23/02/2018
Etwas mehr als einen Monat auf der Südinsel: Jeder Tag für sich ein Erlebnis und in Summe ein riesiges Abenteuer. Unbeschreiblich, was wir hier in den vergangenen Wochen erlebt haben.
Wir haben Nationalparks erkundet, durften ein Leichtflugzeug über die Ostküste steuern und haben Freunde für ein paar Tage mit auf unsere Reise genommen. Wir haben Fische auf hoher See geangelt, waren mit Delfinen schwimmen, sind vor bellenden Seelöwen weggerannt und haben sie aus sicherer Entfernung staunend beobachtet. Wir waren wandern, haben Schafe gestreichelt, sind in den blausten aller blauen Seen geschwommen. Sonnenauf- und Sonnenuntergänge, wie sie nur die Natur zeichnen kann, fesselten unseren Blick immer wieder. Und dabei war es egal, ob wir bei 35 Grad schwitzen oder uns bei 8 Grad die Mütze aufsetzten.
Wir haben den Bus Serpentinen hochgequält, um oben festzustellen, dass wir da gar nicht hin wollten. Tausende Kilometer gefahren und beinahe den totalen Stillstand erlebt. Living on the edge.
Auch wenn wir hier verhältnismäßig wenig surfen, haben wir eine gute Zeit auf dem Brett. Die Kulissen sind atemberaubend, ja fast kitschig schön und immer schwingt im kalten Wasser ein leicht mulmiges Gefühl mit, was möglicherweise gleich aus den Tiefen des Meeres auftauchen könnte.