19/06/2019
Die Mongol Rally mit Russland Mal Anders einfacher gemacht!
Es immer spannend zu erfahren, welche interessanten Wege unsere Touristen wählen. Die Mongol Rally ist eines der beliebtesten Ziele dieses Jahr. Eine unglaubliche Reise durch das eurasische Kontinent. Wir helfen Ihnen gerne alle Papiere vorzubereiten, damit Sie problemlos und “grenzenlos” Ihre Reise genießen können.
Fahrt mit dem Auto in die Mongolei, haben sie gesagt. Das ist das ultimative Abenteuer, haben sie gesagt. Da fühlt man sich richtig frei!, haben sie gesagt.
Nun ja. Es ist Ende März, und schon in der Vorbereitung wird klar – die ultimative Freiheit ist dieser Trip (vorerst) nicht. Für viele Länder brauchen wir nur ein e-Visa oder gar kein Visa. Dank sei hier dem österreichischen Pass. Doch manche Länder haben es sich wohl zur Aufgabe gemacht, unschuldige Touristen einen bürokratischen Spießroutenlauf überwinden zu lassen, um ihr Land bereisen zu dürfen.
Russland zum Beispiel. Weil die Mongolei keine Landgrenze mit Kasachstan teilt, müssen wir über Russland fahren, um in die Mongolei zu gelangen. Klingt nach keinem großen Aufwand, der Umweg ist minimal. Aber aufgrund von diesen 73km müssen wir statt einem normalen Touristenvisa ein Double Entry-Visa für Russland beantragen – und das ist mehr als nur der doppelte bürokratische Aufwand.
Jetzt kommt der Insidertipp für alle zukünftigen Rally Mitstreiter und Mitstreiterinnen: über Russland Mal Anders kann man die nötigen Letters of Invitations (LOI) günstig beantragen, und auch Hostels und Hotels in Russland buchen. Ja, ihr habt richtig gehört. Für Russland (und andere Lännder) brauchen wir eine offizielle Einladung für ein Visa.
Auch eine Einreise nach Turkmenistan ist kein Kinderspiel – hier haben wir die Hilfe der Mongol-Rally eigenen Sektion der Visa Machine in Anspruch genommen und nach einigen Problemen mit Felix‘ Pass (hust hust) haben wir nun offiziell den LOI für Turkmenistan beantragt! Die Visa Machine ist empfehlenswert für Visas in die Länder, zu denen man normalerweise keinen, oder nur schwer Zutritt hat.
Das letzte Sorgenkind, die Mongolei, wird demnächst in Angriff genommen. Für Tipps, wie man günstig an LOIs für die Mongolei kommt und Info, wie man den Besuch auf der Botschaft eventuell umgehen könnte (die geographische Ausbreitung unseres Teams macht jeglichen Behördengang zu einem Großereignis) – sind herzlich wilkommen!
Und nur am Rande sei hier auf die Diskrepanz hingewiesen einen Trip zu planen, der ganz offensichtlich kaum planbar ist. Aber das soll die Sorge der Zukunfts-Kangoos sein.