14/06/2026
Die Sisi-Statue in Budapest – Elisabeth, die beliebte Königin der Ungarn – Elisabeth Amalie Eugenie von Wittelsbach (Sisi) heiratete im April 1854 Franz Joseph I. und wurde so Kaiserin von Österreich sowie Königin von Böhmen und Ungarn. Zwar war die auffallend schöne Königin auch in den beiden anderen Ländern beliebt, doch ihre Popularität und ihr Kult waren in Ungarn am größten. Der Grund dafür war, dass Elisabeth (angeblich) die Ungarn besonders liebte und sich um sie kümmerte. Es ist kein Zufall, dass sich noch zu ihren Lebzeiten ein riesiger Kult um sie in Ungarn entwickelte. Der VII. Bezirk der ungarischen Hauptstadt nahm beispielsweise 1882 (mit besonderer königlicher Genehmigung) den Namen Erzsébetváros an, und der heutige Außenbezirk Pesterzsébet erhielt bereits früher, im Jahr 1870, den Namen Erzsébetfalva. (Elisabeth=Erzsébet).
Aber es gibt in Budapest auch die Elisabethbrücke, den Elisabeth-Aussichtsturm (Der Erzsébet-Aussichtsturm auf dem János-Hügel, dem höchsten Punkt der Hauptstadt) und den Elisabethplatz. Und es gab auch eine Statue von Königin Elisabeth.
Sisi oder Sissi? – Die Königin wurde als Elisabeth Amalie Eugenie von Wittelsbach geboren, war eine bayerische Prinzessin und wuchs in einem bürgerlich-liberalen Umfeld auf. In der Familie wurden alle mit ihren Spitznamen angesprochen. Elisabeths Spitzname war ursprünglich Lisi, aber die kleineren Kinder konnten den „L“-Laut nicht richtig aussprechen, weshalb sie begannen, sie Sisi zu nennen. Tatsächlich nannten sie nur ihre Familie und enge Freunde so, wie zum Beispiel ihre ungarische Vorleserin Ida Ferenczy. Die Schreibweise „Sissi“ verbreitete sich im allgemeinen Sprachgebrauch durch die Verfilmung von 1955.
Der Krönungseid von Franz Joseph in Pest vor der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in der Innenstadt (1867). In der Mitte der Krönungsbühne leistet der Herrscher den Eid.
Sisi, die Ehefrau von Franz Joseph I. – dem unterdrückerischen Habsburger – war selbst eine begeisterte Anhängerin des stolzen, kämpferischen, „rebellischen“ ungarischen Volkes, das ihre Begeisterung erwiderte.
Sie liebte die ungarische Bevölkerung und tat daher alles in ihrer Macht Stehende, um die Interessen der Ungarn, darunter die Ausgleichsverhandlungen (1867) voranzubringen.
Auch ihr kam eine wichtige Rolle dabei zu, dass Franz Joseph sich mit den führenden Vertretern der ungarischen politischen Elite traf, darunter Ferenc Deák und Graf Gyula Andrássy, der sie als seine beste Freundin bezeichnete. ....... Weiter im REISEBLOG: https://littleprincessstatue.com/blog/die-sisi-statue-in-budapest-elisabeth-die-beliebte-konigin-der-ungarn/
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