16/06/2026
Monatsrückblick Mai: "Wie schwer kann ein Server-Umzug schon sein?"
Von außen sieht es oft einfach aus: Server abbauen, transportieren, wieder anschließen – fertig.
Die Realität? Deutlich spannender.
Diesen Monat durften wir eine komplette IT-Infrastruktur von einem Rechenzentrum in ein anderes umziehen. Ein Projekt, das Wochen vor dem eigentlichen Umzug begonnen hat.
Denn wenn produktive Kundensysteme betroffen sind, gibt es keinen Raum für Improvisation.
Bevor überhaupt ein einziges Rack bewegt wurde, standen Planung, Abstimmung und Vorbereitung auf dem Programm:
✔️ Zugänge organisieren
✔️ Netzwerkwege abstimmen
✔️ Provider koordinieren
✔️ Kunden über mögliche Downtimes informieren
✔️ Risiken analysieren und Abläufe detailliert planen
Die größte Herausforderung war dabei nicht die Technik.
Sondern die Verantwortung.
Zu wissen, dass jede Entscheidung Auswirkungen auf den laufenden Betrieb unserer Kunden haben kann. Und offen zu kommunizieren: Ja, es wird eine Downtime geben. Aber wir tun alles dafür, sie so kurz wie möglich zu halten.
Dann kam der Tag des Umzugs.
Server herunterfahren.
Verkabelung lösen.
Transportieren.
Neue Racks aufbauen.
Systeme wieder verkabeln.
Alles Schritt für Schritt hochfahren.
Und dann dieser Moment, den wahrscheinlich jeder ITler kennt:
Funktioniert wirklich alles wieder?
Nach einigen intensiven Stunden kam die Antwort:
Ja.
Die Systeme liefen. Das Netzwerk war stabil. Die Verbindungen funktionierten. Keine unerwarteten Ausfälle.
Und besonders gefreut hat uns: Aus geplanten 8 Stunden Downtime wurden am Ende nur rund 4 Stunden.
Solche Projekte erinnern uns immer wieder daran, was hinter guter IT steckt.
Nicht nur Technik. Sondern Planung, Teamwork, Verantwortung und das Vertrauen unserer Kunden.
Und genau deshalb macht dieser Job auch nach vielen Jahren noch Spaß. 💙
Florian Forster & Mahmoud Shaban