04/06/2016
Bericht von Ferienprogramm-Sitzung mit den Mitwirkenden, die Mitte Mai stattfand - seid gespannt ✌️
Das Teisnacher Ferienprogramm sei immer eine tolle Sache, die super laufe - Das sagte der kommunale Jugendbeauftragte Daniel Graßl, der für die diesjährige Ferienprogrammbesprechung die Pizzeria Cappuccino gewählt hatte. Das Treffen war gleichzeitig verbunden mit einer Einladung zum Pizzaessen an alle Mitwirkenden, denen die Marktgemeinde auf diesem Wege Dank sagen wollte für ihren herausragenden Einsatz.
Dem entsprechend viele Teilnehmer konnte Graßl diesmal zu der Versammlung willkommen heißen. Sein besonderer Gruß ging an Ludwig Kilger und Teresa Stadler, die zusammen mit ihrem verhinderten Kollegen Thomas Wartner in der Marktverwaltung für alles rund um das Ferienprogramm verantwortlich sind.
Auch 2015 hatten die drei wieder alle Hände voll zu tun, wie aus Graßls Rückblick hervorging. Immerhin hatten sich rund 870 Teilnehmer bei den angebotenen Events angemeldet, nicht eingerechnet offene Veranstaltungen wie den Kindernachmittag der Arnetsrieder Feuerwehr, mit denen man locker die 1000er-Marke erreicht haben dürfte. Für die Gemeinde habe dies dem Jugendbeauftragten zufolge stolze Ausgaben von 9864 Euro bedeutet. Sein ausdrücklicher Dank galt daher seinen Ratskollegen und der gesamten Kommune, die den Nachwuchs einvernehmlich mit einem derart großen Budget unterstützen.
Besonders lobte er die tolle Ausgewogenheit der Aktionen, die von Ausflugsfahrten bis hin zu zahlreichen heimischen Aktivitäten gereicht habe. Sämtliche Angebote hätten wieder viel Anklang gefunden, von der Osterferien-Tour zum Fußballspiel der deutschen Damen-Nationalmannschaft gegen Brasilien nach Fürth über die diversen Sommerferienveranstaltungen bis zur offiziellen Abschlussfahrt am 2. November in die Therme Erding. Teilweise habe man sogar noch einen zweiten Bus eingesetzt, um die große Nachfrage zu befriedigen. Trotzdem sei manchem auf der Warteliste nur das Nachsehen geblieben. Umso betrüblicher sei es, dass der ein oder andere Platz im Bus am Ende dennoch leer geblieben sei, weil angemeldete Teilnehmer nicht erschienen seien und auch nicht abgesagt hätten, bedauerte Graßl. Hier müsse man sich dringend Gedanken machen, wie man dieses Problem für die Zukunft abstellen könne, um anderen potenziellen Mitfahrwilligen Gelegenheit zum Nachrücken zu geben.
Bewährt habe es sich, dass statt einer Broschüre nur noch ein Informationsflyer ausgegeben wurde und die komplette Abwicklung im Wesentlichen über die eigene Ferienprogramm-Homepage gelaufen sei. Auf diese Weise habe jeder Interessent online einen ausführlichen Überblick über die Veranstaltungsdetails und über freie Plätze erhalten und sich auch gleich verbindlich anmelden können. Dadurch sei die Gemeindeverwaltung erheblich entlastet worden, und kostenmäßig komme man gegenüber den Programmheftchen sogar besser weg. Ein weiterer positiver Effekt der Homepage sei, dass man Veranstaltungen auch mal kurzfristig absagen könne, wenn beispielsweise die Witterung einer Durchführung entgegenstehe.
Allerdings soll heuer beim Anmeldeformular noch eine E-Mail-Kontaktadresse als Pflichtfeld dazukommen, kündigte Graßl in seiner Vorschau auf 2016 an; dann könne die Gemeinde ein paar Tage vor dem jeweiligen Event eine Erinnerungsmail rausschicken.
Ein Vorschlag aus der Runde lautete, Anwesenheitslisten zu führen und diese bei der Gemeinde abzuliefern, damit dort die Namen der Nicht-Erschienenen nachkontrolliert und "Mehrfachtäter" eventuell sogar in eine "rote Liste" aufgenommen werden könnten. Zudem soll das gemeindliche "Betreuerhandy" nebst einer Warteliste über die Wochenenden an den jeweiligen Veranstalter weitergegeben werden, weil ja dann in der Gemeindeverwaltung niemand mehr für kurzfristige Absagen oder Nachfragen erreichbar ist.
Nicht gerüttelt werden soll an der Praxis, auch auswärtigen Kindern und Jugendlichen die Teilnahme zu gestatten, solange es sich in Grenzen hält, konstatierte Graßl. Der Vorrang gebühre allerdings den einheimischen Kindern sowie denen, die in Teisnacher Vereinen mitmachen.
Sie alle dürfen sich jedenfalls bereits jetzt wieder auf ein vielfältiges Ferien-Freizeitangebot freuen, wie allein schon die gesammelten Ideen der anwesenden Mitwirkenden zeigten: Spielenachmittage, Tanzen und Basteln, Fahrten zum Nürnberger Tierpark, ins Legoland oder ins Deutsche Museum, Schnuppertennis, Zaubereien und vieles mehr werden "Langeweile" auch heuer gewiss zu einem Fremdwort verkommen lassen (die Kosten für die Busfahrten übernimmt wie üblich der Markt).
Zum Abschluss würdigte Jugendbeauftragter Daniel Graßl allen Mitwirkenden für die hervorragende Zusammenarbeit zum Wohle unserer Kinder und Jugendlichen!
INFO:
Das genaue Programm wird dann etwa Mitte Juli bekannt gegeben, und damit fällt zugleich der Startschuss für die Anmeldungen!