27/02/2025
Alexander Schick ist nicht nur ein cooler Typ und mein persönlicher Freund, sondern auch ein weltweit anerkannter Experte auf dem Gebiet der Schriftrollen vom Toten Meer. Mit seiner Bibelausstellung reist Alexander regelmäßig an die verschiedensten Orte in Deutschland, wo er die Menschen unter anderem auch für seine Israel-Gruppenreisen faszinieren kann. Kein Wunder also, dass er es sogar in dieser Zeit – in der leider nur sehr wenige Touristen das Land besuchen – schafft, eine Mammut-Gruppe von fast 50 Leuten zu organisieren.
Die geistliche Leitung dieser Reise lag in den Händen von Dr. Hans-Georg (Hansi) Wünch, der auf dieser Reise von seiner lieben Frau Bettina begleitet wurde. Ich hatte Hansi, der ein Theologe mit dem Spezialgebiet „Altes Testament“ ist, vor dieser Reise nicht gekannt. Während dieser Reise lernte ich ihn jedoch als einen extrem lieben und angenehmen Menschen kennen und schätzen, der zudem über immenses Wissen verfügt und lustige jüdische Witze erzählen kann.
Der deutsche Veranstalter dieser Reise war Scuba-Reisen aus Stuttgart, dessen Geschäftsführer Gilad Riedl sogar Teil der Reisegruppe war. Obwohl ich Gilad schon vorher kannte, durfte ich ihn auf dieser Reise etwas näher kennenlernen und mich davon überzeugen, dass er ein äußerst lieber Mensch ist, mit dem man abends sogar mal ein Bierchen trinken kann.
Ein großer Teil der Gruppe bestand aus theologischen Studenten, die in der Zukunft auch selbst Reisegruppen nach Israel bringen sollen. Diese Reise war somit vor allem für diese Studenten eine Art Schnupperkurs, der sie mit dem "Israel-Virus" anstecken sollte.
Das Programm dieser Reise war prall gefüllt mit Besuchen spannender Stätten, mit interessanten und bewegenden Begegnungen sowie mit lehrreichen Vorlesungen. Manchmal hatte ich fast Sorge, dass die Reise-Teilnehmer gar nicht genug Kraft, Energie und Interesse aufbringen könnten, um all das aufzunehmen, was wir ihnen als Leitungsteam angeboten hatten. Und trotzdem saugten die Leute alles auf, was ihnen präsentiert wurde, und stellten dazu immer wieder sehr interessante und kluge Fragen. Die Teilnehmer der Gruppe verdienen somit das allergrößte Lob dafür, dass sie diese Reise wie wahre Helden gemeistert haben.