Hauser-Reiseteam Haevermaet

Hauser-Reiseteam Haevermaet Seit 1988 tätig für Omnibus Hauser.

Am Anfang in fast ganz Europa unterwegs, liegen unsere Zielgebiete hauptsächlich auf Sizilien, Großbritannien , Irland, sowie Belgien.

13/08/2026
Tag  5 unserer Highland-Invasion: 37 Gäste, ein Bus, keine Regenschirme nötig!Liebe Freunde der guten Laune,während die ...
12/08/2026

Tag 5 unserer Highland-Invasion: 37 Gäste, ein Bus, keine Regenschirme nötig!
Liebe Freunde der guten Laune,
während die schottischen Wetterpropheten uns mit drohendem Zeigefinger literweise „Himmelschweiß“ prophezeit hatten, hat der Himmel bis jetzt tapfer die Contenance bewahrt – nur ein müdes Nieseln hier und da, mehr Feuchtigkeitsspray als Sintflut. Die Highlands scheinen zu wissen, dass unsere 37 Gäste heute keine nassen Füße, sondern trockenen Humor verdienen.
Dafür liegt seit heute Morgen, seit wir Ullapool im Rückspiegel verschwinden ließen, ein völlig anderes Phänomen über der Gruppe: ein herrlich unwirkliches, fast außerirdisches Kribbeln, das einen entlang der wilden Nordwestküste bis nach Durness begleitet – so, als hätte jemand die schottische Landschaft eigens für uns auf „episch“ gestellt.
Unterwegs haben wir natürlich einen Abstecher zur Smoo Cave gemacht – der größten Meereshöhle Britanniens, mit einem Eingang, der stolze 40 Meter breit und 15 Meter hoch ist. Was die Höhle so besonders macht: Der vordere Teil wurde von der brachialen Kraft des Meeres ausgewaschen, der hintere von einem zarten Süßwasserbach, der sich seit Jahrtausenden geduldig durch den Kalkstein tropft – zwei völlig verschiedene Handwerker, die sich offenbar nie abgesprochen haben, aber am Ende ein gemeinsames Meisterwerk abgeliefert haben. Der Name „Smoo“ stammt wahrscheinlich vom altnordischen „smuga“ für „Schlupfloch“, und Wikinger nutzten die Höhle tatsächlich als Naturhafen. Weniger gemütlich wurde es im 17. Jahrhundert, als der berüchtigte Straßenräuber Donald McMurdo der Legende nach seine Opfer kurzerhand ins Blowhole der Höhle warf – Schottlands wohl unfreiwilligster Entsorgungsservice. Und weil selbst eine Höhle mit Mordgeschichte in Schottland nicht ohne Whisky auskommt: Zur Zeit der Jacobiten-Aufstände soll hier eine illegale Brennerei betrieben worden sein, bis zwei Zollbeamte per Boot die Höhle stürmten – ihr Kahn kippte prompt unter dem Wasserfall um, und beide ertranken. Kurz danach war von der Brennerei nichts mehr zu sehen. Auch Sir Walter Scott war 1814 hier und fand den Ort passend genug für einen Wasserkelpie. Kein Wunder, dass unsere Gruppe für einen Moment ganz still wurde – vor Ehrfurcht, nicht vor Nässe.
Und dann, in Durness selbst, wartete die eigentliche Pointe des Tages: der John-Lennon-Gedenkgarten, in dem ein ehemaliger Beatle als Junge tatsächlich seine Ferien verbrachte, lange bevor er die Welt mit Bowlschnitt und Peace-Zeichen eroberte. Zwischen Steinen mit eingravierten Zeilen aus „In My Life“ habe ich unserer Truppe ein paar Verse vorgetragen – und musste, mit einem Blick auf die Burgen und Schlösser, die wir diese Woche schon abgeklappert haben, spontan umdichten:
„There are Palaces I remember…“
John hätte es mir vermutlich verziehen. Immerhin reimt sich Castle auch nicht auf gar nichts.
Viele Grüße aus „Scotland the Great“ – nass sind bei uns höchstens die Lachtränen,
Adèle und Dany

„Wer langsam durch die Highlands fährt, sieht mehr als Berge. Er entdeckt, wie klein die eigenen Sorgen zwischen Himmel,...
06/08/2026

„Wer langsam durch die Highlands fährt, sieht mehr als Berge. Er entdeckt, wie klein die eigenen Sorgen zwischen Himmel, Moor und
Meer werden."
Viele Grüße aus Irland und Schottland….

Der Wild Atlantic Way ruft, und wir folgenKann man je genug haben von diesem Weg am Rand des Atlantiks? Wohl kaum. Heute...
23/07/2026

Der Wild Atlantic Way ruft, und wir folgen
Kann man je genug haben von diesem Weg am Rand des Atlantiks? Wohl kaum. Heute war die Halbinsel Di**le unser Ziel, der Slea Head Drive das Herzstück dieser Reise.
Wir brachen auf von unserem stattlichen Grand Hotel, mitten im Zentrum von Tralee, vorbei am Park, in dem die Rosen still ihre Farben verströmen. Weiter zur Blennerville Mühle, die seit Generationen dem Wind lauscht, hinein nach Di**le, wo das Meer die Straßen küsst.
Der Slea Head Drive öffnete sich vor uns wie ein Gedicht ohne Worte – Klippen, die dem Ozean die Stirn bieten, Grün, das sich bis in den Horizont verliert. Über den Inch Beach, wo Sand und Wellen einander seit jeher umwerben, fanden wir den Weg zurück nach Tralee.
Hier unten ein paar Bilder – festgehaltene Augenblicke dieses unvergesslich sommerlichen Irlands.
Und selbst der Himmel scheint diese Schönheit zu schützen: Ab morgen gilt eine Wassersperre – kein Garten wird mehr benetzt, kein Wagen mehr mit dem Schlauch gewaschen. Als wollte das Land sagen: Bewahrt, was ihr heute gesehen habt, es ist kostbar genug.

Wild Atlantic Way – Der Klatsch der KüsteDer Wild Atlantic Way, diese 2.500 km lange Diva unter Irlands Küstenstraßen, h...
22/07/2026

Wild Atlantic Way – Der Klatsch der Küste
Der Wild Atlantic Way, diese 2.500 km lange Diva unter Irlands Küstenstraßen, hat beschlossen: Schluss mit Schüchternheit! Sie zeigt jetzt ihre Reize schamlos jedem, der vorbeikommt.
Das Ganze ist eine Aneinanderreihung von Erlebnissen auf Straßen, die manchmal so schmal sind, dass man sich fragt, ob das Auto eine Diät machen sollte. Aber genau das ist der Trick: Jede noch so knappe Kurve zwingt einen dazu, diese Schönheit nicht platt zu walzen, sondern sie gemütlich zu genießen – im Schneckentempo, im wahrsten Sinne des Wortes.
Denn eine Schnecke hat auf diesem Weg mehr zu erzählen als ein Hase, der nur mit Vollgas an allem vorbeirauscht und hinterher nicht mal weiß, ob er nun in Irland oder im Straßenverkehrsamt war.
Sollte aber tatsächlich mal ein ungeduldiger Hase die gemächliche Schnecke überholen wollen – kein Grund zur Panik: Der Wild Atlantic Way hält genug Ausweichbuchten bereit, damit auch die Hektiker unter den Straßennutzern glücklich vorbeiflitzen können, während der Rest der Welt in aller Ruhe weiter bummelt.
Viele Grüße aus Irland – von Malin Head bis zu den Cliffs of Moher, wo selbst der Wind nicht weiß, ob er stehenbleiben oder weiterziehen soll….

Fühlt sich an wie gestern, dass wir uns zuletzt gemeldet haben – dabei dreht sich die Erde nach wie vor mit gewohntem Te...
18/07/2026

Fühlt sich an wie gestern, dass wir uns zuletzt gemeldet haben – dabei dreht sich die Erde nach wie vor mit gewohntem Tempo, nur unser Kalender hat offenbar den Turbo-Gang eingelegt. Kaum hat man Süditalien den Rücken gekehrt, verbringt man den Sommer schon in Irland – Klimawechsel auf Bestellung, quasi ein Kontinent-Hopping mit Reisebus statt Privatjet.
Heute sind wir bereits mit unserer zweiten Gästegruppe auf großer Irlandrundreise unterwegs, und natürlich darf eine „Wanderung“ auf dem Giant’s Causeway nicht fehlen – Wanderung in Anführungszeichen, weil sich das Ganze eher wie eine Bouldertour über Jahrmillionen alte Basaltsäulen anfühlt. Bewölkter Himmel, 18 Grad und ein frischer, teils lebhafter Wind sorgten dafür, dass sich der Schweiß beim Erklimmen der Shepherd’s Steps diesmal vornehm zurückhielt – Irland eben, wo die Klimaanlage kostenlos vom Himmel kommt. Aber egal wie das Wetter mitspielt: Der Giants Causeway ist und bleibt immer eine Reise wert.
Viele Grüße aus dem grünen, windzerzausten Irland,
Adèle und Dany

Gestern war Anreisetag: von Rottweil ging es hinein ins schöne Molina di Fiemme. Der Bus durfte sich noch gemütlich warm...
27/05/2026

Gestern war Anreisetag: von Rottweil ging es hinein ins schöne Molina di Fiemme. Der Bus durfte sich noch gemütlich warmrollen.
Heute dagegen wurde es ernst: Lenkrad und Lenkachsen hatten ihren großen Auftritt. Kurve folgte auf Kurve, Kehre auf Kehre, rauf und runter, als hätte jemand die Straße mit einem Korkenzieher geplant. Erst zum Karer See, dann hoch zum Pordoi, wieder zurück und schließlich über die Sella nach Wolkenstein.
Der neue Bus hat die Dolomiten-Prüfung mit Bravour bestanden, und unsere Gäste übrigens auch. Niemand ist verloren gegangen, alle waren begeistert, und die Aussicht hat sowieso jede Diskussion gewonnen.
Aber überzeugen Sie sich selbst: das Dolomiten-Paradies zum Greifen nah.

Vergangene Woche landete unsere letzte Gruppe für Süditalien in Bari. Kaum waren alle Koffer eingesammelt, machte sich a...
16/05/2026

Vergangene Woche landete unsere letzte Gruppe für Süditalien in Bari. Kaum waren alle Koffer eingesammelt, machte sich auch schon die Dunkelheit bemerkbar und beschloss, uns während der dreistündigen Fahrt Richtung Vieste treu zu begleiten.
In Vieste angekommen, wartete auf die Gäste noch eine „kalte Platte“. Wobei man um diese Uhrzeit vielleicht besser von einem Nachtbrot sprechen sollte. Aber egal: Hauptsache, es gab noch etwas zwischen die Zähne.
Am nächsten Morgen stand Vieste auf dem Programm, natürlich inklusive Bootsfahrt vor der Küste. Danach ging es durch den „schattigen Wald“, die Foresta Umbra, weiter nach Monte Sant’Angelo. Dort wurden die frühlingshaften Erwartungen allerdings etwas abgekühlt. Sagen wir es so: Wer seine Winterjacke dabei hatte, war plötzlich ganz weit vorne.
Zum Glück ging es anschließend wieder den Hügel hinunter und mit den Temperaturen gleichzeitig hinauf. Die nächsten Tage ließen sich dadurch deutlich besser genießen.
Natürlich durfte auch die „Krone Apuliens“ nicht fehlen: Castel del Monte wurde besichtigt, bestaunt und fotografiert. Und wie es sich für eine schöne Apulienreise gehört, gab es noch vieles mehr: herrliche Landschaften, kleine Entdeckungen, gute Gespräche und genug Zeit, einfach einmal durchzuatmen.
Am vorletzten Tag folgte dann mit der Tenuta Al Bano der krönende Abschluss unserer Teamfahrt Apulien. Bei guter Stimmung, italienischem Flair und einem Hauch Prominenz klang eine gemütliche Woche langsam aus.
Am Donnerstag endete die Reise schließlich in Bari. Mit dabei: eine Reiseleiterin Laura, die mit Herz und Seele zur Gruppe gehörte, viele schöne Erinnerungen und eine Woche ganz ohne Programmstress. Es blieb genug Zeit für eigene Entdeckungen, kleine Pausen und das, was auf Reisen manchmal am wichtigsten ist: einfach genießen.
Viele Grüße
Adèle und Dany

Während unsere Gäste sich heute auf den Rückflug nach Zürich vorbereiteten, nutzten wir die Gelegenheit für einen letzte...
05/05/2026

Während unsere Gäste sich heute auf den Rückflug nach Zürich vorbereiteten, nutzten wir die Gelegenheit für einen letzten gemeinsamen Abstecher nach Tindari – einem der eindrucksvollsten Orte an der Nordküste Siziliens.
Hoch über dem Meer gelegen, wurde Tindari im Jahr 396 v. Chr. von Dionysios I. von Syrakus gegründet und war einst eine bedeutende griechisch-römische Stadt. Heute ist der Ort vor allem für sein Heiligtum berühmt: die Schwarze Madonna von Tindari. Der Legende nach wurde die Statue aus dem Orient über das Meer hierher gebracht und wundersam an diesem Ort „festgehalten“. Seit Jahrhunderten zieht sie Gläubige und Besucher gleichermaßen an – nicht nur wegen ihres spirituellen Wertes, sondern auch wegen der beeindruckenden Aussicht über die Lagunen und das Tyrrhenische Meer.
Unsere Gäste hatten die Möglichkeit, diesen besonderen Ort zu besuchen und die einzigartige Atmosphäre auf sich wirken zu lassen.
Anschließend führte uns die Weiterreise mit einem kurzen Halt in Messina schließlich zum Flughafen Catania, von wo aus unsere Gäste die Heimreise antraten.
Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern dieser Reise eine angenehme Rückkehr nach Hause und bedanken uns herzlich für die gemeinsame Zeit.
Viele Grüße
Adèle und Dany

Eine private Rundreise mit unserem sehr guten Freund und Reiseleiter Maurizio, der heute einen seiner freien Tage geopfe...
04/05/2026

Eine private Rundreise mit unserem sehr guten Freund und Reiseleiter Maurizio, der heute einen seiner freien Tage geopfert hat, um uns seine Lieblingsinsel Lipari persönlich zu zeigen.
Was für ein unvergessliches Erlebnis. Am Ende waren wir sprachlos vor lauter Schönheit. Aber die Bilder sprechen für sich, ganz ohne Worte.
Danke, lieber Maurizio, für deine Zeit, deine Herzlichkeit und diesen besonderen Tag auf Lipari.

Adresse

Berner Feld 22
Rottweil
78628

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