr Lametta, desto höher die Stellung.

Gleiches gilt für die Barte und das Häckel, welche in der Regel den Steigern vorbehalten waren und bei Bergparaden nicht von den einfachen Bergleuten getragen wurde.

Der Schachthut erinnert an die Kopfbedeckung unter Tage zum Schutz vor herabfallendem Gestein. Der Federwisch wurde tatsächlich unter Tage genutzt, um Sprenglöcher zu reinigen und fand sich sodann auch im Berghabit wieder.

Bleibt noch das Bergleder, auch A***hleder genannt. Unter Tage bei der Arbeit trugen die Bergleute das A***hleder, um sich selbst vor Kälte und Nässe, aber auch die Kleidung vor vorzeitiger Abnutzung zu schützen. So findet sich sogar im Steigerlied ein Hinweis auf das Bergleder ("Wir Bergleut sein's kreuzbrave Leut, denn wir tragen das Leder vor dem A***h bei der Nacht..."). Zum Berghabit wurden diese dann auch getragen, aber diese dann nur zum Berghabit, also sauber und ohne Gebrauchsspuren als Paradefahrleder.

Wir wünschen frohe Pfingsttage und ein herzliches Glück auf, euer Bergbaumuseum Mechernich.

Eigentlich ist Montag in unserem Bergbaumuseum  Ruhetag, aber Pfingsten haben wir für euch natürlich geöffnet und es fin...
22/05/2026

Eigentlich ist Montag in unserem Bergbaumuseum Ruhetag, aber Pfingsten haben wir für euch natürlich geöffnet und es finden Befahrungen unter Tage statt.

Ein herzliches Glück Auf, euer Bergbaumuseum Mechernich ⚒️ ⚒️ ⚒️

Wir wünschen euch frohe Ostertage 🥚🪺🐇Mit einem herzlichen Glück Auf⚒️, euer Bergbaumuseum Mechernich ⚒️
03/04/2026

Wir wünschen euch frohe Ostertage 🥚🪺🐇

Mit einem herzlichen Glück Auf⚒️, euer Bergbaumuseum Mechernich ⚒️

Nach einem arbeitsreichen und erfolgreichen Jahr 2025 traf sich das Team des Bergbaumuseums im Treffpunkt in Mechernich ...
21/03/2026

Nach einem arbeitsreichen und erfolgreichen Jahr 2025 traf sich das Team des Bergbaumuseums im Treffpunkt in Mechernich zu einem gemütlichen Beisammensein 🥘🥗🍻 Vielen Dank an alle fleißigen, ehrenamtlichen Helfer, die täglich bei allen anfallenden Arbeiten rund um das Bergbaumuseum über und unter Tage im Einsatz sind und auch vielen Dank an das Team vom Treffpunkt für die gute Bewirtung🥰👌
Glück Auf⚒️⚒️⚒️

Im Rahmen einer Führung unter Tage wurde ich kürzlich gefragt, warum denn die Grube Günnersdorf eben Günnersdorf heiße. ...
24/02/2026

Im Rahmen einer Führung unter Tage wurde ich kürzlich gefragt, warum denn die Grube Günnersdorf eben Günnersdorf heiße. Leider konnte ich die Frage nicht vollständig beantworten und bin daher auf die Suche gegangen….und fündig geworden.

Namensgeber war Sebastian Günnersdorf, der zu Beginn der 1780er Jahre als junger Mann von Prüm nach Kommern kam. Am 24.08.1783 heiratete er die minderjährige Christina Wachendorf, Tochter des 1780 bereits verstorbenen Gerichtsschreibers Johannes Wilhelm Wachendorf, kurz nach dem Tod ihrer Mutter im Jahr 1783.
Der Vater und Großvater von Christina hatten im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit und Stellung erheblichen Grundbesitz erworben und zusammengetragen, dessen Bewirtschaftung Sebastian Günnersdorf dann nach der Hochzeit mit Christina übernahm. Daher konnte er recht schnell den entsprechenden Eid leisten und wurde in den Nachbarschaftsverband aufgenommen.

Schon drei Jahre nach der Hochzeit beantragte Günnersdorf vor dem Berggericht der Reichsherrschaft Kommern die Genehmigung zum Bergbau ( diese Genehmigung nennt man Muthung) und erhielt zwei Berechtsame (nennt man auch Berggerechtigkeiten) auf dem Schafberg. Noch im gleichen Jahr kamen drei weitere Berechtsame hinzu, im Folgejahr schon 26 weitere und in der Folgezeit noch weitere. Insgesamt waren es über 200!

Seine Ehefrau Christina verstarb im Jahr 1800. Ein Jahr später heiratete Sebastian Günnersdorf erneut. Seine zweite Ehefrau trug ebenfalls den Vornamen Christina.

Ab dem Jahr 1794 besetzten die Franzosen das Rheinland und nach und nach führten diese auch ihre eigenen Verwaltungsstrukturen ein. So entstanden Verwaltungsbezirke, die Mairie genannt wurden ( so wird auch heute noch in kleineren Gemeinden das Rathaus in Frankreich bezeichnet „la mairie“ und der Bürgermeister ist „le maire“) und eine davon war die Mairie Kommern. Die Position des Maire erhielt zunächst Franz Alexander Abels, der im Jahr 1803 dann von Sebastian Günnersdorf abgelöst wurde.

Die Franzosen zogen im Jahr 1813 wieder aus dem Rheinland ab. Günnersdorf blieb bis 1813 Maire der Mairie Kommern und anschließend bis zum Jahr 1815 Bürgermeister von Kommern.

Während der französischen Besetzung des Rheinlandes erlebte auch das Bergrecht /der Bergbau erhebliche Veränderungen und alle Genehmigungen waren nun von französischer Seite zu erteilen.

Günnersdorf tat sich mit dem ehemaligen Vogt Kaspar Trimborn aus Bürvenich, dem Hauptmann von Hall aus Zülpich, dem Bonner Stadtrat Olligschläger und weiteren Beteiligten (Schunck, d´Artique und dem Generalsekretär Körffgen) zusammen und schlossen mehrere Gesellschaftsverträge. Kaiser Napoleon genehmigte die eingereichten Anträge im Jahr 1807. Günnersdorf war zwar nur ein Teilhaber von mehreren vorgenannten, aber zumindest für mehrere Konzessionen dann der Namensgeber.

Schlussendlich verlor Günnersdorf 1828 seine Positionen bezüglich der Mechernicher Bergwerkskonzessionen, übernahm dann jedoch noch die Konzession eines Eisenstein-Bergwerkes in Harzheim, dem er den Namen „Christina“ gab (wie seine beiden Ehefrauen).
Der Name Günnersdorf blieb aber auch weiterhin in Mechernich bestehen.
Eine viel detailliertere Darstellung befindet sich im Stadtarchiv, erarbeitet von Norbert Leduc, die meine offenen Fragen vollständig beantworten konnte und die ich zusammengefasst hier eben gerne teilen möchte.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein herzliches Glück Auf ⚒️ ⚒️ ⚒️

Wir danken allen Teilnehmern der Silvesterwanderung, es war schön mit euch. Nun wünschen wir euch allen einen guten Ruts...
31/12/2025

Wir danken allen Teilnehmern der Silvesterwanderung, es war schön mit euch. Nun wünschen wir euch allen einen guten Rutsch und kommt gesund ins neue Jahr.

Glück auf, euer Bergbaumuseum Mechernich ⚒️🥂⚒️

Adresse

BleibergStr. 6
Mechernich
53894

Öffnungszeiten

Dienstag 14:00 - 16:00
Mittwoch 14:00 - 16:00
Donnerstag 14:00 - 16:00
Freitag 14:00 - 16:00
Samstag 14:00 - 16:00
Sonntag 11:00 - 16:00

Telefon

+4915142237954

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