13/09/2026
Mehr als Äpfel und Birnen: Leben auf der Streuobstwiese
Zwischen alten Obstbäumen, Gräsern und Blüten summt, brummt und krabbelt es. 🐝 Hummeln, Wildbienen, Käfer und andere kleine Wiesenbewohner finden auf Streuobstwiesen Nahrung, Schutz und Rückzugsorte.
Wie viel Pflege hinter diesem Lebensraum steckt, zeigt Sandra Lippert auf einer Streuobstwiese bei Apolda. Mit ihren Schafen und Ziegen sorgt sie dort dafür, dass eine ehemals verwilderte Fläche wieder offener und vielfältiger wird.
Denn nicht nur die Obstbäume selbst sind wichtig. Auch die Wiese darunter spielt eine entscheidende Rolle.
Blütenreiche, nährstoffarme Flächen bieten vielen Pflanzen und Insekten Lebensraum. Alte Bäume, Totholz
und Baumhöhlen ergänzen diesen kleinen Kosmos um weitere Rückzugsorte.
Die Schafe und Ziegen übernehmen dabei einen Teil der Landschaftspflege: Sie halten das Gras kurz, nehmen es
zugleich von der Fläche und helfen so, die Vielfalt auf der Wiese zu erhalten.
Wer also über eine Streuobstwiese im spaziert, sieht weit mehr als Äpfel und Birnen. Es lohnt
sich, auch einmal auf das zu achten, was zwischen Blüten und Grashalmen unterwegs ist.
Was mögt ihr an Streuobstwiesen besonders?