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28/08/2026

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vom 04.12. - 12.12.2026

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08/08/2026

✨ Einmal dabei – und plötzlich versteht man, warum unsere Gruppenreisen so besonders sind. ✨

Wer unsere Gruppenreisen kennt, weiß: Bei uns geht es nicht darum, einem festen Programm zu folgen.

Alles kann. Nichts muss.

Ihr genießt Eure Reise ganz individuell und habt gleichzeitig die schöne Gewissheit, dass immer jemand da ist. Für einen kleinen Schwatz beim Spaziergang übers Deck, für gemeinsame Erlebnisse, besondere Highlights oder einfach einen schönen Abend in netter Gesellschaft. 🥂

Gleichgesinnte treffen, gemeinsam entdecken und trotzdem jederzeit die Freiheit haben, sein eigenes Ding zu machen.

Genau so verstehen wir Gruppenreisen. Persönlich, entspannt und mit dem gewissen Extra. ✨

Jetzt haben wir etwas ganz Besonderes ausgesucht. Eine außergewöhnliche Reise auf See zu einer wirklich sensationellen Rate!
Kombiniert mit einem kleinen, feinen Vorprogramm, das diese Reise zu einem besonderen Gesamterlebnis macht. 🌊

Mehr verraten wir noch nicht. 🤫
Vielleicht nur diesen kleinen Hinweis:

„Maybe the best hotel isn’t a hotel.“ 😉

Damit es genauso persönlich bleibt, wie Ihr es von uns kennt, begrenzen wir die Gruppe ganz bewusst auf maximal 16 Teilnehmer.

Nächste Woche verraten wir mehr.


Bis dahin: Stay tuned & ein kleines bisschen gespannt bleiben. ✨

01/08/2026

EXPLORA III Taufe in Barcelona 🍾🎉🥳🪩

Manchmal sind es gerade die kleinen Kurztrips, die die schönsten Erlebnisse bereithalten. Auch wenn sie meist etwas stressig sind – bei einer Einladung wie dieser gibt es eigentlich nur eine Antwort: Ja!

Diesmal führt mich die Reise nach Barcelona.

Schon der erste Eindruck macht Lust auf mehr: angenehme 30 Grad, eine frische Brise vom Mittelmeer und dieses besondere mediterrane Lebensgefühl.
Ein wunderbarer Kontrast zu unserer sommerlichen Hitze.

Der eigentliche Anlass ist jedoch ein ganz besonderer:

Die feierliche Taufe der brandneuen
EXPLORA III von Explora Journeys.

Vielen Dank für die Einladung zu diesem exklusiven Event!

Um den Tauftag ganz entspannt zu beginnen, bin ich bereits einen Tag früher angereist.

Mein Hotel liegt mitten in der Altstadt, unweit der berühmten Ramblas. Nach der Anreise war allerdings nicht mehr viel Energie übrig. Deshalb gab es nur einen kleinen Bummel durch die Altstadt, vorbei am Hafen, einen kurzen Stopp in der Markthalle, ein leckeres Abendessen und anschließend eine erholsame Nacht.

Die heutigen Bilder zeigen deshalb einfach ein paar stimmungsvolle Impressionen aus Barcelona.

Jetzt startet der eigentliche Höhepunkt dieser Reise: Nach dem Frühstück geht es direkt zum Hafen, wo bereits die beeindruckende EXPLORA III auf mich wartet.

Ich freue mich auf meine Ocean Terrace Suite, einen außergewöhnlichen Abend, kulinarische Highlights und viele spannende Eindrücke rund um dieses neue Luxusschiff.

Schon morgen heißt es wieder Abschied nehmen. Manchmal sind grossartige Reisen eben auch die kürzesten.

Alle Eindrücke, Fotos und Berichte teile ich wie gewohnt in den nächsten Tagen.

Und selbstverständlich bringe ich auch wieder attraktive Angebote von Explora Journeys mit.

Ab Montag stehen diese bei uns auf Anfrage zur Verfügung.

Ich wünsche ein wunderschönes Wochenende!

Bis bald aus Barcelona.

Adieu, bye-bye und natürlich: AHOI!

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29/07/2026

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10/06/2026

8. Juni 2026 – Breisach ❤️

Und plötzlich war er da.

Der letzte Tag unserer wunderschönen einwöchigen Flusskreuzfahrt auf der Viva Enjoy.

Morgens um 08:00 Uhr erreichten wir Breisach am Rhein, unseren letzten offiziellen Stopp, bevor es in der Nacht weiter nach Basel gehen sollte.

Bis 17:00 Uhr lagen wir hier vor Anker und jeder konnte den Tag ganz nach seinem eigenen Geschmack gestalten.

Genau das macht den letzten Reisetag eigentlich so besonders.

Die einen möchten noch einmal auf Entdeckungstour gehen, andere einfach die letzten Stunden an Bord genießen.
Manche zieht es in die Stadt, manche an die Bar, manche auf das Sonnendeck und manche direkt in den Pool.

Jeder hat am Ende einer Reise seinen ganz eigenen Rhythmus.

Bei uns begann der Tag zunächst einmal sehr entspannt mit einem ausgedehnten Frühstück.
Der Gala-Abend vom Vortag hatte seine Spuren hinterlassen und so war ausschlafen heute definitiv die richtige Entscheidung. 😇

Breisach selbst ist ein kleines, beschauliches Städtchen direkt am Rhein.
Schon von Weitem fällt das Wahrzeichen der Stadt ins Auge: das St. Stephansmünster, das hoch oben auf dem Münsterberg über der Stadt thront.

Tatsächlich war Breisach über Jahrhunderte hinweg ein strategisch wichtiger Ort, da hier einer der wichtigsten Rheinübergänge zwischen Deutschland und Frankreich lag.

Entsprechend oft wechselte die Stadt im Laufe ihrer Geschichte den Besitzer und wurde mehrfach umkämpft.

Heute merkt man davon glücklicherweise nichts mehr. Statt Kanonendonner gibt es Eisbecher, Cafés und entspannte Spaziergänge durch die Altstadt.

Natürlich sind wir auch den kleinen Anstieg hinauf zum Münsterberg gegangen.

Von dort oben hat man einen wunderbaren Blick über den Rhein, den Schwarzwald und bis hinüber ins Elsass. Wirklich schön.

Aber man darf auch ehrlich sein:

Breisach ist Breisach.
Und Breisach darf auch Breisach bleiben. 😄

Wer noch einmal hier anlandet, dem würde ich wahrscheinlich empfehlen, einen Ausflug nach Colmar zu machen.

Das liegt nur wenige Kilometer entfernt und bietet noch einmal deutlich mehr Altstadtflair, Fachwerkromantik und französisches Lebensgefühl.

Breisach selbst hat man dagegen recht entspannt in ein bis zwei Stunden erkundet.

Also ging es irgendwann wieder zurück aufs Schiff.

Und wohin?

Natürlich.

Pool. ♨️🍾

Der kleine Pool im Heck hat sich in dieser Woche zu einer Art sozialem Mittelpunkt entwickelt. Irgendjemand sitzt eigentlich immer dort.
Wenn nicht im Wasser, dann zumindest mit einem Getränk daneben.

Für ein Flussschiff ist das wirklich ein kleines Luxus-Extra, das wir alle sehr zu schätzen gelernt haben.

Je näher der Nachmittag rückte, desto mehr machte sich allerdings ein Gefühl bemerkbar, das wahrscheinlich jeder Reisende kennt:

Ein bisschen Wehmut.

Nicht wegen des Schiffes.

Nicht wegen des Pools.

Nicht einmal wegen der vielen tollen Städte.

Sondern wegen der Menschen.

Denn was diese Woche wirklich besonders gemacht hat, war unsere Gruppe.

Aus ursprünglich völlig unterschiedlichen Menschen wurde innerhalb weniger Tage eine Gemeinschaft, die unglaublich herzlich, offen und sympathisch miteinander umgegangen ist.

Es wurde gelacht, erzählt, diskutiert, gefrotzelt, gefeiert und manchmal auch einfach gemeinsam geschwiegen und die Aussicht genossen.

Aus vielen einzelnen Reisenden wurde eine Runde, bei der man morgens gerne zum Frühstück kam, weil man wusste, dass dort schon jemand sitzt, mit dem man gerne den ersten Kaffee des Tages trinkt.

Und genau das macht unsere Gruppenreisen am Ende aus.

Nicht die Orte.

Nicht die Sehenswürdigkeiten.

Sondern die Menschen, mit denen man sie erlebt.

Irgendwann wurden Telefonnummern ausgetauscht, letzte Fotos gemacht und die ersten Verabschiedungen vorbereitet.

Obwohl alle wussten, dass die Reise noch nicht ganz vorbei war, lag bereits dieses typische Gefühl in der Luft, das nur die letzten Stunden eines schönen Urlaubs haben.

In der Nacht werden wir schließlich Basel erreichen.

Morgen um 09:15 Uhr wartet dann bereits unser legendärer Fünf-Sterne-Superior-Gigabus auf uns, um uns sicher und bequem in rund vier Stunden zurück nach Wiesbaden zu bringen.

Und damit endet nicht nur diese Reise, sondern auch dieses kleine Reisetagebuch.

Danke an alle, die mitgelesen, mitgelacht und mitgereist sind.

Bis zur nächsten Tour.

Bis zum nächsten Abenteuer.

Bis zur nächsten Geschichte.

Over and out. 🚢

09/06/2026

7. Juni 2026 – Straßburg ❤️🇫🇷

Langsam haben wir unseren ganz persönlichen Flusskreuzfahrt-Rhythmus gefunden.

Ausschlafen. Fresh machen. Gemütlich frühstücken. Das Schiff genießen. Mal aufs Sonnendeck, mal aufs Pooldeck, ein bisschen lesen, ein bisschen schauen, wie die Landschaft vorbeizieht, und einfach das tun, wofür Urlaub eigentlich erfunden wurde: nichts müssen.

Und irgendwie passt es perfekt, dass wir meistens gegen 14 Uhr in den nächsten wunderschönen Städten ankommen.

Heute stand Straßburg auf dem Programm.

Ankunft 14:00 Uhr.

Treffpunkt 14:15 Uhr.

Transfer in die Stadt 14:30 Uhr.

Läuft.

Straßburg gehört zu diesen Städten, die viele bereits kennen und trotzdem immer wieder besuchen möchten. Und spätestens nach wenigen Minuten versteht man auch warum. Die Stadt wirkt wie eine perfekte Mischung aus französischem Savoir-vivre und deutscher Gemütlichkeit. Kein Wunder eigentlich, denn das Elsass wechselte im Laufe der Geschichte mehrfach zwischen Deutschland und Frankreich. Vielleicht ist genau das der Grund, warum Straßburg sich manchmal anfühlt, als hätte man von beiden Ländern nur die schönsten Eigenschaften mitgenommen.

Besonders faszinierend ist die Altstadt rund um „La Petite France“. Dort spiegeln sich die alten Fachwerkhäuser in den Kanälen, Blumenkästen schmücken die Fassaden und an jeder Ecke könnte man schwören, dass gleich ein Filmteam auftaucht, um die nächste romantische Komödie zu drehen.

Was viele gar nicht wissen: Das berühmte Straßburger Münster war über 200 Jahre lang das höchste Gebäude der Welt. Seine filigrane Fassade besteht aus unzähligen Figuren, Verzierungen und Details, die man selbst nach Stunden noch nicht alle entdeckt hat. Victor Hugo bezeichnete das Münster einst als „Wunderwerk von gigantischer und zugleich zarter Schönheit“ – und ganz ehrlich: Der Mann hatte einen Punkt.

Natürlich führte uns unser Weg auch wieder über einen Künstlermarkt.

Und genau dort nahm der Nachmittag eine unerwartete Wendung.

Eigentlich wollte ich nur schauen.

Wirklich.

Nur kurz.

Vielleicht.

Kennt man ja.

Dann entdeckte ich die Werke einer jungen Künstlerin, die fantastische Pop-Art-Bilder ausgestellt hatte. So fantastisch, dass sämtliche guten Vorsätze innerhalb weniger Sekunden über Bord gingen.

Problem Nummer eins:

Ich hatte natürlich kein Bargeld dabei.

Also begann die große Bankomat-Suche von Straßburg.

Zwanzig Minuten später, einige Schweißtropfen reicher und bei sommerlichen Temperaturen inzwischen ausreichend durchgegart, kehrte ich schließlich zurück.

Und tatsächlich hatte die Künstlerin das Bild bereits für mich reserviert und immer wieder Ausschau gehalten, ob dieser deutsche Tourist mit den großen Kaufabsichten auch wirklich wieder auftauchen würde.

Tat er.

Das Bild wurde gekauft.

Mission erfüllt.

Happy Wife. ❤️

Happy Life. 😇

Ab diesem Moment begann allerdings Phase zwei des Abenteuers.

Denn nun durfte ich ein ziemlich großes Bild die nächsten drei Stunden durch Straßburg tragen.

Während andere Touristen mit Handtaschen, Stadtplänen oder einer Kugel Eis unterwegs waren, lief ich mit einem überdimensionierten Pop-Art-Kunstwerk durch die Stadt und versuchte gleichzeitig den Anschluss an unsere Gruppe nicht zu verlieren.

Zum Glück hatten wir unseren Reiseführer per Knopf im Ohr aufgeschaltet. Also wurde der Radarfunk aktiviert, die Stimme des Guides verfolgt und die Suche nach der Gruppe aufgenommen.

Irgendwann fand ich sie schließlich wieder – natürlich am Straßburger Münster, dem eigentlichen Herzstück der Stadt.

Während die anderen die beeindruckende Architektur bestaunten, dachte ich hauptsächlich zwei Dinge:

Erstens: Dieses Bild ist wirklich groß.

Und zweitens: Ein schattiges Café mit einem Eiskaffee klingt gerade nach einer ausgezeichneten Idee.

Also wurde genau das umgesetzt.

Nach und nach trudelten auch die anderen wieder ein, wir tauschten Eindrücke aus und natürlich wurde mein spontaner Kunstkauf ausgiebig begutachtet.

„Wow, was für ein cooles Bild!“

„Mega!“

„Das hat sich gelohnt!“

So lief ich also durch Straßburg wie der Tourist aller Touristen. Hawaii-Hemd, Knopf im Ohr, Sonnenbrille und ein riesiges Pop-Art-Gemälde unterm Arm.

Dezenter Auftritt sieht anders aus. 😂

Aber irgendwie gehörte das genau zu diesem Tag.

Straßburg zeigte sich von seiner schönsten Seite. Die Altstadt war voller Leben, die Cafés gut besucht, die Gassen voller Menschen aus aller Welt und überall lag dieses besondere französische Flair in der Luft.

Gegen 18:00 Uhr hieß es dann endgültig Abschied nehmen von Straßburg. Der Bus war voll besetzt, die Kunstwerke verstaut und die ersten Blicke auf die Uhr wurden bereits etwas nervöser.

Denn um 19:00 Uhr stand ein ganz besonderes Ereignis auf dem Programm:

Gala-Abend.

Die Herausforderung dabei war nicht das Sechs-Gang-Menü.

Die Herausforderung waren 30 Minuten!

Abfahrt Straßburg: 18:00 Uhr.

Geplante Ankunft am Schiff: 18:30 Uhr.

Beginn Gala-Abend: 19:00 Uhr.

Das bedeutete für uns alle exakt 30 Minuten Zeit, um vom verschwitzten Straßburg-Touristen wieder zum eleganten Kreuzfahrtgast zu werden.

Duschen.

Umziehen.

Föhnen.

Stylen.

Jackett anziehen.

Kleid auswählen.

Schuhe tauschen.

Und dabei möglichst nicht in Panik geraten 😉

Entsprechend wurde unserem Busfahrer beim Einsteigen mehr oder weniger freundlich vermittelt, dass heute bitte keine gemütliche Panoramafahrt mehr notwendig sei. 😇

Und tatsächlich – Punktlandung.

18:30 Uhr am Schiff.

18:31 Uhr kollektiver Sprint in die Kabinen.

Und um 19:00 Uhr standen tatsächlich alle geschniegelt und gestriegelt bereit.

Jackett. White Night. Weiße Blusen. Elegante Kleider. Schicke Abendgarderobe.

Es war schön zu sehen, wie alle diesen besonderen Abend genossen haben. Auf einem internationalen Schiff mit Gästen aus aller Welt ergibt so ein Gala-Abend noch einmal eine ganz besondere Atmosphäre.

Und dann kam das eigentliche Highlight:

Ein fantastisches Sechs-Gang-Menü.

Lecker.

Lecker.

Und noch einmal lecker.

Dazu Champagner, hervorragende Weine und ein Service, der diesem besonderen Abend mehr als gerecht wurde.

Einfach Fine Dining vom Feinsten. 🍾✨

Wer dachte, damit sei der Abend beendet, hatte die Rechnung allerdings ohne die Bar gemacht.

Nach dem Essen wurde weiter gefeiert. Livemusik, gute Gespräche, Tanzfläche und eine neue Künstlerin an Bord, die uns alle beeindruckte. Eine Amerikanerin mit einer Stimme, bei der man sich unweigerlich fragt, wie so viel Klang in einen einzigen Menschen passt. Begleitet von ihrem grandiosen Klavierspiel sorgte sie für Gänsehautmomente und beste Stimmung bis weit in den Abend hinein.

Irgendwann verschwammen dann Champagner, Musik, Tanzfläche und Uhrzeit langsam miteinander.

Und irgendwann mitten in der Nacht hieß es schließlich:

Good Night. 🌙🥂🎹

05/06/2026

4. Juni – Fronleichnam in Würzburg ⚓️🍷

Salü again aus der Bordfunkstelle der VIVA Enjoy.

Der heutige Feiertag begann genauso, wie man sich eine Flussreise wünscht.

Gemütlich.

Entschleunigt.

Und mit jeder Menge Natur vor dem Fenster.

Während viele noch beim Frühstück saßen oder ihren ersten Kaffee genossen, schwebte die VIVA Enjoy bereits ruhig durch die wunderschöne Landschaft entlang des Mains. Vorbei an grünen Ufern, kleinen Orten und einer ganzen Reihe von Schleusen, die auf so einer Reise irgendwie immer dazugehören.

Das Schöne dabei: Der Main ist an vielen Stellen noch ein richtiger Naturfluss. Keine Hektik, keine großen Industrieanlagen, sondern einfach Wasser, Landschaft und dieses entspannte Gefühl, das nur eine Flussreise vermitteln kann.

Gegen 12:30 Uhr erreichten wir schließlich Würzburg.

Vorher natürlich noch ein gemütliches Mittagessen an Bord, bevor unsere Stadtführerin Manuela bereits direkt am Schiff auf uns wartete.

Das Wetter meinte es ebenfalls gut mit uns.

Zwar zogen immer wieder Wolken über den Himmel, gleichzeitig schien die Sonne aber ständig hindurch. Perfektes T-Shirt-Wetter also. Nicht zu heiß, nicht zu kalt. Einfach angenehm.

Gemeinsam machten wir uns auf den Weg entlang des Mains in Richtung Altstadt.

Schon von weitem sieht man die Wahrzeichen Würzburgs. Hoch über der Stadt thront die beeindruckende Festung Marienberg, die seit Jahrhunderten über den Main wacht und früher den Würzburger Fürstbischöfen als Residenz diente.

Und dann erreichten wir sie.

Die Alte Mainbrücke.

Wahrscheinlich einer der schönsten Plätze der gesamten Stadt.

Die Brücke wurde bereits im 15. Jahrhundert erbaut und wird oft ein wenig mit der Karlsbrücke in Prag verglichen. Gesäumt von imposanten Heiligenfiguren bietet sie einen fantastischen Blick auf den Main, die Altstadt und die Weinberge rund um Würzburg.

Und ganz ehrlich:

So viele Menschen auf einer Brücke sieht man auch nicht alle Tage.

Gefühlt halb Würzburg stand dort.

Überall kleine Gruppen, gute Gespräche, fröhliche Stimmung und natürlich ein Glas Wein in der Hand.

Denn genau dafür ist die Alte Mainbrücke mittlerweile berühmt.

An den kleinen Verkaufsständen holen sich Einheimische und Besucher ihren Frankenwein und genießen ihn direkt auf der Brücke mit Blick auf die Stadt.

Eine wirklich besondere Atmosphäre.

Während unserer Führung erfuhren wir natürlich jede Menge spannende Geschichten über Würzburg, seine bewegte Vergangenheit und seine Bedeutung als alte Residenzstadt.

Shopping stand bei einigen ebenfalls auf dem Programm – allerdings machte uns der Feiertag einen kleinen Strich durch die Rechnung.

Geschlossene Geschäfte soweit das Auge reichte.

Aber Reisende sind bekanntlich flexibel.

Und deshalb wurde kurzerhand Plan B aktiviert.

Der führte direkt in den Ratskeller.

Eine urige, gemütliche Institution mitten in Würzburg.

Also erstmal zusammensetzen, ein Gläschen Wein hier, ein Bierchen dort und das Leben genießen.

Genau dafür sind solche Reisen schließlich auch da.

Das eigentliche Highlight wartete allerdings noch.

Denn während der gesamten Führung zog unsere Stadtführerin Manuela einen kleinen Bollerwagen hinter sich her.

Natürlich wurde innerhalb der Gruppe fleißig spekuliert.

Zusätzliche Stadtpläne?

Notfallproviant?

Ein mobiler Lautsprecher?

Die Auflösung folgte später auf der Alten Mainbrücke.

Der Bollerwagen war bis oben hin gefüllt mit Frankenwein.

Und damit schloss sich der Kreis.

Denn Würzburg gilt als Herzstück des fränkischen Weinbaus. Die umliegenden Muschelkalkböden schaffen ideale Bedingungen für Rebsorten wie Silvaner, Müller-Thurgau oder Bacchus.

Berühmt ist die Region außerdem für den sogenannten Bocksbeutel – die markante, bauchige Weinflasche, die man sofort erkennt und die seit Jahrhunderten als Wahrzeichen fränkischer Weinkultur gilt.

Unsere Weinprobe auf der Brücke wurde mit jedem Glas fröhlicher.

Die Gespräche wurden lauter.

Das Lachen herzlicher.

Und die Aussicht über den Main ohnehin immer schöner.

Bis schließlich der Wettergott beschloss, ebenfalls an der Weinprobe teilnehmen zu wollen.

Innerhalb weniger Minuten setzte Regen ein.

Die zuvor rappelvolle Brücke leerte sich schlagartig.

Wir hielten noch tapfer die Stellung, bevor wir uns gegen 17:45 Uhr langsam wieder Richtung Schiff aufmachten.

Zurück an Bord hieß es dann erstmal frisch machen und anschließend Kurs auf das Abendessen nehmen.

Diesmal traf sich unsere Gruppe im Spezialitätenrestaurant Moments.

Und das Lustige daran:

Eigentlich hatte jeder individuell reserviert.

Trotzdem fanden sich am Ende fast alle wieder am gleichen Ort ein.

Das Dinner war wie gewohnt hervorragend und anschließend wurde es musikalisch.

DJ Martin übernahm das Kommando.

Und was sollen wir sagen?

Kaum hatte er die ersten Titel aufgelegt, war die Tanzfläche voll.

Innerhalb kürzester Zeit verwandelte sich die Lounge in eine kleine schwimmende Partyzone.

Es wurde getanzt, gelacht, gefeiert und der Abend wurde deutlich länger als ursprünglich geplant.

Irgendwann fanden dann aber auch die letzten den Weg zurück in ihre Kabinen.

Mit vielen schönen Erinnerungen an einen Feiertag, der kaum abwechslungsreicher hätte sein können.

Morgen wartet bereits die nächste Etappe unserer Reise.

Bis dahin senden wir herzliche Grüße von Bord der VIVA Enjoy.

Eine Handbreit Wasser unterm Kiel, einen guten Tropfen Frankenwein im Glas und eine ruhige Nacht.

Over and out. 🎙️

Adresse

WilhelmStr. 18
Wiesbaden
65185

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 18:00
Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00

Telefon

+49611959880

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