Bergbaumuseum Mechernich

Bergbaumuseum Mechernich Herzlich willkommen im Bergbaumuseum Mechernich

Auf dieser Seite bieten wir Ihnen Informationen über unser Angebot, über die Geschichte Mechernichs, über das Besucherbergwerk Grube Günnersdorf, über den Wegverlauf der bergbauhistorischen Wanderung, über Höhepunkte des laufenden und des Vorjahres und über aktuelle Ausstellungen sowie besondere Themen.

Wir wünschen euch frohe Ostertage 🥚🪺🐇Mit einem herzlichen Glück Auf⚒️, euer Bergbaumuseum Mechernich ⚒️
03/04/2026

Wir wünschen euch frohe Ostertage 🥚🪺🐇

Mit einem herzlichen Glück Auf⚒️, euer Bergbaumuseum Mechernich ⚒️

Nach einem arbeitsreichen und erfolgreichen Jahr 2025 traf sich das Team des Bergbaumuseums im Treffpunkt in Mechernich ...
21/03/2026

Nach einem arbeitsreichen und erfolgreichen Jahr 2025 traf sich das Team des Bergbaumuseums im Treffpunkt in Mechernich zu einem gemütlichen Beisammensein 🥘🥗🍻 Vielen Dank an alle fleißigen, ehrenamtlichen Helfer, die täglich bei allen anfallenden Arbeiten rund um das Bergbaumuseum über und unter Tage im Einsatz sind und auch vielen Dank an das Team vom Treffpunkt für die gute Bewirtung🥰👌
Glück Auf⚒️⚒️⚒️

Im Rahmen einer Führung unter Tage wurde ich kürzlich gefragt, warum denn die Grube Günnersdorf eben Günnersdorf heiße. ...
24/02/2026

Im Rahmen einer Führung unter Tage wurde ich kürzlich gefragt, warum denn die Grube Günnersdorf eben Günnersdorf heiße. Leider konnte ich die Frage nicht vollständig beantworten und bin daher auf die Suche gegangen….und fündig geworden.

Namensgeber war Sebastian Günnersdorf, der zu Beginn der 1780er Jahre als junger Mann von Prüm nach Kommern kam. Am 24.08.1783 heiratete er die minderjährige Christina Wachendorf, Tochter des 1780 bereits verstorbenen Gerichtsschreibers Johannes Wilhelm Wachendorf, kurz nach dem Tod ihrer Mutter im Jahr 1783.
Der Vater und Großvater von Christina hatten im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit und Stellung erheblichen Grundbesitz erworben und zusammengetragen, dessen Bewirtschaftung Sebastian Günnersdorf dann nach der Hochzeit mit Christina übernahm. Daher konnte er recht schnell den entsprechenden Eid leisten und wurde in den Nachbarschaftsverband aufgenommen.

Schon drei Jahre nach der Hochzeit beantragte Günnersdorf vor dem Berggericht der Reichsherrschaft Kommern die Genehmigung zum Bergbau ( diese Genehmigung nennt man Muthung) und erhielt zwei Berechtsame (nennt man auch Berggerechtigkeiten) auf dem Schafberg. Noch im gleichen Jahr kamen drei weitere Berechtsame hinzu, im Folgejahr schon 26 weitere und in der Folgezeit noch weitere. Insgesamt waren es über 200!

Seine Ehefrau Christina verstarb im Jahr 1800. Ein Jahr später heiratete Sebastian Günnersdorf erneut. Seine zweite Ehefrau trug ebenfalls den Vornamen Christina.

Ab dem Jahr 1794 besetzten die Franzosen das Rheinland und nach und nach führten diese auch ihre eigenen Verwaltungsstrukturen ein. So entstanden Verwaltungsbezirke, die Mairie genannt wurden ( so wird auch heute noch in kleineren Gemeinden das Rathaus in Frankreich bezeichnet „la mairie“ und der Bürgermeister ist „le maire“) und eine davon war die Mairie Kommern. Die Position des Maire erhielt zunächst Franz Alexander Abels, der im Jahr 1803 dann von Sebastian Günnersdorf abgelöst wurde.

Die Franzosen zogen im Jahr 1813 wieder aus dem Rheinland ab. Günnersdorf blieb bis 1813 Maire der Mairie Kommern und anschließend bis zum Jahr 1815 Bürgermeister von Kommern.

Während der französischen Besetzung des Rheinlandes erlebte auch das Bergrecht /der Bergbau erhebliche Veränderungen und alle Genehmigungen waren nun von französischer Seite zu erteilen.

Günnersdorf tat sich mit dem ehemaligen Vogt Kaspar Trimborn aus Bürvenich, dem Hauptmann von Hall aus Zülpich, dem Bonner Stadtrat Olligschläger und weiteren Beteiligten (Schunck, d´Artique und dem Generalsekretär Körffgen) zusammen und schlossen mehrere Gesellschaftsverträge. Kaiser Napoleon genehmigte die eingereichten Anträge im Jahr 1807. Günnersdorf war zwar nur ein Teilhaber von mehreren vorgenannten, aber zumindest für mehrere Konzessionen dann der Namensgeber.

Schlussendlich verlor Günnersdorf 1828 seine Positionen bezüglich der Mechernicher Bergwerkskonzessionen, übernahm dann jedoch noch die Konzession eines Eisenstein-Bergwerkes in Harzheim, dem er den Namen „Christina“ gab (wie seine beiden Ehefrauen).
Der Name Günnersdorf blieb aber auch weiterhin in Mechernich bestehen.
Eine viel detailliertere Darstellung befindet sich im Stadtarchiv, erarbeitet von Norbert Leduc, die meine offenen Fragen vollständig beantworten konnte und die ich zusammengefasst hier eben gerne teilen möchte.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein herzliches Glück Auf ⚒️ ⚒️ ⚒️

Wir danken allen Teilnehmern der Silvesterwanderung, es war schön mit euch. Nun wünschen wir euch allen einen guten Ruts...
31/12/2025

Wir danken allen Teilnehmern der Silvesterwanderung, es war schön mit euch. Nun wünschen wir euch allen einen guten Rutsch und kommt gesund ins neue Jahr.

Glück auf, euer Bergbaumuseum Mechernich ⚒️🥂⚒️

Das Bergbaumuseum Mechernich wünscht einen frohes Weihnachtsfest.  Glück auf ⚒️ 🎄⚒️
25/12/2025

Das Bergbaumuseum Mechernich wünscht einen frohes Weihnachtsfest.

Glück auf ⚒️ 🎄⚒️

Das Bergbaumuseum Mechernich wünscht einen schönen 4. Advent  🕯🎄Glück auf ⚒️
21/12/2025

Das Bergbaumuseum Mechernich wünscht einen schönen 4. Advent 🕯🎄

Glück auf ⚒️

Das Bergbaumuseum Mechernich wünscht einen schönen 3. Advent  🕯🎄Glück auf ⚒️
14/12/2025

Das Bergbaumuseum Mechernich wünscht einen schönen 3. Advent 🕯🎄

Glück auf ⚒️

Bald ist es wieder so weit, die traditionellen Silvesterwanderungen stehen an. Wer noch nichts vor hat oder vor der aben...
08/12/2025

Bald ist es wieder so weit, die traditionellen Silvesterwanderungen stehen an. Wer noch nichts vor hat oder vor der abendlichen Party noch etwas frische Luft braucht, kommt einfach vorbei. Anmeldungen sind nicht erforderlich.

Ein herzliches Glück Auf, euer Bergbaumuseum Mechernich ⚒️🥾⚒️

Das Bergbaumuseum Mechernich wünscht einen schönen 2. Advent  🕯🎄Glück auf ⚒️
07/12/2025

Das Bergbaumuseum Mechernich wünscht einen schönen 2. Advent 🕯🎄

Glück auf ⚒️

Der 4. Dezember wird auch Barbaratag genannt.Warum? Und um wen handelt es sich bei der hl. Barbara?Der Sage nach handelt...
04/12/2025

Der 4. Dezember wird auch Barbaratag genannt.
Warum? Und um wen handelt es sich bei der hl. Barbara?
Der Sage nach handelte es sich bei der Hl. Barbara um eine hübsche Tochter eines wohlhabenden Kaufmanns aus Nikomedien (heutiges Izmit).
Als der Vater erfuhr, dass sich seine Tochter zum Christentum bekennen wollte, sperrte er sie in einen Turm. Daraufhin konvertierte Barbara zum Christentum und ließ dem Turm eine dritte Fensterreihe als Zeichen der Dreifaltigkeit hinzufügen, worauf hin der Vater versuchte, seine Tochter zu töten.
Diese konnte jedoch zunächst fliehen und fand in einem Felsspalt, der sich wie durch ein Wunder vor ihr öffnete, ein Versteck.
Letztlich wurde Sie jedoch verraten und später von Ihrem eigenen Vater enthauptet. Kurz darauf wurde er vom Blitz getroffen und verbrannte.
Da die hl. Barbara der Sage nach von einem Felsen geschützt wurde, der sich öffnete und sie verbarg, wählten die Bergleute sie zu ihrer Schutzpatronin. Auch wird sie aufgrund der Sage mit Blitz und Donner in Verbindung gebracht (Schießen unter Tage) und wird als eine der vierzehn Nothelfern auch von Pyrotechnikern, Kampfmittelräumdienst und der Artillerie als Patronin angerufen.
Bis heute ist es ein schöner Brauch, am Barbaratag Zweige von Obstbäumen (meistens Kirsch- oder Apfelbaum) zu schneiden und ins Wasser zu stellen. Diese Barbarazweige sollen bis zum heiligen Abend blühen.
(Der Sage nach blieb die hl. Barbara auf dem Weg ins Gefängnis mit ihrem Gewand an einem Zweig hängen und brach diesen ab. Sie stellte den Zweig ins Wasser und er blühte genau am Tag ihrer Verurteilung)

In diesem Sinne wünschen wir euch allen einen schönen Barbaratag.

Glück auf, euer Bergbaumuseum Mechernich

Das Bergbaumuseum Mechernich wünscht einen schönen 1. Advent  🕯🎄Glück auf ⚒️
30/11/2025

Das Bergbaumuseum Mechernich wünscht einen schönen 1. Advent 🕯🎄

Glück auf ⚒️

Alte Ansichten - Aktuelle Ansichten Teil 4Der Weg vom Kallmuther Berg zum VorbrecherIm Zuge der Modernisierung wurde 195...
07/11/2025

Alte Ansichten - Aktuelle Ansichten Teil 4

Der Weg vom Kallmuther Berg zum Vorbrecher

Im Zuge der Modernisierung wurde 1951 mit dem Bau der Vorbrecheranlage, des Rundbunkers und der Bandstraßen begonnen. Das Haufwerk des Untertagebetriebes gelangte vom Skipförderschacht (Schafbergschacht) über ein Transportband zur Vorbrecheranlage , und von der anderen Seite aus per Großraumwagen aus dem Kallmuther Berg. Das Haufwerk wurde in die zwei Aufgabebunker gestürzt mit je einem Inhalt von 150 t. Sie waren mit 50 cm hohen Basaltsäulen ausgekleidet und durch je einen Schieber verschlossen. Für die Erzbrocken ging es zunächst durch einen umlaufenden Kettenvorhang mit 8 Ketten zu je 1,7 t Gewicht und von dort zum Grobabscheider, der eine Trennung nach Größe vornahm. Große Stücke wurden in der Prallmühle zerkleinert und gelangten dann, auf etwa 200 mm maximal zerkleinert, mit dem Siebgut unter 90 mm zusammen über ein zweites Förderband zum Rundbunker. Der Rundbunker konnte 5000 t Erz aufnehmen. Er diente als Puffer, so dass die früheren kostspieligen Ausfälle aufgefangen wurden.
Die Vorbrecheranlage ist heute nicht mehr vorhanden. Der Bahndamm, auf dem die Großraumwagen aus dem Kallmuther Berg zum Vorbrecher gefahren sind, ist aber auch heute noch gut erkennbar.

Ein herzliches Glück Auf, euer Bergbaumuseum Mechernich⚒⚒⚒

Adresse

BleibergStr. 6
Mechernich
53894

Öffnungszeiten

Dienstag 14:00 - 16:00
Mittwoch 14:00 - 16:00
Donnerstag 14:00 - 16:00
Freitag 14:00 - 16:00
Samstag 14:00 - 16:00
Sonntag 11:00 - 16:00

Telefon

+4915142237954

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